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Mehr als nur Spachtelmasse

Eine Spachtelmasse, die auch in der Welt der Kunst einen Fixplatz hat, feiert Geburtstag.

Ölfarbe klebt auf der Erde, die eigentlich auf die Leiwand gehört, und gestaltet so den Boden«, so beschreibt Prof. Lois Renner den Boden seines Ateliers in Wien. Bei der Renovierung seiner Künstlerwerkstätte im Jahr 2009 riet ihm Elmar Hagmann von der Baufirma DI Wilhelm Sedlak zum Werkstoff Pandomo Floor von Ardex, um den ästhetischen Ansprüchen des Künstlers gerecht zu werden. In genauester Handarbeit wurde die Bodenspachtelmasse Pandomo Floor in verschiedenen Farbtönen angerührt und anschließend nach dem Entwurf Renners auf den Estrich aufgetragen. Abschließend wurde der Boden mit Steinöl auf Öl-Wachsbasis behandelt um der Oberfläche einen seidigen Glanz zu verleihen. Durch die verschiedenen Farben und Formen des fugenlosen Bodens wurde der große Atelierraum gestalterisch in verschiedene Bereiche unterteilt. »Es ist schön wenn man sich in einem Raum über den Boden orientieren kann«, erklärt Lois Renner.
Die Pandomo-Produkte enthalten keinerlei Schadstoffe und bestehen auf mineralischer Basis. In der Pandomo-Masse können nahezu alle Farbtöne angerührt werden, die Gestaltungsmöglichkeiten sind also vielfältig. Für Häuselbauer ist die Spachtelmasse allerdings nichts. Die Arbeitsschritte sind zu komplex und müssen vom Profi durchgeführt werden. »Außerdem würde ein solcher Boden die finanziellen Möglichkeiten des normalen Häuselbauers übersteigen«, erklärt Anton Reithner, Geschäftsführer von Ardex Österreich. Der Pandomo-Boden kostet pro Quadratmeter zwischen 110 und 130 Euro. »Pandomo ist kein Umsatzträger, sondern ein Nischenprodukt. Wir wollen uns damit im Qualitätssegment stärker positionieren.«

Last modified onDienstag, 22 Juni 2010 15:58
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