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Archiv (11315)

Von Innen nach Außen

Die Innenarchitektur war der Ausgangspunkt, erst im Lauf der Zeit hat der Bauherrr die Lust am Bauen entwickelt“, erklärt Spacer Martin Jurycz. Vorgefunden haben die Planer ein etwa zehn Jahre altes Haus mit wenig aufregender Ausstattung. Die Räume waren zu klein angelegt und durch zu wenig Lichteinfluss herrschte eine dunkle Atmosphäre. Der Bodenbelag war billig ausgeführt und die Fenster hatten eine Erneuerung dringend nötig. Also sollten ein paar Mauern entfernt und Böden, Fenster, Haustechnik, Elektrik und Sonnenschutz optimiert werden, so die Ursprungsidee. Daraus geworden ist letztlich ein Totalumbau, das Gebäude wurde entkernt, nur das Dach und die Außenwände blieben unberührt. \"Es sollten im Zuge der Sanierung auch gleich alte Bausünden behoben werden, der Bauherr wollte eine Gesamtlösung“, erklärt Jurycz. Auf diese Weise wurde das Projekt in einer Bauzeit von 1,5 Jahren ständig erweitert, stets kamen neue Details und Ideen dazu. Dieser Umstand bedingte auch, dass mit zwei Baufirmen gearbeitet wurde. Eine erledigte den ursprünglich vereinbarten Innenausbau, die zweite baute jene Teile, die während des Bauens im Außenbereich dazukamen. So gelang es dem Bauherrn mit dem Nachbarn eine Bereinigung der Grundstücksgrenze zu erzielen von der beide profitieren. Das eröffnete ganz neue Möglichkeiten bei der weiteren Gestaltung des Vorplatzes. In diesem Zug wurde auch eine Stützmauer samt Stiege notwendig, die auch optisch einen Pluspunkt darstellt. Eine in den Hang gebaute Doppelgarage erweiterte den Garten vor dem Haus. Dort wurde ein Swimmingpool samt weißem Sonnensegel eingeplant. \"Der Bauherr wollte viel Licht und gerade Linien, Weiß ist ein neutraler Hintergrund auf dem Einbauten wirken“, erklärt der Planer die Dominanz der Nichtfarbe. Im Keller entstand dagegen ein hauptsächlich in Schwarz gehaltener Wellness- und Ruhebereich, sowie eine Einliegerwohnung als Minimalwohnheit mit aller erforderlicher Ausstattung (Bad, WC, Küche, Wohnraum). Die beiden Wohngeschosse wurden soweit wie möglich geöffnet. So entstand im Erdgeschoß ein 90m2 großer Wohn-, Ess- und Kochbereich. Notwendige Abtrennungen wurden durch Glasschiebetüren erreicht um den Lichteinfall nicht zu behindern und die offene Atmosphäre zu erhalten. Dieser Bereich wurde auch mittels Mauerdurchbrüchen und Fixframeverglasungen zum Garten geöffnet. Im Obergeschoß verbindet ein großzügiger offener Schrankbereich das Schlafzimmer mit dem Bad. Dem Kinderzimmer wurden ein eigenes Bad und ein Schrankraum zugeordnet.

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Geduld oder Ungeduld

Headhunter berichten von einem interessanten Phänomen: In der Rubrik »positive Eigenschaften« kommt »Geduld« genauso vor wie in der Rubrik »negative Eigenschaften«. Das ist verdächtig. Ob diese Unterscheidung überhaupt sinnvoll ist, darüber könnte man allerdings auch diskutieren. Der Teufel liegt im Detail der Sprache begraben: Ungeduld kann sowohl positiv als auch negativ aufgefasst werden. Die jeweilige Einstufung nimmt der einzelne Betrachter selber vor. Ein Forstwirt wird im Laufe seiner Karriere die Erfahrung machen, dass Bäume langsam zu wachsen pflegen, dabei zwar Richtung Himmel, aber nicht in den Himmel wachsen. Wer also in diesem Geschäft schnellen Ertrag anstrebt, sollte sich am bes­ten auf Christbäume konzentrieren. Wer wiederum im Mobilfunkgeschäft tätig ist, kann selbst über das Wachstumstempo von Christbäumen wohl nur milde lächeln. ein verlässlicher Wegbegleiter.

