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600 Prozent schneller

Durch das durchgängige Backofficesystem ELAK wurde in den Bundesministerien mittlerweile eine durchschnittliche Verkürzung der Durchlaufzeiten von Akten um bereits 15 Prozent erreicht. Routineakte werden sogar sechs Mal so schnell wie früher erledigt. Die Software für ELAK im Bund mit mehr als 9.200 Arbeitsplätzen stammt dabei vom Linzer Softwarehersteller Fabasoft. Manfred Matzka, Leiter der Sektion I im Bundeskanzleramt, beschrieb in seiner Keynote auf dem »Fabasoft egovday 07« im Jänner den Teilnehmern die Auswirkungen des elektronischen Akts. Im Bundeskanzleramt wurde der Papierverbrauch beispielsweise um 38 Prozent gesenkt. In österreich werden jährlich zwei Millionen Papierakte durch den ELAK ersetzt. Mit der »E-Government Academy« wurde nun auch ein Schulungskonzept ins Leben gerufen, das Ausbildungsangebote für Verwaltungsmitarbeitende aller Verwaltungsebenen umfasst. Die österreichische Initiative soll in naher Zukunft auch in Südosteuropa umgesetzt werden.
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Land der Services

In Japan und Südkorea ticken nicht nur die Uhren anders. Die fernen Länder sind weltweit führend in mobilem Internet, Breitbandtechnologien und darauf aufbauenden Angeboten. über Flatrates und durch attraktive Endgeräte konnten sich Spiele, Musik, TV und soziale Netzwerke sowohl auf dem Mobiltelefon als auch im Internet erfolgreich etablieren. Sie steuern inzwischen einen deutlichen Teil zum Umsatz der japanischen und koreanischen Mobilfunk- und Festnetzbetreiber bei, belegt eine aktuelle Studie von Capgemini. Mit eigenen Diensten und Plattformen positionieren sich Netzbetreiber erfolgreich als eigenständige Inhalteanbieter - und sogar erfolgreicher als so manch etablierter Weltmarktführer.

Während in Europa nur 27 Prozent der 3G-Handybesitzer zumindest gelegentlich mobile Dienste abrufen, sind in Japan über 55 Prozent aller Mobilfunknutzer bereits regelmäßige Kunden mobiler Musik-, Spiele- oder TV-Services. Rund neunzig Prozent der Umsätze mit Musik aus dem Internet werden hier über mobile Anwendungen realisiert. So nutzen über siebzig Prozent der japanischen i-mode-Besitzer mehr als einmal pro Woche Gaming-Angebote über ihr mobiles Endgerät, rund 38 Prozent spielen sogar täglich. Bis 2010, so die Prognose der Studie, könnten sich auch mobile Spiele mit mehreren Teilnehmern in Japan etabliert haben und rund 25 Prozent der Spieler begeistern.

Frühe Starts. In Japan wurden bereits 2003 Flatrates für 3G-Dienste eingeführt, 2004 kamen die ersten Mobile TV- und Mobile-Music-fähigen Handys auf den Markt. So setzte sich auch ein anderes Kurzmitteilungsverhalten unter den japanischen Mobiltelefonnutzern durch: Mobile E-Mail stellt den meistgenutzten Messaging Service in Japan dar. über neunzig Prozent der japanischen Handynutzer kommunizieren per Mobile E-Mail und verschicken durchschnittlich vier elektronische Nachrichten pro Tag über ihr Telefon - und bieten damit auch Werbetreibenden eine Plattform für den weltweit größten Mobile Marketing-Markt. In Südkorea, wo SK Telecom bereits 2002 Mobile TV lancierte, ist Handyfernsehen ein zentraler Umsatzträger im Content-Portfolio der Mobilfunkanbieter. Neunzig Minuten konsumiert ein südkoreanischer Handynutzer im Durchschnitt täglich das Mobile TV-Programm - vornehmlich auf dem Weg zur Arbeit. Darüber hinaus stellt Südkorea den größten Markt für mobile Bankdienstleistungen dar. Smart Chips in den Endgeräten bieten nicht nur Bezahloptionen, zahlreiche Kooperationen mit inländischen Banken ermöglichen auch die Abwicklung von Kontoservices über das Mobiltelefon.

