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Energiefonds

Im vermutlich letzten Ministerrat der Regierung Schüssel wurde kürzlich der im Wahlkampf angekündigte Ener-giefonds zur Stärkung erneuerbarer Energien beschlossen. Dotiert ist der Fonds mit 500 Millionen Euro, die innerhalb der nächsten vier Jahre verteilt werden sollen. Zahlen werden zu einem Gutteil die konventionellen Energieversorger. 125 Millionen sollen aus den Verbund-Dividenden kommen, mit weiteren 250 Millionen Euro werden öIAG-Dividenden, darunter auch jene der OMV zur Finanzierung herangezogen. Weiter125 Millionen sollen aus dem Bundesbudget kommen.
Ziel der Initiative ist es, die Grundlage für eine Verdoppelung der erneuerbaren Energieträger am Gesamtenergieverbrauch in österreich bis zum Jahr 2020 zu legen.
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Träge Effizienzkiller

Die Potentiale sind nicht der Engpass zur Zielerreichung, meist auch nicht die Wirtschaftlichkeit“, sagt Herbert Lechner, Wissenschaftlicher Leiter der österreichsichen Energieagentur zum Thema Energieeffizienz. Für die Senkung des Heizwärmebedarfs schlägt er vor den Großteil der rund 2,5 Milliarden Euro an jährlicher Wohnbauförderung dem Neubau zu entziehen um das Geld für die energetische Sanierung des Gebäudebestandes zu aktivieren. \"Mit den jetzigen Sanierungsraten kommen wir nicht weiter“, gibt Lechner zu bedenken. Wie zäh dagegen die Realität ist, belegt das Mitte 2005 von Umweltminister Josef Pröll präsentierte klima:aktiv-Programm zur Modernisierung von Wohngebäuden \"wohnmodern“, mit dessen Abwicklung die Energieagentur betraut ist. Der Output nach mehr als einem Jahr sind ein Staatspreis für Architektur und Nachhaltigkeit, der bereits wieder ausgelaufene Lehrgang Modernisierungsmanager, diverse Drucksorten, eine Website und etwa 150 Beratungen bei großvolumigen Objekten, 50 davon in Wien. Zudem gab es eine Exkursion nach Bayern und mehrere Informationsveranstaltungen gemeinsam mit dem Wohnfonds Wien. Derzeit findet eine Evaluierung der Beratungen statt. über etwaige tatsächlich stattgefundene Sanierungen könne man derzeit noch nichts sagen, da die ersten Beratungen erst im Herbst des Vorjahres stattfanden und großvolumige Sanierungen ein gewisse Vorlaufzeit hätten, so der für das Programm verantwortliche Walter Hüttler von der Energieagentur.
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Standhafte Porr

In hohen Bürogebäuden erzeugt starker Wind Schwankungen. Nicht so im Turm der Porr AG, wo deren Chef Horst Pöchhacker dementiert, dass man zugige Wetterkapriolen zu spüren kriegt. Andere Menschen im Haus empfinden das zwar anders, das Sagen hat aber der Chef - also keine Schwankungen.
Beharrlich dementiert wird auch, dass sich die Porr AG aus dem Segment Wohnbau zurückziehen könnte. »Im Konzern ist der Wohnbau ein wesentlicher Umsatzträger der Porr, und in der Wohnbauprojektentwicklung sind wir mit zwei Gesellschaften auch gut aufgestellt«, verweist Friedrich Gruber, Geschäftsführer der Porr Solutions, derartige kolportierte Meldungen ins Reich der Fantasie. So soll das ehemals Office Garden genannte Büroprojekt in Wien-Simmering zu einem Generationenwohnhaus entwickelt werden, Konkreteres will Gruber aber erst im kommenden Frühjahr verkünden. In der Bauausführung will die Porr bei der traditionellen Bauweise bleiben. Der Einstieg in den systematisierten, industriellen Wohnbau sei nicht geplant, meint Gruber mit Blick auf entsprechende Innovationen.
Trotzdem reißen die Gerüchte nicht ab: Eines lautet, dass die Porr Solutions GmbH vielleicht schon bald in eine Aktiengesellschaft umgewandelt werden könnte. »Davon müsste ich was wissen«, so Gruber, der derartige überlegungen ebenfalls standhaft abstreitet. Außerdem, meint er sarkastisch, würde sich für ihn nur der Titel ändern: vom Geschäftsführer zum Vorstand.
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Dem Jubel folgt Ernüchterung