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Narr und Visionär

Sicher, die Tradition schießt einem in den Kopf, wenn man an das Ausseer Land denkt - die Lederhose, die Stammtischmusik, die Saiblinge und die Narzissen. Eine Landesaustellung war im Plan nicht vorgesehen. Und ziemlich lange dachte auch niemand daran, dass sie wirklich stattfinden würde. Bis kurz vor dem Start eigentlich. Wenn man sich die Ausstellung sinnbildlich als Ausseer Plätte vorstellt, kann man sich ausmalen, dass Troubleshooter Bertram Mayer schon ordentlich am Steuer herumreißen musste, um das Schinakel noch auf Kurs zu bringen. Endlose Laufereien und viele überzeugungsgespräche später stand sie dann doch, die »Narren und Visionäre«. 35 Millionen Euro Investition vor der Ausstellung mobilisierte Mayer als geschäftsführender Gesellschafter mit seinem Institut für kommunales Management (IKM). Mit einem Pool an Spezialisten bietet die IKM Regionen und Städten ein Gesamtpaket an möglichen Lösungen an - eine komplexe Angelegenheit. Ein einfaches Beispiel: Allein eine simple Geburtstagsparty mit Barbecue kann dem Organisator echte Managerqualitäten abverlangen: Einladen der Gäste, Einkaufen aller Zutaten, Anfrage bei den Nachbarn, ob der Partylärm stört, Bereithalten eines zweiten Sacks Holzkohle, wenn die Kohle feucht sein sollte und Entwicklung von Plan B, falls es regnet. Das klingt einigermaßen anstrengend und lässt erahnen, wie langwierig die Entwicklung eines Konzepts für eine ganze Stadt ist. Rechtliche und steuerliche Maßnahmen, Auflagen, Genehmigungen, Förderungen, Sponsorbeschaffung, überzeugungsarbeit und noch eine ganze Menge mehr sind zu berücksichtigen. Der erste, wichtige Schritt auf dem Weg zur Landesausstellung war es, die Menschen davon zu überzeugen, dass die Landesausstellung doch noch auf die Beine kommt. Ein weiterer wichtiger Schritt: die Schlüsselleute der Region wie Hannes Androsch, Dieter Hundt, Veit Sorger oder die Harnoncourts für die Sache einzuspannen.

