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Sicherheits industrie

Früher einmal, da war es in manchen Gegenden üblich, seinen Hausschlüssel beim Verlassen der Wohnung an den Türstock zu hängen oder aufs Zusperren überhaupt zu verzichten, damit sich die Nachbarn um die Katze oder die Blumen kümmern können. Diese Zeiten sind vorbei, in Zeiten steigender Kriminalitätszahlen steigt auch das Bewusstsein für Einbruchsschutz, sowohl im gewerblichen als auch im privaten Bereich. Als »absolutes Minimum« für Türen gilt heute ein Schutzbeschlag mit Kernzieh- und Aufbohrschutz, meint Martin Hirnschrodt, Inhaber des ober­österreichischen Sicherheitsunternehmens »Haus der Schlösser«. Dabei ist der Zylinder durch eine eigene Abdeckung geschützt, die verhindert, dass er mit Gewalt ausgerissen oder aufgebohrt werden kann. Eine Wohnung oder ein Büro neu zu beziehen, ohne diese mit rund 105 Euro nicht wesentlich teurere Variante im Vergleich zu einem herkömmlichen Schutzbeschlag einzubauen, sei sinnlos, meint der Schlösserexperte.
Auch gegen Aushebeln kann eine Tür gesichert werden. Mit dreigeteilten Türangeln und horizontalen und vertikalen Balkenschlössern kann jede Tür nachgerüstet werden. Wobei ein vertikaler, möglichst nahe beim Türdrücker montierter Balken effizienter ist als ein horizontaler, der mit einigem Geschick geknackt werden kann.
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Richtige Ergonomie und mehr Leistung

Wurde das Thema Ergonomie am Arbeitsplatz lange Zeit unterschätzt, so rückt es immer mehr in den Vordergrund seit sich Rückenschmerzen zu einer Volkskrankheit entwickelt haben und Notebooks immer beliebter werden. Toshibas Antwort auf die steigende Nachfrage nach ergonomischen Notebookhalterungen heißt Universal Notebook Stand. Der silberfarbene Notebook Stand soll sich kinderleicht bis zu einer Höhe von 10,3 Zentimeter verstellen und bis zu 25 Grad drehen. Er kann für alle Notebooks oder Projektoren, mit einer Größe bis zu maximal 20,3 x 43,2 x 38,1 Zentimeter und bis zu 5,5 Kilogramm Gewicht genutzt werden. Das Notebook wird über zwei Befestigungslaschen und gummikaschierte Beläge auf der Halterung fixiert. Im Idealfall wird das Notebook so angebracht, dass die oberste lesbare Zeile des Bildschirms nicht über dem horizontalen Blickwinkel des Anwenders liegt.
Preis: 100 Euro
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Manager auf dem Schleudersitz

Klaus Kleinfeld ist keine Ausnahme. Wenn der Ex-Siemens-Chef Ende September endgültig seinen Sessel räumt, stand er gerade mal zwei Jahre an der Spitze des deutschen Elektronikkonzerns. Vielleicht ein kleiner Trost: Seine CEO-Kollegen schaffen es kaum länger. Waren Vorstandschefs der alten Garde über Jahrzehnte und bis ins hohe Alter mit »ihrem« Unternehmen eng verbunden, ist die Fluktuation auch in den Managementebenen heute deutlich höher. Eine ära wie die des Leo Wallner, der 40 Jahre lang die Geschicke der Casinos Austria leitete, hat künftig wohl Seltenheitswert.
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Gesunde Lösungen

Werden Sie und Ihre Mitarbeiter täglich von einer Flut von Spam-Mails geplagt? Ihr Computer arbeitet langsam weil Spyware das System verstopft? Virenverseuchte Downloads gefährden ihre Unternehmensdaten? Oder wollen sie einfach nur interne Abläufe effizienter verwalten? All diesen Fragen versucht der Eisenstädter IT-Dienstleister JT-Computer auf den Grund zu gehen. Für Unternehmenskunden vor allem im Osten österreichs wird ein spezielles Augenmerk auf den Bereich Security und die Optimierung der internen Arbeitsprozesse mittels Microsoft Dynamics NAV gelegt.

