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Stilvoller Slider

Gerade mal 10,9 Millimeter schlank ist das neue Slider-Modell SGH-U600 von Samsung, trotzdem soll es modernste Technologie bestem Bedienkomfort bieten.
Auf den ersten Blick fällt es durch sein 2,22 Zoll großes TFT-LCD-Display mit 262.144 Farben auf. Mit seinen schlanken Abmessungen (103 x 49 x 10,9 Millimeter) und einem Gewicht von 81 Gramm bietet es dennoch ein äußerst vielfältiges Innenleben. Ein Kalender mit Memofunktion, Aufgabenlisten sowie die Aufnahme von Sprachmemos sind ebenfalls integriert. Zusätzlich hilft der Währungsrechner und die Weltzeituhr bei internationalen Agenden. Für Musikspaß sorgt der integrierte Musik-Player, der neben den gängigen Musikformaten auch das Windows Media DRM unterstützt. Auch kabellos, denn via Bluetooth-Stereo-Audio-Streaming lassen sich Musikdateien auf Bluetooth-Stereo-Headsets kabellos genießen.

Die integrierte 3,2-Megapixel-Kamera (2048 x 1536 Pixel) mit Autofokus und Digitalzoom dient gleichzeitig als Visitenkartenleser. Die Karten werden abfotografiert und die Daten direkt ins Telefonbuch kopiert. 4-facher Digitalzoom, Kontrasteinstellung, Serienbildaufnahmen und eine Videokamera-Funktion stellen weitere äußerst attraktive Zusatzfunktionen dar.

Der ca. 60 MB große dynamischen Speicher bietet Platz für 1000 Telefonbucheinträge, 300 Kalendereinträge, 100 Memos usw. Weiters verfügt das Gerät auch über einen MicroSD-Steckplatz.

Das SGH-U600 in Saphir-Blau ist ab sofort in österreich erhältlich. Preis: 449 Euro

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Straßen säen, Verkehr ernten

Der Individual- und Güterverkehr in Europa wird nach Ansicht internationaler Verkehrsexperten bis 2030 um 50 bzw. 65 Prozent steigen. Die Infrastruktur kann da nicht mit. Ihr wird nur ein Wachstum von 30 Prozent prognostiziert. Es wird also eng auf Europas Straßen. Zusätzlich steigen auch die daraus resultierenden Probleme wie Verkehrsunfallzahlen und CO2-Belas­tung verhältnismäßig rasch, erklärt Chris­tine Zach von der öAMTC-Akademie.
Besonderes Kopfzerbrechen bereitet den Experten der Straßengüterverkehr in den neuen EU-Ländern, der deutlich rascher wächst als in den EU-15. Gefordert werden nachhaltige Konzepte - auch über die EU-Grundfreiheit des freien Warenverkehrs hinweg - und eine stärkere Entkoppelung von Wirtschaftswachstum und Verkehrswachstum, etwa durch regionale Industrienetzwerke und eine Verkürzung der Transportwege.

Energieeffizienz und Logistik
Trotz der prekären Verkehrssituation, steigender Energiepreise und der hohen Umweltbelastung wird der Fahrzeugbestand auch mittelfristig nicht abnehmen. Die Mobilität an sich wird auch in Zukunft eine große Rolle spielen. Damit diese auch im Individualbereich erhalten werden kann, müssen die vorhandenen Ressourcen bestmöglich genutzt werden. Eine Steigerung der Energieeffizienz wird vor allem dem Hybridantrieb zugetraut, dieser wird laut Einschätzung der Experten aber erst langfristig betrachtet, ab 2030, eine substanzielle Rolle spielen. »Das Thema Energieeffizienz ist noch lange nicht ausgereizt«, ist Zach überzeugt. »Deshalb müssen mehr Mittel in diesen Forschungsbereich fließen.«
Deutlich radikalere Ansichten vertritt Hermann Knoflacher vom Institut für Verkehrsplanung und Verkehrstechnik der TU Wien. Für ihn ist der oftmals geforderte Ausbau der Straßeninfrastruktur zur Bewältigung des steigenden Verkehrsaufkommens der grundlegend falsche Ansatz. »überkapazitäten führen zu einem vermehrten Autoverkehr«, sagt Knoflacher. Er kritisiert, dass in den letzten 100 Jahren das »zukunftssichere Verkehrsmittel Schiene durch einseitige Bevorzugung des Autos weitgehend entwertet wurde«. Wenn schon in Straßen investiert wird, dann in Logistik statt in Beton. »Die Kapazitäten sind vorhanden, sie müssen nur richtig genutzt werden.« Denn theoretisch entspricht das Stoßstange-an-Stoßstange-Prinzip einer perfekten Auslastung, allerdings nur bei aufrechtem Verkehrsfluss. Dieser lässt sich nur durch den verstärkten Einsatz von Verkehrstelematiklösungen gewährleisten - sowohl aufseiten der Fahrzeuge als auch aufseiten der Infrastruktur.

