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Archiv (11315)

Rundum gesund

 

\"UmfassenderUnternehmen, die in die Gesundheit ihrer MitarbeiterInnen investieren, sind schlau. Denn betriebliche Gesundheitsförderung (BGF) verbessert nachweislich die Produktivität und die Arbeitszufriedenheit. Die Maßnahmen sind allerdings nur dann erfolgreich, wenn sich auch das Management aktiv beteiligt.

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Straßenersatz verkehr

Für Helmut Kukacka, Staatssekretär im Verkehrsministerium ist die Welt in Ordnung. Er lobt in einer Aussendung 10.000 Lkws pro Jahr von den überlasteten Autobahnen A 8 und A 9 weg. Der Grund: In Regensburg entsteht ein Terminal für die rollende Landstraße. Das Projekt, gepriesen als erstes grenzüberschreitendes PPP-Modell, wird von der österreichischen Schieneninfrastruktur-Dienstleistungsgesellschaft mbH (SchiG) finanziert, die sich den Terminal samt dazugehöriger Infrastruktur im Bayernhafen 2,5 Millionen Euro kosten lässt. Die Betriebsaufnahme ist für Oktober geplant. Operativ betrieben wird die rollende Landstraße von der ökombi, einer Tochter der Rail Cargo Austria. »Damit schaffen wir für in- und ausländische Frächter die Möglichkeit, zu vom Bund geförderten günstigen Tarifen Verkehr auf die Schiene zu verlagern und lösen die Verkehrsprobleme grenzüberschreitend. Insgesamt gibt der Bund 2005 46 Millionen Euro für die Tarifstützungen der ROLA aus«, betont Kukacka. Zu Beginn des Betriebs soll jeweils ein Zugpaar täglich rollen, teilt der Geschäftsführer der SchiG, Helmut Falschlehner, mit. Und es soll - was eigentlich selbstverständlich sein sollte - künftig eine Garantie für geregelte Abfahrts- und Anfahrtszeiten geben. Man darf gespannt sein, denn auf der Strecke zwischen Passau und Wels stehen gröbere Bauarbeiten an. Laut Infrastrukturminister Hubert Gorbach soll ein Teil davon als vorgezogene Projekte zur Konjunkturbelebung schon bald in Angriff genommen werden. Die Notwendigkeit dafür ist jedenfalls gegeben, da derzeit selbst internationale Fernverkehrszüge abschnittweise über 70 km/h nicht mehr hinauskommen.
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Microsoft flirtet mit AOL

Mit diesem Deal will Microsoft vor allem Google die Stirn bieten. Der Softwareriese sieht die bunte Suchmaschine als seinen Hauptkonkurrenten in der Zukunft.

Microsoft soll das Webportal MSN und sein Internet-Geschäft auch Yahoo angeboten haben, sei dort aber abgeblitzt. Time Warner zeige jedoch Interesse, wie aus Unternehmenskreise berichtet wird. In einem gemeinsamen Joint Venture der beiden Konzerne sollen die Webportale und das Internet-Service-Geschäft zusammengeführt werden. MSN würde AOL, das vor allem in den USA und einigen europäischen Ländern vertreten ist, international den Rücken stärken. Aber auch bei der Technologie würde sich die Position von AOL verbessern, insbesondere im Hinblick auf die Bewertung an der Börse. AOL gilt nach wie vor als Ballast für den Aktienwert von Time Warner.

Für Microsoft wäre ein Merger ein Push für die eigene Suchtechnologie, die als eines der wichtigsten Zukunftsprojekte des Konzerns gesehen wird. Das ambitionierte Ziel ist es, Google als Nummer eins in Sachen Online-Suche abzulösen. Zurzeit mit magerem Erfolg. Gemeinsam würden MSN und AOL laut Nielsen//Netratings in den USA auf einen Marktanteil von 18 Prozent bei der Online-Suche kommen. Google hält bei 46 Prozent, Yahoo bei 23 Prozent. Allerdings wäre eine Fusion ein schwerer Schlag für Google, denn derzeit sucht und wirbt AOL mit der Technologie von Google. Rund elf Prozent des Jahresumsatzes von Google kommt aus der Werbung auf AOL-Websites. Sollten die Verhandlungen erfolgreich abgeschlossen werden, hält bei AOL die Suchtechnologie von Microsoft Einzug.