»In Japan und Südkorea tragen Content und Value-added Services bereits signifikant zu den durchschnittlichen Umsätzen pro Handynutzer bei«, so Michael Bartz, Leiter von Telecom, Media & Entertainment bei Capgemini. »Exklusive Unterhaltungsinhalte könnten auch bei europäischen Mobilfunkanbietern die sinkenden Umsätze in der Sprache kompensieren.«

Fetter Onlinemarkt. Staatliche Subventionen, hohe übertragungsraten und ein niedriges Preisniveau haben in Japan und Südkorea den Breitbandanschluss populär gemacht. über achtzig Prozent der südkoreanischen Haushalte verfügen über einen breitbandigen Internetanschluss. Gestützt auf die hohe Verfügbarkeit von Breitbandanschlüssen konnten südkoreanische Telcos auch erfolgreich eigene Inhalteplattformen etablieren, über die attraktive Angebote vermarktet werden. So sind beispielsweise dreißig Prozent der südkoreanischen Bevölkerung in »Cyworld« registriert, einer sozialen Netzwerkplattform von SK Telecom, ähnlich dem in der westlichen Welt besser bekannten MySpace. Der Provider erzielt mit diesem Angebot einen durchschnittlichen Umsatz pro Nutzer von umgerechnet 5,20 Euro. Konvergente Cyworld-Dienste, die auf dem Mobiltelefon abrufbar sind, sorgen für zusätzliche Einnahmen. Für den Analysten Bartz korreliert der Markterfolg stark mit der Intelligenz der Dienste - eine Riesenchance auch für die Europäer.

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Mobile Dienste

Nach wie vor wissen viele Nutzer nicht worum es eigentlich geht: Einer aktuellen Studie der Mobile Marketing Association (MMA Austria) zufolge sind sich die österreicher über die Begriffsdefinition des Mobile Marketings uneinig. So erklärten 57 Prozent Mobile Marketing mit Werbung am Handy, rund 25 Prozent mit zielgruppenspezifischer Werbung oder Gewinnspielen und 20 Prozent meinten, es könne sich dabei um mobile Werbeflächen auf Fahrzeugen handeln. Für Gerald Tauchner, Geschäftsführer des Mobile Marketers Dimoco, ist der Handlungsbedarf, um das Kundenverständnis zu bessern, groß. »Dennoch können wir zunehmend Kunden von der Einfachheit dieser direkten Ansprache der Zielgruppe überzeugen«, so Tauchner. MMS-Kampagnen stehen bei Dimoco eher noch im Hintergrund, der Klassiker SMS ist weiterhin Werbeträger Nummer eins im Handygeschäft. Den Trend unterstützend entwickelt sich das Handy auch laut MMA-Studie immer mehr zum Multimediainstrument. 37 Prozent der bis 19jährigen hören Musik am Handy, ebenso rund ein Viertel der bis 29jährigen und weitere acht Prozent der 50 bis 59jährigen. Durchschnittlich 15 Prozent der bis 39jährigen surfen über ihr Handy im Internet. Erstaunlich höher liegt die Altersgrenze bei der mobilen E-Mail-Kommunikation, so lesen 15 Prozent der 40 bis 59jährigen ihre E-Mails am Handy.

Kürzlich ging ein SMS-Liftticket-Service, der mit den Mobilfunkbetreibern und Skidata entwickelt wurde, in der Skiregion Semmering in den Vollbetrieb. Mobilfunk- oder Paybox-Kunden können dort nun Skitickets mit dem Handy kaufen. »Neben einer innovativen Reputation für Tourismusgebiete bringt SMS Liftticket vor allen Dingen eine Zeitersparnis für Skifahrer und Seilbahnbetriebe«, heißt es bei Dimoco.