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Leisten und Leben

Warum, glauben Sie, funktioniert Fußball, obwohl der Coach nicht mitspielt?«, fragt ein aktuelles Wirtschaftsbuch. Termingerecht zur WM können sich Manager von den Strategen des Rasens inspirieren lassen: Teamplay, Jobrotation und Leadership spielen hier ebenso eine Rolle wie in der Wirtschaftswelt, der ständige Konflikt zwischen Innen- und Außendienst kann am Beispiel von Sturm- und Abwehrspielern untersucht werden. Sportler werden gerne herangezogen, wenn es darum geht, Themen wie Teamführung, Strategie und Zielorientierung zu verkaufen. Freilich sind Trappatoni und Co nicht die Einzigen, die zum Thema etwas zu sagen haben: In den Wirtschaftsbuch-Bestsellerlisten der vergangenen Jahre tummeln sich Meeresbiologen, Fischverkäufer aus Seattle, Bergsteiger, US-Elitesoldaten sowie Naturforscher. Die ORF-Moderatorin Ingrid Thurnher (»So reden Sie sich zum Erfolg«) trifft auf Jürgen Schrempp (»Die Stunde des Strategen«), Laufpapst Dr. Ulrich Strunz (»30 Minuten für Höchstleistungen im Beruf«) auf die Boston Consulting Group (»Das BCG Strategiebuch«), Hans Haas (»Haie im Management«) auf Bodo Schäfer (»Die Gesetze der Gewinner«) und Jürgen Höller (»Alles ist möglich«). Der berühmte Polarforscher Ernest Shackleton soll Teamführung lehren (»Shackletons Führungskunst«), der Bergsteiger und Sportmanager Georg Bachler (»Spitzenleistung«) will Erfolgsprinzipien vom Achttausender in die Büros der Entscheider bringen.Keine Frage: Auch das Segment Wirtschaftsbuch lebt von berühmten Gesichtern und ist bestimmten Moden unterworfen: Schrempps »Welt-AG« ist in der Krise, Strunz’ Trainings- und Motivationsmethoden werden kaum mehr propagiert, und ausgerechnet Bodo Schäfer kam wegen finanzieller Schwierigkeiten in die Schlagzeilen. Es sind jedoch nicht nur die Gesichter, die wechseln - auch die Themen unterliegen konjunkturellen Schwankungen. Gerade der Crash der New Economy sowie die Anschläge von 9/11 hinterließen ihre Spuren auch in der Wirtschaftsliteratur. Waren Schäfers und Höllers Titel Ausdruck eines »anything goes« um die Jahrtausendwende gewesen, folgte in den Jahren 2002/2003 die Ernüchterung. Statt des Versprechens, jedem stünden alle Möglichkeiten offen, wenn er seine Chancen nur zu nützen wisse, hieß es nun »Schluss mit Lustig« (»Warum Leistung und Disziplin mehr bringen als emotionale Intelligenz, Teamgeist und Soft Skills«). »Die Hire & Fire Fibel«, »Die Marke ICH« und »Coach dich selbst, sonst coacht dich keiner« gaben die neue Marschrichtung vor: Eigenverantwortung, Disziplin, Selbstmanagement waren nun die Gebote der Stunde - Rhetorik lernen statt Millionen scheffeln.

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Holz- und andere Köpfe

Im Oktober startet an der Kunstuni Linz zum zweiten Mal der Universitätslehrgang \"überholz“, der die unterschiedlichen Denkweisen von Architekten und Holzbauunternehmen unter einen Hut bringen will. Der Lehrgang, der gemeinsam mit dem Möbel- und Holzbaucluster Oö und der Arch+Ing-Akademie veranstaltet wird, richtet sich als berufsbegleitender Lehrgang an Architekten, Bauingenieure, Fachhochschulabsolventen und Tischler sowie an Architekturstudenten im zweiten Abschnitt. Der Lehrgang dauert von Oktober 2006 bis Oktober 2007 und wird in neun Modulen, jeweils Donnerstag bis Samstag, überwiegend in den Räumen der Kunstuni Linz durchgeführt. Die Gesamtkosten betragen 5400 Euro. Anmeldefrist ist der 5. September 2006 unter www.ueberholz.ufg.ac.at, www.arching.at oder www.m-h-c.at.
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Vom Wasser getrieben

Alfred Bankhamer

In den letzten Wochen häuften sich die Meldungen über Hochwasserschutzprojekte. Rund zwei Monate nach den Dammbrüchen an der March, den Bildern von rund 350 teils bis zum Dach überfluteten Häusern in der Gemeinde Dürnkrut und dem Bekanntwerden von - für die Betroffenen - unfassbaren Versäumnissen in Sachen Hochwasserschutz präsentierten das Lebensministerium und der Versicherungsverband österreich (VVO) eine digitale Gefahrenlandkarte.

