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Der moderne Wahnsinn

Der Druck für Telekomprovider in österreich steigt. Es herrscht Verdrängungswettbewerb. Die Folgen: Sinkende Preise und sinkende Margen sorgen für immer weiter steigenden Kostendruck. Die Kostenoptimierung steht daher an oberster Stelle der Agenda. Gleichzeitig wandeln sich die Provider aufgrund der technologischen Entwicklungen von reinen Minutenverkäufern hin zu modernen Multimediaprovider. Der Grund: Die Bandbreiten für die drahtgebundene wie auch drahtlose übertragung steigen. Die Telcos stehen mit dem steigenden Bedarf nach fetten Leitungen und nötiger Differenzierung vom Mitbewerb vor einem Dilemma, weiß HP-Experte Gerald Haidl. Es gelte nun, die bestehenden Infrastrukturen und Angebotspaletten effizienter zu verwalten. \"Die Provider haben nicht generell zu viele Produkte, sondern zu viele Produkte, die Insellösungen sind\", so Haidl. Der Telco-Experte war lange Jahre IT-Leiter bei tele.ring und Leiter der Softwareentwicklung bei Telekom Austria.

Haidl spricht von einem \"No-Frills-Wahnsinn\", der die Branche gepackt hat. Vor lauter Abspecken auf dem Weg zur 1-Cent-Produktwelt würde so mancher Provider aufgrund der komplexen Systemlandschaften auf Servicequalität und Leistungsstärke vergessen. Aber es ist nicht aller Tage Abend: Mit den HP-Telco-Baukästen könnten sich die Gequälten wieder erholen. Produkte wie \"Mobile Device Management\", die Mobilfunkplattform \"OpenCall\" und Netzkonvergenz mittels Softswitches zaubern den Experten wieder seliges Lächeln ins Gesicht.

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Rückkehr für Obereder

Da sich sein Aufgabengebiet seit dem Verkauf seiner Firma Inode an UPC Telekabel geändert hatte und er sich neuen Tätigkeitsbereichen zuwenden wird, legte das langjährige ISPA-Vorstandsmitglied Michael Gredenberg bei der Vorstandssitzung am 18. Mai sein Vorstandsmandat zurück. \"Der ISPA-Vorstand nahm dies mit dem Ausdruck des Bedauerns zur Kenntnis und dankte Michael Gredenberg für seinen energischen oft emotionalen Einsatz für die Anliegen der österreichischen Internet Service Provider und für die Weiterentwicklung des Internet in österreich\", heißt es auf der ISPA-Website. In der gleichen Vorstandssitzung wurde einstimmig beschlossen, das ehemalige Vorstandsmitglied und den Geschäftsführer von Silver Server, Oskar Obereder ab sofort in den ISPA-Vorstand zu kooptieren. Damit würde man sicherstellen, \"dass die Anliegen der kleinen und mittleren ISPs weiterhin im ISPA Vorstand gut vertreten sind.\"

Obereder, Jahrgang 1967, gründete nach dem Studium für visuelle Mediengestaltung an der Universität für Angewandte Kunst in Wien den ISP Silver Server. Seit 1994 übt Obereder dort die Funktion des Geschäftsführers aus.

