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Neue Chefin für Wiener Stadtwerke

Die Neuauflage der rot-grünen Koalition im Wiener Rathaus hat eine neue Aufgabenverteilung in der Stadtregierung gebracht. Seit heute Dienstag ist statt Finanzstadträtin Renate Brauner Umweltstadträtin Ulli Sima für die Wiener Stadtwerke verantwortlich. Das beschloss der Gemeinderat in seiner konstituierenden Sitzung. Sima wird hinkünftig ein großes Daseinsvorsorge-Ressort leiten, in dem die Wiener Stadtwerke ein zentraler Teil sein werden.

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ENAMO: Kampf gegen Energiearmut

Die Stromvertriebe von Energie AG und Linz AG haben ein Energiesparpaket für sozial benachteiligte Kunden in neuem Design aufgelegt. Vor knapp drei Jahren hatten die beiden Unternehmen bereits tausende Pakete mit Hilfe von Caritas und Volkshilfe in Oberösterreich ausgegeben. Neu ist 2015, dass die Aktion mit dem Hilfswerk als Partner noch breiter aufgestellt ist.

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Case Study: weniger Supportaufwand durch virtuelle Arbeitsplätze

Im Magistrat der Stadt Wien arbeiten immer mehr IT-Anwender mit Anwendungen und Desktops aus dem städtischen Rechenzentrum: Mehr als 4.500 Anwenderinnen und Anwender wurden in den letzten Jahren mit auf Citrix-Technologie basierenden virtuellen Arbeitsplätzen ausgestattet. Die Anzahl der Helpdesk-Anfragen ist dadurch spürbar zurückgegangen. Gleichzeitig eröffnet die Arbeitsplatz-Virtualisierung den Anwendern heute sehr flexible Zugriffsmöglichkeiten.

Forschung im »Living Lab«

  • An der Stadt der Zukunft:mit ihrem modernen Energienetz arbeiten derzeit in der Seestadt Aspern die Unternehmen Wien Energie, Wiener Netze, Siemens, Wien 3420 und die Wirtschafts­agentur Wien. Die Konsortialpartner bilden die Forschungsgesellschaft Aspern Smart City Research (ASCR), die nun in mehreren Projekten Gebäude, Infrastruktur und Nutzerverhalten untersuchen will. In Aspern werden neue städtebauliche Konzept umgesetzt – so auch die Entwicklung eines zukunftssicheren, wirtschaftlich umsetzbaren Energiesystems.
  • Smart Building: Die Gebäude der Zukunft verfügen über eine eigene Energieerzeugung, zum Beispiel Photovoltaikanlagen oder Solarthermie, und können damit in Verbindung mit Speichern den CO2-Footprint des Gebäudes erheblich verkleinern. Speicher können Angebot und Nachfrage nach Energie entzerren und ausbalancieren.
  • Smart User: Der Smart User, also Bewohnerin und Bewohner eines Smart Buildings, legt nach individuellen Bedürfnissen für den Wohnraum Umfeldbedingungen wie etwa die Raumtemperatur fest. Das Smart Building erfüllt diese Bedingungen unter Optimierung der dafür erforderlichen Kosten. Dazu erhält der User entsprechende Einstell- und Steueroptionen, die unter anderem auch als App auf einem Smart Phone oder einem Tablet genutzt werden können. Darüber hinaus wird er über seinen Verbrauch informiert, damit er auch die Möglichkeit hat, sein Verhalten anzupassen.
  • Smart Grid: Die verstärkte Verbreitung von Eigenerzeugung und der Einsatz von  Wärmepumpentechnologie in intelligenten Gebäuden führt zur signifikanten Änderung des Nutzungsverhaltens des elektrischen Netzes: Energieüberschuss wird eingespeist, der Übergang von Öl- und Gasheizungen zu Wärmepumpen führt zu zusätzlichem elektrischen Energiebedarf, der sich durch die zukünftige Verbreitung von E-Mobility weiter verstärken wird. Die dem Energiemarkt dienliche Nutzung der Flexibilitäten im Sinne von »Energie dann verbrauchen, wenn sie erzeugt wird« führt zur verstärkten Synchronisierung des Energiebezugs der einzelnen Prosumer. Darauf ist die heutige Verteilnetzinfrastruktur nicht ausgelegt. Die Forscher erarbeiten Lösungen, die einen stufenweisen Ausbau der bestehenden Netze in Richtung der zukünftig benötigten Infrastruktur erlauben.
  • Smart ICT: In einem durch die Energiewende veränderten Marktumfeld benötigen die Marktteilnehmer verstärkt zusätzliche Informationen. Zwischen den Marktteilnehmern müssen zur Unterstützung komplexerer Marktprozesse wesentlich mehr Daten ausgetauscht werden. Dafür wird in dem Forschungsprojekt eine Kommunikations- und IT-Architektur entwickelt, die auch Data- und Business-Analytics unterstützt.
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