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Wachsen in Nischen

Geox, KTM oder Reckitt Benckiser - drei erfolgreiche Unternehmen, die ihr Glück in der Nische gefunden haben. Geox hat 1996 als regionaler Nischenanbieter in Italien begonnen, wechselte wenig später in die Produktnische mit internationalem Roll-out in Kombination mit einem starken Marken-Image auf weltweiter Basis. Heute weist das Unternehmen ein höheres Wachstum auf als die internationalen Schwergewichte Adidas und Nike. KTM begann als Motorradfabrik im österreichischen Markt und fokussierte bald auf die Produktnische Enduro. Erfolge im Rennsport, die auf dem Einsatz innovativer Technologien beruhten, und eine starke Markenwerbung bescherten den Mattighofenern die Weltmarktführerschaft im Enduro-Bereich. Reckitt Benckiser, die Nummer eins in Sachen Haushaltsreiniger, hat seinen Erfolg vor allem dem jungen Produktportfolio zu verdanken. 40 Prozent des Nettoumsatzes stammen aus Produktentwicklungen der letzten drei Jahre.

Drei Unternehmen, drei Erfolgsgeschichten. Geox, KTM und Renckitt Benckiser zeigen, wie man sich auf global umkämpften Märkten in Nischen breit machen kann. Wobei Nische nicht gleich Nische ist. Fritz Kröger, Vizepräsident des Beratungsunternehmens A.T.Kearney in Berlin, hat im Rahmen einer groß angelegten Studie nicht weniger als neun Nischen ausgemacht (siehe Kasten). Kröger definiert Nischen als Teilmärkte von größeren Märkten, die es von eigenständigen kleinen Märkten zu unterscheiden gilt. Ein Hersteller von Motorsägen, Stricknadeln oder Autospiegeln ist kein Nischenplayer, sondern er agiert in einem eigenständigen Marktsegment. Als Nische bezeichnet Kröger demnach Biomärkte, Sportwagen, Luxushotels oder Privatbanken. Diese Nischen sind aber kein stabiles Konstrukt. \"Sie sind Zeitfenster auf der Endgames-Kurve“, erklärt Kröger. Dieser Endgames-Kurve in Form einer S-Kurve folgen alle Industrien. Die Branchen durchlaufen ein Transformation in vier Abschnitten: Marktöffnung, Kumulation, Fokus und Allianzen/Balance. Jede strategische Nische ist einer spezifischen Phase der Endgames-Kurve zuzuordnen. Während Regional- und Zielgruppennischen vornehmlich bei Unternehmen beziehungsweise Branchen in der öffnungsphase verortet sind, befinden sich Marktaufspaltungen und Konternischen am anderen Ende der Skala, wobei ihr Schwerpunkt in der Fokus- und der Balance-Phase liegt. Dieser Logik folgend sind Nischen per se keine zeitlich stabile strategische Positionen. Erfolgreiche Nischenplayer durchlaufen sukzessive diese Optionen und passen ihre jeweilige Nischenstrategie der entsprechenden Position ihrer Branche im Endgame an. Oder sie finden den optimalen Exit aus der Industrie. Diese Exitstrategie ist vor allem im mitteleuropäischen Raum stark unterrepräsentiert. \"Im angelsächsischen Raum ist man hier schon viel weiter.

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USA: Rezession im zweiten Halbjahr?

Das ECRI-Institut hat erneut die Erwartung bestätigt, dass es in der zweiten Jahreshälfte 2012 zu einer Rezession der US-Wirtschaft kommt. Darauf weist u.a. der Weekly Leading Indicator des Instituts hin, der eine beachtliche Treffsicherheit aufzuweisen hat.

Das klingt zunächst überraschend, schreibt das ECRI, aber Rezessionen beginnen oft, wenn das BIP-Wachstum noch positiv ist. So der Fall bei vier der zurückliegenden sechs Rezessionen. Das gilt auch für 72% aller Rezessionen der zurückliegenden 94 Jahre.


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Erfolgsfaktor Vielfalt

\"WandelDiversity Management hat nichts mit karitativer Hilfe für ­Minderheiten zu tun. Unternehmen, die sich bewusst mit der ­Vielfalt ihrer Belegschaft auseinandersetzen, verfolgen ökonomische Ziele. ­Internationale Großkonzerne zeigen, wie die Buntheit zum ­Wettbewerbsvorteil wird.