\"Wir können bei IT-Sicherheit dank einer intensiven Zusammenarbeit mit dem Softwareunternehmen Astaro eine der besten Unified-Threat-Management-Lösungen auf dem Markt anbieten\", ist man bei JT-Computer selbstbewusst. Die als Software- und Hardware-Version erhältliche Sicherheitslösung des deutschen Partners kommt bei mittlerweile mehr als 30.000 Unternehmen, vom kleinen Mittelstandsfirmen bis hin zu Regierungsstellen, gemeinnützigen Organisationen und Global Playern zum Einsatz. Das technologische Spektrum der integrierten Komplettlösung erstreckt sich von Firewall-, VPN- und Intrusion-Protection-Applikationen bis hin zu inhaltsbasierten Gatewaysystemen gegen Phishing, Spam, Spyware und andere Internetgefahren.

Für interne Arbeitsprozessoptimierung schwört man im Burgenland auf Microsoft-Dynamics-NAV-Implementierungen und -Support. Spezielle Branchenlösung gibt es für soziale Einrichtungen wie Pflegeheime, Behindertenheime oder für nicht stationäre Einrichtungen in der mobilen Hauskrankenpflege. Institute wie der Arbeiter-Samariter-Bund-österreichs mit seinem Pflegekompetenzzentrum im steirischen Stubenberg vertrauen auf die Branchenlösung und JT-Computer als Implementierungs- und Supportpartner.

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Die Sieger in Tirol

Am 13. September verlieh Staatssekretärin Heidrun Silhavy in Innsbruck den \"ebiz government award 2007\" für Tirol. Erstplazierte wurde \"ADVOKAT Unternehmensberatung Greiter & Greiter\" mit ihrem Projekt ADVOKAT Online. Dieses Projekt erweitert die EDV-Lösung für Rechtsanwälte auf eine E-Business und E-Government-Anwendung (z.B. elektronischer Rechtsverkehr über Internet zwischen Anwälten und Gerichten). Platz zwei ging an die Agentur Innerebner für ihr Projekt \"Handy Hotels Austria\" (Touristeninformationsportal via SMS über verfügbare Hotels) und Platz drei ging an das Amt der Tiroler Landesregierung für eine flächendeckende EDV-technische Vernetzung der Beherbergungsbetriebe mit Tourismusverbänden, Gemeinden und der Landesebene.

Schon zum dritten Mal lobt der Report Verlag mit Unterstützung des Bundeskanzleramtes den \"ebiz egovernment award“ aus. Der Award richtet sich an Unternehmen in allen Bundesländern, die erkannt haben, mit Hilfe von IT und Web-Lösungen ihr \"Business“ effizient und gewinnbringend fördern zu können. Die drei Sieger steigen in die Bundesausscheidung auf und treten damit gegen die besten Lösungen aus allen Bundesländern in der Endausscheidung am 16. Oktober in Wien an.

Die Siegerprojekte im überblick:

1. Platz
ADVOKAT Unternehmensberatung Greiter & Greiter GmbH
Projekt: \"ADVOKAT Online“
ADVOKAT“ ist die EDV-Lösung für Rechtsanwälte, das neue Produkt \"ADVOKAT Online“ erweitert die Branchenlösung auf eine E-Business- und E-Government-Anwendung. Services sind als neue Internetanwendungen direkt integriert. Beim neuen Elektronischen Rechtsverkehr (WebERV) werden praktisch alle Schriftsätze und Eingaben von Rechtsanwälten und Notaren über das Internet an Gerichte gesendet. Das sind etwa 2,2 Mio. Schriftsätze pro Jahr mit steigender Tendenz. Auch die Rückmeldungen von den Gerichten zu den Parteienvertretern erfolgen elektronisch, das sind derzeit über 3,3 Mio. Erledigungen pro Jahr. Ein weiteres Beispiel: Der Benutzer kann aus dem elektronischen Akt eine Firmenbuchabfrage starten, das Abfrageergebnis, der Firmenbuchauszug, wird automatisch im elektronischen Akt gespeichert und die anwaltliche Leistung wird verzeichnet.