Unternehmen profitieren
Die steigende Nachfrage nach Verkehrstelematiklösungen birgt auch große Chancen für die Wirtschaft. »Der Verkehr nimmt weltweit rasant zu. Unser Geschäft hat mit Verkehr zu tun. Was schließen Sie daraus?« So bewirbt Kapsch TrafficCom seinen Börsegang. »Wir sind in einem großen, signifikant wachsenden Markt tätig«, sagt der Vorstandsvorsitzende Georg Kapsch. »Eine Reduktion der Staus, die Eindämmung der Umweltbelastung sowie die Erhöhung der Verkehrssicherheit sind Megatrends, die sich nur durch Telematiklösungen verwirklichen lassen.« Dass diese Megatrends auch wirtschaftlich Sinn machen, zeigt ein Blick auf die Geschäftszahlen. Der Umsatz wuchs im letzten Jahr von 116 Millionen Euro auf 198 Millionen Euro, das Ergebnis vor Steuern kletterte von 17,8 Millionen Euro auf 27 Millionen Euro. Mit der Kapitalerhöhung will man die Wachstumsstrategie fortsetzen, weitere Akquisitionen tätigen und zukünftige Großprojekte wie die tschechische Lkw-Maut finanzieren.

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Kurzer Prozess

Kaum abgetreten und schon »Manager-Legende«: Der Ex-Porr-Chef Horst Pöchhacker war kürzlich als ebensolche Ehrengast einer Buchpräsentation des Linde Verlag und der CMS Reich-Rohrwig Hainz Rechtsanwälte GmbH. Vorgelegt wurde das Buch »Der österreichische Bauprozess«. Pöchhacker ließ die Gäste an vielen unterhaltsamen Ereignissen aus seiner eigenen Bauprozesserfahrung teilhaben. Die Knochenarbeit der Recherche für das Buch haben die beiden Autoren Nikolaus Weselik und Wolfgang Hussian gemacht. Sie haben versucht, alle wichtigen Fragen rund um den Bauprozess sowohl aus der Sicht des Rechtsanwaltes als auch aus der Sicht des Juristen in einem Bauunternehmen zu behandeln und praxisnah zu beantworten.
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150 Jahre Südbahn

Leidenschaftliche Raucher haben mit der Bahn im Moment ja wenig Freude - ab September ist diesbezüglich überhaupt Schluss mit lustig. Die Lokomotiven indessen rauchen schon länger nicht mehr, einst hatte man noch spezielle Loks konstruiert, um überhaupt über den Berg zu kommen. Die sind jetzt im Museum zu besichtigen. Damals war die Fahrtzeit von 13 Stunden und vier Minuten nach Triest eine Sensation. Daher trägt die aktuelle Ausstellung im Südbahnmuseum auch exakt diesen Titel. Die derzeit schnellste Verbindung dauert übrigens sieben Stunden 49 Minuten.
150 Jahre ist es also schon her, dass die legendäre Strecke eröffnet wurde, Grund genug für die einstige Industriestadt Mürzzuschlag, wieder etwas auf sich aufmerksam zu machen. Schließlich kann das Städtchen auf eine Reihe gro­ßer Söhne verweisen, wie etwa Viktor Kaplan oder Johann Sebastian Brahms, der hier gerne seine Sommerfrische verbrachte - und Peter Rosegger, dem die rauchenden Dampfrösser einst noch Todesangst eingeflößt hatten. Und nicht zu vergessen: Mürzzuschlag ist die Wiege des alpinen Schisports, das allererste Rennen fand hier statt.