Von Marion Kraske

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Kleiner Spalt, große Wirkung

Durch diese neue Entwicklung sollen die heißen Gasströme, die die Turbine antreiben, besser ausgenutzt werden können. Sekundärströme, die ungenutzt an den Rotorschaufeln vorbei fließen, sich verringern, was den Wirkungsgrad nach oben treibt.

Funktionsweise
Die hydraulische Spaltoptimierung verbessert den Wirkungsgrad einer Gasturbine um etwa 0,2 Prozentpunkte. Bei einer 100 Megawatt-Turbine kann das rund 60.000 Euro jährlich an Brennstoffkosten sparen. Bestehende Turbinen können jederzeit nachgerüstet werden. Das System wurde weltweit erstmals im Kraftwerk Mainz-Wiesbaden installiert.

Gasturbinen werden in Kraftwerken zur Stromerzeugung eingesetzt. Dabei saugt ein Kompressor aus der Umgebung Luft an, verdichtet sie und führt sie schließlich einer Brennkammer zu. Die Luft wird hier zusammen mit dem Brennstoff, meistens Erdgas, unter Druck verbrannt. Hierbei entstehen Verbrennungsgase mit einer Temperatur von bis zu 1500 Grad Celsius. Diese Brenngase strömen mit hoher Geschwindigkeit in die Turbine und treiben sie an. In der Turbine expandiert das Brenngas, wodurch Druckenergie in mechanische Energie umgewandelt wird. Je größer nun der Radialspalt ist, desto geringer ist die Energieausbeute der Turbine.

Insbesondere beim heißen Anfahren der Turbine ist ein definierter Abstand zwischen Rotorschaufeln und Gehäuse notwendig, um das unterschiedliche Ausdehnungsverhalten in der Startphase zu beherrschen. Sobald alle Komponenten auf stationärer Betriebstemperatur sind, lässt sich dieser Spalt verringern, indem das hydraulische System den gesamten Läufer in Richtung Kompressor um etwa drei Millimeter verschiebt. Da Siemens-Turbinen ein konisch geformtes Gehäuse haben, verringert sich durch die axiale Läuferverschiebung der Spalt zwischen Schaufelspitzen und Gehäuse um etwa einen Millimeter. Sollten unerwartete Störungen in der Betriebsphase auftreten, fährt die Welle automatisch in ihre Ausgangsposition zurück. Die Rotorschaufeln können so das Gehäuse nicht berühren.

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Von der Vision zur Realität

Ressourceneffizienz systematisch managen – von der Vision zur Realität. Faktor 4, Faktor 5 oder auch Faktor 10 waren prominente und visionäre Buchtitel in den letzten Jahren. Gefeierte Wissenschaftler wie Ernst Ulrich von Weizsäcker und Friedrich Schmidt-Bleek forderten radikale Effizienzrevolutionen. Wie ist der Status-Quo? Haben die Revolutionen stattgefunden?


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Von der Vision zur Realität

Faktor 4, Faktor 5 oder auch Faktor 10 waren prominente und visionäre Buchtitel in den letzten Jahren. Gefeierte Wissenschaftler wie Ernst Ulrich von Weizsäcker und Friedrich Schmidt-Bleek forderten radikale Effizienzrevolutionen. Wie ist der Status-Quo? Haben die Revolutionen stattgefunden?

Rohstoffe im langfristigen Trend mehr als doppelt so teuer geworden

Die Analyse der Deutschen Bundesbank zeigt die Entwicklung der Rohstoffpreise in Form des HWWI-Rohstoffpreisindex „Euroland“ ohne Energie sowie inkl. Energierohstoffe. Die Basislinie 100% liegt im Jahr 2010. Die Betrachtung des letzten Jahrzehntes macht klar, dass sich die Rohstoffpreise im Gesamttrend deutlich verteuert haben. Im Jahr 2001 liegt der Index bezogen auf das Jahr 2010 bei 59,6%, im Jahr 2011 bei 114%. Dies entspricht einer knappen Verdoppelung seit Jänner 2000. Der Index HWWI Rohstoffpreis inklusive Energierohstoffe zeigt im Zeitverlauf ein ähnliches Muster, allerdings ist er volatiler und die Steigung der Trendlinie ist insgesamt steiler. Jänner 2000 lag dieser Index bei 40,9% und stieg auf 135,7% im September 2011. Der Trend der letzten elf Jahre zeigt aber insgesamt eine deutliche Verteuerung der Rohstoffe und der Energierohstoffe.