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Schlechtes Muster

Zwölf Villen aus Beton, geplant von neun Architekten - das war die Grundidee der Mustersiedlung Mauerbach. Acht begeisterte Industriepartner stellten Marketinggeld zur Verfügung. Es folgten eine Ausstellung und ein imposanter Spatenstich. Im Oktober 2005 trat dann Ernüchterung ein. Die Strabag stellte den Bau ein, da ein Finanzdesaster absehbar wurde. Man hatte schlichtweg zu billig angeboten. Es folgten sieben Monate Stillstand. Im Juni soll der Bau wieder fortgesetzt werden, erklärt der Projektleiter Patrick Fessler. Der Bauträger öSW hat den Winter genutzt, um im Süden der Liegenschaft ein Stück Erde hinzuzukaufen. Dort soll zusätzlich ein Reihenhaus mit neun Wohnungen entstehen, das nicht zur Mustersiedlung gehört, aber Teil dieser ist. Um mit den Baukosten zurande zu kommen, wird dem Vernehmen nach auch bei Fenstern und der Dämmung gespart. »Wir halten Niedrigenergiestandard«, sagt dazu Michael Pech, Chef des Bauträger öSW. Bei der Dämmung werde nicht gespart, bei den Fenstern gab es »gewisse Adaptierungen« aus Lärmschutzgründen. Pech ist zuversichtlich, die Wohnungen im Sommer 2007 zu übergeben.
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Vom Krankenschein zum Medistick

In österreich gehört der Krankenkassenscheck bereits der Vergangenheit an, da er durch die e-card abgelöst wurde. Doch auf ihr sind lediglich die Personendaten des Karteninhabers wie Name, Titel, Versicherungsnummer gespeichert. Das Schweizer Unternehmen Medistick hat nun einen gleichnamigen USB-Stick präsentiert, der als elektronische Krankenakte dienen soll. Mittels vorinstallierter Software lassen sich persönliche Kerndaten und medizinische Informationen wie Blutgruppe, Krankengeschichte, Medikation oder Ansprechpersonen des Inhabers sowie maximal vier weiteren Personen speichern.
Die Speicherung dieser relevanten Daten kann in mehreren Sprachen durchgeführt werden und soll ärzten die medizinische Versorgung orts- und landesunabhängig erleichtern. Außerdem dienen sie im Rahmen einer Behandlung als wertvolles Hintergrundwissen.

Dem Hersteller zufolge werden die gesammelten Daten verschlüsselt gespeichert und lassen sich nicht auf einen angeschlossenen Computer herunterladen bzw. wiederherstellen, nachdem der Stick entfernt wurde. Während Kerninformationen wie Name, Blutgruppe, Medikamentenallergien sowie sonstige Notfall-relevante Daten frei zugänglich sind, verhindert ein Kundenpasswort den missbräuchlichen Zugriff auf erweiterte Informationen wie beispielsweise die eigene Krankengeschichte. Der 64-Megabyte-Stick ist mit allen Windows-basierten Computern kompatibel, an einer Apple-kompatiblen Variante wird derzeit noch gearbeitet.
Erhältlich ist der Stick derzeit ausschließlich über die Homepage des Unternehmens www.medistick.ch und kostet rund 44 Euro.

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Transdanubische Schnitte

Dass der »Stararchitekt« Dominique Perrault beide Hochhäuser in der Donaucity Wien bauen wird, wie die WED (Entwicklungsgesellschaft Donauraum) anlässlich der Zehnjahresfeier ihres Bestehens verkündete, war so nicht vorgesehen. Bei Auftragsvergabe vor vier Jahren war die Rede von einem Turm, den der Pariser planen sollte. Grund für den Meinungswechsel bei WED-Chef Thomas Jakoubek: Kommunikationsschwierigkeiten zwischen Perrault und dem Architektenteam Herzog/de Meuron, die künstlerisch und emotional nicht miteinander können, wie aus der WED zu hören ist. Nun hat Perrault statt zweier Solitäre einen in zwei Hälften geschnittenen Block mit 200 Metern Höhe entworfen, für den es heuer im Herbst den Beschluss der Bebauungsbestimmungen geben soll. Das im damaligen Wettbewerb zweitplatzierte holländische Architekturbüro MVRDV, das Planungsstadtrat Rudolf Schicker gerne als Planer des zweiten Turms gesehen hätte und auch eine Zusage der WED erhalten hatte, soll nun als Ersatz den Auftrag für einen Wohnbau erhalten. Errichtet werden soll er auf dem freien Bauplatz zwischen Tech Gate und dem Wohnpark Donau-City, der ursprünglich für die Maschinenbaufakultät vorgesehen war. Die dafür notwendige Umwidmung soll ebenfalls heuer noch über die Bühne gehen, wie gut informierte Brancheninsider wissen.

