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Redaktion_Report

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US-Regierung: Retter der IT-Industrie

Die US-Regierung spielt mit einem traditionell hohen Anteil an IT-Ausgaben stets eine tragende Rolle in der transatlantischen (und in weiterer Folge globalen) IT-Welt. Gerade in Zeiten schlechter Konjunktur kann sie sich zum Rettungsanker für den geplagten IT-Sektor entwickeln - so auch jetzt.

Der Markt für externe IT-Ausgaben betrug im Jahr 2001 28,9 Milliarden Dollar. Laut einer Studie des Marktforschungsinstitutes IDC sollen dieses Ausgaben bis 2006 auf 42,2 Milliarden Dollar ansteigen. Das würde für die nächsten fünf Jahren eine jährliche Wachstumsrate von 7,8 Prozent bedeuten. Die Gesamt-IT-Ausgaben (extern und intern) der US-Regierung belaufen sich nach Schätzung von IDC auf das Doppelte der genannten Summen.

"Die Behörden sind momentan mit einem einzigartigen Wandel in Richtung E-Government konfrontiert, der sich sowohl politisch, organisatorisch, wirtschaftlich als auch gesellschaftlich niederschlägt. IT-Leistungen spielen eine kritische Rolle in allen diesen Ebenen", so IDC-Analyst Jocelyn Young.

Zusätzlich würden viele der IT-Beschäftigten der US-Regierung in den nächsten Jahren in Pension gehen. Was einen enormen Wirtschaftsimpuls für IT-Dienstleister bedeuten könnte. Der Grund: Für die US-Verwaltung liegt in einer möglichen Nicht-Nachbesetzung der Posten, sondern Auslagerung der IT-Aktivitäten, riesiges Einsparungspotential.

Hutchison 3G Austria hat endlich einen Chef

Thoma wird auch weiterhin von Robert Eckert, Chief Financial Officer, in der Geschäftsleitung unterstützt.

Der 39-jährige Deutsche leitete vor seinem Engagement bei H3G in österreich die Gesamtplanung des GSM 1800-Mobilfunkprojektes von tele.ring. In dieser Funktion war Thoma darüber hinaus für die strategische Planung und Entwicklung des UMTS-Netzes von tele.ring verantwortlich. Von 1996 bis 2001 war er beim ehemaligen tele.ring-Eigentümer Vodafone Europe Ltd. (vor März 2000 Mannesmann Eurokom GmbH) tätig. Seit Mai 2001 gehört er als CTO dem Management Board von Hutchison 3G Austria an.

Kapsch CarrierCom bestellt Finanzvorstand

Bernhard Kerres, Jahrgang 1966, stößt vom weltweit tätigen Beratungsunternehmen Booz Allen Hamilton zur KCC. Dort war er führend in zahlreiche Strategieprojekte - vor allem in der Telekomindustrie - involviert. Eines seiner wesentlichen Ziele ist es, die Position der KCC in den Ländern Mittel- und Zentraleuropas mit einem noch breiteren Produkt- und Lösungsportfolio zu stärken.

Kerres absolvierte an der Wiener Hochschule für Musik und darstellende Kunst eine Gesangsausbildung und war auch drei Jahre lang erfolgreich als Gesangssolist (Bass) an internationalen Häusern tätig. Für eine Karriere in der Wirtschaft entschied sich Kerres nachdem er an der London Business School 1998 den MBA (Master of Business Administration) erlangte.

Die Kapsch CarrierCom AG ist der Dienstleister innerhalb der Kapsch-Gruppe für Telekomsysteme verschiedenster Hersteller wie Lucent, Nortel oder Marconi im Marktfeld Service Provider/Carrier. Das Know-How des Unternehmens umfasst optische übertragungseinrichtungen, Sprach-Vermittlungssysteme, Mobilnetze sowie Dateneinrichtungen für ATM, Frame Relay oder IP.

Ausgaben für Online-Werbung gestiegen

Insgesamt wurden von Januar bis September 174,7 Millionen Euro für Werbung im Internet ausgegeben. Dem Markt- und Medienforscher Nielsen Media Research nach gaben werbetreibende Unternehmen im September sogar um 48 Prozent mehr für Online-Werbung aus als im September des Vorjahres.

EDV-Dienstleister investieren ein knappes Drittel ihres gesamten Werbebudgets in Online-Werbung und sind damit Spitzenreiter. Insgesamt ist der Anteil der Online-Werbung am gesamten Werbekuchen aber noch immer mager, nämlich 1,5 Prozent.

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