„Keine andere Wahl mehr“

Colt-Manager Semih Caliskan sieht die Unternehmens-IT in der Konsolidierungspflicht.„Wir liefern nicht mehr reine Sprach- oder Datenservices sondern generieren Geschäftslösungen für unsere Kunden“, sagt Colt-Geschäftsführer Semih Caliskan.
Der britische Telco, der mit seinem paneuropäischen City-Netz auch Unternehmen in Österreich serviciert, will mehr sein als nur Telekommunikationslieferant. Netzwerkservices, Ressourcen aus dem Rechenzentrum und unterschiedliche Computing-Dienste – vom Applikationshosting bis zu Managed Security - machen nun die gut bestückte Servicepalette aus. Konsequenterweise wurde die IT-Company auch umbenannt, das Wort „Telecom“ aus dem Namen gestrichen, der nun lautet: Colt Technology Services.

Dreh- und Angelpunkt der flexiblen Services, die Colt bieten will, ist eine „Information Delivery Plattform“. Sie dient als Hub für die klassischen Colt-Dienste rund um Ethernet und IT-Netzwerke, erweitert nun um Services auf der Applikationsebene. „Die Integration von Telekommunikation und IT ist die Herausforderung“, spricht Caliskan hierbei vor allem von End-to-End-Qualitätsmanagement. So sind beispielsweise für IP-Telefonie ebenso Qualitätsgarantien erforderlich, wie für andere Anwendungen. Durch eine Rundumsicht von der Serviceplattform aus in die Unternehmensleitungen und –prozesse kann bei Leistungsproblemen zeitnah eingegriffen werden.

Die Konsolidierung in den Systemen lässt sich einfach nicht stoppen. „Sobald ein Unternehmen beschließt, die Modernisierung seiner IKT-Infrastruktur aufzuschieben, ist es gegenüber seinem Mitbewerb sofort im Nachteil“, warnt der Colt-Manager. „Der Chief Technology Officer muss sich diesen Themen annehmen. Er hat keine Wahl.“
Last modified onMittwoch, 19 Mai 2010 11:18
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