Offiziell nie ein Thema war auch ein Projekt der Architektengruppe Coop Himmelb(l)au für einen Neubau der Universität für angewandte Kunst, das auf dem einst für ein Guggenheim-Museum vorgesehenen Platz vor der Strabag-Zentrale errichtet werden sollte. Die WED soll mit diesem Projekt wegen dessen dekonstruktivistischem Ansatz überhaupt nicht glücklich gewesen sein. Inzwischen wurde der auch von Planungsstadtrat Schicker favorisierte Standort auf der Donauplatte aber von der Angewandten selbst ad acta gelegt, die Universität ist allerdings weiter auf der Suche nach einem neuen Standort, wie Anja Seipenbusch, Pressesprecherin der Uni, bestätigt. Das bestehende Gebäude entspreche nicht mehr den Anforderungen. Der Senat habe zwei neue Varianten beschlossen: entweder Abriss des in den Sechzigerjahren errichteten Universitätszubaus und Neubau oder übersiedlung in die Innenstadt. Woher das Geld dafür kommen soll, nachdem laut Vereinbarung zwischen Bundesimmobiliengesellschaft und Bildungsministerium lediglich »die derzeit in Containern untergebrachte Mensa durch einen Neubau ersetzt werden soll« und in der sogenannten »Universitätsmilliarde« dafür kein Geld vorgesehen ist, bleibt im Dunkeln.

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Der Verkehr der Zukunft

Im Jahr 1950 hat der durchschnittliche österreicher im Schnitt acht Kilometer am Tag zurückgelegt, 2003 waren es bereits 38 Kilometer. Ein Trend, der sich laut heutigen Schätzungen auch in Zukunft fortsetzen wird. In Europa fahren täglich 150 Millionen Menschen mit dem Auto zur Arbeit, 100 Millionen sind als Geschäftsreisende unterwegs und 90 Millionen fahren zum Einkaufen. Vorsichtige Schätzungen rechnen mit einer weltweiten Steigerung des Straßenverkehrs von rund 30 Prozent bis 2015. Da die Straßenkapazitäten beschränkt sind, ist der Einsatz von modernen, intelligenten Telematikdiensten unerlässlich.

Technologisch kein Problem
österreich ist im Bereich der Verkehrstelematik gut aufgestellt. Der 2004 vorgestellte \"Telematikrahmenplan für österreich\" verfolgt demnach auch ehrgeizige Ziele: Von der Bewirtschaftung und der dynamischen überwachung über die Erfassung und Bereitstellung dynamischer intermodaler Verkehrs-, Reise- und Fahrgastinformationen bis hin zur die Erleichterung des Zugangs zum öffentlichen Verkehr durch komfortable Zahlungssysteme. Wenn Eduard Mainoni, Staatssekretär im Verkehrsministerium, von einem \"Technologievorsprung österreichs\" spricht, ist das noch nicht einmal übertrieben. Das Problem ist nur, dass die Technologie im Bereich der Verkehrstelematik das geringste Problem darstellt. \"Die technologische Komponente haben wir ziemlich gut im Griff\", erklärt Paul Forstreiter von Siemens Intelligent Traffic Systems. \"Das Problem sind vielmehr institutionelle, rechtliche und auch emotionale Barrieren.\" Geht es etwa um eine sinnvolle Koordination von öffentlichen und Individualverkehr, von Straße und Schiene, dann fehlt die zentrale Institution. \"Die Intermodalität muss zum Business-Case werden, um wirklich Zählbares präsentieren zu können\", so Forstreiter. Solange es einerseits eine öBB und andererseits eine Asfinag gibt, fehle das gemeinsame Interesse. Denn die Asfinag wird nur ungern auf Mauteinnahmen verzichten, die ein verstärkter Umstieg auf öffentliche Verkehrsmittel bedingt. Aber auch die emotionale Komponente darf nicht unterschätzt werden. Wenn Visionäre davon sprechen, dass die Telematik in Zukunft aktiv durch Lenken oder Bremsen in das Fahrverhalten eingreifen wird, dann wird das auf wenig Gegenliebe stoßen. Kaum ein Fahrzeuglenker wird sich ein System in sein Auto einbauen lassen, das ihn in seiner persönlichen Entscheidungsfreiheit einschränkt.