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»Müssen nicht alle glücklich machen«

Der UMTS-Mobilfunker Hutchison konzentriert sich in seiner Positionierung auf den Privatkundenbereich. Für die Businesskunden gibt es mobiles Breitband - ein Trend, der den gesamten Mobilfunk revolutionieren wird.

Report: Frau Reich, wenn Sie die vergangenen zehn Jahre Telekommunikationsmarkt betrachten - was ist Ihr Resümee aus heutiger Sicht?
Alexandra Reich: Es war eine extrem spannende Zeit. Anfangs haben ja viele Unternehmen noch improvisiert gearbeitet, dadurch aber viel bewegt. Ich habe es immer als Stärke der österreicher gesehen, einfach die Dinge auszuprobieren - ohne im Hintergrund hundert Konzepte dazu haben zu müssen. max.mobil war ein gutes Beispiel für diese Emotionalität, die in der Branche zu finden war. Heute ist die Pionier- und Aufbruchstimmung der Professionalität gewichen. Die Branche hat einen Generationenwechsel erlebt, der Markt ist aufgebaut. Nun gilt es, die Kunden zu halten, den eigenen Markt zu bewahren. Dies ist auch positiv zu sehen: wir haben heute eine mächtige IT-Landschaft und eine hohe Kostensensibilität in den Unternehmen.

Der max.mobil-Manager der ersten Stunde, Georg Pölzl, propagiert die völlige Ablöse des Festnetzes durch den Mobilfunk. Sehen Sie diese Substitution ebenfalls in einer solchen Intensität?
Wissen Sie, bestimmte Dinge werden immer parallel existieren. Es wird stets Nutzer geben, die auch auf einen Festnetzanschluss setzen - wenngleich unsere Zielgruppe nicht sehr festnetzaffin ist. Insgesamt findet derzeit aber auch ein Generationenwechsel im Medienverhalten statt. Für junge Menschen hat der klassische 20-Uhr-15-Termin, um vor dem Fernseher bei Tatort zu sitzen, keine Bedeutung mehr. Der Medienkonsum passiert in dieser Gruppe vielmehr eventbasiert. Für uns als Mobilprovider hat dies zu Folge, dass wir dann etwa am Handy Fernsehsender oder Applikationen wie die Möglichkeit zur Auktionsteilnahme bei eBay anbieten. Der moderne Nutzer will auch nicht ständig vor dem PC sitzen müssen. Mobil zu sein ist für ihn wichtig.

Wohin steuert die Mobilfunkbranche, was wird in zehn Jahren sein?
In weiteren zehn Jahren ist Voice eine Commodity und wird nicht mehr viel wert sein. Breitbandinternet und Breitbandzugang werden die bestimmenden Treiber sein - bereits Ende 2007 werden wir eine HSDPA-Abdeckung von über 90 Prozent in österreich haben. Die Zeit der bilateralen Kommunikation ist vorbei, die Nutzer wollen sich in Communities bewegen können. Hutchison hat etwa in Italien ein Modell entwickelt, in dem die User Geld für bereit gestellte Videos bekommen. In diesem crossmedialen Projekt wurden bereits unglaublich tolle Beiträge geschaffen. Es zeigt, welches Potenzial hier schlummert.

Derzeit laufen heftige Diskussionen zur Nutzung von Flatrates bei den Mobilfunktarifen. Kann Drei einen echten Pauschaltarif anbieten?
Wir bieten mit unserem »Genial«-Tarif 2000 Freiminuten bei einer Grundgebühr von 70 Euro. Dieses Preismodell steht quasi für eine unlimitierte Nutzung. Mit der Minutenbeschränkung wird lediglich der Missbrauch des Angebots - der Nutzung des Handys als Telefonbox - ausgeschlossen. Schwarze Schafe gibt es immer, wir wollen diesen nicht ständig hinterher laufen müssen.