24,2 Millionen Euro stehen für drei neue Spezialforschungsbereiche, drei neue Nationale Forschungsnetzwerke und sechs neue Doktoratskollegs zur Verfügung; dazu kommen 7,7 Millionen Euro für die Verlängerung von vier bereits erfolgreich laufenden Schwerpunkt-Programmen. Für den FWF ist das ein Grund zum Feiern, schließlich erreichen die FWF-Förderungen für die Schwerpunkt-Programme damit einen Rekordwert. Betrachtet man die Gesamtdotierung, kommen einem aber eher die Tränen, vor allem im internationalen Vergleich. Der FWF verfügt über rund 111 Millionen jährlich, das Schweizer Pendant, der Nationalfonds zur Förderung der wissenschaftlichen Forschung kann pro Jahr mit rund 300 Millionen Euro hantieren. Das ist ein Unterschied, der auffällt. Kein Wunder, dass auch Vertreter von Wirtschaft und Politik aufschreien. Alexander von Gabain, Mitbegründer und CSO der Intercell AG, beklagt die \"chronische Unterfinanzierung des FWF“, unter dem die akademische Forschung massiv zu leiden hätte. Und Josef Broukal, Wissenschaftssprecher der SPö, hat aus der Oppositionsrolle laufend festgestellt, dass\"österreich bei der Grundlagenforschung deutlich hinterher hinkt“. Die Möglichkeit, diesen traurigen Sachverhalt zu ändern, wird sich Broukal und der SPö bald bieten. Mal sehen, was passiert.
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Neuer Walkman zum Telefonieren

Sony Ericsson ist in den vergangenen fünf Jahren kontinuierlich gewachsen. Seit dem Start des 50:50 Joint Venture zwischen Sony und Ericsson vor fünf Jahren als Neueinsteiger auf dem Markt, hat sich Sony Ericsson weltweit zu einer attraktiven Marken im mobilen Kommunikationsbereich entwickelt. Das Unternehmen ist zurzeit der weltweit viertgrößte Telekommunikationsanbieter. Ziel ist es, einer der drei größten zu werden. In österreich ist Sony Ericsson aktuell auf Platz 2. Zu den beliebtesten Sony Ericsson Telefonen zählen unter anderem die Walkman-Handys, wie das neue W950i.

Design und Funktionalität
Der Musik-Player des W950i soll über die gleiche Funktionalität und hochwertige Tonqualität wie ein gleichwertiger portabler Musik-Player verfügen. Der 4-GB-Speicher bietet Platz für bis zu 4.000 Lieder! Diese lassen sich mit dem Stift via Touchscrenn schnell und einfach auswählen. Zusätzlich wird auch das passende Alben-Cover auf dem 2,6-Zoll großen Display angezeigt. Die neue Benutzeroberfläche des Walkman Players erlaubt es, einfach durch die Musikbibliothek zu navigieren und nach Liedern, Künstlern oder Abspiellisten zu suchen. Gleichzeitiges Musikhören, verfassen von Textnachrichten, versenden von E-Mails und surfen im Internet ist ebenfalls kein Problem mehr.
Die Musik kann auf unterschiedliche Art und Weise auf das W950i überspielt werden: über die mitgelieferte Disc2Phone-Musik-Management-Software oder per UMTS, womit die die Download-Musikangebote der einzelnen Provider direkt auf das Handy übertragen wird.

Viel Entertainment
Benutzer können das gesamte Spektrum an mobilen Multimedia-Applikationen nutzen, darunter Surfen im Internet, Push-E-Mail und Video-Streaming, 3D-Spiele sowie das Speichern und Austauschen von Mediendateien. Der 4-GB-Speicher bietet zusätzlich zur Musik auch genügend Platz für jede Menge Fotos, Videos oder E-Mail-Anhänge. Das W950i unterstützt Bluetooth Streaming in Stereo, wodurch über kabellose Kopfhörer Musik und Sprache in Stereoqualität ertönt. Das W950i ist das dritte Handy von Sony Ericsson, das mit Symbian v9.1 und UIQ 3.0 ausgestattet ist.
Das Sony Ericsson W950i ist ein Dual Mode UMTS Walkman Mobiltelefon und ist ab sofort im österreichischen Handel zum Preis von 699 Euro verfügbar.

