Menu
A+ A A-
Archiv

Archiv (11315)

Kein Raus-Verkauf

Der oberösterreichische Landeshauptmann Josef Pühringer hat einen Brief vom Salzburger Finanzreferenten Othmar Raus erhalten. Er solle doch, statt die Energie AG an die Börse zu bringen, den Versorger dazu bewegen, die 26-Prozent-Beteiligung an der Salzburg AG abzugeben, so Raus, der dafür 300 Millionen Euro in Aussicht stellte. Pühringer lehnt dankend ab, obwohl die Stimmung für den Börsegang der Energie AG im Land ob der Enns nicht gerade rosig ist. Die Energie AG sei mit der Beteiligung an der Salzburg AG besser aufgestellt und mehr wert, argumentiert Pühringer. Weil der Strom trotz aller politischen überwindungen, die ziemlich ruppig über die Bühne gehen, weiterhin fließen soll, gaben Energie AG und Linz AG die Gründung der gemeinsamen Stromvertriebsgesellschaft Enamo bekannt. Diese muss von der Bundeswettbewerbsbehörde genehmigt werden und soll Synergien im Stromeinkauf bringen und als Werkzeug dazu dienen, außerhalb der angestammten Versorgungsgebiete ins Geschäft zu kommen. An der neuen Gesellschaft hält die Energie AG 65, die Linz AG 35 Prozent der Anteile.
Read more...

Schnelle IT erhöht den Profit

Eine Umfrage der Economist Intelligence Unit im Auftrag von HP Software zeigt einen deutlichen Zusammenhang zwischen der Geschwindigkeit in der IT und dem Geschäftserfolg eines Unternehmens - und zwar in positiver wie in negativer Hinsicht. Der grundsätzlichen Frage, ob eine schnellere Bereitstellung von IT-Diensten auch den Profit des Unternehmens signifikant verbessern würde, stimmte die Mehrheit der befragten IT-Führungskräfte zu: Weltweit 62 Prozent unter den IT-Managern erachteten die Geschwindigkeit ihrer Projekte als einen zentralen Erfolgsfaktor für Unternehmen.

Gleichzeitig haben Unternehmen aber häufig mit unzumutbaren Zeitverlusten in der IT zu kämpfen - mit negativen Konsequenzen für den Geschäftsverlauf. In fast der Hälfte der befragten Betriebe sind 25 Prozent oder mehr der IT-Projekte später fertig als geplant. Aus Sicht der befragten Führungskräfte führt eine lahmende IT in erster Linie zu Verspätungen bei Produkteinführungen, gefolgt von Umsatzeinbußen und verfehlten Sparzielen. Daneben rechnet man auch mit Beeinträchtigungen von Firmenfusionen, Schäden an der Reputation und dem Markenimage sowie dem Abbau von Jobs in den IT-Abteilungen. Die Hälfte der Befragten sagt, dass nur eines von zwei IT-Projekten einen positiven Beitrag zum Geschäftsergebnis liefert.

Als wichtigsten Störfaktor identifizierten die Befragten änderungen an den geschäftliche Prioritäten während der Projektlaufzeit, des Weiteren wurde auch die mangelnde Koordination zwischen IT- und Business-Managern als signifikante IT-Projektbremse ermittelt. Um die IT besser mit Geschäftsprojekten in Einklang zu bringen, implementieren die befragten Firmen eine Reihe neuer Technologien und Methoden, wie zum Beispiel Service-orientierte Architekturen (SOA) oder Business Service Management und Qualitätsmanagement.

Read more...

Schlüsselfertige Securitylösung

Nur die rechtzeitig Früherkennung von Risken und die genaue Analyse aller Bedrohungsszenarien bewahren Unternehmen nachhaltig vor Schaden. \"Durch die Zusammenarbeit mit SonicWALL, einem führendem Anbieter von Sicherheitshardware, können wir mit Managed Firewalls die optimale Sicherheitslösung zum besten Preis-Leistungsverhältnis für alle Businesskunden anbieten, \" so Achim Kaspar, Vorstand eTel Austria, \"eTel Managed Firewall Lösungen schützen vor unerlaubten Zugriffen, Datendiebstahl, Hackerattacken und Vireninfektionen. Sie sind stets auf dem neuesten Stand und Angriffen wird entsprechend vorgebeugt, denn die eTel Experten betreuen die Firewall rund um die Uhr und sorgen so für optimale Sicherheit.\"

