Von Verbrennung auf Photovoltaik umschalten
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Auf den ersten Blick wirkt das neue Musiktelefon noch edler als die Vorgängermodelle. Es bietet eine gebürstete Edelstahl-Oberfläche und eine Gehäusedicke von nur 9,4 Millimetern. Aber auch im Inneren muss es sich nicht verstecken: Auf dem 1 GB Memory Stick Micro (M2) können bis zu 900 Titel in voller Länge gespeichert und mit einer Reihe von fortschrittlichen Musikapplikationen, wie zum Beispiel Walkman Player 2.0 und Disc2Phone, einfach auf das Handy herunter geladen und mit Hilfe von Playlists verwaltet werden. Dank Bluetooth Audio Streaming lässt sich die Musik kabellos über ein Stereo Bluetooth Headset hören oder direkt auf die Musikanlage Zuhause oder im Auto übertragen. Mit dem W880i kann bis zu 20 Stunden Musik gehört oder bis zu 6 Stunden telefoniert werden. Im Standby ist es bis zu 425 Stunden einsatzfähig.
Der integrierte Flugzeugmodus ermöglicht Musikgenuss auch über den Wolken.
Kamera ab
Das W880i will aber nicht nur als Musikhandy überzeugen: So verfügt das UMTS-Handy, das nicht dicker ist als eine CD-Hülle, über eine 2-Megapixel-Kamera und ist mit verschiedenen Fotofunktionen ausgestattet. Die geschossenen Fotos können auf dem 1,8-Zoll großen TFT-Display bequem betrachtet werden.
Natürlich dürfen Funktionen wie PC-Synchronisation, Push-Email oder ein vollwertiger HTML Browser mit RSS nicht fehlen.
Das W880i Walkman Mobiltelefon ist ein UMTS 2100 GPRS 900/1800/1900 Musikhandy. Es ist ab März zu einem Preis von 529 Euro im österreichischen Handel erhältlich.
Dass der Präsentator der Studie, Heinz Fuchsig, Umweltreferent der Tiroler ärztekammer, die Schlussfolgerungen der Studie nur wenige Tage später öffentlich relativierte, ändert daran wenig. »Die Studie hat insofern ein recht unrealistisches Szenario als Annahme, dass man alle Heizungen, so wie sie jetzt sind, ohne Reduktion des Wärmebedarfs heranzog. Ebenfalls nicht ausreichend berücksichtigt wurde, dass die Maßnahmen, die jetzt gesetzt wurden, zu einer wesentlich saubereren Holzverbrennung führen werden«, erklärte er dem ORF. Man sei nicht von der neuesten Technologie ausgegangen. Fuchsig und Freunde hatten sich ordentlich in die Nesseln gesetzt und weiters betont, dass die »53 befürchteten Todesfälle mit Sicherheit nicht eintreten werden«. Das Verheizen von Holz sei keine Bedrohung, wenn dies sauber - etwa mittels Brennwerttechnik - passiert, so die Schlussfolgerung von Fuchsig. Abzulehnen seien hingegen Zusatzöfen, mit denen sich die Wohlstandsgesellschaft den lauschigen Abend zu Hause versüßt.
Eine zweite politische Irrrationalität sei es nach Ansicht von Haas die Energieerzeugung im Nachbarland Tschechien zu geisseln und zugleich von dort erhebliche Mengen an Strom zu importieren. Im Jahr 2000 war österreich nich Exporteuer, heute stammen etwa zehn Prozent des verbrauchten Stroms aus dem Ausland, vornehmlich aus Deutschland und Tschechien.
Ebenfalls unlogisch sei der Umgang mit den Verpflichtungen aus dem Kyoto-Protokoll, die österreich bekanntlich weit verfehlt. \"Es wird jetzt schon Geld gespart um später die Zertifikate zu erwerben“, ätzt Haas, der in diesem Zusammenhang künftig mit Kosten von 250 Millionen Euro pro Jahr rechnet. Demgegenüber relativiert sich die Dotierung des vielgepriesenen Energiefonds mit 500 Millionen Euro. Sinnvoller wäre es nach Ansicht des TU-Experten aktiv in die Vermeidung von Emissionen zu investieren.