Das Sony Ericsson W950i ist ein Dual Mode UMTS Walkman Mobiltelefon und ist ab sofort im österreichischen Handel zum Preis von 699 Euro verfügbar.

Features:
• unterstützt MP3, AAC, AAC+, E-AAC+, WAV und m4a
• 4 GB integrierter Speicher
• Album-Cover Darstellung als Icon zum Anklicken
• Grafischer Equalizer und Mega Bass
• Portable Stereofreisprecheinrichtung im Lieferumfang
• UKW-Radio mit RDS
• Lautsprecher
• 2,6-Zoll QVGA TFT Display mit 262.000 Farben
• Handschriftenerkennung
• Touchscreenv• Rechtschreibkorrektur und Wortvervollständigung
• Opera 8.0 Internet Browser
• RSS Feeds
• Bluetooth, Infrarot, USB 2.0
• WAP 2.0
• Dual Mode UMTS 2100 - GSM/GPRS 900/1800/1900
• PC-Synchronisierung
• Größe: 106 x 54 x 15 Millimeter
• Gewicht 112 Gramm
• Gesprächszeit bis zu 2.5 / 7.5 Stunden (UMTS/GSM)
• Standby-Zeit bis zu 250 / 340 Stunden (UMTS/GSM)
• Musik-Zeit - 10 Stunden

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Bahn am Zug

Mitte Dezember 2012 werden in der Zeit zwischen 14 und 16 Uhr dreizehn Züge den Hauptbahnhof Wien verlassen. Sechs davon werden der neuen Zuggene-ration Railjet angehören, sechs weitere sollen Intercitygarnituren sein. Acht Jahre später, 2020, werden im Personenverkehr um 50 Prozent mehr Fahrgäste die öBB benutzen. So stellt sich der öBB-Generaldirektor Martin Huber die Zukunft vor, die er vermutlich nur mehr aus der Distanz betrachten wird, da die Zeit der Langzeitchefs in Infrastrukturunter-nehmen längt vorbei ist. Hubers Bau- und Zeitpläne für die Stationen späterer Jahre sind ambitioniert. Schon nächstes Jahr sollen zur Vorbereitung des Hauptbahnhofs ers-te Bauarbeiten an der S-Bahn-Station Südtiroler Platz stattfinden. Danach sollen im Jahrestakt der alte Südbahnhof abgerissen werden, Provisorien gebaut und das Gleisprojekt in Angriff genommen werden. Schon 2011 soll im neuen Hauptbahnhof ein Teilbetrieb stattfinden, so der grobe Zeitplan der Bahn. »Wir ziehen internationale Standards nach«, erklärt Huber am Rande der Münchner Immobilienmesse Exporeal. Dass der Aufsichtsrat wegen des immensen Geldbedarfs für den Bahnhof zuletzt keinen endgültigen Beschluss gefasst hat, stört den ehemaligen Porr-Manager wenig. »Die Finanzierungsentscheidungen fal-len bei großen Projekten immer knapp vor Baubeginn«, erklärt Huber. Eine große Sache ist der Wiener Hauptbahnhof (HBH) allemal, allein die infrastrukturrelevanten Gesamtkosten sind mit 660 Millionen Euro veranschlagt.
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Gewaltiger Zuwachs

Das Wirtschaftsforschungsinstitut prognostiziert der heimischen Gasindustrie goldene Zeiten. Bis 2020 wird der Verbrauch in Kraftwerken um 63 Prozent steigen, bei Industrie werden 18 Prozent mehr Gas verfeuert und die Haushalte sollten ihren Verbrauch innerhalb der kommenden 14 Jahre um 26 Prozent erhöhen, so die Wifo-Vorausschau. »Das wäre erfreulich, ist aber nicht sicher, weil das ein wirklich gewaltiger Zuwachs wäre«, kommentiert Jesco Kistowski, Geschäftsführer der EconGas GmbH. Was stimmt. Der heimische Gesamtverbrauch würde damit von neun Milliarden Kubikmeter auf rund zwölf Milliarden wachsen. Das Wifo setzte voraus, dass alle derzeit im Raum stehenden Gaskraftwerke ans Netz und Zehntausende Haushalte und Gewerbebetriebe neu ans Netz gehen und genauso viel Energie verbrauchen wie ehedem, was aufgrund moderner Wärmedämmung und Heiztechnik nicht zutrifft.
Auch ist nicht gesagt, dass der Gasverkauf überall floriert. »Die staatlich geförderten Konkurrenzenergien machen uns das Leben schwer«, befindet Kistowski. Der Obmann des Fachverbands Gas Wärme und Chef der Wien Energie Gasnetz GmbH Helmut Miksits geht noch einen Schritt weiter. »Bioenergien sind wohlstandsvernichtend«, meint er mit dem Verweis auf die derzeit gegebene Förderpolitik. Pelletsheizungen und Windkraftstrom würde es kaum geben, wenn nicht die öffentliche Hand große Summen dafür aufwenden würde, so der Manager. »Die Politik vernachlässigt alle Themen außer CO2«, fügt Gerhard Siegl, Vorstandsdirektor der Oberösterreichsichen Ferngas AG zu. Diverse Landesgesetze würden biogene Brennstoffe beim Thema Feinstaub bevorzugen und stets auf die CO2-Neutralität verweisen. Dabei sei die gar nicht so sicher gegeben, weil ein großer Teil der Biomasse bereits importiert werde, so Siegl. Der Fachverband möchte deshalb ein Umdenken bei der Politik erreichen. Die positiven Eigenschaften von Erdgas müssten angemessen berücksichtigt werden.
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Ausgefallener Glücksfall

