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Leasing: Bürokratie bremst das Geschäft

Zunehmende Bürokratie und die laue Konjunktur ließen das Leasing-Neugeschäft im Vorjahr um 6 % auf 5,3 Milliarden Euro schrumpfen. Vor allem KMU entscheiden sich wieder verstärkt für diese Finanzierungsform. »Mehr wäre möglich, aber wir sind starken Regulativen ausgesetzt«, sendete Michael Steiner, Präsident des Verbands Österreichischer Leasinggesellschaften bei der Präsentation der Jahresbilanz, klare Signale in Richtung Politik.

Mit einem Plus von 9,6 % erzielte die Sparte Mobilien-Leasing das beste Ergebnis der letzten drei Jahre. Das Wachstum im Neugeschäft lässt sich großteils auf Aufträge der öffentlichen Hand zurückführen. Nahezu halbiert hat sich hingegen das Volumen beim Immobilienleasing. Noch im Vorjahr verzeichnete man hier ein überdurchschnittlich starkes Wachstum – einzelne Großprojekte führen zu diesen extremen Schwankungen.
Beliebter denn je ist das Kfz-Leasing. Bereits jedes dritte, neu zugelassene Fahrzeug in Österreich ist geleast. Weiterhin auf Rekordkurs bleibt auch das Fuhrparkmanagement mit einem Zuwachs von 11,5 % im Vergleich zu 2013.

Rückenwind erhofft sich die Branche von der Steuerreform. Bei der Vertragsgebühr gebe es noch immer eine Benachteiligung gegenüber Bankkrediten. Die angekündigte Steuererhöhung für Dienstwagen würde dem Verband weniger schmecken.

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Best Practice Ku64: wo man gern zum Zahnarzt geht

Zugegeben, als es hieß, dass im Rahmen der Knauf Werktage auch eine Zahnarztpraxis in Berlin besucht werden soll, war eine gewisse Skepsis gegeben. Was soll eine Zahnarztpraxis schon groß von allen anderen unterscheiden? Die Antwort: alles! Was die GRAFT-Architekten im sechsten Stock des Kurfürstendamm 64 geschaffen haben, hat mit einer klassischen Praxis nichts zu tun. Schon der Wartebereich ähnelt eher dem Ruheraum eines Wellnesshotels mit offenem Kamin, einer Terrasse und Einzelliegen mit Tablet. Der Flur, von dem die einzelnen Behandlungsräume abgehen, ähnelt einem Wellental mit schrägen und teilweise begrünten Wänden. Realisiert wurde die spektakuläre Architektur mit Trockenbaulösungen von Knauf. Die Trockenbauunterkonstruktion im oberen Geschoß wird von einer Reihe von Stahlbautraversen gehalten, die sowohl an der Decke als auch am Boden für die nötige Stabilität sorgen. Die Bodenfläche wölbt sich aus dem Fußboden heraus nach oben und geht übergangslos in die Wandfläche über. Im Deckenbereich ist eine klassische Unterkonstruktion für abgehängte Decken eingesetzt, die auf der Knauf-Technik der Tonnengewölbe mit vorgebogenen CD-Profilen basiert. Das untere Geschoß ist mit vertikalen Wellen gestaltet. Bei Radien bis 2.750 mm wurde die Knauf-Platte trocken gebogen. Bei engeren Radien wurde mit der 6,5 mm dicken Knauf-Formplatte gearbeitet, die sich trocken bis Radien von 1.000 mm biegen lässt.

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Studie: Viele Anbieter

Laut einer von Telstra veröffentlichten Studie würden zwar zwei Drittel der ITEntscheidungsträger sämtliche Clouddienste gerne von einem Anbieter beziehen, die meisten haben sich allerdings für Angebote von drei Anbietern entschieden. Dies führt zu einer komplexen Cloud-Umgebung, die die Agilität verringert und Markteinführungen verzögert. Trotzdem zeigt sich, dass die Bündelung von Ressourcen in einer einzigen privaten Cloud ebenfalls nicht der ideale Endzustand ist. Die meisten IT-Entscheidungsträger argumentieren, dass dieses Modell nicht die erforderliche Flexibilität bietet, die Unternehmen unterstützen müssen.

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Invest in SAP

In der DACH-Region planen die Mitgliedsunternehmen der Deutschsprachigen SAP-Anwendergruppe (DSAG) heuer um 3,5 % mehr in ihre IT zu investieren. In Österreich ist die Investitionsbereitschaft mit einem Minus von 2,8 % leicht rückläufig. Bei den Ausgaben für SAP-Produkte liegen die österreichischen Firmen jedoch mit 9,4 % um fast 50 % über dem DACHWert. Zu den Topthemen in Bezug auf die IT-Planung gehören bei den Österreichern mobile Anwendungen bei laufenden Projekten, gefolgt von Analytics und der Konsolidierung beziehungsweise Harmonisierung.

