Menu
A+ A A-
Warnung
  • JUser: :_load: Fehler beim Laden des Benutzers mit der ID: 68
  • JUser: :_load: Fehler beim Laden des Benutzers mit der ID: 3726
Archiv

Archiv (11315)

Speicher erweiterung

Mit dem im abgelaufenen Jahr durchgeführten Unternehmensumbau will sich die CA Immo neue Anlegergruppen erschließen und zu einem Immobilien-Veranlagungsdienstleister werden, wie die beiden Vorstände Bruno Ettenauer und Wolfhard Fromwald zu Beginn des neuen Jahres verkündeten. Die auf den konservativen Kleinanleger ausgerichtete CA Immo AG hat sich neue Standbeine geschaffen, um den gesamten Anlegermarkt zu beackern: Mit der Gründung der börsennotierten CA Immo International will sie private und internationale institutionelle Anleger ansprechen, mit dem risikoreichen CA Immo New Europe Property Fund sollen industrielle Anleger wie Versicherungen und Pensionskassen an Bord geholt werden. Verbreitert werden soll auch der Nutzungsmix: Neben den Büroimmobilien will die CA Immo in Zukunft verstärkt im Retail- und Logistikbereich investieren, so Ettenauer. Das Immobilienvermögen soll von derzeit zwei auf fünf Milliarden Euro erhöht werden. Die Hälfte der Investitionen sollen in österreich und Deutschland getätigt werden, die andere Hälfte in Osteuropa und in der russischen Hauptstadt Moskau. \"Massiv“ will die CA Immo vor allem in Deutschland tätig werden, wo sie die Ende vergangenen Jahres von der deutschen Regierung beschlossene Einführung von Real Estate Investment Trusts (REIT) nutzen möchte. In diesen börsennotierten Immobilienfonds können Immobilienanlageunternehmen ihr Portfolio steuerschonend unterbringen. Zu diesem Zweck kündigen Ettenauer und Fromwald für 2007 auch weitere Kapitalerhöhungen an, die sich in Summe im Bereich von 800 Millionen Euro bewegen könnten. Nutzen will die CA Immo auch die knapp vor Jahresende über die Bühne gegangene Viertelbeteiligung am Projektentwickler UBM, der vorwiegend in Mittel- und Osteuropa tätig ist. Für vereinzelte Projekte, bei denen die CA Immo keinen Development Partner findet, werde man auf das Knowhow der Porr-Tochter zurückgreifen, ansonsten sei die UBM als \"Pufferspeicher“ zu betrachten, wenn die CA Immo Objekte für ihre Fonds braucht, so Ettenauer.
Read more...

Kampf um die Talente

Auch in Zeiten der Krise geht das Tauziehen um die besten Köpfe weiter. Welche unkonventionellen Wege Firmen gehen, um Talent zu holen, und wie sie sich als attraktiver Arbeitgeber positionieren. Plus: Exklusive Umfrage: Wer sind Österreichs beliebteste Arbeitgeber? Von Werner Ringhofer.

Sie suchen weltweit über Internetplattformen, ködern Absolventen gleich nach dem Abschluss mit Angeboten und strecken ihre Fühler auf Messen, Fachhochschulen und Universitäten nach neuen Leuten aus. Die Softwareschmiede Beko stellt sogar Anwerbeprämien für ihre eigenen Mitarbeiter in Aussicht, wenn sie neue Leute in die Firma bringen. Der Kampf um die Talente geht weiter. Trotz der Wirtschaftskrise sind Spitzenfachkräfte in Österreich weiterhin heiß begehrt. Und eins ist klar: Der nächste Aufschwung kommt bestimmt – dann sollte man gut vorbereitet und das Team bestens aufgestellt sein.

