Menu
A+ A A-
Archiv

Archiv (11315)

PopChar

Beim Bearbeiten internationaler Dokumente am PC sind Anwender laufend mit dem gleichen Problem konfrontiert: Entweder verzichten sie auf die Nutzung fremdsprachlicher Zeichen oder sie suchen diese in den Zeichen-Tabellen von Windows - ein mühsames Unterfangen, das den Schreibfluss während der Texterstellung unterbricht. Der Verzicht auf internationalen Zeichensatz kann leicht zu Missverständnissen führen, was der Unterschied zwischen \"die Maße“ und \"die Masse“ anschaulich für den deutschsprachigen Raum demonstriert. Auch Geschäftspartner aus Frankreich oder Tschechien schätzen es, wenn ihr Name korrekt dargestellt wird.

Mit PopChar für Windows können Windows-Anwender beliebige Sonderzeichen in ihre Korrespondenz, Web-Seiten, Dokumente oder Eingabe-Masken von Applikationen einfügen, indem sie das benötigte Zeichen aus dem PopChar-Fenster per Mausklick übernehmen. Das PopChar-Fenster kann jederzeit über die Task-Leiste eingeblendet werden. Man muss sich weder Tastatur-Kombinationen merken noch Zeichen aus anderen Dokumenten kopieren, die mühsame Suche nach Sonderzeichen entfällt.

Version 1.2 ist derzeit in englischer Sprache verfügbar, die deutsche Version ist für das zweite Halbjahr 2005 geplant. Der Preis für einen einzelnen Arbeitsplatz beträgt rund 30 Dollar. Er enthält kostenlose Updates auf neue Versionen für zwei Jahre. Preise für Multi-User- und unternehmensweite Lizenzen stehen auf Anfrage zur Verfügung.

Read more...

And the winners are...

430 Bewerber aus ganz Europa - bei denen es sich hauptsächlich um kleine und mittlere Unternehmen handelt - haben sich um den mit 200.000 Euro dotierten Preis beworben. Sieger sind das schwedische Unternehmen \"Cypak\" sowie die Firmen \"Let it wave\" und \"Praxim medivision\" aus Frankreich. Der Preis wird jährlich von der Europäischen Kommission an Organisationen und Unternehmen verliehen, die im Bereich der Technologien für die Informationsgesellschaft ein innovatives Produkt mit viel versprechenden Marktaussichten entwickeln.

Die Firma Cypak wurde für die Entwicklung der \"PIN-on-Card-Technik\" - einer kontaktlos funktionierenden Chipkarte mit integrierter PIN-Tastatur - ausgezeichnet, die es ermöglicht eine gesicherte Identitätsüberprüfung über das Internet vorzunehmen. Diese Technik schützt die Daten und die Identität der Verbraucher vor Angriffen durch bösartige Software, verbessert die Identitätskontrolle und sorgt für Sicherheit bei der Internetkommunikation. Das Unternehmen Let it wave erhielt den Preis für die Komprimierungssoftware CodecID, die hochwertige Passfotos in nur 500 Bytes große Dateien speichert und sich für den Einsatz in gesicherten Personaldokumenten, Visa und Zugangsausweisen eignet. PRAXIM medivision wurde für die Entwicklung der \"SURGETICS Kneelogics Application\" - einem computergestützten Chirurgiesystem - ausgezeichnet.

\"Die drei Hauptpreisträger sind herausragende Beispiele für die Innovation in Europa. Projekte wie diese zeigen, dass Europa über ein starkes Wachstumspotenzial verfügt und seine Wettbewerbsfähigkeit durch Investitionen in die Informations- und Kommunikationstechnologien wesentlich verbessern kann\", erklärte die EU-Kommissarin für Information und Medien Viviane Reding.

Read more...

Gegen den Trend

Während IBMs Groupware-Bereich Lotus Notes mit stagnierenden Zahlen in österreich konfrontiert ist - Branchenkenner schreiben dies der dominanten Marketingpolitik der neueren WebSphere-Reihe zu - reüssieren kleine, aber feine Collaboration-Spezialisten in ihrem Lieblingsmetier. Die Raiffeisen Informatik-Tochter Business Automation Team (BAT) hat sich der Entwicklung und den Services für Lotus-Notes-Umgebungen verschrieben. Geschäftsführer Peter Langbauer eröffnete jüngst zwei Filialen in Salzburg und München. \"Wir sind dort bereits in Projekten involviert\", sagt Langbauer. Das lokale Umfeld hätte bereits in der Vergangenheit gezeigt, dass eine Präsenz vorort notwendig sei.