Seit 1. Juni 2006 kann sie im Internet (www.hochwasserrisiko.at) abgerufen oder telefonisch bestellt werden. Das öffentlich-private Kooperationsprojekt mit dem etwas sperrigen Namen »Hochwasserrisikozonierung Austria« oder kurz »HORA« wurde vor vier Jahren gestartet. Anlass war das Jahrhunderthochwasser 2002, das in österreich rund drei Milliarden Euro Schaden hinterlassen hatte. Die Versicherungen übernahmen laut Othmar Ederer vom VVO damals nur rund 400 Millionen Euro. Eine bessere Eigenvorsorge sei deshalb gefordert.Dank HORA kann nun per Adresseingabe und Zoom-Einstellung überprüft werden, wie überschwemmungs- oder auch erdbebengefährdet das eigene Haus oder Grundstück ist (im Test hat die Seite noch nicht funktioniert). Zone 1 bedeutet, dass sich das Gebiet statistisch alle dreißig Jahre, in Zone 2 alle hundert Jahre und in Zone 3 alle 200 Jahre in ein überschwemmungsgebiet für die Hochwasserabflüsse verwandelt. In dem umfangreichen 2-Millionen-Euro-Kooperationsprojekt wurde das österreichische Flussnetz mit rund 25.000 Kilometern erfasst. Umweltminister Josef Pröll und Othmar Ederer vom Versicherungsverband österreich wollen mit HORA einen »Meilenstein in der Schärfung des Risikobewusstseins der Bevölkerung und damit in der wichtigen Frage der Eigenvorsorge bei Hochwässern und anderen Bedrohungen aus Naturgefahren« erzielen. HORA ist zugleich ein Vorgriff auf die EU-Hochwasserrichtlinie, die im Entwurf unter anderem Punkte wie Hochwasserrisikoarten, vorausschauende Risikobewertungsmethoden und freilich die Einbeziehung der öffentlichkeit beinhaltet.

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Echtes Renn-Feeling für Gamer

Während vergangenen Sonntag Alonso und Schumacher um den Sieg kämpften, fieberten tausende von Fans in Monaco oder daheim vor den Bildschirmen mit. Doch bald können Xbox-Spieler so ein Rennen hautnah miterleben - und das ganz gefahrlos, daheim am Sofa. Wie das gehen soll? Mit dem neuen Logitech DriveFX Wheel. über einen leistungsstarken Motor, der in der Lenkradsäule eingebaut ist, wird das Fahrverhalten laut Hersteller besonders wirklichkeitsnah simuliert. Das DriveFX Wheel setzt die Feedback-Befehle des Spiels in Axialkräfte um, wodurch die Steuerung realistisch auf die Dynamik des Fahrzeugs reagiert. Konventionelle Lenkräder für die Xbox arbeiten mit kleinen Vibrationsmotoren, die in die Griffflächen des Steuers eingebaut sind und daher das Fahrverhalten nur unzureichend nachahmen. Dagegen soll die Axial-Feedback-Technologie von Logitech dem Gamer Fahreindrücke wie in einem Formel 1-Cockpi vermittelnt: Der Pilot fühlt Bodenwellen oder Kollisionen mit anderen Fahrzeugen.

Renn-Lenkrad mit Gas- und Bremspedal
Das vollkommen schwarze Lenkrad hat einen Durchmesser von 25 Zentimetern und ist in einem Stück aus besonders strapazierfähigem Kunststoff gefertigt. Der gesamte Lenkkranz ist mit Gummi ummantelt. Dadurch soll das das Steuer immer sicher in der Hand liegen. Das Lenkrad hat zwei Schalthebel und sämtliche Xbox 360 Tasten für Menü-Navigation und Spiele-Setup. Im Lieferumfang enthalten sind außerdem Gas- und Bremspedal.

Das Logitech DriveFX Wheel ist ab Juli 2006 zu einem Preis von ungefähr 100 Euro erhältlich.

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60 Gigabyte für unterwegs

Eine Festplatte im Miniaturformat ist eigentlich nichts Neues mehr. Sehr wohl aber, wenn es sich um ein Laufwerk mit 60 Gigabyte handelt, das locker in die Hosentasche passt. Die Harddisk von Iomega im 1,8-Zoll-Formfaktor ist in einem Gehäuse mit den Abmessungen von rund 86 x 73 x 12 Millimeter untergebracht und passt damit bequem in jedes Täschchen.

Die Stromversorgung der Disk erfolgt per USB, was weitere Kabel oder gar ein Netzteil überflüssig macht. Die Platte wiegt 100 Gramm, unterstützt USB 2.0 und schaufelt die Daten mit 25 Megabyte pro Sekunde auf die Harddisk oder auf den Computer. Im Lieferumfang ist neben dem Lederetui auch nützliche Software enthalten - Iomega Automatic Backup Pro, MusicMatch und Adobe Photoshop Album. Das Gerät ist zum Preis von etwa 250 Euro im Handel erhältlich.