Dienstleistung
Den offensichtlichen Barrieren zum Trotz, gibt es in österreich eine Reihe interessanter Forschungsprojekte. Besonders umtriebig ist naturgemäß die Asfinag (siehe Kasten). Sie ist auf einem gutem Wege, die Zeichen der Zeit zu erkennen. International ist der Trend bereits absehbar, dass sich Autobahnbetreiber immer mehr zum Dienstleister entwickeln. Bedingt durch die Konkurrenz privater Anbieter entsteht ein neuer Markt. Autobahnbetreiber kassieren eine Mautgebühr und bieten dafür dank verstärkten Telematik-Einsatzes einen Mehrwert an Sicherheit und Service.

Vorsicht Stau!
Bei Siemens arbeitet man derzeit an einem System, das Auffahrunfälle und damit auch Staus künftig verhindern oder zumindest deutlich reduzieren soll.
Verkehrsbeeinflussungsanlagen messen Daten wie Fahrzeugtyp, Abstand und Geschwindigkeit und berechnen so die Wahrscheinlichkeiten für einen drohenden Stau. Ist die Staugefahr erkannt, können nachkommende Fahrzeuge rechtzeitig gewarnt und Auffahrunfälle verhindert werden. Das Problem ist die Verarbeitung der gewonnen Daten. \"Mit linearen Zusammenhängen kommt man hier nicht weit\", erklärt Forstreiter. \"Deshalb haben wir dem System mit einer künstliche Intelligenz ausgestattet, die auf Basis von komplexen mathematischen Grundlagen Wahrscheinlichkeiten errechnet.\" Das System soll laut einer Validitätsmessung in Deutschland sehr zuverlässig arbeiten. Im Testabschnitt auf der A8 in München konnten 35 Prozent der Unfälle verhindert werden.

Highway³
In Kooperation mit Magna Steyr arbeitet arsenal research an dem Projekt Highway³. \"Das Prinzip ist ähnlich dem des ö3-Verkehrsfunk, aber ad hoc\", erklärt Dietrich Leihs von arsenal research. Fahrzeuglenker sollen Informationen über die empfohlene Geschwindigkeit erhalten. Das Problem ist, wie man zu diesen Daten kommt. \"Wenn etwa auf einem bestimmten Autobahnabschnitt fünf Autos unterwegs sind, stellt das in der Regel kein Problem dar\", erklärt Leihs. \"Wenn man aber weiß, dass ein Wohnmobil mit 75 km/h unterwegs ist und dahinter ein Sattelschlepper mit 85 km/h kommt, dann kann man den genauen Zeitpunkt errechnen, wann es zu einem überholmanöver kommen wird und die Straße für kurze Zeit verschlossen sein wird.\" Wichtig sei bei den Forschungsarbeiten, dass es sich um ein System handelt, dass sich relativ einfach auch im Nachhinein in Autos einbauen lässt. Erste Ergebnisse des Highway³-Projekts erwartet Leihs in rund einem Jahr.

Geisterfahrer
Bei Kapsch Traffic Com arbeitet man gemeinsam mit der Asfinag am intelligenten Videobildeinatz zur Detektion von Geisterfahrern. Ziel des Projekts Ghostdriver-Telematik ist es, anhand eines Piloten zu untersuchen, ob mit Hilfe eines stationären Warnsystems, das entlang eines gefährdeten Straßenzuges installiert wird, Verkehrsteilnehmer rechtzeitig über Geisterfahrer gewarnt werden können. Die Erkennung des Geisterfahrers soll mittels Schleifen oder Kameras erfolgen. Die ersten Ergebnisse sollen noch im Laufe dieses Jahres präsentiert werden.

