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update - Aufsichtsrat formiert sich neu

Hurtmanns ist Mitglied des Vorstandes der deutschen BayWa AG und dort für die Bereiche IT, eBusiness, Organisation und Personal verantwortlich. Die BayWa AG mit Sitz in München erzielte im abgelaufenen Geschäftsjahr einen Umsatz von 3,4 Milliarden Euro.

Frank Hurtmanns ist in Solingen, Nordrhein-Westfalen, geboren. Nach dem Studium der Wirtschafts- und Organisationswissenschaften, das er in München absolvierte, führte sein beruflicher Werdegang über die Wacker-Chemie GmbH, wo er zuletzt als CIO des Konzerns tätig war, zur BayWa AG. 1999 wechselte er in den Vorstand der BayWa AG.

Er übt in Personalunion auch den Vorsitz der Geschäftsführung der Gesellschaft für Retail-Informationssysteme, Services und Lösungen mbH aus. Hurtmanns hält weitere Aufsichtsratmandate bei der Raiffeisen Waren Austria AG sowie der bausolution GmbH.

Zum Präsidenten des update-Aufsichtsrates wurde Hans Bodingbauer, Vorstandsvorsitzender der deutschen Netragon AG, gewählt. Bodingbauer gehört seit 1999 dem Aufsichtsrat von update an. Stellvertretender Aufsichtsratsvorsitzender ist nun Gil Hödl, Gründungsmitglied von update.

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Diebold wird Detecon

Die neue Gesellschaft verbindet die Beratung für Telekoms, Regierungen und internationale Institutionen von Detecon mit dem technologienahen Management-Consulting für den deutschsprachigen Raum von Diebold. Mit einem Umsatz von rund 175 Millionen Euro und rund 700 Beratern gehört die "neue” Detecon jetzt schon zu den fünf größten Management-Beratern in Deutschland.

Die Zentrale wird in Bonn und Eschborn sein. Darüber hinaus ist das neue Unternehmen derzeit in acht weiteren deutschen Städten, in Wien sowie weltweit an elf internationalen Standorten und mit über 40 Projektbüros vertreten.

"Die neue Detecon verbindet exzellentes Management-Consulting mit weltweiten Erfahrungen im Carrier-Markt”, so Detecon-Chef Friedrich Bock. "Mit dieser herausragenden Expertise unterscheiden wir uns deutlich von unseren Wettbewerbern. Meine Vision ist es, Detecon zu einer internationalen Top-Management-Beratungsgesellschaft zu machen.” Dazu soll das neue Unternehmen auch in den strategisch wichtigen Ländern wie Frankreich, Großbritannien, Italien, Niederlande, Schweiz, österreich, USA und Teilen Asiens schrittweise wachsen.

"Mit der Fusion von Diebold und Detecon bieten wir das gesamte Management- und Technologie-Portfolio aus einer Hand. Das ist nicht nur in Deutschland einmalig”, meint Christian Hufnagl, der in Graz geborene, Vorsitzende der Geschäftsführung von T-Systems.

Detecon setzt auf Carrier- und Deregulierungsberatung. Darüber hinaus bietet das Beratungshaus E-Learning und Knowledge-Management. Außerdem peilt die T-Systems-Tochter bei der Managementberatung im Mobile Business einen Spitzenplatz an.

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Farbiges E-Paper

Der Prototyp mit einer Bildschirm-Diagonale von fünf Zoll und einer Auflösung von 320 x 234 Bildpunkten wurde erstmals in Boston während eines Symposiums der Society for Information Display (SID) präsentiert. Das Display verwendet Technologien von allen drei Entwicklungspartnern. E Ink steuerte seine Technologie für "elektronische Tinte" bei, brachte Toppan seine Farbfilter ein, während Philips die Activematrix-Schicht auf der Hinterseite des Displays zur Verfügung stellte.

Das biegsame Display kann 4.096 Farben darstellen. Das Display wurde mit Standardtechnologien für die Erzeugung von handelsüblichen TFT-Displays hergestellt. Gegenüber konventionellen Flachdisplays hat die Technologie den Vorteil, dass der Schirm mit seinem papierähnlichen Erscheinungsbild unter allen Lichtbedingungen gelesen werden kann. Es gibt auch keine Einschränkung beim Blickwinkel des Displays. Das Bild auf dem Display wird erzeugt, indem kleine mit elektronischer Tinte gefüllte Glaskügelchen unter Spannung gesetzt werden. Je nach angelegter Spannung bewegen sich die hellen oder die dunklen Farbteilchen in der Kugel an die Oberseite.

