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Herausforderung Al Hamra Tower

Kuwait mischt aktiv mit im Rennen um die prestigeträchtigsten Städte dieser Welt. Mehr als 1000 Bauprojekte werden in den nächsten fünf Jahren in Angriff genommen.

Das neue Aushängeschild in Kuwait City soll die Silk City mit einem imposanten 1001 Meter hohen Turm werden. Doch bis es soweit ist, wird es noch dauern. Das vorerst höchste Gebäude wird der Al Hamra Tower. Mit nicht minder beeindruckenden 412 Meter wird das Hochaus der Skyline von Kuwait City in den den nächsten Jahren seinen Stempel aufdrücken. Auf 77 Stockwerken entstehen Büro- und Geschäftsräumlichkeiten mit einer Gesamtfläche von 98.000 Quadratmetern. Die Fertigstellung ist für 2010 geplant.

Bauträger befürchten Auftragsrückgang

"Wenn der Wohnbau nicht angekurbelt wird, sind massive Auftragsrückgänge für die Bauwirtschaft unausweichlich - die Finanzkrise wird Büro- und Wirtschaftsbauten treffen" ist Winfried Kallinger, Sprecher der Bauträger im Fachverband der Immobilientreuhänder der WKÖ, überzeugt.

Die weltweite Finanzkrise dürfte die Nachfrage nach neuen Bürostandorten und Betriebsansiedlungen in Wien auf längere Zeit erheblich negativ beeinflussen, gleichzeitig ist laut Kallinger aber damit zu rechnen, dass es eine ungebrochene Nachfrage nach preisgünstigem Wohnraum geben würde. Wohnbaugeförderte Projekte, die derzeit am Markt angeboten werden, seien auch bei den gewerblichen Wohnbauträgern geradezu "überbucht". "Maßnahmen der Infrastruktur sind zweifellos ein geeignetes Mittel, um der Bauwirtschaft bei den zu erwartenden Umsatzeinbrüchen zu helfen - sie greifen aber nicht so rasch, weil sie eine längere Vorlaufzeit brauchen und schwerer zu finanzieren sind. Gerade in Wien gibt es aber genug Liegenschaftsreserven, die durch differenzierte Widmungsmaßnahmen relativ rasch und einfach dem Wohnbau zugeführt werden könnten", meint Kallinger.
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Ein Pionier wird geehrt

Max Näder, Gründer von Otto Bock Österreich und Pionier im Bereich der Prothetik, erhielt die Ehrenmedaille der Bundeshauptstadt Wien in Silber.

Mit der Ehrung von Max Näder werden fast vier Jahrzehnte F&E-Arbeit im medizintechnischen Bereich in Wien ausgezeichnet. Als Gründer und Leiter von Otto Bock Healthcare Products GmbH, einem weltweit führenden Unternehmen in der Prothetik mit Sitz in Duderstadt/Deutschland, gründete Näder 1969 in Seekirchen bei Salzburg die Otto Bock Austria Orthopädische Vertriebsges.m.b.H.
Wie so oft stand ein Zufall am Anfang einer Erfolgsgeschichte: Der Wunsch eines Mitarbeiters aus Wien nach der Rückkehr in die Heimatstadt war der Anlass für die Gründung des Tochterunternehmens in Wien im Jahr 1972. So wurde in der Kaiserstraße 39, im siebten Wiener Gemeindebezirk, eine Zweigstelle errichtet, die zur industriellen Herstellung orthopädischer Artikel diente. „Was 1972 hier in Wien in der Kaiserstraße begann, ist über die Jahrzehnte zu den Kronjuwelen von Otto Bock geworden, eine High-Tech-Schmiede im positiven Sinn und eine generationenübergreifende Erfolgsgeschichte“, freut sich Dr. Näder, der in der Auszeichnung vor allem eine Anerkennung für die MitarbeiterInnen von Otto Bock sieht. Die in Wien stark ausgeprägte medizinische Forschungslandschaft, die einen fruchtbaren Boden für interdisziplinäre F&E-Projekte bietet, sei die Erfolgsbasis hinter der weltweit anerkannten Entwicklungstätigkeit von Otto Bock. Die von Näder in Wien gegründete Niederlassung wurde von Anfang an konsequent aufgebaut, weiterentwickelt und so Schritt für Schritt zu ihrer heutigen Bedeutung geführt. Wien ist innerhalb der Otto Bock Gruppe ein internationales Kompetenzzentrum für Mechatronik, der technologisch höchst anspruchsvollen Kombination aus Elektronik und Mechanik. Mehr als ein Drittel der rund 380 an zwei Standorten in Wien beschäftigten MitarbeiterInnen ist im F&E-Bereich tätig, in dem hochtechnologische Produkte von der Innovationsphase bis zur Marktreife entwickelt werden.
Mit einer Exportquote von über 90 Prozent erleichtern Hightech-Hilfsmittel aus Wien das Leben von Menschen in aller Welt. Im Jahr 2007 erwirtschaftete Otto Bock Healthcare Products GmbH einen Umsatz von 67 Millionen Euro.

Geringfügige Auswirkung

Der Analyst Pierre Audoin Consultants geht davon aus, dass das Wachstum des österreichischen Software- und IT-Services-Marktes mit 4,2 Prozent in 2008 einen Prozentpunkt geringer ausfallen wird als noch in den Jahren zuvor. Damit übt das weltweit verlangsamte Wirtschaftswachstum allerdings nur einen vergleichsweise geringfügigen Einfluss auf das Alpenland aus.

Die Auswirkungen der Finanzkrise machen jedoch auch vor Österreichs Grenzen nicht halt. PAC ist der Ansicht, dass die Folgen für den IT-Markt am deutlichsten in den Branchen Industrie, Transport & Logistik, dem Bankensektor sowie der Medienlandschaft spürbar sein werden. Die Analysten haben Ihre Prognosen für die kommenden zwei Jahre entsprechend angepasst.
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