Auszug aus den F&E-Projekten der Asfinag:
AKUT
Das Projekt AKUT in Zusammenarbeit mit Joanneum Research und Artibrain prüft die Machbarkeit eines Systems zum akustischen Tunnelmonitoring. Neben bereits bestehenden Verfahren zur Detektion von Störfällen soll der Informationsfluss zur Tunnelzentrale durch eine akustische Detektion von Anomalien noch weiter erhöht werden. Den Abschluss des Projekts bildet die Entwicklung und der Aufbau eines Pilotsystems zum akustischen Tunnelmonitoring.
Dieses Projekt wird im Rahmen von I2 (intelligente Infrastruktur) vom bmvit gefördert.

Gefahrengutverfolgung im Tunnel
Ziel des Projekts ist die automatische Erkennung von Gefahrenguttransporte kurz vor oder im Tunnel, um eine kontrollierte Durchfahrt zu gewährleisten. Das Sytem soll jederzeit Art und Menge des geladenen Gefahrenguts erkennen und bei Auftreten eines Notfalls sowohl den Tunnelwarten als Einsatzorganisationen wie Polizei und Feuerwehr helfen, die am besten geeigneten Maßnahmen zu treffen. Zudem könnte mit Hilfe dieses System die Notwendigkeit des derzeit in österreich vorgeschriebenen Begleitfahrzeugs für Gefahrenguttransporte in Tunneln über fünf Kilometer Länge neu überdacht werden.
Dieses Projekt wird im Rahmen von CONNECT von der europäischen Kommission gefördert.

Traffic Management Plans
Ziel dieses Projekts ist es, gemeinsame Verkehrsmanagementpläne und -strategien für Zentral- und Osteuropa sowie für den Brenner- und Tauernkorridor zu entwickeln, um im Falle von langfristigen Straßensperren bürokratiefrei Ausweichrouten zur Verfügung stellen zu können. Neben der Erarbeitung von Strategien sollen auch entsprechende Verträge zwischen den Mitgliedsstaaten ausgearbeitet werden.
Dieses Projekt wird im Rahmen von CORVETTE von der Europäischen Kommission gefördert.

eMOTION
Im rahmen des Projekts \"European-wide multi-modal traffic information on-trip\" sollen Rahmenbedingungen für zukünftige multimodale und internationale Echtzeitverkehrsinformationsdienste geschaffen werden. Projektinhalt sind die Analyse der Nutzerbedürfnisse, die Evaluierung legistischer und organisatorischer Rahmenbedingungen, das Schaffen technischer Standards sowie das Erarbeiten von Geschäftsmodellen für Echtzeitverkehrsinformationsdienste.
Gefördert wird das Projekt von der europäischen Kommission im Rahmen von FP6.

COOPERS
Das Projekt \"Cooperative Networks for Intelligent Rad Safety\" beschäftigt sich mit der Entwicklung von Telematikdiensten zur Erhöhung der Verkehrssicherheit. Die zentralen Punkte des Projekts sind die Kommunikation zwischen Fahrzeugen und Infrastruktur und die Kommunikation zwischen den Fahrzeugen. Mittels der in COOPERS entwickelten Services soll es möglich sein, Informationen in Echtzeit zwischen Fahrzeug und Infrastruktur auszutauschen.
Dieses Projekt wird im Rahmen von FP6 von der Europäischen Kommission gefördert.

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Handy für Outdoor-Freunde

Endlich hat es der Sommer geschafft: die Temperaturen steigen, die Sonne versteckt sich nicht mehr hinter einer dicken Wolkenschicht und die Laune auf Outdoor-Aktivitäten steigt ebenfalls. Jetzt fehlt nur noch das richtige Handy, das alles mitmacht: wie zum Beispiel das neue, robuste M81 von BenQ-Siemens. Dank des funktionalen Materialmix aus hochwertigem Kunststoff mit Gummi-Elementen ist das Gerät ausgesprochen griffig und stoßunempfindlich.