 

Die deutsche demea Materialeffizienzagentur hat für einen typischen Gewerbebetrieb die Kostenstruktur analysiert. Die Materialkosten liegen gerundet bei 45%, die Personalkosten

19%, die Kosten für Handelsware bei 12%, die Kosten für Steuern über 3%, für Abschreibungen bei knapp 3%, für Lohnarbeiten bei über 2% und für Energie ebenso bei 2%. Die Differenz auf 100% setzte sich zusammen aus Dienstleistungen, Fremdkapitalzinsen und Sonstiges.

 

Laut Statistik Austria lag der der Energie-Endverbrauch in Österreich im Jahr 2000 bei 943.904 Terajoule (TJ), erreichte im Jahr 2005 ein Maximum mit 1.125.089 TJ und betrug im Jahr 2009 1.057.271TJ. Laut Statistik Austria sank im Jahr 2009 der Energetische Energieverbrauch gegenüber 2008 um 4,0% auf 1.057.271 TJ und damit unter das Niveau von 2003 (1.066.323 TJ). Die Wirtschaftskrise führte zu einem Rückgang des Energieeinsatzes in der Industrie um 3,3% auf 307.730 TJ, der damit unter dem Niveau von 2005 (308.451 TJ) liegt. Beim Verkehr war der Rückgang mit -3,4% sogar noch etwas höher. Im Gegensatz dazu stieg der Energiekonsum der privaten Haushalte um 0,3% auf 260.932 TJ leicht an. Der Energie-Endverbrauch im Jahr 2009 setzt sich vor allem aus den Bereichen Transport mit 33,8% sowie Sachgüterproduktion mit 29,1% zusammen, dicht gefolgt von den Haushalten mit 24,7%. Auf den Dienstleistungsbereich entfallen 10,3% und auf die Landwirtschaft nur 2,1%.

 

Erste Schritte zur Energieeffizienz

Laut Statistik Austria konnte auch das Wirtschaftswachstum vom Energieverbrauch bereits etwas entkoppelt werden. In der Sachgüterproduktion ist die Energieintensität (Energetischer Endverbrauch je Bruttowertschöpfung real) von 100% im Basisjahr 1990 auf 93% im Jahr 2009 gesunken. Das ist ein erster wichtiger Erfolg, aber noch weit weg von der geforderten Effizienzrevolution.

 

Ressourceneffizienz um Faktor 2,5 gesteigert

Der erste Bericht „Ressourcennutzung in Österreich 2011“ kommt zu folgenden Ergebnissen: Der österreichische Ressourcenverbrauch ist ab 1960 von 114 Millionen Tonnen um 83 Millionen Tonnen auf 197 Millionen Tonnen im Jahr 2008 angestiegen. Dies entspricht einem Pro-Kopf-Verbrauch von 24 Tonnen pro Jahr. Die wesentlichen Verbraucher sind die Entnahme im Inland, der Bergbau und die Landwirtschaft. 88 Millionen Tonnen wurden dabei im Jahr 2008 importiert, vor allem fossile Energieträger und Metalle. Wenn man in Folge der internationalen Arbeitsteilung berücksichtigt, dass für die österreichische Wertschöpfung auch materialintensive Verarbeitungsprozesse im Ausland erfolgen, erhöht sich der Gesamtressourcenverbrauch weiter. Dabei sind bereits Exporte in der österreichischen Materialflussrechnung berücksichtigt worden. Der Pro-Kopf-Verbrauch in Österreich steigt damit von 24 Tonnen auf 30 Tonnen pro Jahr. Der Bericht zeigt aber auch auf, dass der Ressourcenverbrauch in Österreich insgesamt deutlich höher ist als bisher angenommen. Dies ist eine Erkenntnis aus der besseren Datengrundlage. Der Ressourcenverbrauch stieg um über 70% in den letzten 50 Jahren, die Wirtschaftsleistung stieg im gleichen Zeitraum um 325%. Die Ressourceneffizienz stieg um 146%. Die Ressourceneffizienz konnte damit um einen Faktor 2,5 gesteigert werden. Die Richtung stimmt, aber der Faktor müßte mindestens doppelt so hoch liegen, um den wissenschaftlichen Vision zu genügen.