Die Rivalität zwischen Microsoft und Google zeigt, wie sehr sich das Internet in den vergangenen Jahren verändert hat. Softwareanwendungen emanzipieren sich immer mehr vom PC und damit vom Windows-Betriebssystem und sind über das Internet verfügbar. Google baut seine Services stetig aus und ist mit der Desktop-Suche endgültig ins Revier von Microsoft vorgedrungen. Mit Gmail konkurriert das Unternehmen mit Microsofts Hotmail-Service und erste Trends in Richtung Webportal sind ebenfalls erkennbar

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Einfach und verständlich ...

\"Dorothea... – der Nutzen zählt. Der fokussierte User der IKT-Branche ist jung, männlich und von Technik fasziniert. Unternehmen haben trotzdem begonnen, sich auch an anderen Zielgruppen zu orientieren. Vor allem Frauen spielen als Technik- und Medienkundinnen eine Rolle.

Von Dorothea Erharter, ZIMD

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öBB- Neubaudesaster

44 Kilometer Länge und Investitionskosten von rund 1,4 Milliarden Euro - das sind die Eckdaten der Bahnneubaustrecke zwischen Wien und St. Pölten; jene der öBB Infrastruktur Bau AG, denn der Staatssekretär im Infrastrukturministerium, Helmut Kukacka, weiß es genauer. Seine Schätzung beläuft sich auf 1,6 Milliarden. »Weil bei uns auch die Planungs- und Grundstückskosten inkludiert sind«, wie das Büro Kukackas erläutert. »1,4 Milliarden alles inklusive auf Preisbasis 2005 stimmt«, beharrt eine Sprecherin der öBB Bau AG. Eine Erklärung für die 200 Millionen Differenz kann sie nicht bieten, stattdessen legt sie mitten im Gespräch auf. Ein Mitarbeiter der für die Projektkontrolle verantwortlichen Schieneninfrastrukturgesellschaft veranschlagt für eine Erklärung der Preisdifferenz bis zu 14 Tage Zeit - weil man die Daten ja nicht auf dem Tisch liegen habe. Hilft sonst nichts, hilft das Internet: zum Beispiel eine Presseaussendung der HL-AG vom Februar 2003. Damals wurden die Investitionen mit 1,1 Milliarden beziffert. Innerhalb von nicht einmal drei Jahren stieg der Aufwand für die Neubaustrecke Wien-St. Pölten also um rund 500 Millionen - vorausgesetzt, dass Kukacka mit seinen 1,6 Milliarden richtig liegt. Stahl- und Dieselpreis und die allgemeine Teuerung greifen als Kostentreiber jedenfalls zu kurz. Egal. Fest steht, dass nun ein Herzstück der Verbindung, der Wienerwaldtunnel, in Angriff genommen wird. Eine 1750 Tonnen schwere Tunnelvortriebsmachine ist jetzt in Chorherrn in Betrieb. Von dort wird sich das Gerät mit einem Bohrkopfdurchmesser pro Tag dreißig Meter vorgraben, bis die elf Kilometer Tunnel bis zum Wiener Stadtrand realisiert sind. Geangelt hat sich das 340 Millionen schwere Baulos die Arge Wienerwaldtunnel, bestehend aus der Porr Tunnelbau und Bilfinger+Berger Tunnelbau. Als Subunternehmer werken Swietelsky, Jäger, Hochtief und Züblin. Die Strabag kam dagegen bei der ebenfalls zum Projekt gehörenden Tunnelkette Perschling zum Zug. Sie errichtet insgesamt drei Tunnel mit einer Gesamtlänge von knapp 7,5 Kilometern.
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