Toppan hat zuletzt 25 Mio. Dollar in E Ink investiert. Philips und das US-Start-up haben inzwischen eine Entwicklungspartnerschaft geschlossen. Gemeinsam wollen die drei Unternehmen die Technologie bis 2003 zur Marktreife entwickeln.

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EVU: Haushalte als Cashcows

Gewinne erwarten sich die großen Energiekonzerne vor allem aus dem Stromverkauf an Haushalte und Gewerbekunden, heißt es in einer neuen Studie von Mummert " Partner. Der Großhandel sowie die Stromerzeugung und -übertragung werden als deutlich weniger lukrativ eingeschätzt. Deshalb seien vor allem Stadtwerke als Partner begehrt. Etwa 90 Prozent der großen Verbund- und Flächenunternehmen wollen daher mit Stadtwerken zusammenarbeiten. Rund ein Drittel plant, Stadtwerke zu übernehmen und reserviert dafür etwa ein Fünftel seines Budgets.
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Philips: Umsatzwarnung

Trotz Zuwächse zwischen 12 und 14 Prozent im dritten Quartal (im Vergleich zum Vorjahr) musste Philips eine Umsatzwarnung abgeben. Grund: im Vergleich mit dem Vorquartal entspricht dies eigentlich einem Minus von 13 bis 15 Prozent. Entgegen Analystenerwartungen konnte der niederländische Konzern seine Vorjahrsumsätze nicht halten.

Noch im Juli war Philips davon ausgegangen, dass die Umsatzentwicklung sich zwischen unverändert bis möglicherweise minus fünf Prozent gegenüber dem Vorquartal bewegen werde.

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Hitachi: Reduktion auf Break-Even

Der japanische Elektronikkonzern Hitachi hat seine Wachstumsprognosen für das Geschäftshalbjahr 2002/03 zurücknehmen müssen. Statt mit einem erwarteten Nettogewinn von umgerechnet 42,7 Millionen Euro wird nur noch mit dem Erreichen des Break-Even gerechnet.

Diese trüben Aussichten werden mit der starken Aufwertung des Yens und den damit verbundenen Mehrkosten für die Niederlassungen in übersee noch verschärft. Das Betriebsergebnis wird nun mit 52 Milliarden Yen (444 Millionen Euro) statt zuvor prognostizierten 597 Millionen Euro angesetzt. Die erwarteten Umsatzzahlen seien laut Hitachi jedoch nicht gefährdet.

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MobilCom: Rückzug von France Telecom

Pünktlich zur Präsentation der Halbjahresergebnisse des französichen Telekomkonzerns gab Michel Bon seinen Rücktritt bekannt. Die französische Regierung hätte seinem Antrag stattgegeben. Verabschiedet werden weitere vier Verwaltungsratsmitglieder, die aus Solidarität mit Bon ebenfalls ihren Hut nehmen.

Das Unternehmen hat im ersten Halbjahr einen Verlust von 12,2 Milliarden. Euro eingefahren. Wie das Unternehmen am Donnerstagabend mitteilte, belief sich der Schuldenstand zu Ende Juni auf 69,7 Milliarden Euro.

Für die Mobilcom gäbe es laut Verwaltungsrat keine positive Lösung. O-Ton: "sie werden Bankrott gehen." Die französischen Regierung hätte geschlossen für den Rückzug aus MobilCom gestimmt.

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Mobile Gaming für den GBA

Durch die Verbindung eines Handys mit Nintendos GBA sollen drahtlose Multiplayer-Spiele und Downloads aus dem Internet für das Unterhaltungsgerät verfügbar werden. Nach Aussagen des Entwicklers ist die "Aurora Engine" mit Nokia, Ericsson, Siemens und einigen anderen Mobiltelefonmarken kompatibel.

Kernstück der Entwicklung ist eine vom Mobiltelefon unabhängige Software-Schicht, die der Nutzer einfach in die eigene Game-Engine integrieren können soll. Mit dem momentanen Entwicklungsstand arbeitet die Aurora Engine nur mit SMS-Technologie, Unterstützung von MMS, GPRS, Bluetooth und anderen Wireless-Standards soll aber in näherer Zukunft realisiert werden. über das Mobiltelefon soll der Nutzer auch auf das Internet zugreifen können, um auf diese Weise Spielstände und Highscores abzuspeichern oder Inhalte herunterzuladen.