Während in Nairobi die Vertreter von 183 Staaten auf der UN-Klimaschutzkonferenz darüber beraten, wie sich die Welt vor dem Kollaps retten lässt, lädt die heimische E-Wirtschaft zur Fachtagung »Europas Energieszenario der Zukunft«. Für die passende Einleitung zum Thema sorgte der jüngste vom deutschen Stromriesen E.oN verursachte Stromausfall. Der ist an österreich nur deshalb ziemlich spurlos vorübergegangen, weil an besagtem Samstagabend die Importmenge aus Deutschland ziemlich gering war. Als Ursache für den kleinen Gau, der in Paris kurzfristig für Finsternis sorgte, werden die Abschaltung der Hochspannungsleitung über die Ems und die zu diesem Zeitpunkt extrem hohe Produktion aus Windkraftanlagen genannt. Die eigentliche Ursache für den Zusammenbruch der Vorsorgung wird von den Experten der E-Wirtschaft in den veralteten Hochspannungsnetzen gesehen. »Wir müssen die Politik an die Physik anpassen und nicht umgekehrt«, erklärt Wolfgang Schröppel, Vorstandschef der Energietechnischen Gesellschaft im deutschen VDE: »Wir brauchen keine neuen Behörden, sondern Lösungen«, tritt er vehement ge-gen EU-Initiativen auf, die einen europäischen Regulator oder eine Netzverwaltungsgesellschaft vorsehen. »Der Netzausbau ist unabdingbar«, meint auch Walter Auer, Vorstand der Gesellschaft für Energietechnik im OVE. Zudem sei es unabdingbar, in neue Kraftwerke zu investieren. Setzt Europa seinen Energieverschwendungskurs und die Stilllegung alter Atom-, Kohle- und ölkraftwerke fort, braucht der Kontinent bis 2020 eine zusätzliche Kraftwerksleistung von 300.000 Megawattstunden. Das entspricht immerhin nahezu 800 Gasturbinen, wie sie die Energie AG gerade in Timelkam bauen lässt. Für österreich allein sieht eine Studie des TU-Professors und Verbund-Aufsichtsrats Günther Brauner bis 2015 einen Bedarf von 6000 MW. »Es genügt nicht, die Erneuerbaren zu forcieren, das ist bestenfalls ein Zwirnsfaden«, meint der Energie-AG-Chef Leo Windtner. Er will sofort nach der Fertigstellung von Timelkam Neues angehen. Entweder baut sein Unternehmen ein Kohlekraftwerk im Enns-hafen oder das Kraftwerk Riedersbach wird mit einer Gasturbine ausgebaut. Zusätzlich verhandelt Windtner mit dem grünen Energielandesrat Rudi Anschober über das Wasserkraftpotenzial im Land ob der Enns. Er hofft darauf, dass »vielleicht 50 Prozent« der in Oberöster-reich mit Wasser zusätzlich erzielbaren 2700 Terrawattstunden tatsächlich den Segen der Politik bekommen. Die Verhandlungen dazu sind derzeit auf Beamten-ebene extrem zäh, so Windtner. Er macht sich - vermutlich kein Zufall - nebenbei auch für die Projekte der Tiroler Wasserkraft AG stark, mit der Windtner bislang erfolglos über eine Art West-Strom-Allianz verhandelt. »Wir müssen jene Wasserkraft ausbauen, die möglich ist«, meint er ohne Rücksicht auf mögliche Umweltverluste. Das verfügbare Wasserkraftpotenzial österreichweit betrage laut Windtner immerhin 16.000 Terrawattstunden. Vorsorglich nicht anecken will Windtner bei Atomkraftgegnern. »Dazu gibt es nichts zu sagen«, bleibt er auf der vom Land vorgegebenen Anti-Temelin-Linie. Nicht so der Vertreter der deutschen Stromwirtschaft, die Atomkraftmorgenluft wirttert. »Wir brauchen eine Mehrkomponentenstrategie, die Atomkraft wird weltweit eine Renaissance erleben wegen der CO2-Problematik«, glaubt Stöttner. Er sieht ein Problem darin, zu viel einseitig auf Gas zu setzen, da dies aus unsicheren Weltregionen komme. Die Hauptlieferanten von Uran, Australien, Kanada und USA, seien dagegen stabil.
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Schnell, schneller - superschnell