Die Jury:
\"Wirtschaft nimmt Lösungen auf und baut diese in ihre zielgruppenadäquaten Lösungen ein“
\"Endausbaustufe von E-Government“
\"Von dieser Lösung profitiert eine ganze Branche“

2. Platz
Agentur Innerebner
Projekt: \"Handy Hotels Austria“
Mit Handy-Hotels-Austria wurde ein Touristeninformationsportal für das Handy, welches sich durch die einfache Bedienung auszeichnet, entwickelt. Der User sendet via SMS den Namen der Ortschaft, aus der er Informationen wünscht, an die SMS-Nummer 0660 20 20 20 2. Umgehend erhält er die gewünschten Infos via Wap-Push auf sein Handy. Als Antwort erhält er umgehend eine SMS mit 5 verfügbaren Hotels. Sollten weniger als 5 Hotels vorhanden oder frei sein, bekommt der Gast Hotels aus den Nachbarorten vorgeschlagen. Informationen zum Ort, den Restaurants und den aktuellen Wetterdaten werden ebenfalls kostenlos auf das Handydisplay via Wap-Push-Nachricht geliefert. Ein Klick genügt und man wird mit dem Internet verbunden und erhält das Ergebnis mit Bildanzeigen auf das Handydisplay geliefert. über 700 Betriebe nutzen bereits die Möglichkeit, Gäste direkt vor Ort auf sich aufmerksam zu machen. Ein Handy hat schließlich fast jeder bei sich.

Die Jury:
\"Einfach und deswegen genial“
\"Vorhandene Endgeräte am Markt optimal genutzt“
\"Mehrwert für Wirtschaft und Konsumenten“

3. Platz
Amt der Tiroler Landesregierung - Abt. Tourismus
Projekt: \"Gemeinschaftsprojekt - t-tourism - Berichtsserver
Tirol als führender Tourismusdestination des Alpenraumes ist es als erstem Bundesland gelungen, die Voraussetzungen für eine flächendeckende edv-technische Vernetzung der Beherbergungsbetriebe mit den Tourismusverbänden, den Gemeinden und der Landesebene zu schaffen. In enger Kooperation mit touristischen Leistungsträgern und Organisationen, mit Softwarepartnern und Gemeinden wurde ein beispielhaftes Modell für einen high-speed-Transfer von Nächtigungsdaten umgesetzt, wobei sich bereits über 2.600 Unternehmen seiner Vorteile bedienen. Spezifische Auswertungen des Datenmaterials auf einem zentralen Server stiften Unternehmernutzen und bilden qualitativ hochwertige Entscheidungsgrundlagen für tourismusstrategische Planungen. Unter Federführung der Tourismusabteilung ist es gelungen, mit allen namhaften Softwarepartnern der Gemeinden und der Tourismusverbände, den Firmen Data Systems Austria AG, Feratel media technologies AG, Kufgem-EDV GmbH und der Firma Thaler EDV Systeme eine einheitliche Datenplattform zu schaffen. Durch den vollen und äußerst kooperativen Einsatz aller genannten Partner war es möglich, ehrgeizige Projekte im Tourismus umzusetzen.

Die Jury:
\"Klassisches E-Government G2B“
\"potente Partner, viel versprechendes Projekt\"
\"Beschleunigung standardisierter Verfahrenabläufe“

Weitere Informationen zu allen Projekten und Siegern des \"ebiz egovernment award 2007\" finden Sie unter www.report.at/award.
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Makler steigen in den Ring

Vorerst ist der Immobilienring auf Wien, Niederösterreich, Salzburg und Kärnten beschränkt. Sie wollen gemeinsam einen Umsatz von 580 Millionen Euro erwirtschaften. Mitglieder müssen mindestens fünf Jahre tätig sein, über Konzession und Schadenshaftpflichtversicherung verfügen und sich der Schiedsgruppe der Wirtschaftskammer unterwerfen, erklärt Andreas Gressenbauer, Präsident des Immobilienrings. Die Mitglieder werden angehalten, zusätzlich zu ihrem eigenen Namen mit dem Logo IR aufzutreten.
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Positive Immofonds

