Arbeitspausen erhöhen Produktivität

Eine eigenverantwortliche Pausenkultur wirkt sich positiv auf Motivation und Leistung von Mitarbeitern aus. Eine eigenverantwortliche Pausenkultur wirkt sich positiv auf Motivation und Leistung von Mitarbeitern aus.

In den letzten 20 Jahren ist der Arbeitsdruck deutlich gestiegen. Durch bewusstes Einhalten von Pausen lässt sich der Druck jedoch mildern und gleichzeitig die Leistungsfähigkeit verbessern, wie die ersten Ergebnisse einer derzeit an der Medizinischen Universität Wien laufenden Studie zeigen.

Gerhard Blasche von Zentrum für Public Health beobachtet dafür Pausengestaltung, Wohlbefinden und Produktivität von KrankenpflegerInnen im Rahmen einer 12-Stunden-Schicht.

Besonders positiv wirkt sich demnach eine eigenverantwortliche »Pausenkultur« aus. »Jene MitarbeiterInnen, für die Erholung einen höheren Stellenwert hat, machen häufiger Pausen als jene mit einer geringeren Erholungsorientierung. Am Ende des Tages bringen mehr Pausen weniger Müdigkeit und eine höhere Leistungsbereitschaft«, erklärt Blasche. Ein »pausenförderliches« Betriebsklima und mehr Gestaltungsspielraum bringen somit für alle Beteiligten Vorteile.

Tipps & Tricks

Grundregel: spätestens alle zwei Stunden eine kurze Pause.

Kurz, dafür häufiger: Ideal sind fünf bis zehn Minuten Pause nach ein bis zwei Stunden Arbeit.

Fixe Rituale: z.B. Obstpause am Vormittag oder ein, zwei kleine Kaffeepausen am Nachmittag.

Ermüdungszeichen beachten: Nicht bis zur völligen Erschöpfung zuwarten, dann ist es eigentlich schon zu spät.

Last modified onDonnerstag, 17 April 2014 13:35

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