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Dätwyler: Umgezogen

Die Niederlassung der Dätwyler Cables GmbH, die für viele Jahre im 23. Bezirk in Wien ansässig war, ist kürzlich in den Gebäudekomplex Campus21 im Business Park Wien Süd umgezogen. Damit kam Dätwyler – nach einer intensiven Suche – einem lang gehegten Wunsch der Belegschaft nach. Die neuen, modernen Büros bieten den Mitarbeitenden wie auch den Kunden eine deutlich bessere Infrastruktur mit Parkplätzen, Cafeteria, Erholungsbereich und Kantine. Außerdem besteht nun ein schneller, direkter Zugang zum Autobahnknoten Wien Süd und somit eine bessere verkehrstechnische Anbindung in alle Hauptstädte Österreichs. Die neue Adresse: Dätwyler Cables GmbH, Liebermannstraße A02 403, 2345 Brunn am Gebirge. Telefon- und Faxnummern bleiben unverändert.
www.cabling.datwyler.com

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Semmering-Basistunnel: Nächstes Baulos vergeben

Wieder Zuschlag für Hochtief und Implenia.

Implenia ist gemeinsam mit Hochtief und Thyssen Schachtbau von der ÖBB-Infrastruktur AG beim Bau des Semmering-Basistunnels mit dem Baulos 1.1, dem Tunnel Gloggnitz, beauftragt worden. Das Gesamtvolumen beläuft sich auf 457 Millionen Euro. Das Baulos umfasst die Errichtung der beiden eingleisigen Streckenröhren mit einer Länge von je rund siebeneinhalb Kilometern. Sie werden zyklisch vom Portal Gloggnitz und vom Zwischenangriff Göstritz vorgetrieben und über 16 Querschläge, einen Ausrüstungsquerschlag und zwei Logistikstollen verbunden. Der Zwischenangriff umfasst einen Zugangstunnel sowie zwei 450 Meter tiefe Schächte. Neben Tunnel-, Schacht-, Hoch- und Straßenbau sind Hangsicherungen, Erd-, Beton-, Asphaltierungs- und Betondecken-, Entwässerungs- und Rohrleitungsarbeiten sowie Landschaftsbaumaßnahmen und Instandhaltungen durchzuführen. Die Arbeiten für das Baulos werden im Sommer 2015 aufgenommen und dauern bis 2024.

Der Semmering-Basistunnel ist aktuell eines der wichtigsten Infrastrukturgroßprojekte im Herzen Europas und Teil der zentralen Achse auf der transeuropäischen Route von der Ostsee an die Adria.

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Aktien: Auf und Ab

Durchwachsen zeigte sich der Monat Mai für die Titel der Bau- und Immobilienwirtschaft. Wie schon im Monat zuvor brachte auch der Mai den Anlegern mit wenig Ausnahmen nur geringe Freude. Buwog (-0,27 %), Immofinanz (-9,33 %) und S Immo (-4,44 %) bilanzierten überhaupt negativ, CA Immo (1,23 %), Palfinger (1,57 %), Strabag (4,51 %), Warimpex (2,2 %) und Wienerberger (0,55 %) schafften nur ein geringes Plus. Wirklich Grund zum Jubeln hatten nur die Aktionäre von Conwert (8,5 %) und wieder einmal der Porr (13,11 %).

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News in Kürze

6B47: Neue Gesellschafter 

Der europäische Immobilienentwickler 6B47 Real Estate Investors AG (6B47) hat eine Kapitalerhöhung von 10 Mio. Euro durch fünf neue Gesellschafter beschlossen. Zusätzlich wird eine neue Unternehmensanleihe in der Höhe von bis zu 20 Mio. Euro platziert. Das Kapital fließt in neue Projekte, u.a. in Österreich und Deutschland.

 

Delta: Uni-Neubau

Im Rahmen einer ARGE mit Hypo Noe Real Consult verantwortet Delta das Projektmanagement des Neubaus der Karl Landsteiner Privatuniversität für Gesundheitswissenschaften in Krems. Insgesamt werden hier 25 Mio. Euro investiert. Der Bau soll Ende 2016 fertig sein. 

 

Raiffeisen Bausparkasse: Jubiläum

Die Raiffeisen Bausparkasse feierte in St. Oswald, Oberösterreich, das 460.000. von ihr finanzierte Eigenheim. In 54 Jahren Geschichte der Bausparkasse konnte somit Wohnraum für über 1,3 Mio. Österreicher geschaffen werden.

 

Würth: Neu in NeuMarx

In den Doppio Offices in Wien-Landstraße wurde Anfang Juni das 40. Würth Kundenzentrum eröffnet. Auf einer Verkaufsfläche von 400 m² sind mehr als 4.000 Artikel für Handwerker und Gewerbetreibende lagernd und das gesamte Sortiment bestellbar. 2015 werden zwei weitere Standorte in Linz und Nüziders eröffnet.

 

Strabag: Kraftwerksbau

In der Schweiz, Kanton Wallis, baut die Strabag AG das Laufwasser-Kraftwerk Rhone Oberwald. Das Auftragsvolumen von 37 Mio. Euro umfasst die Herstellung der von Tunneln, Stollen und Kavernen. Bis September 2017 soll der Bau an die Walliser Kraftwerke FMV SA, übergeben werden. Die Baustelle liegt teilweise auf 1.750 m über dem Meeresspiegel. 

