öBB ist Europas größter Grünstrom-Kunde
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Besondere Sorgen bereiten den ökonomen die Turbulenzen an den Finanzmärkten, die die leicht anziehende Wirtschaftentwicklung wieder einbremsen könnte.
Michael Heise, Chefvolkswirt der DZ Bank, bemüht wiederum den 11. September und verweist auf die gespannte Lage im Nahen Osten und zwischen Indien und Pakistan.
Klaus Friedrich, Chefvolkswirt der Allianz Gruppe, fürchtet hingegen besonders die Krise in Lateinamerika, die von Argentinien auf Brasilien und Mexiko überzuspringen droht.
Bisher hatte Alcatel mit einer halb so hohen Summe gerechnet (im Vorjahr hatte der Netzwerk- und Handylieferant einen operativen Verlust von 361 Millionen Euro ausgewiesen).
Der Umsatz wird im zweiten Quartal nach Eigenschätzung auf dem Niveau des ersten Quartals liegen (4,3 Milliarden Euro).
Finanzchef Scott Sullivan musste daraufhin unverzüglich seinen Hut nehmen, doch den ohnehin schwer angeschlagenen Konzern hat dies wie ein Tritt in die Weichteile getroffen.
In einer ersten Reaktion hat das Unternehmen angekündigt, seine Geschäftsergebnisse für das Jahr 2001 und für das erste Quartal dieses Jahres neu herauszugeben und am Freitag mit der Entlassung von 17.000 Mitarbeitern zu beginnen.
"Unser Führungsteam ist geschockt", erklärte dazu WorldCom-Chef John Sidgmore. Seine Untergebenen werden es wohl ebenfalls sein. Zur Ehrenrettung Sidgmores sei aber angemerkt, dass er seinen Job erst am 29. April übernommen hatte.
Panisch reagierten die Märkte. Kurz nach Auffliegen der Falschbuchungen sackte der Kurs auf 35 Cents ab. Die Aktien hatten zu Boomzeiten mit über 60 Dollar notiert. Derzeit hat WorldCom einen Schuldenberg von mehr als 300 Milliarden Dollar.