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Best Innovator 2008

Das Beratungsunternehmen A.T.Kearney hat vier Unternehmen ausgezeichnet, die das Management von Innovationen wirksam und nachhaltig betreiben und Maßstäbe in der jeweiligen Kategorie setzen. Zum Gesamtsieger wurde die Kapsch TrafficCom AG gekürt.

Kapsch TrafficCom, Constantia Flexibles, Lenzing AG und iku intelligente Fenstersysteme AG sind die Gewinner des "Best Innovator 2008". Der vom Beratungsunternehmen A.T. Kearney 2003 initiierte Wettbewerb wurde heuer zum vierten Mal unter der Schirmherrschaft des Bundesministeriums für Wirtschaft und Arbeit durchgeführt. Auszeichnungen gab es in insgesamt vier Kategorien.

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Shanghai Tower Spatenstich

Shanghai Tower. Spatenstich für das höchste Gebäude Chinas. Mit einer Höhe von 632 Metern soll der Shanghai Tower der Skyline der chinesischen Finanzmetropole ein neues Gesicht geben.

Selbstbewusstsein ist reichlich vorhanden im Reich der Mitte. Das zeigte sich auch beim Spatenstich für Chinas höchstes Gebäude, dem Shanghai Tower. Als Symbol für eine Nation mit grenzenlosen Möglichkeiten bezeichnete Qingwei Kong, Präsident des Projektentwicklers Shanghai Tower Construction & Development Co., Ltd., den jüngsten Turm im Shanghaier Finanz- und Handelsdistrikt Luijiazui. 632 Meter soll der Shanghai Tower nach seiner Fertigstellung 2014 in den Himmel ragen. Damit wird er die benachbarten Shanghai World Financial Center (492 Meter) und Jin Mao Tower (421 Meter) deutlich überragen. Gemeinsam sollen die Skyline Shanghais nachhaltig prägen. Während die Gestaltung des Jin Mao Tower eine Hommage an Chinas Vergangenheit darstellt und die Architektur des Financial Centers für das jüngste wirtschaftliche Wachstum steht, soll der Shanghai Tower leuchtendes Symbol für Chinas Zukunft sein.

Das Innenleben des Shanghai Tower ist geprägt von Büros, Einzelhandelsgeschäften, einem Luxushotel und mehreren Veranstaltungsräumlichkeiten. Die obersten Etagen werden die weltweit höchste, offene Aussichtsplattform beherbergen.

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Gefährliche Frauen?

Ein hoher Frauenanteil in der obersten Führungsebene ist ein Indikator für erfolgreiche Unternehmen. Österreichische Firmen glauben, darauf verzichten zu können. Fürchten Männer die Konkurrenz? Eine Frage, die auch beim 17. Women Talk Business nicht restlos geklärt wurde.

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Connected Drive

Bei BMW setzt man auf eine intelligente Vernetzung, um die Mobilität des Fahrers im Alltag zu erhöhen. ConnectedDrive nennt sich das Konzept, das Kommunikations- und Informationstechnologien zusammenführt. Damit können Adressen aus dem Internet per Knopfdruck in die Zielführung des Navigationssystems übernommen werden können und auch die aktuellsten Nachrichten und Wetterinformationen werden direkt ins Fahrzeug geliefert. Für mehr Sicherheit sorgt ein vollautomatischer Notruf, der bei einem Unfall selbstständig Rettungsmaßnahmen einleitet und die exakte Position inklusive wichtiger Fahrzeugdaten an die Hilfskräfte weiterleitet. Weit weniger dramatisch aber ungemein praktisch sind die BMW TeleServices. Sie sorgen dafür, dass sich das Fahrzeug bei einem anstehenden Servicetermin selbst im Autohaus anmeldet oder bei einer Panne die Werkstatt kontaktiert und auch gleich über die Art des Problems informiert.
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Großfertighäuser

Die Mitglieder des österreichischen Fertighausverbandes (öFV) haben sich ein neues Ziel gesetzt. Sie wollen künftig verstärkt in der Domäne der Massivbauer reüssieren und Wohnbauträger, Kommunen und Firmen bedienen. Möglich wird dieser Schritt durch die geänderten Bauordnungen, die der Holzbauweise entgegenkommen.

»Fixpreis, schnelle Bauzeit und damit verbunden geringere Vorfinanzierungskosten sind unsere Stärken«, betont der öFV-Vizepräsident Josef Gruber. Er glaubt, dass 70 bis 80 Prozent der 27 Mitgliedsfirmen in der Lage sind, mehrgeschoßig um zehn bis 20 Prozent billiger zu bauen als konventionelle Anbieter. Innerhalb eines Jahres möchten Elk & Co. zehn Prozent Marktanteil im Großsegment erobern. Wer denkt, dass dies unmöglich sei, solle sich, so der Geschäftsführer des Verbandes, Franz Solar, die Umsatzsteigerungen in Tirol, Salzburg und Vorarlberg ansehen. Dort konnte innerhalb von drei Jahren der Umsatz mit Fertighäusern verdoppelt werden.