Während der Immobilienindex IATX an der Wiener Börse im ersten Halbjahr, noch vor der großen Krise der Immobilienaktien, um 1,4 Prozent nach unten wanderte, hätten die Immobilienfonds ein Plus von 2,4 Prozent verzeichnet und liegen damit gleich der statistischen Gesamtperformance aller österreichischen Investmentfonds, so die öNB. Insgesamt waren in österreich 2244 Fonds aufgelegt, 1537 davon als offene Publikumsfonds. Rund 60 Prozent davon entfallen auf Rentenfonds. Insgesamt repräsentieren die Investmentfonds einen Vermögensbestand von 174,3 Milliarden Euro. Die Kursgewinne machten in diesem Zeitraum 2,77 Milliarden aus.
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Antwort auf Veränderungen

Die Kommission hat nun Maßnahmen vorgeschlagen, um die Einführung und Entwicklung innovativer Drahtlostechnologien für Mobilfunkbetreiber einfacher und lukrativer zu machen. Durch die öffnung von Funkfrequenzen für Mobilfunkdaten- und Multimediadienste (beispielsweise 3G-Dienste, die Video-Streaming und schnelle Downloads auf Mobiltelefone erlauben) würden die Kommissionsvorschläge - sobald sie umgesetzt werden - zu einer größeren Auswahl und Vielfalt an drahtlosen Diensten führen. Ferner sollen dank der neuen EU-Vorschriften in der europäischen Drahtloskommunikationsbranche auch die Netzausbaukosten sinken.

\"Funkfrequenzen sind eine entscheidende wirtschaftliche Ressource und müssen richtig gemanagt werden, damit unser Telekommunikationssektor sein Potenzial entfalten kann,“ sagte Viviane Reding, die für die Telekommunikation zuständige EU-Kommissarin. \"Wir müssen daher in der EU rechtliche Hindernisse aus dem Weg räumen und die Einführung neuer Mobilfunkdienste erleichtern, indem wir erlauben, dass die Frequenzen von neuen und alten Technologien gemeinsam genutzt werden.“

Mobilfunknetze können technisch gesehen am besten in niedrigen Frequenzbändern betrieben werden, etwa. in denen, die gegenwärtig von den GSM-Netzen genutzt werden. Ganz im Einklang mit den Bemühungen der Barroso-Kommission um eine bessere Rechtsetzung schlägt die Kommission vor, die GSM-Richtlinie von 1987 aufzuheben. Diese Richtlinie trug seinerzeit zum Erfolg der GSM-Netze in Europa bei, weil sie Zuweisung bestimmter Funkfrequenzen (900 MHz und 1800 MHz) für GSM-Dienste bewirkte. Heute ist sie jedoch veraltet und verhindert, dass die derzeit für GSM-Netze reservierten Frequenzbänder für die moderneren Drahtlostechnologien der nächsten Generation genutzt werden.

Als Antwort auf die technologischen Veränderungen und das Entstehen neuer europaweiter Kommunikationsdienste schlägt die Kommission deshalb vor, gleichzeitig mit der Aufhebung der GSM-Richtlinie eine Entscheidung zu erlassen, die eine gemeinsame Nutzung der Frequenzbänder 900 MHz und 1800 MHz durch die neue Technologien und die bestehenden GSM-Netze ermöglicht.

Nach Schätzungen der Industrie könnte die Drahtloskommunikationsbranche in Europa dadurch bei den Netzkosten ihre kumulativen Investitionsausgaben über fünf Jahre um bis zu 40 Prozent verringern.

Die vorgeschlagene Aufhebung der GSM-Richtlinie muss förmlich vom Europäischen Parlament und dem EU-Ministerrat verabschiedet werden. Die Entscheidung kann dagegen von der Kommission selbst erlassen werden. Alle vorgeschlagenen Maßnahmen werden voraussichtlich bis Ende des Jahres in Kraft treten.