Lifeball-Karten als Prämie
Die Marktlage hat sich für die Firmen durch die angespannte Wirtschaft sicher verbessert. Mehr Leute sind am Markt, gute Kräfte sind aber schnell wieder weg, sagt man bei Beko. Auch beim Grazer Motorenentwickler AVL hat sich durch die Wirtschaftslage nicht viel verändert. Vom klassischen Maschinenbau hat sich die Qualifikation eindeutig zu den Zukunftstechnologien verlagert: Elektronik, Batterietechnologie und Hybridtechnologie. Da sei der Markt schon immer dünn gewesen, selbst bei einem derzeit größeren Angebot an Arbeitskräften. Der Personalaufbau war allerdings schon in den letzten zwei Jahren äußerst aktiv (bis zu 250 Mitarbeiter pro Jahr), da ist die Suche derzeit etwas weniger intensiv. mobilkom geht mit seinen Top Talent Competitions einen besonders originellen Weg: Jedes Jahr werden spezielle Recruiting Events mit 20 Teilnehmern veranstaltet. Einmal im Rahmen eines Segeltörns in Slowenien, dann wieder beim Ski-Opening in Sölden oder bei der mobilkom-Tochter in Bulgarien. Die Top Talent Competition hat absoluten Eventcharakter: Die Studenten sollen Spaß haben, netzwerken und zeigen, was sie drauf haben. Ihre Kompetenz können sie bei einem exklusiven Projektworkshop unter Beweis stellen. Als Preis winkt ein Traineeprogramm bei mobilkom, das beste Projekt wird immer prämiert, zum Beispiel mit Lifeball-Karten. »Für uns ist das Event ein etwas anderer Recruiting-Kanal, mit dem wir uns am Arbeitsmarkt positionieren«, meint HR-Chef Klaus Mörtl.

Employer und Employee Branding
Die Rekrutierung der besten Köpfe ist die eine Sache, die nächste Stufe ist die Platzierung der Firma mittels Employer Branding als attraktiver Arbeitgeber. Wer auf Employer Branding setzt, hat die Nase vorn: Firmen mit einem guten Standing können sich die besten Talente langfristig sichern. Die Stufe zwei des Erfolgsprinzips heißt Employee Branding. So werden Mitarbeiter zu Botschaftern des Unternehmens. Mit PR, Marketing und Medienarbeit trägt die Firma die Botschaft nach außen. Weitaus effektiver sind aber die Mitarbeiter selbst – denn man vertraut nicht den Marken, sondern Menschen. Arbeitnehmer tauschen sich über ihr Arbeitsleben, über Aufgaben, Tätigkeiten und ihre Motivation aus.

Mitarbeiter, vor allem die Spitzenleute, darf man aber nicht mit leeren Versprechungen abspeisen. Sie wissen genau, was sie wollen, und vor allem, was sie nicht wollen. Wer als Arbeitgeber im Tauziehen um die Talente nicht den Kürzeren ziehen will, muss sich rechzeitig eine Strategie überlegen. Gerade jetzt, denn sich erst dann umzusehen, wenn die Wirtschaft voll anzieht, ist zu spät. Die demografische Entwicklung heizt diesen Trend noch an: Bis 2015 wird es etwa gut ein Viertel weniger verfügbare Arbeitskräfte im Alter zwischen 30 und 45 Jahren geben als 2006. Bereits 2010 werden 58 Prozent aller Beschäftigten über 40 sein.
Die richtigen und vor allem fähigen Leute zu finden und zu binden, ist schon allein eine ökonomische Frage. »Der wichtigste Grundsatz ist, keine Kompromisse bei der Auswahl von zukünftigen Mitarbeitern zu machen. Die Kosten für eine falsche Entscheidung sind um vieles höher als eine erneute Suche«, sagt Birgit Magele, Leiterin der Personalabteilung bei Entsorgungsspezialist Saubermacher. Für einen Angestellten, der nicht ins Gefüge passt, wirft man bis zu 50.000 Euro hinaus.

Was macht einen Arbeitgeber attraktiv?
»Die inneren Werte, die auch nach außen hin kommuniziert werden, sind entscheidend. Viele Firmen wissen derzeit aber nicht, wo sie stehen«, sagt Staffan Ruhedorfer, Spezialist für Employer Branding bei Universum Communications. »Für mich war bei meiner Jobwahl das Klima wichtig, meine Weiterentwicklung und die Möglichkeit, Verantwortung zu übernehmen«, sagt Julia Haselhofer, Service Project Manager bei mobilkom, »das Gehalt ist für mich nicht vorrangig.« Zu den obersten Prioritäten zählt mit 93 Prozent ein gutes Arbeitsklima, gefolgt von herausfordernden Aufgaben, guten Aufstiegs- und Entwicklungsmöglichkeiten, einem Weiterbildungsangebot, der Zukunftsfähigkeit und Vertrauenswürdigkeit des Unternehmens und der Balance zwischen Berufs- und Privatleben, hat auch die Leipzig Graduate School of Management in Zusammenarbeit mit TNS Infratest im Rahmen der »Employer Branding Studie 2007« ermittelt.

