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Position ausgebaut

Mit einem Marktanteil von 51,3 Prozent hat HP im ersten Quartal 2007 seine führende Position auf dem österreichischen Markt für Industrie-Standard-Server basierend auf Intel- und AMD-Prozessoren (x86) weiter ausgebaut, kommunizierte nun HP. Die Zahlen werden vom Marktforschungsinstitut IDC bestätigt. HP wuchs mit einem Plus von 25,5 Prozent im Vergleich zum Vorjahreszeitraum doppelt so schnell wie der gesamte Servermarkt, der nur 12,4 Prozent zulegen konnte. Zudem wurde der Vorsprung auf die Verfolger Fujitsu Siemens und IBM weiter ausgebaut.

\"Die HP ProLiant-Lösungen erfüllen alle Kundenanforderungen in Bezug auf Leistung, Kühlung, Energieeffizienz und Virtualisierung - und ich bin mir sicher, das wir mit diesem technologischem Vorsprung unseren Marktanteil nicht nur verteidigen, sondern noch weiter ausbauen können\", erklärt Wolfgang Egger, Manager Enterprise Servers & Storage Group HP.

Auch international hat HP im ersten Quartal 2007 seine Position als Spitzenreiter im Servermarkt gefestigt: Rund jeder dritte weltweit verkaufte Server stammt von HP (33,6 Prozent). Speziell bei Blade-Servern verzeichnete das Unternehmen ein starkes Wachstum. Hier konnte HP die Absatzzahlen im Jahresvergleich um 84,9 Prozent steigern und hat nun einen Marktanteil von 45,1 Prozent.

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plannING Day 2007

Am 31. 5. und 1. 6. 2007 findet im Casineum in Velden wieder der Infotainment-Event des Fachverbandes Ingenieurbüros statt. Der »plannING Day« steht heuer ganz im Zeichen von Sicherheit im Unternehmen. Hochkarätige Referenten aus den verschiedensten Bereichen werden Top-Vorträge halten. Am Donnerstag beginnt die Veranstaltung mit Impulsreferaten des Baurechtsexperten Rainer Kurbos zum Thema »Sicher ist Sicher - Haftung für Ingenieurbüros«, EDV-Experte Christian Inzko spricht zum Thema »Sicher unterwegs im gefährlichsten Medium der Welt«. Anschließend behandelt der Profiler Thomas Müller unter dem Titel »Motive - Verhalten - Persönlichkeit« die Frage, wie Unternehmer sicher verhandeln können. Am Freitag spricht Betriebsprüfer Marian Wakounig über steuerliche Betriebsausgaben. Bernhard Sagmeister von der Kommunalkredit erläutert sichere Finanzierungsmethoden und berät in Förderfragen.
Wie jedes Jahr bietet auch der plannING Day 2007 die Möglichkeit des Erfahrungsaustausches mit Berufskollegen. Zudem wird auch die Unterhaltung auf keinen Fall zu kurz kommen: Den Abschluss bildet ein Kabarettabend mit Joesi Prokopetz und seinem Programm »Selten viel gelacht«.
Zur Einstimmung ermöglicht der Fachverband seinen Mitgliedern einen Schleuderkurs im naheliegenden öAMTC Fahrtechnikzentrum Mölbling zu besonders günstigen Konditionen.

Teilnahmegebühr 100 Euro, für Begleitung 75,- Enthalten sind Vorträge, Abendessen, Pausengetränke, Kabarett. Infos unter www.ingenieurbueros.at

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Von Pöchlarn in die Welt

Die Nibelungenstadt Pöchlarn im Bezirk Melk ist in vielerlei Hinsicht malerisch. Neben der landschaftlichen Qualität der Donauregion ist der 1886 geborene Oskar Kokoschka größter Sohn der 4.300 Einwohner starken Gemeinde. Heute setzt Pöchlarn auf Ausflugstourismus, Bürgerservices im Internet und stellt so manch innovative Firma für den Nordosten österreichs bereit. Die Web- und Medienagentur mit ebensolcher Referenzierung im Namen - \"nordost“ - ist einer der neuen, modernen Vertreter Pöchlarns: Geschäftsführer Johann Perger setzt auf Webdesign, Content-Management und Corporate-Design-Aufträge. Schwerpunkt ist die Regionalität: für Kunden aus und um Niederösterreich wie Fotostudios, Steuerberatungskanzleien oder Burghotels wird der Webauftritt benutzerfreundlich und übersichtlich gestaltet.