\"SonicWALL und eTel verbindet eine intensive Partnerschaft und eine Vielzahl an zufriedenen Bestandskunden.\" erklärt Sarah Trunk, Country Manager SonicWALL Switzerland & Austria, \"eTel ist für SonicWALL ein wichtiger Partner im Bereich Managed Security auf dem österreichischen Markt und bietet den Kunden über das zentrale Management System von SonicWall eine von Experten verwaltete Netzwerksicherheitslösung.\"

Die 1991 gegründete SonicWALL ist führender Anbieter von umfassenden Internet-Sicherheitslösungen, die von Unternehmen jeder Größe eingesetzt werden, um interne und externe Netzwerke zu schützen und eine sichere Fernzugriffskonnektivität zu sichern.

Steigende Sicherheitsnachfrage. Die Kooperation von SonicWALL und eTel Austria kommt mit den Managed Firewall Produkten einer starken Nachfrage entgegen. Denn mit wachsender Konnektivität stehen kleine, mittelständische und große Unternehmen zunehmend vor der Herausforderung, komplexe Netze wirksam und zuverlässig abzusichern. Gleichzeitig müssen Systeme skalierbar sein, um mit dem Wachstum Schritt halten zu können.

Die Managed Firewall wird über das eTel Global Management System (GMS) verbunden und zentral verwaltet. Durch die technische und administrative Betreuung bleibt die Software immer auf dem neuesten Stand. Managed Firewall inkludiert Updates mit den neuesten Signaturen führender Antiviren-Anbieter sowie eine zentrale Verwaltung mit permanenter und redundanter Sicherung der Konfiguration, damit die Einstellungen bei einer etwaigen Systemstörung nicht verloren gehen. Reports und Online-Statusabfragen geben jederzeit überblick über den Zustand der Firewall und alle erfolgreich abgewehrten Angriffe.

Read more...

Vertriebsteam erweitert

Dietmar Hörmannseder, 39, unterstützt als Account Manager dasVertriebsteam des Informationsinfrastruktur Anbieters EMC Computer Systems Austria. In dieser Funktion ist er für die Betreuung ausgewählter Großkunden sowie Mittelstandskunden im Großraum Wien, Niederösterreich und Burgenlandzuständig.

\"Mein Ziel ist es, möglichst vielen Unternehmen, und besonders denjenigen, die EMC nur als reinen Storage-Anbieter kannten, zu vermitteln, dass das EMC Portfolio mit den vier Geschäftsfeldern Information Storage, Content Management & Archiving, Information Security sowie Virtual Infrastructure wesentlich mehr umfasst. Es ist heute einfach nicht mehr ausreichend, reine Speicherkapazität als Problemlöser anzusehen. Die Daten der Unternehmenwerden immer wichtiger, gleichzeitig steigt der Druck auf Unternehmen, Kosten einzusparen und komplexe Aufgaben in der IT zu vereinfachen. Dazu muss man viele Bereiche rund um die IT Infrastruktur des Kunden analysieren, verstehen, und auch in der Lage sein, eine bereichsübergreifende Lösung anzubieten. EMC verfügt sowohl über das Wissen als auch das umfassendste undausgereifteste Portfolio, um diese Anforderungen abzudecken“, so der gebürtige Waldviertler.

Dietmar Hörmannseder verfügt über langjährige IT-Erfahrung. Er startete seine berufliche Laufbahn bei der Siemens AG als Softwareentwickler und wechselte 1995 in den Support bei der Bull AG. Er spezialisierte sich dann auf das Thema Speicherlösungen, zuerst bei StorageTek im Presales Bereich und anschließend bei Hitachi Data Systems, wo er mehr als fünf Jahre als Key Account Manager tätig war. Zuletzt arbeitete er bei Brocade im Vertrieb.

Read more...