Gilt die echte Flatrate als gescheitert?
Der Trend zum Pauschaltarif wird bleiben. Es macht aber keinen Sinn, am Markt alles zu bedienen. Wir wollen mit unseren Angeboten die unterschiedlichen Nutzergruppen besser treffen können - erheben gleichzeitig aber nicht den Anspruch, die ganze Welt glücklich zu machen. Gerade im Breitbandbereich wird es sicherlich ebenfalls ähnliche Flatrate-Modelle auf Fair-Use-Basis geben, wie wir sie heute im Festnetz haben. Diese Pauschalprodukte werden die Revolution der Breitbandnutzung am Handy einleiten. Man muss sich nur die Verkaufszahlen im mobilen Breitband ansehen: HSDPA-Karten verkaufen sich extrem gut, HSDPA-Datenmodems sogar noch besser. Wir sehen auch im B2B-Bereich mehr und mehr Anfragen. Kleine und mittlere Unternehmen haben immer öfter einen mobilen Arbeitsplan. Hinzu kommt, dass sich das Handy zunehmend zu einem multifunktionalen Tool entwickelt. Für unsere User ist das Handset ihr eigener iPod. Navigationssysteme und der Skype-Service, den wir 2007 launchen, werden diese Entwicklung weiter treiben.

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Alle Daten fest im Griff

Dieser Herausforderung stellt sich die oberösterreichische Katherl Software GmbH. Das Ergebnis ist der \"InfoPainter“. Mit \"InfoPainter“ können Daten importiert, bereinigt, visualisiert, analysiert, verteilt und exportiert werden. Einfache Bedienelemente erlauben ein rasches Wechseln zwischen den einzelnen Funktionsbereichen. Die Projektvariablen sind frei definierbar, die Daten werden verschlüsselt und komprimiert gespeichert. Die Daten können aus allen gängigen Quellen wie Datenbanken, ASCII, Excel, XML, Web-Call oder einer manuellen Quelle importiert und in Kreuztabellen und zahlreichen Grafiken dargestellt werden.

Prüfstand ITnT
Die Wiener Fachmesse für Informationstechnologie und Telekommunikation ITnT war laut Helmut Katherl ein Prüfstand für \"InfoPainter“, die Reaktionen der Kunden viel versprechend. Vor allem die Einfachheit und übersichtlichkeit konnte überzeugen. Spätestens beim öffnen des GeoReports zeigten viele Besucher konkretes Interesse. Die Integration von Google Earth ermöglicht die geographische Darstellung unternehmensrelevanter Daten. Ein einfaches Tool, das nüchterne Zahlenreihen zum Leben erweckt.Noch vor wenigen Wochen war Katherl überzeugt, dass Infopainter vor allem für KMU geeignet ist. Das offensichtliche Interesse großer Firmen hat jetzt aber zu einem Umdenken geführt. \"Auch große Firmen wünschen sich einfache Lösungen“, sagt Katherl, \"und mit der Datenmenge haben wir kein Problem.“

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Stolpernd in die Zukunft

Von Rainer Sigl

Die Welt ist, was der Fall ist; das Web ist, was von Google erfasst wird. Dass die beliebteste Suchmaschine der Welt unverzichtbar ist, um den sich sekündlich vergrößernden Heuhaufen der globalen Informationsverkettung zumindest halbwegs nutzen zu können, ist eine Tatsache. Und auch wenn man Googles Beteuerung in der Unternehmensphilosophie Glauben schenken will, dass man »Geld machen kann, ohne böse zu sein«, ist das relative Informationsmonopol des Unternehmens nicht unbedingt vertrauenerweckend. Zu bereitwillig hatte sich Google etwa der totalitären chinesischen Regierung als Geschäftspartner bei der Zensur inopportuner Webseiten angebiedert - eine Entscheidung, die übrigens von Google-Gründer Sergey Brin vor kurzem mit dem Hinweis auf ihre Unrentabilität zerknirscht als Fehler bezeichnet wurde. Auch »Google-Bombing« ist ein Problem: Das gezielte Ausnutzen der Google-internen Suchroutinen, um gewisse Seiten in den Ergebnislisten nach oben zu pushen, führte etwa dazu, dass bis vor kurzem die Google-Suche nach den Worten »völlige Inkompetenz« pikanterweise als Erstes auf die berühmt-berüchtigte Homepage des früheren Finanzministers Karl-Heinz Grasser führte. Nach umfangreichen Reparaturen am Suchalgorithmus im Januar 2007 sollte diese Form der Suchmaschinenmanipulation nun zumindest erschwert werden.