High Speed Downlink Packet Access ermöglicht eine schnelle übertragung großer Datenmengen, zum Beispiel von Spielen oder Filmen, zwischen Basisstation und Mobilgerät. Mit integriertem HSDPA surft man im Web mit Spitzengeschwindigkeiten von bis zu 1,8 Mbit/s. Auch das Handyportal \"Planet 3“ nutzt man mit dem LG U830 mit noch flotter als bisher! So ist zum Beispiel der Download eines Musikvideos dank HSDPA ungefähr 5 Mal schneller als bei anderen UMTS-Handys.

Der integrierte MP3-Player lässt sich durch \"Touch“-Buttons auch von außen leicht bedienen. Diese \"Bedientasten“ sind eine weitere Neuheit am Handymarkt und erscheinen erst beim Einschalten des Endgeräts. Außerdem sorgt eine 2-Megapixel-Kamera für die perfekten Schnappschüsse.

Dank der vielseitigen Features eignet sich das LG U830 sowohl für den Business-User als auch für all jene, die privat häufig mobiles Internet am Handy nutzen. Das LG U830 ist ab 3 Euro erhältlich.

Technische Details:
• Integriertes HSDPA 1,8 Mbit/S
• Gewicht: 93 Gramm
• Volumen: 98 x 49 x 14,8 Millimeter
• Interner Speicher: 180 MB
• Stereo Bluetooth (A2DP)
• Music Touch-Buttons außen
• USB

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Schlaglöcher

Die österreichische Strabag SE wird in Bosnien etwa 300 Kilometer Autobahn bauen und betreiben. Der Auftragswert beträgt rund zwei Milliarden Euro, der Zuschlag gilt als fix, da politisch alles klar sei. Man kann dem Baukonzern nur gratulieren, das Paket ist immerhin gut doppelt so umfangreich wie die Nordautobahn. Bei diesem Projekt wartet das Konsortium rund um die Alpine weiterhin auf den definitiven Zuschlag. Eine zeitlang sah es so aus, als würden die Einsprüche der Looser beim Bundesvergabeamt scheitern. Ein Irrtum, wie die jüngsten Entwicklungen im Vergabeamt belegen. Der für die heikle Causa zuständige Senatsvorsitzende Wolfgang Pointner erklärte sich nach dem Auftauchen eines anonymen Briefs für befangen. Er ist der Schwiegersohn des Vorstands einer Bank, die zu gut 50 Prozent der RZB und der BA-CA gehört. Beide sind mit den Baufirmen Porr und Strabag im Konsortium Akor vertreten. Dass Pointner gleich sein Mandat niederlegt, ist eher untypisch und entspricht nicht den Maßstäben des hierzulande sonst üblichen Anstands. Der lässt es zu, dass Aufsichtsräte von staatsnahen Unternehmen genau von den Firmen Aufträge annehmen, die sie selbst kontrollieren sollen. Auch gilt es als nicht garstig, wenn eine Baufirma ausgerechnet jene PR-Agentur beauftragt, die im Eigentum der Partei des Infrastrukturministers steht.
Obwohl die Asfinag eine weitere Verzögerung des Projekts Nordautobahn in Abrede stellt, wird zunehmend deutlich, dass die Alpine - wenn überhaupt - so schnell nicht bauen wird. Das Verfahren steckt vorerst einmal fest.
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