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Weniger Lebensmittel im Müll

Über 100 Millionen Lebensmittel landen pro Jahr allein in Europa im Müll. Diese Tatsache hat starke Auswirkungen auf den ökologischen Fußabdruck jedes Einzelnen: 30 % der Treibhausgasemissionen eines durchschnittlichen Europäers stehen mit der Produktion, Distribution und Verwendung von Lebensmitteln in Verbindung. Eine aktuelle Studie der »denkstatt« in Kooperation mit der Altstoff Recycling Austria AG (ARA) und weiteren Kooperationspartnern hat nun anhand von sechs Fallbeispielen untersucht, wie sich optimierte Lebensmittelverpackungen auf die Abfallmenge und Klimarelevanz auswirken.

Bei Hartkäse fällt durch den Einsatz einer Plastikschale mit Deckelfolie mehr Abfall an als bei unverpackter Ware an der Frischtheke. Wie die Studie belegt, beträgt der Verderb der verpackten Ware im Handel aber nur 0,14 %, während an der Theke 5 % Käseabfall entsteht. Bei einem Hefezopf, der in Kunststofffolie statt in einem Papierbeutel mit Sichtfenster verpackt ist, sinkt die Abfallquote im Handel von 11 % auf
0,8 %. Ähnliches gilt für Fleisch, das in einer »Darfresh«-Folie eingeschweißt ist – die Haltbarkeit erhöht sich von sechs auf 16 Tage, die Abfallmenge wird um 16 Prozentpunkte gesenkt.

Bezieht man in diese Rechnung auch die Endkonsumenten ein, fällt der Unterschied noch deutlicher aus. Umweltbewusste Kunden greifen oft zu unverpackter Ware, um Ressourcen zu schonen. Jedoch hinterlassen viele verpackte Waren einen kleineren ökologischen Fußabdruck. »Der erste Eindruck kann trügen«, bestätigt Projektleiter Harald Pilz von denkstatt. »Lebensmittelverpackungen leisten einen wichtigen Beitrag zum Umweltschutz – vor allem wenn sie optimiert sind.« Der beste Abfall sei jedoch jener, der gar nicht entsteht, betont ARA-Vorstand Christoph Scharff: »Politische Entscheidungen sollten auch im Ressourcenmanagement faktenbasiert getroffen werden.«

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Denzel: Gute Bilanz in schwierigem Marktumfeld

Die Denzel Gruppe konnte 2014 ihre Ergebnisse trotz schwierigen Marktumfelds weiter steigern. Der konsolidierte Konzernumsatz stieg im Jahresvergleich um rund fünf Prozent auf 624 Millionen Euro. Der Jahresüberschuss nach Steuern stieg von 9,4 Millionen Euro auf 10,2 Millionen Euro. Die Eigenkapitalquote liegt bei 23,7 %. 2014 beschäftigte die Denzel-Gruppe an 14 Standorten in Österreich mehr als 1000 Mitarbeiter. Mit mehr als 41.000 verkauften Fahrzeugen zählt die Wolfgang Denzel Auto AG zu den größten Automobilhändlern des Landes. Mit Ende April ist der langjährige Vorstandssprecher der Wolfgang Denzel Holding AG, Alfred Stadler, aus dem Unternehmen geschieden. Sein Nachfolger ist der Sprecher des Vorstands der Wolfgang Denzel Auto AG, Gregor Strassl.

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Volle Energie bei Würth

In Wien-Inzersdorf wurde eine Stromzapfsäule für Elektrofahrzeuge in Betrieb genommen. Würth-Kunden können ab sofort Ware abholen und gleichzeitig ihr Elektrofahrzeug an einer E-Tankstelle direkt beim Kundenzentrum aufladen. Die erste Würth-Stromtankstelle wurde von der Schrack Technik Energie in Kooperation mit Wien Energie in Betrieb genommen. »Die Stromtankstelle ist zu 100 % made in Austria. Jedes am Markt verfügbare Elektroauto kann mit der Steckerkombination Schuko und Typ 2 sicher geladen werden«, bekräftigt Markus Essbüchl, Projektleitung E-Mobility Schrack. Als Zulieferer für das Handwerk unterstützt Würth nachhaltige Mobilität und inves­tiert in ein zukunftsorientiertes Projekt, das auf weitere Kundenzentren ausgerollt werden soll. Das Umweltmanagementsystem von Würth ist seit 2000 durch die Österreichische Vereinigung für Qualitätssicherung nach ISO 14001 zertifiziert.

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Effiziente Batterie

Der deutsche Hersteller Sonnenbatterie will mit dem Modell »eco« neue Maßstäbe für die Leistungsfähigkeit und die Wirtschaftlichkeit von Stromspeichern setzen. Durch die Nutzungsdauer von 10.000 Ladezyklen der Lithium-Ionen-Batterie sinken die Kosten für eine gespeicherte Kilowattstunde Strom je nach Größe auf ca.17 bis 24 Cent. Sie ermöglicht PV-Anlagen-Besitzern, den erzeugten Strom auch mittelfristig selbst zu nutzen und teuren Strombezug aus dem Netz zu vermeiden. Die Module sind mit der robusten Fortelion-Batterietechnologie des japanischen Herstellers Sony ausgestattet.

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Allianz für Mikronetze

ABB und der Batteriehersteller Samsung SDI wollen gemeinsam modulare und skalierbare Mikronetze entwickeln und vermarkten, die Lithium-Ionen-Batterien als Energiespeicher nutzen. ABB bringt seine globale Marktpräsenz, Netztechnologie und sein weltweites Servicenetz in die Allianz ein, während Samsung SDI seine Batterietechnik zur Verfügung stellt. Diese Bündelung von Kompetenzen soll Mikronetze zu einer tragfähigen Alternative machen, um in Schwellenländern und entlegenen Gebieten den Zugang zur Stromversorgung zu erleichtern.

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