Auch beim Netzausbau ortet Haas Unlogisches: \"Die Netzinvestitionen sind drastsich zurückgegangen, die Netze verfallen kontiunierlich“, erklärt er. Der technologische Fortschritt werde nicht nachvollzogen und es werden keine Reserven für die Einspeisung zusätzlicher Erneuerbarer geschaffen. Schon derzeit müssten die Windkraftwerke im Burgenland zeitweise vom Netz genommen werden, da es sonst zu einer überlastung käme, ergänzt der ebenfalls an der TU lehrende Günther Brauner. \"Wir werden eine Krise bekommen“, sagt er voraus. Ab 2008 oder 2009 sei mit einem Stromengpass zu rechnen, da auch die Kraftwerks-und Netzkapazitäten in und aus den umliegenden Ländern nich reichen werden unseren hohen Verbrauch zu kompensieren. \"Wir schaffen es nicht mit Mehrerzeugung allein den Verbrauchszuwachs in den Griff zu kriegen“, glaubt er und empfihelt der Politik eine rasche Diskussion darüber welche Strategien das Land gedenkt zu wählen. Ein möglicher Ausweg wäre das Sparen von Strom. Dies sei viel effizienter als der Neubau von Kraftwerken und sei die einzige Möglichkeit den Anteil der Erneuerbaren zu pushen. Wollte man den Anteil der Erneuerbaren auf das erzielbare Maximum erhöhen wären Investitionen in der Höhe von 5 Milliardne Euro nötig, so Brauner. Dagegen seien Effizienzsteigerungen wesentlich wirkungsvoller und kostengünstiger. Nach Berechnungen der EU werden derzeit etwa 20 Prozent der elektrischen Energie verschwendet. Um das abzustellen bedüfe es eines großen Wurfs und auch finanzieller Anreize, so die beiden Professoren. \"Strom ist heute real billiger als 1965“, kann sich Haas eine neue Stromsteuer vorstellen, deren Erlöse zweckgebunden der Forschung und Entwicklung zugute kommen sollen. Zum Beispiel könnten Systeme entwickelt werden, die den Stromverbrauch automatisch senken in dem sie nicht in Betrieb befindliche Geräte automatisch abschalten. Erheblichen Handlungsbedarf sieht Haas auch beim Segment Pumpen. Etwa eine Million Heizungsumwälzpumpen seien landesweit in Betrieb, der Großteil davon verbraucht deutlich mehr Strom als nötig ist. Ein konzertierter Umtausch dieser Verbraucher wäre relativ rasch machbar, so Haas. Er kann sich des Weiteren eine Belohnung für jene Haushalte vorstellen, die nachweislich wenig Energie verbrauchen. Freilich sei auch die Industrie gefordert intensiv über Verbrauchsreduktionen nachzudenken. Auch bei neuen Erzeugungsanlagen sieht Brauner Handlungsbedarf. Biomasseanlagen seinen nur in Verbindung mit Nahwärmenetzen sinnvoll. Bei Windkraftwerken gelte es die Flächenwidmungspläne zu überarbeiten. Die heute in Niederösterreich geltenden Abstandsbestimmungen zu Siedlungsgebieten seien dann zu überdenken, wenn anstatt kleiner größere Windkraftanlagen zum Einsatz kommen. Diese laufen langsamer und leiser und liefern deutlich mehr Strom ins Netz. Nicht irrrational seien die Gaskraftwerkspläne heimischer EVU. \"Je mehr Windenergie wir haben, desto mehr Gaskraftwerke brauchen wir“, betont Brauner und fügt hinzu: \"Wenn wir sparen, sparen wir uns den exzerssiven Ausbau der Gaskraftwerke“. Das klingt beruhigend, denn zur angeprangerten Kyoto-Problematik leisten Gaskraftwerke bekanntlich auch einen Beitrag - wenn auch nicht in dem Ausmaß wie die bereits stillgelegten Kohlekraftwerke. Die auf EU-Ebene vorgeschlagene eigentumsrechtlichen Trennung von Netzbetrieb und Erzeugung lehnen die Experten als \"vollkommen unbrauchbar“ ab. Das einzige sinnvolle Unbundling sei eine \"klare legale Entflechtung mit einer rigorosen verschärften Missbrachsaufsicht entsprechend dem Insiderhandel an den Börsen“.
SOA erlaubt schnelle Prozessanpassung
Alle Vertriebskanäle und -prozesse der Modellbank nutzen eine zentrale Infrastruktur, die auf einer Service-orientierten Architektur basiert. Damit sollen Veränderungen von Geschäftsprozessen schnell zu modellieren, zu testen und zu implementieren sein. Ein übergreifendes Framework bildet die Klammer für alle Services und soll die Einhaltung von Governance-Richtlinien gewährleisten. HP will seine Mailänder Modellbank auf diese Weise stetig weiterentwickeln. So wird die Installation demnächst um neue Szenarien für Selbstbedienungs-Terminals ergänzt. Zudem können sich Kunden zukünftig in einem Videoraum von zugeschalteten Bankspezialisten beraten lassen. Diese neue HP-Technologie wirkt so realistisch, dass sie nicht als Kommunikationsbarriere empfunden wird.
Als Teil eines weltweiten Netzwerkes profitiert das Mailänder Innovationszentrum von anderen Zentren und Labs von HP, unter anderem in Cupertino, Wien, Bristol und Singapur. Die IT-Experten in Mailand haben dort Zugriff auf neue Technologien sowie auf Technik- oder Branchenspezialisten. Diese leisten beispielsweise bei Workshops Unterstützung, die sich auf individuelle Herausforderungen einer Bank fokussieren.
Die Katarakt-Behandlung (oder \"grauer Star“) besteht aus der chirurgischen Entfernung des getrübten Gewebes und der Implantation einer künstlichen Linse. Der Hauptnachteil dieser Implantate ist ihr Unvermögen, sich bei der versuchten Naheinstellung zu verformen und dadurch ein Lesen ohne Brille zu ermöglichen. \"Akkommodierende\" Kunstlinsen sind ein Versuch diesen Nachteil zu beheben. Sie sollten sich bei Ziliarmuskelanspannung im Auge geringfügig verschieben und dadurch Brillenunabhängigkeit ermöglichen.
Das ForscherInnenteam der MedUni Wien konnte zeigen, dass die untersuchte Linse, die von der \"Food and Drug Authority“ (FDA) geprüft und freigegeben worden war, keinesfalls den Erwartungen entspricht. Damit ist klar geworden, dass der von einigen Firmen derzeit eingeschlagene Weg von akkommodierenden Kunstlinsen nicht Ziel führend ist. Nach momentanem Wissensstand ist der Ersatz des Linsengewebes durch ein elastisches Gel erfolgversprechender.