Das 3-Wetter-Handy
- Athen: Sonne. Das widerstandsfähige TFT-Farbdisplay (262.144 Farben, 132 x 176 Pixel) soll für optimale Lesbarkeit, auch bei hellem Sonnenlicht sorgen. - Sydney: Wind. Eine drehbare Linsenabdeckung schützt die integrierte Megapixel-Kamera vor Staub und Schmutz. - Wien: Regen. Auch Spritzwasser kann dem neuen Outdoor-Handy nicht viel ausmachen.
Jede Menge Multimedia-Spaß bietet die eingebaute 1,3-Megapixel-Kamera mit Videofunktion. Mit Hilfe des integrierten LED-Blitzlichts gelingen immer qualitativ hochwertige, stimmungsvolle Aufnahmen. Auch lassen sich mit dem BenQ-Siemens M81 selbst gemachte Kurzvideos als eigene Videoklingeltöne speichern. Via EDGE kommen Daten blitzschnell aufs Handy.

Musik ist immer dabei
Ein MP3-Player darf heutzutage vor allem bei Freizeit-Handys nicht fehlen, um für Abwechslung und Motivation beim Sport zu sorgen. Zwar sind 27 MB nicht die Welt, doch der Speicherplatz kann durch RS-Multimedia-Karten beliebig erweitert werden. Damit auch genügend Musikfiles, zum Beispiel für lange Radtouren, Platz haben. Der Mediaplayer unterstützt die Dateiformate MP3, AAC, AAC+. Mit dem Headset Bluetooth Stereo (als Original-Zubehör erhältlich) lassen sich alle Musikfunktionen des M81 bequem fernsteuern. Bei eingehenden Anrufen schaltet das Headset die Musik automatisch ab, damit kein Gespräch verpasst wird.

Es werde Licht…
Es gibt viele Situationen, in denen man rasch Licht benötigt, doch wer schleppt schon dauernd eine Taschenlampe mit sich herum. Sony Ericsson hat seine Handy schon länger mit einer Taschenlampenfunktion ausgestattet, jetzt bringt auch BenQ-Siemens beim M81 Licht ins Dunkle.
Für beste Orientierung soll die vorinstallierte Offboard-Navigations-Lösung \"activepilot\" von Jentro sorgen, die per Download tagesaktuelle Routenplanung bietet und in Kombination mit einem GPS-Empfänger (nicht im Lieferumfang enthalten) zum voll funktionsfähigen Navigationssystem wird. Mit Hilfe des Wettervorhersage-Clients weiß man, ob es regnen oder die Sonne scheinen wird (beides gebührenpflichtige Dienste). Outlook-Daten, wie Termine, Notizen und Adressbucheinträge lassen sich über Bluetooth oder USB-Datenkabel einfach syncronisieren. Ungefähr 300 Minuten kann man plaudern, bevor der Li-Ionen-Akku schlapp macht, im Standby-Betrieb haltet er ungefähr 300 Stunden.

Zum kurzweiligen Zeitvertreib hat das BenQ-Siemens M81 außerdem spannende Handyspiele wie \"Streetball\" und \"Stack Attack Advanced\" an Bord.
Das M81 ist in den Farbvarianten \"Graphite Black\" und \"Steel Blue\" ab August 2006 verfügbar. Der Preis steht noch nicht fest.