Soziales suchen. Doch es gibt ein Web abseits von Google. Auch wenn das abgenudelte Schlagwort »Web 2.0« inzwischen schon allergische Reaktionen hervorrufen mag, die Strukturen des sozialen Web sind auch nach dem Weiterwandern des PR-Zirkus zu »Second Life« und Konsorten nach wie vor die bedeutendste Veränderungsbewegung. Und neben den großen Namen »Flickr«, »YouTube« und »MySpace« beginnt nun auch eine stille Attacke auf die Suchgewohnheiten der Webbenutzer. »StumbleUpon«, ursprünglich eine Erweiterung für den Open-Source-Browser Firefox, schickt sich an, heimlich, still und leise den Monolithen Google herauszufordern. Das Tool, das inzwischen für fast alle Browser verfügbar ist, erlaubt dem User, aus einer umfangreichen Lis­te bevorzugte Themen zu wählen; von Obskurem wie »kognitive Psychologie« und »Paganismus« über Alltäglicheres wie »Gärtnern« oder »Fotografie« bis hin zu Spezialthemen wie »Peer2Peer« oder »Amateur Radio«. Ein Klick auf den im Browser eingebetteten »Stumble«(Stolpern)-Button führt dann zu einer Seite zu den gewählten Themen, die von einem anderen User der fast zwei Millionen zählenden Community empfohlen wurde. Seiten, die einem gefallen, können mit einem Klick positiv bewertet und auch beschlagwortet werden; aus den gewählten Themen, den protokollierten Bewertungen und Profilen von Stumbler-Usern mit ähnlichen Vorlieben berechnet ein Algorithmus die Seiten, die dem Nutzer am ehesten zusagen werden; das System lernt durch die Benutzung also laufend dazu und wird von Hunderttausenden Usern täglich mit neuen Schlagworten, Links und Bewertungen erweitert.

Intelligenter Schwarm. Was auf den ersten Blick nur wie eine Variante sozialer Bookmarkingsoftware à la »Digg« oder »del.icio.us« aussieht, ist tatsächlich ein weiterer Schritt in der Entwicklung der Suchtechnologie. Waren Suchmaschinenpioniere wie »Yahoo« noch von angestellten Editoren zusammengestellte Webverzeichnisse, überließ Google die Kartografierung des Web komplexen Algorithmen, die Relevantes ausfiltern sollten. Technologien wie StumbleUpon hingegen profitieren von der beständig wachsenden schieren Masse ihrer Benutzer, die mit ihrer gemeinsamen Erschließung des Web durch Schlagworte und Bewertungen als »Schwarmintelligenz« Suchresultate liefern, die Googles Computerhirn bes­tenfalls an 527. Stelle gereiht hätte. Sowohl das unterhaltsame Zappen durch immer wieder überraschende Webtipps als auch gezielte Suchen profitieren von der Einbindung der immer mündiger werdenden Nutzer in die Kartografierung des Webs. Denn wenn der Heuhaufen zu groß wird, sucht man eben besser gemeinsam.

