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Archiv

Archiv (11315)

Europhorie

Die europäische Schuldenkrise scheint überwunden, jedenfalls ist das das Signal der Finanzmärkte. Der S&P 500 notiert mittlerweile über seinem Jahreshoch aus 2011, der DAX hängt etwas nach und liegt noch 5% unter dem seinigen, hat aber seit Jahresbeginn beeindruckende fast 22% zugelegt.

Der griechische Schuldenschnitt scheint verdaut. Die beiden LTROs der EZB zeigen Wirkung: Die Renditen für italienische 10-jährige Staatsanleihen haben seit Jahresbeginn von über 7% auf unter 5% nachgegeben, sind zuletzt aber nur noch seitwärts gelaufen. Spanische haben sich in derselben Zeit sehr volatil seitwärts bewegt und notieren aktuell bei 5,2%. Portugiesische tendieren bei momentan über 13,6% eher nach oben, sodass der Chef-Volkswirt der Deutschen Bank mit erneuten Eurozonen-Hilfen im Sommer rechnet.


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Kampf gegen den Image-Supergau

\"derDie Telekom Austria Group durchleidet gerade ihr PR-technisches ­Waterloo. Sie ist nicht das erste Unternehmen, das ein Imagedebakel verkraften muss. Manchmal ist selbst der Ruf ganzer Branchen demoliert. Wie Strategien gegen den PR-Supergau aussehen, was Erfolg oder Scheitern bestimmt.

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Automat mit Handybildern und Musik

Coca Cola hat mit dem irischen Unternehmen Inspired Broadcast Networks einen Vertrag über die Zusammenarbeit abgeschlossen. Die Cola-Automaten werden über Breitband-Internet mit dem Online-Content-Management-System von Inspired verbunden werden.

Die User können die Bilder oder Musikdateien entweder über das Netz ihres Mobilfunkbetreibers oder über Bluetooth direkt aufs Handy laden. Als nächster Schritt soll ein Laufwerk geplant sein, in das die Kunden die Speicherkarten ihrer Mobiltelefone stecken können. Die Benutzeroberfläche der Automaten wurde von Inspired entwickelt und ist bereits an fünf Standorten in Irland installiert. In den kommenden Monaten sollen über 200 Download-fähige Automaten aufgestellt werden.

Laut einem Sprecher von Inspired wird die Technologie, falls der Test in Irland erfolgreich verläuft, auch in anderen Staaten Europas, Asiens oder in Afrika gelauncht. Für den US-Markt haben Inspired und Coca Cola noch keinen Vertrag abgeschlossen. Ob und für wann die Musik-Automaten im deutschsprachigen Raum, geplant sind, ist noch unbekannt.

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Kein Präzedenzfall

Konkret ging es bei dem Urteil des Europäischen Gerichtshofes um die belgischen Gemeinden Fléron und Schaerbeek, die bereits vor drei Jahren kommunale Abgaben auf Sendetürme, Sendemasten und Antennen für den Mobilfunk erhoben hatten. Solche Abgaben seien aber dann problematisch, \"wenn sie Betreiber, die über besondere oder ausschließliche Rechte verfügen oder verfügt haben, gegenüber neuen Betreibern unmittelbar oder mittelbar begünstigen und die Wettbewerbssituation spürbar beeinträchtigen\", urteilte der EuGh.

Das EuGh-Urteil sei zwar komplex, aber kein Präzedenzfall für die Handymastensteuer in österreich, sagte Martin Selmayr, Sprecher der EU-Kommissarin Viviane Reding. Vielmehr habe das Gericht ja darauf verwiesen, dass Steuern dann problematisch sind, wenn sie zu einer Wettbewerbsverzerrung zwischen etablierten und neuen Wettbewerbern führen. Eine mögliche Wettbewerbsverzerrung sei auch der Hauptkritikpunkt der EU-Kommission an der niederösterreichischen Handymastensteuer. \"Das werden wir uns vor dem Hintergrund des Urteils in den nächsten Tagen genau ansehen\", so Selmayr.