Um als attraktiver Arbeitgeber zu gelten, sind auch die Benefits ein wichtiges Kriterium bei der Jobwahl. Das hat eine Studie von Watson Wyatt Heissmann ergeben: Fast 90 Prozent der Befragten gaben sogar an, dass Nebenleistungen den Ausschlag dafür geben, sich für einen Arbeitgeber zu entscheiden. Benefits seien einfach ein Zeichen von Interesse und Wertschätzung. Weiterbildungsangebote, flexible Arbeitszeiten, Mitarbeitergespräche und eine betriebliche Altersversorgung stehen hoch im Kurs. Beko bietet Aus- und Weiterbildungsmöglichkeiten in der BEKO-Akademie, Sozialleistungen und attraktive überdurchschnittliche Entlohnung. Saubermacher versüßt die Arbeit unter anderem mit Weiterbildungen, Betriebsfeiern und Geburtstagsgeschenken.

Was sollte man vermeiden?
Glaubwürdigkeit ist das oberste Prinzip – vor allem, wo starke Nerven gefordert sind und es keine 8-Stunden-Jobs gibt. Floskeln und leere Versprechungen werden von den Arbeitnehmern in unsicheren Zeiten vielleicht zähneknirschend hingenommen, sie werden aber so bald wie möglich Jobalternativen suchen. Linientreue und Ehrlichkeit sind vom Arbeitgeber gerade in der Krise verlangt. Wenn die Firma zu ihren Mitarbeitern steht, bauen sie das beste Kapital für die Zeit danach auf.


Exklusiv:
Österreichs beliebteste Arbeitgeber

 

Interview: Staffan Ruhedorfer, Experte in Sachen Employer Branding und für Universum Communications in Österreich tätig.

(+) plus: Wie holen österreichische Firmen die besten Kräfte an Bord?
Staffan Ruhedorfer: Viele arbeiten mit Headhuntern, auch Empfehlungen zwischen den Geschäftsführern sind wichtig, nur manche organisieren Event Recruitings, was aber ein wichtiges Instrument für die Kommunikation nach außen ist. Aber das passiert meistens sehr kurzfristig.

(+) plus: Was tut man in Österreich für den Auftritt nach außen?
Ruhedorfer: In Österreich ist man noch etwas konservativ. Die Kultur des Employer Brandings ist in anderen Ländern wie Deutschland oder in den USA stärker ausgeprägt. Wenn was passiert, dann meist punktuell. Mehr Nachhaltigkeit wäre wichtig.

(+) plus: Wie sollte man die Attraktivität seiner Firma optimieren?
Ruhedorfer: Das Wichtigste ist die Analyse. Wofür stehen wir, welche Werte haben wir? Und dann sollte man diese auch leben und intern kommunizieren. Motivierte Mitarbeiter sind die besten Botschafter nach außen. Auch der Kontakt zu Medien sollte geknüpft werden, auch Kooperationen mit Universitäten sind wichtig, so kommt man mit den zukünftigen Talenten in Kontakt.

(+) plus: Einige Firmen sparen in der Krise ...
Ruhedorfer: Zwei Dinge sind entscheidend: Gerade in stürmischen Zeiten sollte man zu seinen Mitarbeitern stehen, dann bleiben sie auch nachher, wenn der Arbeitsmarkt wieder besser ist. Zweitens: Gerade jetzt sollten die Firmen vorausdenken, dann hat man denen gegenüber, die nichts getan haben, einen Startvorteil, wenn die Krise vorbei ist.

(+) plus: Wie ist derzeit die Marktlage? Wie leicht bekommt man gute Kräfte?
Ruhedorfer: Derzeit ist es sicher leichter, gute Leute zu bekommen. Aber die gehen nur zu Firmen, wo die Werte passen.

(+) plus: Welche Werte sind den Mitarbeitern wichtig?
Ruhedorfer: Die Work-Life-Balance, die Chance auf Führungspositionen und flache Hierarchien. Auch was die Firma für das Allgemeinwohl tut, ist ein Faktor. Das Problem nur: Viele Firmen wissen derzeit nicht, wo sie stehen, welche Werte sie haben.