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Grenzenlose Umsetzung

IDS Scheer Austria war mit einem umfassenden Programm auf der ITnT 2007 vertreten. Hauptthemen waren unter anderem »ARIS Enterprise Architecture Solutions«. Eine Unternehmensarchitektur beschreibt dieses System und erstellt Leitstandards für seine Erstellung und Anpassung. Das Verständnis eines solchen Sys­tems setzt sich aus einer Vielzahl anspruchsvoller Aspekte zusammen - von Geschäftsprozessen und der Organisationsstruktur über Anwendungen und Daten bis zu Schnittstellen und Technologien. Weiters: »ARIS for SAP NetWeaver - geschäftsprozessbasierte SAP-Lösungen umsetzen und optimieren«. Zur Umsetzung der Unternehmensstrategie und der Geschäftsanforderungen benötigen Unternehmen die Fähigkeit, Geschäftsprozesse und Innovationen von betriebswirtschaftlichen Konzepten schnell in die SAP-Welt zu übertragen.Mit dem gemeinsam angebotenen Beratungspaket »Enterprise SOA Roadmap powered by ARIS Platform« unterstützen IDS Scheer und SAP Unternehmen bei ihrem Einstieg in die Welt der Enterprise SOA. Das Paket ist ein weiteres Ergebnis der langjährigen Partnerschaft zur Transformation von Geschäftsprozessen in IT-Lösungen. Bei »ARIS BI Modeler« werden bestehende SAP BI-Landschaften mit einer integrierten Schnittstelle automatisch redokumentiert. Hierbei werden die Datenstrukturen in speziellen ARIS-Modelltypen und -symbolen aufbereitet.
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Neuer Felbermayr-Chef

Er wird die Alleinverantwortung über die gesamte Transport- und Hebetechnik übernehmen, mit Ausnahme von Rumänien Slowakei und BauTrans, deren operative Gesamtführung weiterhin bei Horst Felbermayr bleibt. Schellerer ist seit 1988 Leiter der Transportabteilung. Schellerer: »Zu meinen Zielen gehört der weitere Ausbau des Projektgeschäftes, die Absicherung der europäischen Marktposition, Erweiterungen im Kran und Bühnenbereich im In- und Ausland.«
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Junger Ehrgeiz

Das zur Schertler-Holding gehörende Projektentwicklungsunternehmen S+B Plan und Bau GmbH bekommt eine neue Struktur. Künftig sollen die österreichaktivitäten über das Profitcenter Wien abgewickelt werden. Für sämtliche Ostaktivitäten wird eine Zentrale in Prag eingerichtet, die vom langjährigen Osteuropaspezialisten Franz Paul Bauer geleitet wird. Derzeit hat die S+B Projekte mit einem Volumen von rund 500 Millionen Euro in Entwicklung. »Das sind aktuelle Vorhaben, bei denen die Grundstücke bereits angekauft sind«, betont Reinhard Schertler, Geschäftsführer der S+B-Gruppe. Neben den Projekten am Heimmarkt engagiert sich S+B verstärkt in Rumänien. 2006 hat das Unternehmen am Maheru Boulevard ein vermietetes Gebäude erworben, das komplett saniert wird. Ein paar Nummern größer ist der Pipera Business Tower mit einer Nutzfläche von 11.500 Quadratmetern. Der Turm entsteht in einem aufstrebenden Büroviertel und soll 2008 fertig werden. Des Weiteren soll bis 2009 unmittelbar am Flughafen in mehreren Bauphasen ein Airport City Park mit 25.000 Quadratmetern entstehen. Eine ähnliche Dimension weist das für Sibiu geplante Einkaufszentrum am Rande der Innenstadt auf. In Tárgu Mures hat S+B 35.000 Quadratmeter entwickelbaren Grund angekauft. »Wir sind bewusst weggegangen von Bukarest, weil auch in den anderen Städten enormer Bedarf an Handelsflächen und Wohnungen gegeben ist«, sagt Schertler, der künftig auch eigene Wohnprojekte in Osteuropa angehen will.
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Vermittler

Sanchez löst Isabella Leeb ab, die bisher an der Seite von Innungsmeister Walter Ruck die Geschicke der Wiener Bauinnung leitete. Sanchez ist planender Baumeister und hat bis 1997 zusammen mit seinem Bruder die Sanchez-Bau geleitet. Dann gab er die Leitung der Firma an seinen Bruder ab und machte sich als Sachverständiger selbstständig. Der neue Innungsmeister will zwischen ausführenden und planenden Baumeistern vermitteln und den Brückenschlag zwischen Baumeister und Sachverständiger herstellen. Als Leiter des baubetriebswirtschaftlichen Ausschusses der Bundesinnung Bau war er an der Entwicklung der Baurücklassversicherung beteiligt.
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