Unsichtbar und sicher

Bei den Eurobanknoten ist es ein eingearbeiteter Streifen, der erst unter ultraviolettem Licht sichtbar wird. Bei den persönlichen Dokumenten wird eine spezielle Kombination von Tonern verwendet, um unsichtbare Zeichen zu drucken. \"Farbdrucker nutzen die fluoreszierende Eigenschaft von weißem Papier, um unsichtbare Sicherheitszeichen zu erzeugen. Diese sind nur unter UV-Licht sichtbar und machen persönliche Dokumente somit fälschungssicher“, erklärt Reiner Eschbach von der Xerox Innovation Group. Das Besondere an der Xerox-Lösung ist das Auskommen ohne fluoreszierende Tinte. Dadurch fallen keine Extrakosten für Spezialtinte an. Die unsichtbaren Schriftzeichen werden mit konventionellen Tonern erzeugt. Die Wissenschafter setzen bei ihrer Lösung auf die fluoreszierenden Wirkstoffe, die Papier bei der Erzeugung beigemengt werden, um es \"weiß“ erscheinen zu lassen. Die Wissenschafter entwickelten bestimmte Tonerkombinationen, welche die Papierfluoreszenz unter UV-Bestrahlung gezielt hervortreten lassen. Dieses Kontrastphänomen nutzt die neue Xerox Technologie, um unsichtbare Buchstaben und Ziffern zu \"schreiben“.
Read more...

»Rund um den Wein«

Mit der Lesung »Rund um den Wein« entführte der bekannte »Fernsehkieberer« und anerkannte Weinexperte Wolfgang Böck in die literarische Welt des Rebensafts. Unter den ausgewählten Autoren fanden sich Größen wie Lessing und Brecht gleichberechtigt neben lokalen Schriftstellern wie Erich Sedlak und Roland Neuwirth. Selbst eine Predigt aus dem 19. Jahrhundert wurde berücksich­tigt. Manchmal zynisch, oft humorvoll und teils nachdenklich wurden die unterschiedlichen Facetten des Weins behandelt. Die unvermeidlichen Auswirkungen des exzessiven Genusses waren ebenso Thema wie die eigene Wissenschaft der Weindegustation. Im Anschluss an die literarische Huldigung des Weins trat der Genuss desselben in den Vordergrund. Bei angeregten Gesprächen wurden Erfahrungen ausgetauscht und neue gesammelt. Für die musikalische Untermalung sorgten die Neuen Wiener Concert-Schrammeln. Dass sich die IT//Lounge - Informatik Talk als Kommunikations- und Netzwerkplattform gut etabliert hat, bewies ein Blick in die illustre Gästeschar. Neben den Raiffeisen-Informatik-Geschäftsführern Hartmut Müller und Wilfried Pruschak waren unter anderem Michael Wessely von der Notar Treuhand Bank, Wolfgang Schneider und Josef Jarosch von Siemens, Eduard Tatzber und Gustav Glück von Uniqa sowie Werner Schritt­esser von Wincor Nixdorf und Rene List von der Asfinag anwesend. Für das Jahr 2007 sind noch sechs weitere Veranstaltungen geplant.
Read more...

Geschwächte Bullen

Die Aufnahme in den allgemeinen Börsenindex ATX ist hingegen weiterhin nicht geplant. Mit der Serie der Kapitalerhöhungen ist erst einmal Schluss.

Alles andere als schön war der Sommer für Besitzer von Immobilienaktien. Die rasante Talfahrt der internationalen Börsen hat alleine den an der Wiener Börse notierten Immobiliengesellschaften innerhalb von zwei Monaten einen fiktiven Wertverlust von fast 21 Prozent beschert. Lag die Marktkapitalisierung Ende Juni noch bei 26,34 Milliarden Euro, waren es Ende August nur mehr rund 20,9 Milliarden - ein Wertverlust von knapp fünfeinhalb Milliarden Euro (siehe Tabelle).

Von einem Horrorszenario sind die an der Wiener Börse notierten Immobiliengesellschaften dennoch weit entfernt. Alleine im vergangenen Jahr legten sie über Kapitalerhöhungen um 6,5 Milliarden Euro zu. Auch das heurige Jahr zeigt, bis zum Frühsommer zumindest, eine starken Zug der Anleger zur Immobilienaktie: Knapp 80 Prozent des gesamten Kapitalerhöhungsvolumens an der Wiener Börse stammen von den Immobiliengesellschaften, die größte Tranche kam dabei im Mai von der Immoeast mit mehr als 2,8 Milliarden Euro. Nicht weniger als 27 Milliarden Euro waren alle an der Wiener Börse gehandelten Immobilienaktien mit Stand Ende Juni wert, das sind rund 15 Prozent aller in Wien notierten Gesellschaften. Damit hat sich Wien in den letzten Jahren zu einem der bedeutendsten Marktplätze für Immobilienaktien in Zentraleuropa gemausert.

Read more...