Anlässlich des historischen Bahnjubiläums hat die Stadt auch das Südbahnmuseum neu hergerichtet und bis zum Herbst hin gibt es auch einige Events. Im August soll nochmals ein Sonderzug mit dem legendären Salonwagen von Wien aus starten, im September steigt ein Familienfest »150 Jahre Südbahn! Komm auf Zeitreise« und Anfang Oktober ist man Teil der Langen Nacht der Museen inklusive eines Railfilm-Festivals.
Dazu bietet die Stadt am Anfang der Grünen Mark auch noch andere Erholungsmöglichkeiten wie Wandern, Radeln und so weiter.

Info: www.suedbahnmuseum

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Wien baut für Alte

Das \"Geriatriezentrum Leopoldstadt\" wird vom gemeinnützigen Bauträger Gesiba errichtet und vom Krankenanstaltenverbund gemietet. Mit dem Bau soll 2008 begonnen werden, geplante Fertigstellung ist 2010. Das \"Geriatriezentrum Innerfavoriten\" wird von der Buwog durch Umbau und Erweiterung auf dem Areal der ehemaligen Heller Fabrik ab 2008 errichtet, geplante Fertigstellung ist 2010. Das für 256 Menschen geplante \"Geriatriezentrum Meidling\" wird am Areal des ehemaligen Kabelwerks entstehen. Die kabelwerk bauträger gmbh will mit der Errichtung im Jahr 2008 beginnen und 2010 fertig sein. Insgesamt will Gesundheitsstadträtin Sonja Wehsely bis 2015 sechs neue Geriatriezentren in Wien errichten lassen.
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One ist verkauft

Den bereits Jahre währenden Spekulationen um die Eigentümerstruktur von One ist ein Ende gesetzt: Ein Konsortium mit France Telecom (Orange) und dem ungarischen Private-Equity-Unternehmen Mid Europa übernimmt nicht nur die 50,1-Prozent-Anteile des Mehrheitseigentümers E.ON sondern auch die restlichen Anteile von Telenor und TDC. Als Kaufpreis wurden rund 1,4 Mrd. Euro beziffert. Und: Laut neuesten Meldungen soll One in Orange umgetauft werden.

Aus einem mehrwöchigen Bieterprozess, der von den Eigentümern von One zum Verkauf ihrer Anteile eingeleitet wurde, ging das Konsortium aus Orange und Mid Europa Partners als Sieger hervor. Die niederländische KPN zog ebenso wie schon beim Bieten um tele.ring, die von T-Mobile gekauft worden waren, den Kürzeren.

Der Mehrheitseigentümer EO.N stand in den letzten Wochen unter Druck: aufgrund der vollständigen Deregulierung des EU-Energiemarktes im Juli wollte man sich rechtzeitig endgültig von branchenfremden Assets trennen. Mid Europa Partners übernimmt 65 Prozent, Orange, die zuletzt 17,45 Prozent an One besessen hatten, steigert seinen Anteil auf zunächst 35 Prozent. Branchenkennern zufolge wird aller Voraussicht nach France Telecom nach einiger Zeit auch den 65-Prozent-Anteil übernehmen. Die beiden Partner kennen sich bereits aus früheren Akquisitionen am Providermarkt: 2005 hatte Mid Europa Anteile an der Nummer zwei am slowakischen Mobilfunkmarkt, Orange Slovensko, an die Franzosen veräußert.

Ende 2006 telefonierten rund 2 Mio. Kunden im One-Netz. 2006 erwirtschaftete der Mobilfunker einen Mobilfunkumsatz von 617 Mio. Euro. \"Unsere schlanke, effiziente Organisationsstruktur sowie die rund 900 hochqualifizierten Mitarbeiter sind die Grundlage für unsere erfolgreiche Wachstumsstrategie\", bekräftigt One-Chef Jørgen Bang-Jensen.