Auf Open-Source basierte Content-Management-Werkzeuge wie Typo3 oder Contenido ermöglichen dann auch Wartung der Sites flexibel und einfach.Seit gut eineinhalb Jahren beschäftigt sich Perger intensiv auch mit Weblogs. Auf das neue Corporate Blogging setzen mittlerweile auch Restaurants und Hotels. Die Idee: im regelmäßig gepflegten Blog kann an den Kunden näher gerückt werden. Die Besucher wiederum geben Feedback zu allen möglichen Themen. \"Wir sehen bei den großen Unternehmen, dass Weblogs in der Kommunikation nach außen wichtig geworden sind“, legt Perger nun die Erfahrungen der Konzerne auf lokale Player um. Mitunter wird daraus aber auch ein globales Projekt: einer von Pergers Kunden, ein Onlineshopbetreiber der auch schon ein Standbein in der Onlinewelt Second Life hat, betreibt ein eigenes Weblog, um die Shopbesucher mittels eines ansprechenden Mediums im Kundenservice zu integrieren. \"Unsere Arbeit ist vorhandene, gute Werkzeuge ins Firmendesign bei den Kunden zu integrieren“, vollzieht nordost mit entsprechendem Programmier-Knowhow den Spagat zur Fullserviceagentur. Das hätte selbst Kokoschka nicht geschafft.

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Architekten- Golfturnier

AUER Bausoftware, Nemetschek österreich, Winkhaus Austria und verasonn österreich sind die Veranstalter und Sponsoren des zweiten Architecture Golf Open vom 22. bis 24. Juni 2007 am Brandlhof im Pinzgau, zu dem Kunden und Interessenten dieser Unternehmen herzlich eingeladen sind. Die Einnahmen aus dem Golfturnier kommen ausschließlich dem Verein »ClownDoctors Salzburg« zugute. Die Clowndoctors bringen Menschen zum Lachen - auf Stationen der Kinderchirurgie, auf Onkologie- und Intensivstationen. Der Event beginnt am Freitag, das Turnier startet am Samstag. Geboten wird ein Stableford-Turnier, geplant ist auch ein Texas-Scramble-Turnier. Zudem gibt es Schnupperkurse. Die Einnahmen aus dem Golfturnier kommen ausschließlich dem Verein »ClownDoctors Salzburg« zugute. Die Clowndoctors bringen Menschen zum Lachen - auf Stationen der Kinderchirurgie, auf Onkologie- und Intensivstationen. Der Event beginnt am Freitag, das Turnier startet am Samstag. Geboten wird ein Stableford-Turnier, geplant ist auch ein Texas-Scramble-Turnier. Zudem gibt es Schnupperkurse.
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Der sehende Opel