Bei wesentlichen Argumenten, die Niederösterreich betreffen, habe sich der EuGh nicht geäußert, sagte auch Thomas Barmüller, Geschäftsführer des Forums Mobilkommunikation. So sei in Wettbewerbsfragen keine Entscheidung getroffen worden. Diese wurden vielmehr an den belgischen Verwaltungsgerichtshof zurückverwiesen. Das FMK bereitet laut Barmüller eingedenk des aktuellen Urteils noch für September eine weitere Darstellung an die europäische Kommission sowie eine Beschwerde vor dem nationalen Verfassungsgerichtshof vor.

Bei der öVP Niederösterreich wurde das Urteil dagegen mit Genugtuung aufgenommen. \"Das Urteil ist eine Bestätigung des niederösterreichischen Weges gerade in Anbetracht der Angriffe, die in den vergangenen Wochen auf uns niedergeprasselt sind\", sagte Klubobmann Klaus Schneeberger. Schneeberger wertete das Urteil als \"positive Grundsatzentscheidung\" und forderte die Mobilfunkbetreiber auf, jetzt nicht den Kopf in den Sand zu stecken und damit zu beginnen, Sendemasten gemeinsam zu nutzen.

Die Wirtschaftskammer österreich (WKö) bleibt bei ihrer Kritik an der geplanten Handymastensteuer in Nö. WKö-Präsident Christoph Leitl wiederholte seinen Vorschlag, jetzt alle Chancen zu nutzen, um bis Jahresende eine konsensuale Lösung zu erzielen: \"Ein unnötiger Wildwuchs an Handymasten soll einerseits verhindert werden, um einen Schutz der Landschaft zu wahren. Andererseits soll eine für das internationale Ansehen österreichs abträgliche Handymastensteuer vermieden werden\", so Leitl. Konkret solle nun der Telekom-Regulator als Mediator zur Streitbeilegung eingeschaltet werden, sagt Leitl. Er solle ein Gutachten erarbeiten und vorlegen, wie viele Handymasten zur Vollversorgung der Bevölkerung nötig sind und wo es Möglichkeiten einer Mehrfachnutzung gibt. \"Ich habe bereits mit demTelekom-Regulator gesprochen und ihn ersucht, mit den Telekom-Unternehmen Gespräche über die Bereitschaft zu Kooperation und Koordination zu führen und dann das Ergebnis dieser Gespräche mit den Repräsentanten des Landes Nö zu besprechen. Mit dieser Vorgangsweise würde relativ schnell klar, was machbar ist und was nicht.\"

Der WKö-Chef erwartet, dass es auf diesem Weg \"zu einer sinnvollen Konsens-Lösung kommen könnte, wo es am Schluss weder Gewinner noch Verlierer gibt.\" Die wirklichen Sieger wären dann sowohl der Landschaftsschutz als auch der Technologie-Standort österreich.

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Bob, Alice und Eva

\"ImVerschlüsselung hat eine lange Geschichte. Geändert hat sich der Zugang: Tablets, Smartphones und Mobile Devices verlangen heute nach hochkomplexen Systemen. Und die Nachfrage steigt. Symantec erwartet Wachstumsraten von weit über 50 Prozent.

Von Karin Legat

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Brückenkopf Steiermark

Martin Szelgrad aus Amsterdam

Satellitenlösungen sind im Wholesale-Bereich der Telekom Austria ein relativ kleines Stück vom Kuchen. Nichtsdestotrotz hält Wholesale-Leiter Joe Trimmel große Stücke auf seine Mannschaft im steirischen Aflenz. Schließlich stehen unweit vom Nobelrestaurant Steirereck am Pogusch mehr als 40 Antennen (die größte mit einem Durchmesser von 32 Metern) in Kontakt mit zahlreichen Telekommunikationssatelliten, die für Datentransfers in entfernteste Regionen der Welt zuständig sind.

Auf einem Carrier-Markt, dessen Preise sich laut Trimmel \"fast wie auf einem Bazar\" täglich ändern können, ist Spezialisierung angesagt. Aus diesem Grund werden neben dem Neujahrskonzert, dem Opernball und dem täglichen Datenverkehr von international operierenden Unternehmen wie etwa dem Leiterplattenhersteller AT&S, auch Datendienste für Kommunikationsanbieter bereitgestellt. Auf der International Broadcasting Convention (IBC) in Amsterdam wurde nun ein zentimeterdicker Vertrag mit dem US-Provider Loral Skynet unterzeichnet. Die Erdefunkstelle der TA soll zukünftig einer der vier weltweit benutzten \"Teleports\" der Amerikaner werden.