E.ON, die mit dem Verkauf der One-Anteile den Umbau zu einem lupenreinen Energieunternehmen abgeschlossen hat, wird dadurch einen einen Mittelzufluss von rund 550 Mio. Euro erzielen und erwartet einen Buchgewinn in der Größenordnung von rund 330 Mio. Euro.

Die Unterzeichnung des Kaufvertrages wird für spätestens kommende Woche erwartet. Der Vollzug der Transaktion bedarf noch der Zustimmung der zuständigen Behörden, heißt es bei E.ON.

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Flottes Plastik

Polymerfasern sind ambivalent: Einerseits gestatten sie jedem Laien, schnelle Datenverbindungen im heimischen Netzwerk aufzubauen, andererseits war ihre übertragungskapazität lange Zeit auf 100 Megabit pro Sekunde beschränkt. Das reicht zwar derzeit noch für DSL, Internet-Telefonie und -Fernsehen aus, in der Industrie-Automation sieht man damit aber relativ alt aus. Siemens-Forschern ist es jetzt gelungen, die Schallmauer von einem Gigabit zu durchbrechen und damit die Polymerfaser zukunftsfit zu machen.
Der Clou bei den giga-schnellen optischen Polymerfaserkabeln: Die Bits werden nicht wie bisher als gewöhnliche Lichtimpulse verschickt. Vielmehr haben die Forscher einen speziellen Algorithmus angewendet, der die Lichtsignale so verändert, dass mehr Informationen in die verfügbare Bandbreite der Polymerfaser passen. Die aus DSL und WLAN bekannte Mehrträgermodulation haben die Forscher dabei so angepasst, dass sie auch auf Lichtsignale anwendbar ist. Dank dieses Algorithmus konnten die Forscher exakt 1.008 Megabit pro Sekunde auf die Reise über eine 100 Meter lange Teststrecke jagen
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Keine Stehzeiten mehr

Automatisierungsanlagen, die nicht in Betrieb sind, gehen ordentlich ins Geld. Jeder Tag Stillstand einer ausgedehnten Produktionslinie kann sich auf mehrere Hunderttausend Euro belaufen und reduziert damit ihre Wertschöpfung. Dies gilt auch für die Neuprogrammierung von Industrieroboter. Diesen unproduktiven Zeiten rücken jetzt Entwickler der Convergent Information Technologies gemeinsam mit Profactor zu Leibe. Sie haben ein Software-Tool namens “Automated Planning and Programming” entwickelt, welches die Roboter teil- oder vollautomatisch an neue Aufgaben anpasst. Eine CAD-Beschreibung der Teile soll als Input reichen. Das Software-Tool berechnet automatisch den optimalen Prozess und die optimalen Wege für die Roboter. Der Ablauf der Anwendung und das Ergebnis werden in einer 3D Simulation visuell animiert und nach Freigabe durch den Anwender auf die Robotersteuerung geladen. Beeindruckend ist die Geschwindigkeit. Laut eigenen Angaben ist man derzeit um den Faktor 10 bis 20 schneller als die übliche Offline-Programmierung. Das ehrgeizige Ziel ist der Faktor 100. Beinahe ebenso wichtig wie die nicht unerhebliche Zeitersparnis ist für die Entwickler die einfache Bedienung. Wer mit einer Maus am Computer Punkte markieren kann, der kann die Roboter bedienen“, ist Martin Ankerl, Experte für Softwareentwicklung bei Profactor, überzeugt. Der Anwender benötige keine Kenntnisse der Robotik, die Einschulung in die neue Software soll weniger als drei Stunden dauern. Als Einsatzgebiet für das neue Tool sehen die Entwickler vor allem die Automobil- und Zulieferindustrie.
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Virtuelle Vertretung

Die Abläufe im Geschäftsleben werden immer dynamischer: Zeiten extremen Einsatzes wechseln mit Perioden von \"normalem“ oder sogar geringem Arbeitsaufwand. IT-Abteilungen als Servicestellen innerhalb der Unternehmen agieren immer häufiger nach dem Pfadfinder-Motto \"allzeit bereit“ und stoßen dabei nicht selten an ihre Grenzen.