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Zinsentscheidung

Interessant war dabei der Blick auf die Versorger. Denn von einer Divergenz, also unterschiedlichen Entwicklungen, zwischen Versorger-Index und Bund-Future geht oft Signalwirkung für die zukünftige Zinsentwicklung aus. So kam es im Jahr 1994 (ähnlich wie 2007) zu einem starken Zins-anstieg (fallender Bund-Future), der in diesem Ausmaß nicht durch einen entsprechenden Kursrückgang beim Versorger-Index bestätigt wurde. Das Resultat: Als die Versorger schon längst neue Höchstkurse markiert hatten, zogen die Anleihen nach und die Zinsen gingen in den Keller.1996 wiederholte sich das Ganze. Und auch Mitte 1998 übernahm der Versorger-Index die Vorreiterrolle. Es kam zum Bruch des langfristigen Aufwärtstrends und erst verzögert um ein Jahr wurde dann der Aufwärtstrend beim Bund-Future gebrochen.Wenn sich dieses Phänomen der Divergenz nunmehr wiederholen sollte, dann wäre das für die Börsen ein günstiges Zeichen. Denn dann wäre der unbeirrte Anstieg des europäischen Versorger-Indexes bei gleichzeitig steigenden Zinsen bzw. fallendem Bund-Future während der letzten zwölf Monate so zu interpretieren, dass der Markt nicht mehr an weitersteigende Zinsen in eine Hausse-gefährdende Dimension glaubt. Ende Juli sollte der Kampf zwischen Börsen-Hausse und -Baisse endgültig entschieden sein.
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Aus Erfahrung gelernt.

Die Wiener Austria hat genug. Genug von ihrem langjährigen übervater Frank Stonach, der dem Traditions-Fußballverein alles versprochen hat: Vom \"Kreisen mit den Adlern“ und dem Mitgeigen in der Champions League bis zu einem funkelnagelneuen, alle Stückeln spielenden Stadion für 30.000 Besucher hat der Austro-Kanadier der Austria das Violette vom Himmel versprochen. Nachdem sich Stronach vom \"Betriebsführer“ zum normalen Hauptsponsor zurückziehen musste und in der Austria wieder diejenigen was zu reden haben, die etwas vom Fußball verstehen, scheint dem Management des Rekord-Titelträgers auch zu dämmern, dass es mit dem tollen Stadion vielleicht nicht so bald was wird. Dass Stronach in diesem Szenario das Stadion nur als Vehikel benützt hat, um der Stadt Wien die Grundstücke in Rothneusiedl, einem Stadterweiterungsgebiet in der Pampa ohne Anschluss an den öffentlichen Verkehr, billig herauszureißen, um dort ein Einkaufszentrum bauen zu können, dürften mittlerweile auch seine treuesten Anhänger erkannt haben.
Anstatt weiter den Versprechungen und Hinhaltungen von Magna und Vertretern der Stadt Wien zu glauben und zu träumen, hat man sich nun entschlossen, das Horr-Stadion zu adaptieren und umzubauen. Das ist dringend notwendig: Die Tribünen entsprechen längst nicht mehr dem Standard für europäische Spiele, bei solchen Gelegenheiten muss die Austria gezwungenermaßen vor halb leeren Rängen spielen. Nun sollen zusätzliche Ränge, eine überdachte Sitz-Stehplatztribüne, ein Fanzentrum samt Fanshop und ein Austria-Museum samt Vereinslokal sowie ein Gastronomiebereich geschaffen werden. Im Frühjahr 2008 sollen die Bauarbeiten beginnen, im Herbst soll zumindest die neue Osttribüne eröffnet werden, wie Austria-Manager Markus Kraetschmer meint. Das Stadion in Rothneusiedl bleibe \"weiterhin das große Ziel“, wird Kraetschmer nicht müde zu betonen. \"Aber wir haben aus der Erfahrung gelernt, nicht wieder einen jahrelangen Poker zu beginnen, sondern klipp und klar zu sagen, was man möchte und was finanzierbar ist“, drückt der Manager auf die Tube. Erste Gespräche mit dem Eigentümer des Stadions, der Stadt Wien, seien im Laufen, in zwei bis drei Monaten soll die Finanzierung geklärt sein, hofft Kraetschmer.
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