Neue übernahme

Das österreichische Systemhaus ACP übernimmt den IT-Dienstleister PC Service bei Stuttgart. PC Service beschäftigt 85 Mitarbeiter an drei Standorten und wird künftig als ACP Stuttgart auftreten. Die Zentrale von PC Service liegt in dem Stuttgarter Vorort Leinfelden-Echterdingen, wo sich auch der Flughafen und die Messe Stuttgart befinden. Niederlassungen bestehen in München und Ulm. Damit erhöht sich die Anzahl der ACP Standorte in Deutschland auf insgesamt acht.

Die PC Service GmbH, gegründet 1995, schaffte im Geschäftsjahr 2005/2006 einen Umsatz von 21,8 Millionen Euro. Das Unternehmen bietet IT-Dienstleistungen für öffentliche Institutionen und Unternehmen mit Schwerpunkt Baden-Württemberg. Laufende Großprojekte umfassen beispielsweise die Lieferung und Betriebssystem-Migration von 18.000 PC und 1500 Server für die Landesverwaltung Baden-Württemberg. Ein internationaler Kunde ist die NATO, die von den Stuttgartern an 22 Standorten in Europa und den USA mit Servern für ihr Dokument-Management ausgerüstet wird. 80 Prozent der Aufträge kommen aus dem öffentlichen Bereich. Die Services des Unternehmens - zertifiziert nach ISO 20.000 - beginnen bei der Hardware-Lieferung und reichen über die PC-Installation und Netzwerk-Einrichtung bis zum kompletten Outsourcing.

Stefan Csizy, Geschäftsführer der ACP Gruppe in Wien, freut sich über den renommierten Zuwachs zur Gruppe. \"Unsere erklärte Strategie lautet, durch Akquisitionen rasch immer größer zu werden. Dafür suchen wir erfolgreiche Systemhäuser, die auf der gleichen Wellenlänge wie wir liegen. PC Service ist in Baden-Württemberg bestens verankert und eine große Bereicherung.“

Read more...

Chancen erhöht

Cisco hat ein neues Cisco Smart Business Communications System für kleinere und mittlere Unternehmen entwickelt. Damit sollen Unternehmen ihre Profitabilität erhöhen, wettbewerbsfähiger werden und ihre Kundenbeziehungen verbessern können. Das Smart Business Communications System (SBCS) sei einfach zu bedienen und ermögliche den umfassenden und sicheren Zugang zu Unternehmensinformationen, so Cisco. \"Außerdem eröffnet es effiziente Kommunikationswege zu Kunden und Arbeitskollegen - unabhängig von Zeit und Ort\", heißt es beim unangefochtenen Marktführer, der sich bislang am KMU-Markt aber eher schwer getan hatte.

Das System nutzt neue Hardware-Produkte, integrierte Unified Communications-Anwendungen und System-Management-Tools, die sich auch in Modulen installieren lassen. Es umfasst folgende neuen Produkte:

  • Cisco Unified Communications 500 Series, ein integriertes, kleines Kommunikationssystem auf derBasis des führenden und anerkannten Cisco Unified Communications Portfolios.
  • Cisco Catalyst Express 520, ein neuer Power-over-Ethernet-(PoE)-Switch mit Plug-and-Play-Supportfür IP-Telephone.
  • Cisco Mobility Express Solution aus Cisco 521 Wireless Express Access Point und Cisco 526Wireless Express Mobility Controller. Diese Systeme optimieren selbständig die WLAN-Abdeckungund bieten sicheren Netzwerkzugriff für Mitarbeiter und Gäste und unterstützen Voice over WLAN.
  • Cisco Configuration Assistant, Cisco Monitor Director, Cisco Monitor Manager, eine Gruppe voneinfach zu bedienenden Management-Tools mit einem GUI (Graphical User Interface), um die imSBCS integrierten Systeme und Applikationen zu konfigurieren, zu verwalten und überwachen.

\"Mit dem Smart Business Communications System bieten wir kleinen und mittelständischen Unternehmenweiterhin intelligente, einfache und sichere Kommunikations-Lösungen. Heutzutage planen Klein- undMittelbetriebe ihre Technologie-Infrastrukturen strukturierter und benötigen effizientere Kommunikation mitsofortigem Zugriff auf Informationen. Das ermöglicht schnellere Entscheidungen, verbessertenKundenservice und erhöht somit die Wettbewerbschancen der Unternehmen in ihren Märkten“, sagt österreichgeschäftsführer Carlo Wolf.