Die Unterschiede zwischen beiden Modellen sind bewusst gering gehalten. Das Topmodell der General-Motors-Tochter soll auf den ersten Blick als Insignia erkennbar sein, unabhängig von der Version. Und man braucht schon einen sehr scharfen Blick, um den Fehler im Suchbild auf Anhieb zu finden. Beide Karosserieversionen sind gekennzeichnet durch eine fließende Silhouette mit einem coupéartig abfallenden Dach. Die zusätzliche Kante erkennt man dann, wenn man weiß, wo man zu suchen hat. Am leichtesten fällt die Unterscheidung anhand des Heckscheibenwischers. Auch die äußeren Abmessungen sind identisch. Sowohl Vier- als auch Fünftürer sind 4,83 Meter lang und haben einen Radstand von 2,73 Metern. Vom Start weg wird es den Insignia mit einer gro­ßen Motorenbandbreite geben. Sieben Triebwerke sind verfügbar, alle erfüllen die Euro-5-Abgasnorm und sind grundsätzlich mit Sechsganggetrieben gekoppelt. Benziner gibt’s mit einer Leistung zwischen 115 PS und 260 PS, Diesel zwischen 110 PS und 160 PS.
Außerdem wird der Insignia der erste Opel sein, der »sehen« kann. Optional gibt es das von Opel gemeinsam mit dem Zulieferer Hella entwickelte »Opel-Eye«. Dabei handelt es sich um eine hochauflösende Kamera, die Verkehrsschilder und Fahrspurbegrenzungen erkennen kann. Ein erkanntes Schild wird auf einem Display im Armaturenbrett eingeblendet und kann jederzeit wieder abgefragt werden. Zudem hat die Assistenzkamera ein Auge darauf, dass der Fahrer in der gewählten Spur bleibt. Ist das nicht der Fall, warnt das System per Gong und Blinksignal im Instrument. Der Spurhalteassistent wird per Knopfdruck ein- und ausgeschaltet.
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Die Welt der Metall bearbeitung

Vom 17. bis 22. September geht einer der größten und wichtigsten internationalen Branchentreffs für die Metallbearbeitung über die Bühne. Die EMO Hannover gilt als eine der größten Plattformen für Fertigungsexperten aus aller Welt. Die moderne Fertigungstechnik stellt die Grundlage für jede industrielle Produktion dar. Sie bestimmt Effizienz und Qualität der Produkte sowie den Produktionsprozess in vielen Industriebetrieben. Dementsprechend breit gefächert ist die Zielgruppe: vom Maschinen- und Anlagenbau, der Automobilindustrie, der Luft- und Raumfahrttechnik, über den Schiffbau bis zu Medizintechnik, Feinmechanik und Optik. Präsentiert werden alle Technologien, die in der gesamten Metallbearbeitung zum Einsatz kommen. Derzeit sind knapp 2.000 Aussteller aus 39 Ländern angemeldet, die eine Nettoausstellungsfläche von 158.000 Quadratmetern belegen. Im Mittelpunkt des Besucherinteresses stehen die Einholung technischer Informationen sowie das Pflegen von Kontakten. Die überwiegende Mehrheit der Besucher kommt zur EMO, um den überblick über das internationale Angebot der Fertigungstechnik zu erhalten. Wer 2005 mit konkreten Investitionsabsichten nach Hannover gekommen ist, wurde laut Besucherbefragung zu 90 Prozent fündig.
Als technisches Trendbarometer vermittelt die EMO auch immer wieder Visionen für die Produktion der Zukunft. Derzeit konzentriert sich das Interesse vor allem auf drei Themen: Auf neue Bearbeitungsverfahren zur Steigerung von Leistung, Anwendungsbreite oder Wirtschaftlichkeit, auf die Integration von Diagnosesystemen sowie auf neue Methoden für die Konzeption von Produkten.

Heimischer Beitrag
Mit Stand Mitte Juni waren 29 österreichische Aussteller angemeldet. Für die deutsche Werkzeugmaschinenbranche zählt österreich zu den drei wichtigsten Exportmärkten. Nach Exportrückgängen in den Jahren 2004 und 2005 haben die Exporte im letzten Jahr um 40 Prozent angezogen. Geliefert wurden Maschinen im Wert von 359 Millionen Euro, darunter vor allem Bearbeitungszentren, Fräsmaschinen sowie Teile und Zubehör. Auch in die entgegengesetzte Richtung tut sich einiges: Die österreichischen Werkzeugmaschinenlieferungen nach Deutschland sind seit 2004 um zwei Drittel gestiegen und lagen bei 102 Millionen Euro. Damit befindet sich öster­reich aus deutscher Sicht auf Platz sechs der wichtigsten Lieferanten. Den Weg über die Grenze fanden vor allem Biege-, Abkant- und Richtmaschinen, Drehmaschinen sowie Teile und Zubehör.