Um diesem Umstand abzuhelfen, bietet die Data Systems Austria \"JET CARE IT-Assistant\" an. Das Vorbild: Marketing-Abteilungen beschäftigen zu Spitzenzeiten oder für Spezialaufgaben externe Berater, etwa PR-Agenturen oder Grafiker. Der IT-Assistant der Data Systems Austria ist der externe Mitarbeiter der IT-Abteilung. Er agiert wie ein zusätzlicher Mitarbeiter und unterstützt Systemadministratoren, wenn \"Not am Mann“ ist, erledigt Routinearbeiten oder hilft mit Spezial-Know-How bei einmaligen Projekten, zum Beispiel Installationen, Migrationen, Updates. Den Umfang seines Einsatzes bestimmen die IT-Mitarbeiter individuell.

Hinter dem IT-Assistant der Data Systems Austria steht ein Team von erfahrenen und zertifizierten Spezialisten, die als externe Dienstleister bei Bedarf abgerufen werden können. \"Der JET CARE IT-Assistant beherrscht den effizienten Umgang mit allen gängigen IT-Hard- und Software-Produkten“, erzählt Richard Dippelreither, Vorstand für Software und Services bei Data Systems Austria. \"Das Network Operating Center der Data Systems überwacht die zu betreuenden Kundensysteme über eine permanente IPSec-VPN-Verbindung.“ Im Service-Administrationssystem der Data Systems Austria sind alle statischen Informationen über die zu betreuenden Systeme aktuell und gesichert hinterlegt.

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Massive Probleme bei der Umsetzung

Der Republik österreich drohen ab 2012 jährliche Strafzahlungen in Milliardenhöhe, wenn es nicht gelingt, die Kohlendioxid-Emissionen auf jenes Niveau zu beschränken, auf das sich die Regierung im Kioto-Abkommen 1997 verpflichtet hat. Der Präsident der Wirtschaftskammer (WKö) Christoph Leitl schlägt deswegen vor, einen weiteren Klimafonds einzurichten, über den CO2-sparende Investitionen gefördert werden sollen. Der Topf soll ein \"Umsetzungsfonds“ sein und mit jenen Geldern dotiert werden, die bei Nichterreichen der CO2-Ziele ins Ausland abfließen würden. Der Chef der Umweltabteilung der WKO Stefan Schwarzer denkt etwa an ein Viertel jener Steuereinnahmen aus dem Tanktourismus, die insgesamt etwa 900 Millionen ausmachen.

Gefördert sollen künftig Private als auch Unternehmen die klimafreundliche Investitionen tätigen. Als einen besonders viel versprechenden Bereich bezeichnete Schwarzer die Wärmedämmung bei jenen Gebäuden, die zwischen 1945 und 1980 gebaut wurden: \"Die machen zwar nur 30 Prozent des Gesamtbestandes aus, stoßen aber 50 Prozent des CO2 aller Gebäude aus.\" Wie die Wirtschaftskammer meint, solle die bestehende Sanierungsrate für diese Häuser vervierfacht werden womit bis 2020 die Hälfte der aus Haushalten stammenden Emissionen zu eliminieren sei. Klar, dass Interessensgruppen, wie die Qualitätsgruppe Wärmedämm-Verbund-Systeme überzeugt ist, dass mit Wärmedämmung rasch und effizient ein Beitrag zum Klimaschutz geleistet werden könnte. Keine Frage, die Vernunft spricht für vernünftige Dämmung. Die thermische Sanierung schafft Jobs und erhöht die Energieeffizienz.

Aber halt nur sehr langsam, gibt der Geschäftsführer der Regulierungsbehörde E-Control Walter Boltz zu bedenken. \"Wenn 5.000 Wohnungen super gedämmt werden, bringt das wenig, weil pro Jahr 45.000 neue Wohnungen hinzukommen“, rechnet er vor. Auch sei es illusorisch zu glauben, dass sich ein paar hunderttausend Heizkessel, die nicht mehr dem technischen Stand entsprechen, innerhalb kurzer Zeit erneuern lassen. Abgesehen von den Kosten seien dazu weder die Kesselindustrie, noch die Installateure von den Kapazitäten her im Stande. Unterm Strich, so Boltz, deute Alles darauf hin, dass österreich künftig mehr Energie verbraucht - und damit auch mehr CO2 ausstößt.

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