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BAUAkademien

Bau-Lehrlings-Casting. Das gab es noch nie: Die Bauwirtschaft veranstaltet am 24. Februar 2015 das erste bundesweite Bau-Lehrlings-Casting. Die besten Teilnehmer erhalten danach einen Ausbildungsplatz bei einer regionalen Baufirma. Am 24. Februar 2015 finden an den BAUAkademien Kärnten, NÖ, OÖ, Salzburg, Steiermark, Tirol und Wien Lehrlings-Castings statt. An fünf verschiedenen Stationen können die Teilnehmer ihre sportlichen, geistigen und praktischen Begabungen unter Beweis stellen. Bei einem guten Ergebnis winkt eine sichere Lehrstelle als Maurer, Schalungsbauer oder Tiefbauer bei einem regionalen Bauunternehmen im jeweiligen Bundesland. Ziel ist es, möglichst vielen Jugendlichen eine Lehrstelle zu vermitteln. Die Ergebnisse werden bei der Siegerehrung mit anschließendem Buffet gefeiert.

Infos: www.baulehrlingscasting.at

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Branchenradar

Bau-Journal für Österreich Das Marktforschungsinstitut Kreutzer Fischer und Partner hat das zweite Branchenradar Bau-Journal für Österreich veröffentlicht. Die Publikation zum Thema Bauen und Wohnen beinhaltet einerseits einen Abriss der Metaprognose aus den aktuellen Marktstudien, die Kreutzer Fischer und Partner zu den Themen »Konjunkturelle Rahmenbedingungen « sowie »Entwicklung der Bauwirtschaft« verfasst haben, zum anderen veröffentlichen Kreutzer Fischer und Partner erstmals Befragungsergebnisse aus der jährlichen Konjunkturerhebung bei Renovierern und Sanierern. Weiters wird von einem spannenden Vortrag über die weltweite Bauproduktion auf der Euroconstruct 2014 in Mailand sowie von der letzten Architektur-Biennale in Venedig berichtet.

Infos: www.kfp.at

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Alles, nur nicht langweilig

Das Börsejahr 2014 brachte für Titel der Bau- und Immobilienbranche an der Wiener Börse herbe Verluste und satte Gewinne.

Langweilig war das Börsejahr für Anleger im Bereich Bauwirtschaft und Immobilien nicht. Die Titel lieferten satte Gewinne, aber auch herbe Verluste. Relativ ruhig verlief das abgelaufene Jahr lediglich für Wienerberger- Aktionäre (-1,72 %) und Conwert-Aktionäre (+ 5,38 %). Für alle anderen gab es teils heftige Kursentwicklungen. Zum absoluten Börseliebling mauserte sich die Porr-Aktie mit einem Kursplus von 105, 53 %. Aber auch die Buwog (+ 24,24 %), die CA Immo (+ 20,16 %) und die S Immo (+ 16,98 %) sorgten für gute Stimmung bei den Anlegern. Ein absolutes Horrorjahr erlebten hingegen die Aktionäre von Warimpex. Die Top-Aktie von 2013 (+ 93 %) musste 2014 ein sattes Minus von 63,16 % hinnehmen. Ebenfalls empfindliche Einbußen gab es bei Palfinger (-27,59 %), der Immofinanz (- 22,22 %) und Strabag (-13,74 %).

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Strabag: PPP-Deal of the year

Strabag hat vom internationalen Branchenmagazin Project Finance International (PFI) die Auszeichnung »European PPP Deal of the Year« erhalten. Prämiert wurde die Finanzierung zum Bau der irischen Autobahn N17/N18 zwischen Gort und Tuam. Dem Konsortium DirectRoute unter der Führung von Strabag ist es gelungen, die erste langfristige Schuldenfinanzierung seit der irischen Staatsschuldenkrise mittels internationalen Geschäftskreditgebern für eine öffentlich-private Partnerschaft (PPP) zu fixieren, lobt PFI. Strabag wird als Teil des Konsortiums DirectRoute einen 57 Kilometer langen Abschnitt der irischen Autobahn N17/ N18 zwischen Gort und Tuam in der Nähe von Galway finanzieren, planen, bauen und betreiben. Das Gesamtinvestitionsvolumen dieses PPP-Projekts beträgt rund € 330 Mio.

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