Hsitorisches:
1975 startete die EMO als internationale Werkzeugmaschinenausstellung in Paris. Zwei Jahre später war erstmals Hannover Austragungsort. Die Vorgeschichte der EMO geht bis in die 50er-Jahre zurück. Mit der Beschränkung auf ausschließlich europäische Aussteller hat der europäische Dachverband der Werkzeugmaschinenindustrie zwölf Ausstellungen an wechselnden Orten durchgeführt. Bis 2003 fand die EMO turnusmäßig im Wechsel zwischen Paris, Hannover, Mailand und wieder Hannover statt. Dann beschloss der Dachverband einen neuen Rhythmus: Zweimal Hannover, dann Mailand, Paris wurde gestrichen.
Bei der ersten EMO Hannover im Jahr 1977 präsentierten sich 1.619 Aussteller aus 29 Ländern auf einer Nettoausstellungsfläche von 120.000 Quadratmetern. Im Vergleich zur Erstveranstaltung in Paris verzeichnete man ein Ausstellerplus von 18 Prozent und einen Zuwachs bei der Ausstellerfläche von 24 Prozent.

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Kraftwerk auf Schiene

»Täglich sind 7.500 Züge auf österreichs Schienen unterwegs. Für jede einzelne Lokomotive muss der Strombedarf sofort geliefert werden. Unsere Speicherkraftwerke decken den benötigten Spitzenbedarf für unsere Elektrolokomotiven ideal ab. Mit dem Ausbau unserer eigenen umweltfreundlichen Wasserkraftwerke sind wir zudem unabhängiger von teuren Stromimporten aus dem Ausland«, so Johann Pluy, Leiter der Kraftwerkssparte bei den öBB, anlässlich der Präsentation der Ausbaupläne für das neue Kraftwerk Tauernmoos.
Das Kraftwerk ist für eine Leistung von etwa 100 Megawatt konzipiert. Die Fallhöhe wird rund 210 Meter betragen. Die unterirdischen Turbinen können dann bis zu 70 Kubikmeter Wasser pro Sekunde abarbeiten. Heuer werden die Unterlagen für die Umweltverträglichkeitserklärung erstellt. Nach positivem Abschluss der Behördenverfahren kann mit dem Kraftwerksbau 2009 begonnen werden. Das Investitionsvolumen beträgt rund 110 Millionen Euro. Ein großer Vorteil des Kraftwerksprojektes: Nach Fertigstellung des Projektes wird das unterirdische Kavernenkraftwerk nicht zu sehen sein. Die öBB sind der größte Stromverbraucher in österreich - der Bahnbetrieb verbraucht jährlich so viel Strom wie ganz Vorarlberg.
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Normgerecht

Wenn Bauträger pleitegehen, bleiben immer wieder Wohnungskäufer auf der Strecke. Zahlreiche zum Teil spektakuläre Insolvenzen haben in der Vergangenheit Gutachter, Anwälte und die Gerichte beschäftigt. Trotz der zahlreichen Fälle hat es der Gesetzgeber Jahrzehnte hindurch nicht geschafft, wirkungsvolle Regeln zu kreieren, um Wohnungskäufer zu schützen. Das belegen nicht zuletzt die im Zuge der SEG-Pleite aufgetretenen Schadensfälle. Jetzt nimmt die Politik mit der Novellierung des Bauträgervertragsgesetzes erneut einen Anlauf, wasserdichte Regeln für die rund 20.000 pro Jahr abgeschlossenen Bauträgerverträge zu schaffen. Geplant sind Absicherungen für Käufer durch Bank- oder Fertigstellungsgarantien gegen Verteuerungen bei Konkurs eines Bauträgers oder ein Haftungsrücklass in der Höhe von drei Prozent, so die Arbeiterkammer. »Mehr Sicherheit kostet mehr Geld«, kommentiert der Geschäftsführer des öVI Anton Holzapfel die nun vorliegenden Vorschläge. Er verweist darauf, dass österreich im europäischen Vergleich schon jetzt über ein gutes Sicherungsmodell für Kunden verfüge. »Andere Länder haben gar nichts«, weiß Holzapfel. Dass am Ende auch hierzulande immer wieder Geschädigte übrigbleiben, liegt für ihn in der Natur der Sache. »In jedem Wirtschaftsbereich gehen Firmen zugrunde«, was nicht wegzuleugnen ist.
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Kurs fortgeführt

Der Verwaltungsrat von PIDAS hat Daniel Signer zum neuen CEO des IT-Dienstleistungsunternehmen PIDAS ernannt. Daniel Signer tritt damit per August 2007 die Nachfolge von Tom Buser an.