Große Erwartungen setzt der Verbandspräsident Erich Weichselbaum ins laufende Jahr: »2002 wird ein tolles Jahr! Wir haben eine Auslastung von sechs bis acht Monaten«, erklärt er.

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Werkstück Datenbank

Vertrauen ist gut, Kontrolle ist besser. Unter diesem Motto vergab das Wirtschaftsministerium den Auftrag einer bundesweiten Immobiliendatenbank. Ist das Kunststück vollbracht, wissen Martin Bartensteins Beamte auf Knopfdruck, wie viel an Immobilienfläche tatsächlich an die Bundesimmobilien-Gesellschaft (BIG) übertragen wurde. Die BIG wird später zugleich Nutznießerin der Datenbank und kann feststellen, wo etwaige Einsparungen zu lukrieren sind.

Peter Prischl, Chef des Softwarehauses A-Null EDV GmbH, hat vergeblich ein Angebot für die Immobiliendatenbank gelegt und sich an das Vergabeamt gewandt. Aus seiner Sicht ist der Zuschlag an die VA Tech Elin EBG unverständlich. A-Null legte ein Angebot, wurde im Zuge des Verhandlungsverfahren aber nie kontaktiert, behauptet Prischl. Erst als feststand, wer den Auftrag mit einem kolportierten Wert von rund 600.000 Euro erhält, kam Post aus dem Ministerium. Das von Prischl gelegte Anbot lag bei knapp zwei Millionen Euro und umfasste ein Gesamtpaket inklusive Erfassung der rund 10.000 Gebäude.

Eine Differenz, die die Beamten der Bundesbaudirektion nicht stutzig machte. Die önorm 2050, nach der bei Verhandlungsverfahren mit Bandbreiten eine Anhörung vorgesehen ist, wurde schlichtweg ignoriert. Im Nachhinein wird auch klar, was in der Ausschreibung nur vage formuliert war: Das aufwändige Datenmanagement wird nämlich von den Beamten selbst gemacht.

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Obi statt öbau

Reinhart Werinos, Geschäftsführer von sechs öbau-Teubl-Baumärkten, sorgt für Unruhe in der Baumarktszene. Er geht als stellvertretender Vorsitzender des öbau-Beirates fremd und wechselt mit seinen Baumärkten ab 2003 zum Konkurrenten Obi. Im Segment Baustoffhandel wird Teubl weiterhin öbau-Gesellschafter bleiben. Wenig erfreut darüber ist naturgemäß der öbau-Geschäftsführer Andreas Pilliczar, der betont, dass diese »Schritte in Harmonie« gesetzt wurden.

Hörbar zornig wird der Manager aber, wenn er auf einen Beitrag im Verbandsorgan österreichischer Baumarkt angesprochen wird. Darin ist zu lesen, dass mit dem Absprung von Teubl ab 2003 in der Steiermark kein öbau-Standort mehr vorhanden sei und die bundesweite öbau-Werbekampagne überflüssig werden würde. »Absoluter Schwachsinn«, hält Pilliczar zerknirscht fest. Er will nun klagen.

Info: www.obi.at und www.oebau.at

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Tor zu mehr Ruhm

Gate 2 nennt sich eines der Büroprojekte für den Erdberger Mais. Als Verlängerung der Gasometerachse planen die Bauträger BAI und SEG 32.000 Quadratmeter Nutzfläche: einen 21-geschoßigen Tower mit 17.000 Quadratmetern sowie einen zehngeschoßigen Mittelteil und einen vierstöckigen Flachbau. Für den Turm wird laut BAI-Geschäftsführer Gerhard Hieber ein einziger Großmieter gesucht. Er erwartet sich Mieteinnahmen zwischen 11,50 und 18 Euro pro Quadratmeter. Die zum Zweck der Errichtung gegründete Firma Vectigal - zu Deutsch indirekte Steuer - teilen sich BAI und SEG im Verhältnis 60 zu 40. Geteilt ist auch der planerische Aufwand für das Projekt: Während das Team Hermann & Valentiny als Gegenleistung für die städtebaulichen Vorstudien die kleinen Bauteile planen darf, wurde Hans Hollein unter Mithilfe von Heinz Neumann mit dem Bau des Hochhauses betraut - ohne Wettbewerb, versteht sich. info: www.seg.at und www.bai.at

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Bauordnung im Tresor

Die Vereinfachung der technischen Bauvorschriften ist bekanntermaßen eine heikle Sache. Nun soll im Auftrag der Landeshauptleute versucht werden, die Bauordnungen über eine Vereinbarung nach § 15 a der Bundesverfassung zu harmonisieren. Offiziell beauftragt mit dieser Angelegenheit ist das Institut für Bautechnik (OIB). Dort liegt bereits ein Entwurf im Tresor, der schon im April diskutiert werden sollte. Jetzt hat man sich die Sache aber anders überlegt, und der Minikracher bleibt bis Ende Juni hinter Schloss und Riegel. info: www.oib.or.at

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