Der Groupware-Experte BAT ist mit steigenden Umsatzzahlen konfrontiert. Während der Gesamtmarkt inoffiziellen Zahlen zufolge derzeit um ein bis zwei Prozent leicht schrumpft, verzeichnet die BAT-Mannschaft ein Geschäftswachstum im \"zweistelligen Bereich\". 30 Mitarbeiter werden derzeit von der Zentrale in Wipplingerstraße in Wiens erstem Bezirk gelenkt. Mit Ende des Jahres sollen es bereits 50 sein. \"Wir sind der größte Lotus-Notes-Dienstleister in österreich\", weiß Langbauer. Die Wiener stützen sich weiters auf Geschäftsprozessoptimierung und IBM-Hardware.

Read more...

Faktor ausgerollt

Das bislang größte Projekt im Bereich E-Government in österreich ist vorläufig abgeschlossen. Der Elektronische Akt (ELAK) ist zum Zeichen eines modernisierungsfreudigen Verwaltungsapparats ausgerollt, künftig können 8.500 Benutzer ihre Aktenberge endgültig in den Keller wandern lassen. \"Wir schreiben das Jahr 2005\", bedient sich E-Governent-Stratege Christian Rupp folgerichtig eines Slogans einer papierfreien Zukunft. Dennoch: In österreich ist solches auch mit dem ELAK noch nicht möglich. In den Ministerien wird weiter fleißig gescannt, ausgedruckt und streckenweise mangels durchgängiger Geschäftsprozesse weiter cum carta - also mit Papier - hantiert.

Das Einsparpotenzial bei elektronischen Aktenläufen in den Ministerien ist freilich enorm: im Schnitt konnten bislang Durchlaufzeiten von Akten um zwölf Prozent reduziert werden. \"In Einzelfällen hatten wir Verbesserungen von bis zu 95 Prozent\", bekennt Roland Ledinger, Vorsitzender des ELAK-Lenkungsausschusses und Reibungspunkt der ELAK-Integratoren BRZ, Fabasoft und IBM mit dem Auftraggeber. Die Umsetzung dieses Megaprojekts war nicht immer einfach, BRZ-Geschäftsführer Harald Neumann spricht von \"anfänglichen Prozessproblemen\", die aber \"normal\" für Projekte dieser Größe seien. \"Wir haben dazu gelernt\", schütteln sich die Fomular-Pioniere nun die Hände und rechnen mit 30 bis 40 Mio. Euro Kosten auf fünf Jahre, deren Amortisierung nach vier Jahren erfolgen soll. Die Finanzierung dieses \"Kulturschocks\", der Ablöse der alten Papiertürme durch Netzwerk, Rechenzentrum und Applikation, wird aus den laufenden IT-Budgets der Ministerien gespeist. Unmittelbare Personaleinsparungen pro Ressort: zwei bis drei Bedienstete, die fortan Papier einscannen und Websites pflegen dürfen. Apropos Ressort: der ELAK sei auch Werkzeug für künftig einfachere Umbildungen der Personalstrukturen, sagt Ledinger. So habe man Spitzen beobachtet, bei denen bis zu 2500 Beamte bei Regierungswechsel gleichzeitig den Arbeitsplatz gewechselt hätten. Der Elektronische Akt ist also kein \"bloßer Werkzeugtausch\", weiß Ledinger. Er sei \"Faktor für den Wirtschaftsstandort\" und verantwortlich, dass östereich hinter Schweden bereits auf Platz zwei im E-Government-Ranking liegt.

Read more...

Dann wird es ein Erdbeben geben.

Der stellvertretende Vorsitzende der Gewerkschaft Bau Holz, Josef Muchitsch, spricht im Interview über die wachsende Arbeitslosigkeit in der Baubranche und mögliche Gegenmaßnahmen. Außerdem lobt er die offene und ehrliche Zusammenarbeit der Bau-Sozialpartner und kündigt ein politisches Erdbeben an, wenn die Bundesländer die Gelder der Wohnbauförderung weiter zum Stopfen ihrer Budgetlöcher verwenden.
Read more...