Der promovierte Wirtschaftswissenschaftler sieht keinen Grund, die erfolgreiche Strategie von PIDAS zu ändern: \"PIDAS konnte sich in der Vergangenheit in den Märkten Software, Skill Services und Outsourcing als Dienstleistungsunternehmen für Kundenservice und IT-Helpdesks gut positionieren. Ich möchte den eingeschlagenen Weg konsequent weiter gehen und die gute Ausgangslage und das grosse Know-how unserer Mitarbeiter nutzen, um die Stellung von PIDAS in Deutschland, in der Schweiz und in österreich weiter auszubauen.\"

Daniel Signer war vor seinem Wechsel zu PIDAS in leitender Funktion bei Swisscom IT-Services tätig, wo er für den Bereich Service Delivery Center verantwortlich zeichnete. Davor sammelte er in der Bankenbranche wichtige Erfahrungen im IT-Bereich. Daniel Signer verfügt damit nicht nur über Kenntnisse im Bereich Kundenservice, sondern auch beim Outsourcing von IT-Prozessen.

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Muskel erweiterung

Auch wenn die Zahlen für den Wiener Büromarkt nicht immer ganz jene Homogenität aufweisen, die sich Marktbeobachter wünschen, ist eines ganz klar: 2006 war ein gutes Immobilienjahr, es wurden - je nach Rechenart - zwischen 330.000 und 390.0000 Quadratmeter Fläche vermietet. Rund ein Viertel davon vermittelte das Team um Michael Ehlmaier, Geschäftsführer der CPB, einer Tochter der Constantia Privatbank. Dementsprechend zuversichtlich ist Ehlmaier auch für heuer: Der Trend, dass die Vermietung den Neubau übersteigt, werde sich auch 2007 und 2008 fortsetzen, so der Experte. Ganz anders sieht das der Chef von CB-Richard Ellis, Andreas Ridder. Er meint, dass die zahlreichen Fertigstellungen im ersten Quartal 2007, wie TownTown, E-Zone oder Office Campus Gasometer, die Leerstandsrate kurzfristig von sechs auf 6,6 Prozent steigen lassen werden. Nur der Ordnung halber sei hier erwähnt, dass diverse Bürotürme nicht vor Auslastung brüllen. Am augenscheinlichsten zeigt sich die Flaute noch immer beim Galaxy-Tower in der Praterstraße, wo einige wenige Mieter sich die Lifte und das große Foyer teilen.

Einig sind sich beide Makler darin, dass die steigende Nachfrage zu einem guten Teil aus Umzügen und nicht aus mehr Flächennachfrage resultiert. Diese nach einem Umzug freigewordenen Büroflächen kommen je nach Berechnungsmethode nach sechs bis 24 Monaten auf den Markt, gelten aber nicht als Neuangebot, sondern als Bestandsimmobilie. Wie viel Bürobestand insgesamt vorhanden ist, variiert jedoch wieder nach Art der Berechnung. CBRE geht für Ende 2006 von 9,57 Millionen Quadratmetern aus, CPB hingegen beziffert die Flächen mit 13 Millionen Quadratmetern. Bei der Differenz von immerhin 3,5 Millionen drängt sich die Frage auf, ob alle Projektentwickler gut beraten sind und ihre Flächen tatsächlich gebraucht werden. Unabhängig davon entsteht derzeit eine ganze Reihe neue, zum Teil spektakuläre Projekte. Manche werden in Rekordzeit realisiert, andere wiederum ruhen in bester Lage im Viertelzustand.

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