(+) plus: Genügt Employer Branding als Imagekampagne?
Ruhedorfer: Alles steht und fällt mit der Glaubwürdigkeit. Man muss seine Werte definieren und ein Versprechen abgeben: Das bin ich und diese Werte lebe ich. Werte zu positionieren, die nicht der Wirklichkeit entsprechen, wären ein großer Fehler, was zur Abwanderung der Mitarbeiter führt.

Read more...

Wunderwaffe Öko-Biz

Die Ampeln für das Öko-Business stehen weltweit eigentlich auf Grün. Aber nur eigentlich, denn die Politik tut sich mit langfristigen Entscheidungen schwer. Warum der Teufel im Detail steckt, wo Bruchlinien sind und wie sich die Lobbys bekriegen.
Read more...

Krise - war´s das schon?

Vor einem Jahr löste die Pleite von Lehman Brothers und vieler anderer Investmentbanken Panik, Weltuntergangsstimmung und eine veritable Wirtschaftskrise aus. Heute sind die Konjunkturdaten zwar nicht berauschend, die Börsen aber weitgehend stabil, Anleger finden wieder Lust am Risiko und Bankmanager streifen satte Prämien ein. Was blieb von der Krise und wo ist sie noch zu spüren? Eine Analyse.

Read more...

Wiener Offensive

60.000 offene Stellen will das Arbeitsmarktservice Wien im Jahr 2007 bei Betrieben werben. Das sind um 11.000 mehr als im Vorjahr. Bis zum Jahresende soll jede vierte offene Stelle beim AMS aufliegen. Derzeit liegt man gut im Rennen. Schon Ende Mai waren bereits knapp 30.000 offene Stellen dem AMS gemeldet. \"Wenn es in diesem Tempo weitergeht, werden wir unser Ziel sogar übertreffen“, freut sich Claudia Finster, Geschäftsführerin des AMS Wien. Mit einer Impuls-Offensive für den verstärkten Kontakt zwischen Unternehmen und Arbeitssuchenden soll das Tempo jetzt bis Ende August noch weiter gesteigert werden. Im letzten Jahr konnte das Vorgängerprogramm \"AMS on Tour“ 15.000 neue Stellen an Land ziehen, für heuer ist ein Plus von 15 Prozent eingeplant. Die unmittelbaren Gründe für die positive Zwischenbilanz sehen die AMS-Verantwortlichen nicht nur in der derzeit guten konjunkturellen Lage, sondern auch in einer geglückten Personalpolitik. \"Wir konnten unseren Personalstand im Bereich Service für Unternehmen gegenüber 2005 verdoppeln“, sagt Inge Friehs, Vize-Chefin des AMS Wien. Dieser Personalzuwachs bewirke nun auch steigende Stellenangebote. Derzeit arbeiten in der Beratung und Betreuung von betrieben 130 Mitarbeiter und Mitarbeiterinnen.
Read more...

Sicher und verfügbar

Festplatten fallen häufiger aus, als man sich allgemein vorstellt. Wichtige Daten auf der Platte können dann entweder gar nicht oder nur mit erheblichem Kosten- und Zeitaufwand vom Spezialisten gerettet werden und der Rechner kann vorerst nicht mehr verwendet werden. Das RAID System (Redundant Array of Independent Disks) überbrückt einen Harddisk-Crash vollautomatisch und der Anwender kann ganz normal weiterarbeiten. Zudem werden mit RAID höhere Transferraten erreicht, was die Performance einen Computersystems deutlich verbessert.
Der NAS-Server unterstützt Hot SWAP: Wenn eine Harddisk defekt ist, kann diese im laufenden Betrieb ersetzt werden. Die Anwender merken davon nichts. Die Anbindung des Servers an das Netzwerk erfolgt über einen FastEthernet und zwei Gigabit-Ports. Mit «Autosensing» erkennt der Server automatisch die Netzwerkgeschwindigkeit von 10Mbps/100Mbps oder bis zu 1Gbps. Der Festplattenserver verfügt zudem über drei USB- und eine eSata-Schnittstellen für den Anschluss von weiteren Speichermedien, Printservern und anderen Peripheriegeräten.
Read more...
Subscribe to this RSS feed