Das Iomega-Angebot an speicherfreudigen Begleitern lässt sich sowohl in Größe wie auch in Kapazität variieren. Die tragbare 2,5-Zoll-Platte ist zwar nicht mehr so einfach einzustecken, jedoch bietet sie mit maximal 120 Gigabyte auch den doppelten Platz. Wer es in jeder Hinsicht kleiner haben will, wird sich mit der Ein-Zoll-Harddisk mit acht Gigabyte Kapazität anfreunden können.

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»Die Welt ändert sich«

Es ist eine strategische Enscheidung gewesen, offene Standards wie Linux und Java derart massiv zu unterstützen«, gibt Buell Duncan, General Manager IBM Developer Relations, Software Group, unumwunden zu. Duncan zeichnet weltweit verantwortlich für die laut eigenen Angaben mehr als guten Beziehungen zur IBM-Organisation »Independent Software Vendors (ISV)«. »Wir sind Marktführer in Open Standards«, so Duncan. Strategische Partnerschaften mit Branchengrößen wie SAP oder Peoplesoft hätten dazu enorm geholfen.

Big Blue, wie IBM nicht nur von seinen Schützlingen genannt wird, hat sich vom Applikationsgeschäft vollends verabschiedet. »Wir sind im Middleware-Business, im Service-Business, im Server-Business«, fasst dies Duncan zusammen. Der Software-General zieht alle Register am Entwicklermarkt. Man serviciert die ISV-Mitglieder auf lokalen wie globalen Ebenen. Abseits von den ganz Großen sind es weltweit »weitere tausend« Softwarefirmen, die bei IBM in den Genuss freigestellter Soft- und Hardware kommen. Die Win-Win-Situation: »Wir ermöglichen den Entwicklern mit der breiten Unterstützung durch unser Produktportfolio schnellere Go-to-market-Szenarien.«

Bekenntnis zu Linux. »Die Kunden wollen die Wahlfreiheit, auf welchen Plattformen Anwendungen laufen«, spricht der IBM-Manager von einer »Welt, die sich rapide verändert«. Warum also sollte man Software nur für eine Umgebung entwickeln? Tausende ISV-Foren in aller Welt würden sich nun mit Open-Source-Software beschäftigen. »Diese Unternehmen brauchen einen Partner, der sie unterstützt«, weiß Duncan. Linux sei ein gewichtiger Teil dieser Welt geworden. »Niemand will eingesperrt sein.«

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Hoffnungsfroh

... beim Ergebnis vor Zinsen und Steuern (EBIT) musste der Baukonzern allerdings einen Rückgang um 7,6 Prozent auf 43,9 Millionen verzeichnen.
Schuld daran seien Preissteigerungen bei Material wie etwa für den Baustahl, die nicht zur Gänze kompensiert werden konnten. Während das Konzernergebnis um 38,5 Prozent auf 20,5 Millionen gestiegen ist, sind der Cashflow von 82,6 auf 39,5 Millionen und die Bilanzsumme von 1,7 auf 1,45 Milliarden gesunken. Ursache für die Rückgänge ist die im Vorjahr erfolgte Dekonsolidierung der UBM, ist sich das Porr-Vorstandsteam rund um Horst Pöchhacker einig. Bereinigt um diesen Faktor, sei die Produktionsleistung 2004, die mit 1,85 Milliarden Euro um 3,8 Prozent gesunken ist, sogar leicht gesteigert worden.

Die große Chance sieht Pöchhacker beim Rückstau in der Infrastruktur sowie in der Entwicklung auf dem deutschen Markt, der derzeit noch unter Rückgängen leidet, sich aber in drei bis vier Jahren wieder erholen werde. Für heuer erwartet sich die Porr eine Verbesserung der Ertragslage, der Umsatz soll auf 2,15 Milliarden Euro steigen, wobei die rückwirkend mit Jahresbeginn zu 100 Prozent übernommene Wibeba einkalkuliert ist. Der derzeitige Auftragsstand der Porr AG beträgt 1,75 Milliarden.

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