Das Cisco Smart Business Communications System integriert sich in bestehende Desktop- undProductivity-Anwendungen wie Kalender, E-Mail, CRM- und ERP-Tools und hilft damit, den Service unddie Flexibilität von Geschäftsaktivitäten zu verbessern und damit eine höhere Wettbewerbsfähigkeit zuerreichen.

Read more...

Kein Wunschkonzert

In Zeiten, in denen die wirtschaftliche Verwertbarkeit wissenschaftlicher Erkenntnis an oberster Stelle steht, hat die Grundlagenforschung einen schweren Stand. Im Gegensatz zur angewandten Forschung, die in konkreten Produkten oder Prozessen Niederschlag findet, ist die Qualität der Grundlagenforschung oft nur schwer zu beurteilen. Das mit Abstand wichtigste Output-Kriterium sind Publikationen in hochrangigen internationalen wissenschaftlichen Organen und deren Beurteilung durch die Scientific Community. Diese bibliometrischen Verfahren zur Qualitätsfeststellung sind aber nicht unumstritten Die Vergleiche zwischen Personen, Institutionen und Fachdisziplinen sind problematisch, da bereits innerhalb einer Disziplin die Publikations- und Zitationskulturen stark variieren können wie Robert M. May in seinem 1997 erschienen Werk \"Scientific Wealth of Nations\" schreibt. Auf einem hohen Aggregationsniveau und über einen längeren Zeitraum betrachtet, lassen sich aber zumindest interessante Trends ablesen.
Diese überlegungen hat der Wissenschaftsfonds FWF zum Ausgangspunkt genommen, um zu analysieren, wie es im internationalen Vergleich um die Position österreichs im Bereich der Grundlagenforschung in den letzten zehn Jahren bestellt ist. Konkret geht es darum, wie die Ergebnisse der österreichischen Forschung international in Form von Publikationen aufgenommen werden.

Die Top-Nationen
An der Spitze des Rankings finden sich die üblichen Verdächtigen. Die USA, Großbritannien, Japan, Deutschland und Frankreich liegen bei der absoluten Anzahl der Publikationen und Zitationen weit voran. Dass ein kleines Land wie österreich hier nicht mithalten kann ist laut FWF wenig überraschend und auch nicht Besorgnis erregend. Deshalb hat man sich auf den Vergleich mit Nationen konzentriert, die über eine vergleichbare Einwohnerzahl und eine vergleichbare wirtschaftliche Leistungskraft verfügen. Doch auch diese geänderten Ausgangsbedingungen verbessern das Ergebnis nicht maßgeblich. österreich findet sich nach wie vor im Mittelfeld. Nur die Mathematik und die Physik haben in dieser Betrachtung zur Weltspitze aufgeschlossen, die Sozial- und Wirtschaftswissenschaften, die Agrar- und Umweltwissenschaften oder die Weltraumforschung sind hingegen weit abgeschlagen. Auch in den Geisteswissenschaften ist der Abstand österreichs zu den Top-Nationen nicht unerheblich. Erfreulich für den FWF ist die Tatsache, dass Publikationen aus FWF-Projekten einen signifikant höheren Zitationswert aufweisen als der österreichische Durchschnitt. Die Zitationswerte der FWF-Projekte liegen sogar etwas über dem Durchschnitt von Top-Nationen wie der Schweiz, den Niederlanden, Schweden oder Finnland.

Schlussfolgerung
Die Untersuchung des FWF hat gezeigt, dass die führenden Wissenschaftsnationen nicht nur in der Gesamtbetrachtung, sondern auch in den einzelnen Disziplinen führend sind. Das spricht laut FWF gegen eine zu starke Konzentration auf bestimmte Disziplinen. Es scheint, dass Exzellenz in einzelnen Bereichen nur über Exzellenz in vielen Bereichen möglich ist. Wodurch sich österreich am stärksten von vergleichbaren Nationen unterscheidet ist die finanzielle Ausstattung der jeweiligen Förderorganisation. Während der FWF über 18,5 Euro/Einwohner verfügen darf, stehen dem niederländischen NWO 31,3 Euro/Einwohner, dem Schweizer SNF 39,5 Euro/Einwohner und der finnischen AKA stolze 45,8 Euro/Einwohner zur Verfügung. Dass auch Ländern mit vergleichbaren Investments Israel höhere Zitationswerte aufweisen als österreich, liegt laut FWF an den Anreizstrukturen von Forschungsstätten. Ob Gugging diese Situation ändern können wird?

Read more...
Subscribe to this RSS feed