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Archiv (11315)

Achtung, Baustelle

Unter dem Motto »ACHTUNG Baustelle! Under construction!« präsentiert sich das Kunst- und Stadt-teilprojekt »Soho in Ottakring« 2006 in konzentrierter Form vom 20. Mai bis 3. Juni im Brunnenviertel. Die künstlerische Aufmerksamkeit gilt in diesem Jahr der ersten Umbauphase des Brunnenmarktes, die im Herbst 2005 startete, und den damit verbundenen Entwicklungen im lokalen Umfeld: Im Fokus steht insbesondere der Aufwertungsprozess im Brunnenviertel, der u.a. die Neugestaltung und die Entwicklung des Brunnenmarktes, des längsten Straßenmarktes Europas, als Fußgängerzone und wirtschaftliches Rückgrat des Viertels vorsieht. Mit der Frage nach den Möglichkeiten, auf die Entwicklung des Lebensraumes Einfluss zu nehmen und selbst aktiv zu werden, befassen sich rund 150 Kunstschaffende im Rahmen von vierzig Kunstprojekten.
Infos:www.sohoinottakring.at
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Gute Leidensbilanz

Der mühsamste Geschäftsbericht seit Jahren« steht auf dem Cover der Bilanz des Ziegelriesen Wienerberger AG. Aufgrund von gestiegenen Energiepreisen und Rückgängen in Deutschland, Polen und Ungarn konnte das Ergebnis von 428,4 Millionen nicht mit den Umsatzsteigerungen auf 1,954 Milliarden Euro mithalten. Der Nettogewinn wuchs jedoch um acht Prozent auf 196,4 Millionen. Allein die gestiegenen Energiepreise belasteten die Gruppe mit dreißig Millionen Euro, erklärte Wienerberger- Vorstandsvorsitzender Wolfgang Reithofer. In Deutschland, wo Wienerberger zwölf Prozent des Konzernumsatzes erzielt und man die Talsohle bereits erreicht glaubte, ist der Umsatz bei Wandziegeln erneut um zwölf Prozent gesunken, um zehn Prozent bei Dachziegeln. Bei Tondachziegeln habe es in Deutschland bislang keine Marktkonsolidierung gegeben, erklärt der für diese Region zuständige Vorstand Hans Tschuden. Allein in Ungarn und Polen mit einem Umsatzanteil von je vier Prozent musste Wienerberger einen EBITDA-Rückgang von 26,6 Millionen Euro hinnehmen. Stolz ist man dagegen auf die deutlichen Ergebniszuwächse in Belgien, Frankreich, Tschechien, Rumänien, der Slowakei und den USA sowie bei Semmelrock. In österreich, wo gerade noch zwei Prozent des Konzernumsatzes erzielt werden, berichtet Reithofer von Preisdruck aufgrund von überkapazitäten und einer stabilen Ergebnisentwicklung. Für das laufende Jahr ist er trotz des aufgrund des langen Winters »extrem schwierigen Starts« zuversichtlich. Höhere Energiepreise sollten durch Preiserhöhungen kompensiert werden, rund 45 Millionen Euro Mehrkosten für Gas und Strom sind veranschlagt. 2006 sollte wieder das vom Management angepeilte zehnprozentige Ergebniswachstum möglich sein.
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Gemeinsame Entwässerung

Die TIBA Ver- und Entsorgungssysteme GmbH mit Sitz in Lebring bei Graz ist ein 50/50-Joint Venture der Tiefbausparten beider Unternehmen. Alleine sei es nicht wirtschaftlich, in österreich Betonfertigteile für den Tiefbau zu produzieren, meinte Maba-Geschäftsführer Alfred Redlberger bei der Präsentation des neuen Unternehmens. Nur durch die Bildung größerer Einheiten könne das überleben gesichert werden.
Geschäftsführer der TIBA ist Mario Deliner, der von 2000 bis 2004 in der Geschäftsführung von Wienerberger Alpha Umwelttechnik tätig war, bis er nach dessen Verkauf zu Maba wechselte. Das in österreich vorhandene Marktvolumen in den Bereichen Kanal- sowie Entwässerungssysteme und Umwelttechnik schätzt er auf achtzig bis neunzig Millionen Euro jährlich, das sich derzeit 26 Firmen aufteilen. Davon will die Tiba einen Marktanteil von 18 Millionen erreichen, dreißig Millionen sei das Umsatzziel gemeinsam mit dem »Zukunftsmarkt Osteuropa«. Maba hat Werke in Tschechien sowie Beteiligungen in Ungarn, Rumänien und der Türkei. Frühwald führt Werke in Ungarn und Rumänien und eine Vertriebsfirma in Slowenien. Parallel zu den Maßnahmen in österreich bereiten MABA und Frühwald die Zusammenführung der Auslandsaktivitäten vor, um dann gemeinsam den Expansionsschritt nach Rumänien, Bulgarien und Serbien zu tätigen. Allerdings sollte auch der bestehende und qualitativ hochwertige Markt in Westeuropa nicht vernachlässigt werden, ergänzte Redlberger.
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Im Gesetzeskorsett