Diagnostik für zu Hause

\"Detect“ macht verlangsamte Reaktionszeiten und Defizite in der Gedächtnisleistung erkennbar. Beide Symptome gelten als Hinweise auf Verletzungen in verschiedenen Bereichen des Gehirns. Der Träger sieht Gruppen von Wörtern, blinkende weiße Quadrate, die ihre Position ändern, und eine Reihe von Formen mit verschiedenen Farben und Mustern. Gleichzeitig erscheinen auf dem Display Anleitungen und werden Anweisungen über die Kopfhörer gegeben. Der Träger reagiert auf die Anweisungen durch das Drücken einer der zwei Schaltflächen auf der Steuerung.

Durch die Messung der Reaktionen entdeckt das System sogar kleine kognitive Defizite wie sie mit einer Gehirnerschütterung oder einer Demenz im Frühstadium einhergehen. \"Detect\" beendet seine Tests innerhalb von rund sieben Minuten. Konventionelle Kognitionstests erfordern einen Zeitaufwand von mehreren Stunden und geschultes Personal zur Durchführung und Auswertung der Ergebnisse.

Read more...

Rettungsversuch

Spitz auf Knopf geht es für österreichs Architekten derzeit in der Frage des Ziviltechnikergesetzes (ZTG). Mit einem Rettungsversuch im letzten Moment könnte die umstrittene Gesetzesnovelle noch abgeändert werden, bevor die Begutachtungsfrist im Parlament am 19. Mai abläuft. Eine Mitte April abgehaltene Sitzung der Architektensektion in der Bundeskammer für Architekten und Ingenieurkonsulenten, zu der Sektionsvorsitzender Georg Pendl Vertreter der IG Architektur, des Jungarchitektenausschusses Oö/Sbg und der Offenen Liste Architektur eingeladen hatte, hat nach einer langen Phase wilder Diskussionen und gegenseitiger Schuldzuweisungen nun eine gemeinsame Deklaration an den Bundeskammervorstand auf die Beine gebracht. Darin enthalten sind die von der IG geforderten Punkte, die den Berufszugang für Architekten erleichtern sollen.
Neben der Möglichkeit, an Wettbewerben auch mit ruhender Ziviltechnikerbefugnis teilnehmen zu können, wird die Einführung einer eingeschränkten Befugnis verlangt. Damit wäre es Studiumsabsolventen möglich, die Berufsbezeichnung \"Architekt“ zu führen und kleine Projekte, für die keine baurechtliche Genehmigung notwendig ist, selbstständig durchzuführen. Die so erlangte Praxis soll dann als Nachweis für die Ziviltechnikerzulassung gelten. Um diesen Praxisnachweis gab es die heftigsten Auseinandersetzungen zwischen der Kammer und der IG: Im letzten Kammerentwurf ist zwar von einer Reduktion der Praxiszeit von drei auf zwei Jahre die Rede - für die neu hinzugekommenen Fachhochschulabsolventen gelten vier Jahre - die müssten aber in einem \"echten Dienstverhältnis“ stehen, was laut einer von der IG beim Arbeitsrechtsexperten Wolfgang Mazal eingeholten Expertise einem Angestelltenverhältnis entspricht.
Dass die Bundeskammer in einer Aussendung auch von einer Anerkennung des freien Dienstvertrags als Praxisnachweis sprach, schaffe zusätzliche Rechtsunsicherheit und stehe im Widerspruch zum Gesetzesentwurf, so die IG. Der im Wirtschaftsministerium für die Ziviltechniker zuständige Beamte Franz Einfalt, der bisher nur das Angestellten- und das hauptberufliche Dienstverhältnis anerkennt, wie er dem Report vor einem Jahr bestätigte, habe allerdings nach intensiven Gesprächen nun auch die selbstständige Tätigkeit als Praxisnachweis anerkannt, erzählt Georg Pendl. \"Wir hoffen, dass uns Pendl nun in den Gremien unterstützt“, so Andreas Vass von der IG-Berufsberechtigungsgruppe zum weiteren Schicksal der Deklaration. Für ihn ist eine Mehrheit im Bundeskammervorstand aber fraglich, da die Länderkammer Wien, die die änderungswünsche unterstützt, mit der Hälfte der Mitglieder, aber nur einem Viertel Stimmrecht in der Bundeskammer unterrepräsentiert sei.
Read more...
Subscribe to this RSS feed