 

Eine aktuelle Studie des Fraunhofer-Instituts beschäftigt sich mit der Materialeffizienz in produzierenden Betrieben. Durch effizienteren Einsatz seien Materialeinsparungen von durchschnittlich sieben Prozent möglich. Die Betriebe könnten so in Deutschland pro Jahr etwa 48 Milliarden Euro einsparen. Betriebe setzen dabei vermehrt auf Konzepte zur Steigerung der Materialeffizienz wie die Verwertung von Reststoffen zur Energieerzeugung, Einsatz von Recyclingmaterialien, Rücknahme von Produkten nach ihrer Nutzungsphase, Trockenbearbeitung oder  neuartige Werkstoffe wie nachwachsende Rohstoffe. Bei Investitionsentscheidungen werden die gesamten Lebenszykluskosten betrachtet.

Eine Verbesserung der Materialeffizienz ist daher sowohl betriebs- als auch volkswirtschaftlich sinnvoll. Trotzdem schöpfen viele Betriebe die Potenziale zur Materialeinsparung bei weitem nicht aus. Folgende Hemmfaktoren wurden identifiziert:

*      mangelnde Kenntnis über das in den Betrieben vorhandene Einsparpotenzial

*      mangelnde Informationsverfügbarkeit über Ansätze zur Materialeffizienz

*      fehlende Personalkapazität

*      hoher organisatorischer Aufwand

*      hoher Investitionsbedarf und zu lange Amortisationszeiten

Der erste Schritt wäre eine klare Input-Output-Analyse entlang der Wertschöpfungskette. (Energiebuchhaltung, Stoffstromanalyse,…). Es lohnt sich.

 Axel Dick; Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein!

Wichtige Quelle für den Beitrag: Geschichte der Umweltpolitik in der Europäischen Union Die Beiträge von Managementsystemen und speziellen Umweltprogrammen zur Realisierung der EU-Umweltpolitik in Österreich; Wolfgang Hackenauer, Axel Dick, 1. Auflage, Wien 2012, Herausgeber: Quality Austria


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Fit für die Zukunft

\"DurchLebenszykluskosten, Nachhaltigkeit, Bauteilaktivierung, Building Information Modeling – die Schlagworte der Branche haben sich verändert. Wie die Ausbildungsstätten auf die neuen Herausforderungen reagieren und wo es noch Aufholbedarf gibt.

Von Karin Legat

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LG-Modell U8360 - exklusiv bei 3!

Intuitive Benutzerführung und viele Zusatzgoodies machen das LG U8360 laut Hersteller zu einem Videomobile der Extraklasse. Die 1,3 Megapixel-Kamera direkt am LG-VideoMobile soll tolle Fotos in Top-Qualität garantieren. Der 32 MB-Speicher ist mühelos mit Transflash-Speicherkarten auf bis zu 512 MB pro Speicherkarte erweiterbar.

MP3s abspielen, im Internet surfen, Videos downloaden oder streamen und videotelefonieren - mit dem LG U8360 soll Multimedia so richtig Spass machen. \"Das neueste LG ist ein Multitalent und besonders für Heavy User und ausgewiesene Mobile Multi Media Freaks der ideale Begleiter,\" meint 3CEO Berthold Thoma.

Leistungsübersicht LG U8360:
• Schwenkbare 1,3 Megapixel Kamera
• TF-Memory Card Slot
• Eingebauter MP3-Player
• Farbiges Display (176x220 Pixel mit 262.000 Farben)
• Internetzugang mit xHTML-Browser
• Integrierter Email-Client
• Java für Spiele
• Gewicht: 126 Gramm
• Akkuleistung: 220 Stunden. Standby, 220 Minuten Sprachtelefonie, 120 Minuten Videotelefonie
• Speicher: 32 MB um 512 MB erweiterbar
• Bluetooth (VERSION 1.1)

Das neue 3VideoMobile ist ab sofort in silber oder schwarz erhältlich zu einem Preis von 399,- Euro (ohne Vertrag) bei 3 erhältlich.

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