Sehr restriktiv im Korsett des Bundesvergabegesetzes« würde man sich mit der im Juli beginnenden Ausschreibung für den Zu- und Umbau des Landeskrankenhauses Klagenfurt bewegen, verspricht der zuständige Projektleiter Manfred Freitag. Die nicht im Generalunternehmerverfahren, sondern einzeln zu vergebenden Gewerke werden alle EU-weit ausgeschrieben, liegen also über dem neuen Schwellenwert von 5.278.000 Euro. Nur für kleinere Aufträge, die nicht mehr als eine Million Euro ausmachen, werde man die im Vergabegesetz erlaubte zwanzigprozentige Quote von Inlandsvergaben ausnützen, so Freitag. Mit den Vergaben soll im August begonnen werden, der ursprünglich für das Frühjahr 2006 geplante Baubeginn ist dann für September vorgesehen. Die Genehmigung durch den Landesrechnungshof und die darauf folgende Realisierungsgenehmigung durch den Aufsichtsrat der Kärntner Landeskrankenanstalt-Betriebsgesellschaft (Kabeg) wurde erst im Dezember erteilt.

Das von einer Arbeitsgemeinschaft der Architekten Dietmar Feichtinger, Heinz Priebernig, dem Büro Müller/Klinger sowie dem Ingenieurbüro FCP geplante Medizinisch-Chirurgische Zentrum erhält auf 33.000 Quadratmetern Nutzfläche 622 Betten, die derzeitige Bettenkapazität des LKH wird von 800 auf über 1400 Betten aufgestockt. Dazu kommt ein Ver- und Entsorgungszentrum mit 15.000 Quadratmetern für Logistik, Labor und Apothekendienst. Zusammen mit den 6500 Quadratmetern Altbau, die um 75 Millionen Euro saniert werden, sind für das Projekt 350 Millionen Euro budgetiert. 4,8 Millionen wurden bereits investiert, um für den Zubau die Glan von ihrem alten Flussbett in Richtung Norden zu verlegen. Das neue Zentrum soll fertig gestellt 2009 sein, bis 2012 folgt dann die Sanierung des Altbaus.

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Baustart zum Probewohnen

Wir haben acht Objekte unter Vertrag, sobald der Schnee weg ist beginnen wir mit dem Bau“, sagt Helmut Bruckner, Geschäftsführer der Sonnenplatz GmbH aus Großschönau. Bereits ab dem Spätherbst soll dann das sogenannte Probewohnen im Passivhaus angeboten werden. Finanziert werden die ersten Projekte zum Teil von Partnerfirmen und aus Forschungsmittel. Wenn die Häuser stehen ist vorgesehen, dass die Sonnenplatz GmbH die Objekte erwirbt und die Errichter sich im Gegenzug verpflichten am gemeinsamen Marketing teilzunehmen. Wenn Alles gut geht soll auch ein mehrgeschossiges Kompetenzzentrum errichtet werden in dem die Komponentenlierferanten der Baustoffindustrie ihre Produkte in einer Art Dauermessestand präsentieren. Welche Industriepartner am Projekt teil nehmen darf Bruckner nicht verraten. Insider wollen jedoch wissen, dass Wienerberger, Bramac und Actual mit von der Partie sind. Das in der Gebäudeautomation tätige Unternehmen Moeller wird jedenfalls die ersten Objekte mit dem neuen Funk-System ausstatten. Der Moeller-Vorstandsvorsitzender Theo Kubat war von der Idee des PROBEwohnen®s begeistert.
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Großes Tunneln