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Stadt ohne Namen

Als »drittes Zentrum der Donaustadt« will Wiens Planungsstadtrat Rudi Schicker das ehemalige Flugfeld Aspern bezeichnet wissen und verlangt nach einem neuen Namen für den neuen Stadtteil. Auf rund 240 Hektar sollen nach einem Masterplan des Architekten Johannes Tovatt innerhalb der nächsten 15 Jahre 8500 Wohnungen, Gewerbeflächen für 25.000 Arbeitsplätze sowie universitäre Einrichtungen entstehen. Dabei sind Meinungsunterschiede sichtbar: Während die Bundesimmobiliengesellschaft sowohl TU als auch WU Wien, die beide auf Standortsuche sind, dort gerne sähe, hätte Planungsstadtrat Schicker »keine Freude« damit, dass der neu gestaltete Karlsplatz ohne die Studenten der TU auskommen müsste. Bernd Rießland vom Wirtschaftsförderungsfonds rechnet mit einem Gesamtinvestitionsvolumen von fünf bis sechs Milliarden Euro, für die erste Baustufe des derzeit als Industriegebiet gewidmeten Areals seien 200 bis 250 Millionen geplant. Von den 8500 geplanten Wohnungen werde der Großteil gefördert errichtet, so Wohnfonds-Geschäftsführer Josef Ostermayer. Die derzeit geltende jährliche Quote von 5500 über das Stadtgebiet verstreuten Wohnungen werde aber trotz dieses Riesenvolumens nicht ausgeweitet, da die höhere Zahl der Neubauten durch die sinkende Zahl an Substandardsanierungen kompensiert werde, so Ostermayer. 2011, wenn die Verlängerung der U-Bahnlinie U2 fertig gestellt ist, soll die erste Besiedlung von Aspern stattfinden, so Schickers Vision. Mit der Asfinag sei ausgemacht, zwecks motorisierter Anbindung des neuen Stadtteils eine Verbindung zwischen der A 23 und der Außenringautobahn mit zwei eigenen Abfahrten zu bauen. Der im Jänner 2006 als Wettbewerbssieger auserkorene Masterplaner Tovatt sieht gemeinsam mit dem kürzlich verstorbenen Architekten Ralph Erskine eine gemischte Bebauung mit unterschiedlichen Nutzungsschwerpunkten vor.
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Lieferprogramm erweitert

GOGATEC übernimmt ab sofort die Geschäfte und das Lager der Firma E.T.U. Damit wird das Lieferprogramm um Aderendhülsen, Kabelschuhe und Werkzeuge, Kabelbinder, Schrumpfschläuche, Gerätesicherungen und Leergehäuse erweitert. Produkte, die jeder Steuerungsbauer und Elektrotechniker brauchen kann.Herr Ing. Adolf Bernscherer, Geschäftsführer von E.T.U. und ein in der Branche anerkannter Fachmann, wird Herrn Ing. Gottfried Kainradl und Frau Gabriele Aicher von GOGATEC bei der reibungslosen Geschäftsübergabe unterstützen und den Kunden als freier Mitarbeiter von GOGATEC zur Verfügung stehen.GOGATEC profiliert sich damit weiter als Handelsfirma mit einem umfangreichen Lieferprogramm für den europäischen Markt und sichert auch für 2007 intensives Umsatzwachstum. Es werden Produkte geliefert, die entweder auf Grund technisch interessanter Lösungen oder auf Grund des günstigen Preises gefragt sind.
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Pfleger des architek tonischen Erbes

Ziel dieser 1979 gegründeten, rund 150 Institutionen umfassenden Organisation ist, das Bemühen um die Verbesserung der Qualität der Architektur auf der Grundlage der Erhaltung und Pflege des architektonischen Erbes. ICAM gehören die großen Architekturmuseen wie das Deutsche Architekturmuseum in Frankfurt an, aber auch Archive und Sammlungen wie die Sammlung des RIBA in London. \"Einmal mehr ist damit bewiesen, dass die hervorragende Arbeit des Architekturzentrum Wien zumindest international als der heutige Maßstab eines Architekturmuseums erkannt und gewürdigt wird\", kann sich Dietmar Steiner einen Seitenhieb auf den Bund nicht verkneifen, der seine Subventionen nicht in der zugesagten Höhe ausbezahlt.
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