Die Tastatur des Mobiltelefons kann als zusätzlicher Controller für den GBA verwendet werden, beispielsweise zur Eingabe von Level- oder Cheatcodes. Eine weitere Möglichkeit ist die Nutzung der Tastatur als "extra keys" für komplexe Spiele. Umgekehrt soll auch der Output des GBA am Handy-Display dargestellt werden können.

Die technischen Details und weitere Informationen zur Aurora Engine will Peter Moraliyski in Kürze hier bekannt geben.

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Achtung Billigsdorfer

Der Berufsstand der Ziviltechniker ist im Niedergang«, verrät der Mitarbeiter eines renommierten Wiener Großbüros just auf der von Boogie-Woogie-Rhythmen geprägten 15-Jahr-Feier des Verbandes österreichischer Ziviltechniker. Nicht Weinseligkeit, sondern eine vor kurzem verlorene Ausschreibung für die statische und konstruktive Bearbeitung des Linzer Wissensturmes ist der Auslöser des Planers Frusts.

Zum Zug gekommen ist dort ein Büro, das sich preislich unter der Hälfte des eigenen Anbotes positioniert hatte. »Es ist günstig, keine Frage«, sagt dazu der für die technische Projektentwicklung zuständige Magistratsbeamte Robert Wudy. Er hatte aus einer Angebotspalette von rund 20 Bietern mit österreichischer Befugnis auszuwählen. Ausländische Büros wurden »wegen der kurzen Fristen« nicht zur Angebotslegung eingeladen. Ein Vorwand, der angesichts der geografischen Nähe zu Deutschland und im Zeitalter von E-Mail, dem EMS-Dienst der Post und anderen Kurierdiensten fast schon erfrischend klingt.

Aber auch gut ist, weil damit niemand behaupten kann, dass die Diskonter nicht mit den heimischen Gegebenheiten in puncto Lohnnebenkosten konfrontiert seien. Wie kann also ein Büro ein und dieselbe Dienstleistung um mehr als die Hälfte günstiger anbieten? Die Qualität sei das Entscheidende, wird jeder verantwortungsvolle Ziviltechniker behaupten. Nach den spektakulären Statikmissgeschicken in der Shopping-City Süd und im Gasometer wird es kaum jemand wagen zu widersprechen.

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Schreiberling

Geschrieben wird dabei wie schon seit Jahrtausenden mit Tinte auf Papier. Ein in den Stift integrierter optischer Sensor erfasst die handschriftlichen Bilder und legt eine Datenmenge von bis zu 40 Seiten in seinem Speicher ab. Die gespeicherten Daten können anschließend durch Synchronisierung des Stiftes über den USB-Anschluss und eine Docking-Station auf den PC übertragen werden.

Im Inneren steckt Technologie, die vom schwedischen Unternehmen Anoto entwickelt wurde. Die Pen-and-Paper-Technologie dieses Unternehmens ist dabei, sich als weltweiter Standard für digitales Schreiben zu etablieren. Das digitale Papier, auf dem die handschriftlichen Notizen festgehalten werden, enthält patentierte vorgedruckte winzige Punkte, die wie ein Lichtschirm wirken. Dieses Muster wird von einem optischen Sensor im Inneren des Stiftes gelesen. Der Stift wird nach dem Schreiben einfach in die Docking-Station gesteckt, und mit Hilfe der Logitech-Software werden dann die handgeschriebenen Informationen in gängige Anwendungen exportiert. Dazu gehören etwa Word, Adobe Illustrator und Applikationen für die Terminverwaltung wie Outlook und Lotus. Außerdem können elektronische Post-It-Notizen erstellt werden.

Auch das Verfassen von Mails unterwegs ist einfach: Die Mail-Adresse wird direkt auf einem speziellen Feld auf dem Papier notiert und dann bei der nächsten Synchronisierung per ICR (Intelligent Character Recognition) vom PC erkannt. Die Mail wird dann automatisch an die notierte Mail-Adresse verschickt.

Im Lieferumfang enthalten: der Stift, eine Docking-Station, die Logitech io Software, ein Oxford Easybook, 3M Post-it-Software Notes-Lite und ein 3M Post-it Digital Pocketbook, ein Netzadapter und fünf Tinten-Nachfüllpatronen. Preis: 249 Euro.

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