Fast 154 Millionen beträgt das kürzlich vergebene Auftragsvolumen für sechs Kilometer Tunnel, das die Porr Tunnelbau und die deutsche Baufirma Max Bögl in den kommenden fünf Jahren erledigen werden. Das Bauvorhaben »Unterinntalbahn Münster-Wiesing« ist ein fetter Happen. Ab Mitte 2007 wird eine eigens für den Einsatz konstruierte Tunnelvortriebsmaschine mit einem Durchmesser von 13 Metern den Inn, die Inntalautobahn und die bestehende Bahntrasse durchqueren.
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Paarung dank Handy

Gehören Sie zu denjenigen, die ihrem Traumpartner eine romantische Videobotschaft per Handy schicken? Oder verabreden Sie sich lieber direkt via Bluetooth an der Bar eines Clubs? In der nun veröffentlichten Studie ist der Handyhersteller Motorola weltweit Fragen rund um den Einsatz von Handys der Dritten Generation (3G), auch UMTS-Handys genannt, nachgegangen. \"Generation HERE\" gibt dem Bluetooth-Trend ein Gesicht und zeigt erstmals, wie UMTS das Leben und den Kommunikationsalltag der Nutzer verändert. Rechtzeitig zum Frühling gewährt die Studie auch Einblicke in das Flirtverhalten technikbegeisterter Singles.

Flirten mit 3G. Ein erfolgreicher Flirt beginnt schon bei der Wahl des richtigen Outfits. Um sich dabei nicht nur auf den eigenen Geschmack zu verlassen, holen sich Koreanerinnen über einen mit dem Handy aufgenommenen Schnappschuss Ratschläge bei der Freundin ein, bevor sie sich ins Nachtleben stürzen. Australische Frauen gehen noch einen Schritt weiter und senden aus der Umkleidekabine ein Video an ihre Freundinnen, damit diese über den Kauf mitentscheiden können. Weitaus selbstbewusster gehen Japanerinnen ans Werk. Sie nutzen ihr Kamerahandy, um ein Video oder ein Foto von sich und ihrem Schwarm zu machen. Selbstverständlich bieten sie ihm an, ihm das Werk per MMS zuzusenden - eine clevere Möglichkeit, an seine Mobilfunknummer zu kommen.

Flirten über Bluetooth. Männer sind nicht weniger einfallsreich, wenn es um die Eroberung ihrer Traumfrau via Handy geht. \"Gerade Männer sehen in der neuen Technologie die Möglichkeit, ihre Chancen beim weiblichen Geschlecht zu erhöhen“, sagt Studienautor Peter Lyle. In Dubai gelten daher UMTS-Geräte als beliebtes Geschenk, das - versehen mit einem Foto und der Telefonnummer des Eroberers - in ihre Handtasche gesteckt oder in ihr Auto gelegt wird. Um die Dame des Herzens zu überzeugen, muss es natürlich ein aktuelles, angesagtes Handy sein - Motorola tippt hierbei auf sein Designmodell \"RAZR V3x\". Australier würden die Bluetooth-Technik für die direkte Kontaktaufnahme in Bars oder Diskotheken nutzen. \"Nachdem die Location nach potenziellen Singlefrauen mit Bluetooth-Handys gescannt wurde, erhalten diese eine Bluetooth-Einladung an die Bar\", konnte Motorola beobachten. Und dies ist nicht alles: Die Flirtoffensive werde durch den Versand romantischer, \"teilweise zweideutiger\" Klingeltöne noch verstärkt.

Die Generation HERE springt zudem auf den Trend auf, Videobotschaften mit Rahmen zu versehen. Warum? Die Antwort ist naheliegend: \"So entscheiden männliche UMTS-Nutzer, ob der weibliche Telefonpartner nur das Porträt oder eine Aufnahme des ganzen Körpers sehen darf.\" Somit lässt sich dann ein neutrales Gespräch, aber auch die Bereitschaft für eine engere Kontaktaufnahme signalisieren.

Trotz der unterschiedlichen Nutzung von UMTS, Bluetooth oder Video sei eine Erkenntnis über alle Kontinente und Kulturen hinweg gleich: Mobiltelefone der dritten Generation, mit all ihren Fähigkeiten, sind längst zum festen Bestandteil unserer Kommunikation und Kultur geworden.


Ein ausführliches Interview mit Stephen Armstrong, einem der Autoren der Studie, kann an dieser Stelle als Podcast bei The Podcast Network (TPN) herunter geladen werden.
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