Vor allem in Ländern in Afrika und dem Nahen Osten herrscht Trimmel zufolge noch Aufholbedarf bei technischer Infrastruktur. \"Dafür bildet unsere Satellitenbasis in Aflenz Anschluss an die weltweit boomende Kommunikationsgesellschaft\", so der Wholesale-Leiter. Karl Litschauer, Leiter der Sat-Solutions im Wholesale-Bereich, bestätigt das \"große Potenzial\" von Regionen wie Afrika und Osteuropa. Auf Messen wie der IBC kämen nicht weniger als 50 bis 70 Meetings mit Partnern und potenziellen Wholesale-Kunden zusammen. Aflenz soll für Skynet einen weiteren Brückenkopf für ein weltumspannendes IP-Netzwerk bilden.

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Fermacell neu geleitet

Gottfried Lobmaier (41) hat am 1. September die Leitung der Xella Trockenbau-Systeme Gmbh und den Fermacell Vertrieb in Südtirol, Slowenien, Kroatien und Ungarn übernommen. Xella Trockenbau stellt Gipsfaserplatten und zementgebundene Bauplatten her. Lobmaier, seit neun Jahren beim Unternehmen und bisher für die Anwendungstechnik zuständig, folgt dem bisherigen Verkaufsleiter Dieter Krist nach, der für den deutschen Elektrowerkzeughersteller Metabo ein Vertriebsnetz in österreich aufbauen soll.
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Im Test: Toshiba Satellite L10 - 154

Notebooks sind eine echte Alternative zu Desktops - wenn sie leistungsstark sind und ein gutes Display haben. Doch starke Rechenleistung und viel Bildschirm brauchen allerdings viel Strom. Folge: Oft hält der Akku nicht lange.
Mit einem Preis von bezahlbaren 899 Euro präsentiert sich das Satellite L10-154 als günstiges Einsteigermodell mit bis zu fünf Stunden Laufzeit. Geboten wird dafür die Rechenleistung eines Pentium M-Prozessors (Modell 360), als Arbeitsspeicher kommen 256 Megabyte DDR-RAM zum Einsatz.

Ausreichend Platz für die wichtigsten Daten bietet eine SMART-Festplatte mit einer Kapazität von 40 Gigabyte. Als optisches Laufwerk steht zudem ein Double-Layer DVD-Supermulit-Laufwerk zur Verfügung, das alle gängigen CD-und DVD-Formate liest und beschreibt.

Multimedia-Features
Für Bild-, Ton- und Video-Unterhaltung sorgen der 15 Zoll großeXGA-TFT-Bildschirm mit seinem internen Videomodus von 1.024 x 768 Bildpunkten und das integrierte Soundblaster Pro-kompatible 16-Bit-Stereo-System. Das Display bietet gestochen scharfe und kontrastreiche Bilder, auch wenn man das Notebook vom Strom wegnimmt, bleibt das Bild klar und hell. Zur Verbesserung des Klangs können externe Boxen angeschlossen werden, falls man den Lieblingsfilm mit Freunden genießen will.
Zu den weiteren Features des Satellite L10-154 zählen unter anderem Wireless LAN, ein geringes Gewicht von ungefähr 2,6 Kilogramm und eine bereits erwähnte Akkulaufzeit von bis zu fünf Stunden. Im Lieferumfang sind zudem die Brennsoftware Sonic RecordNow! und die DVD-Software Intervideo WinDVD enthalten.

Handhabung
Wie schon die anderen Notebooks der Satellite-Serie, bietet auch das L10-154 ein elegantes, aber dennoch robustes Design. Die Tastatur ist zwar etwas klein geraten, trotzdem fliegen die Finger beim Schreiben nur so darüber. Allerdings muss man bei der rechten \"Shift-Taste\

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