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Grenzenlos

\"UnzähligeUnified Communication & Collaboration fügen Kommunikationskanäle und Kollaborationswerkzeuge zusammen und ermöglichen ein übersichtliches und einfaches Handling. Kann auch Ihr Unternehmen davon profitieren?

Von Karin Legat

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Dreidimensional und porös

Mit dem 3M CF-01A Trizact Schleifband bringt 3M ein auf Makroreplikation aufbauendes Hochleistungsschleifband für Finish-Anwendungen auf den Markt. \"Mit dem Präzisions-Finishwerkzeug, das auf Metallen, wie Chrom-, Nickel- und Kobaltlegierungen ebenso gute Ergebnisse erzielen soll wie auf Edelstahl und Titan, wollen wir völlig neue Perspektiven in der Oberflächenbearbeitung erschließen\", heißt es in der Unternehmenszentrale.

Dreidimensional und porös ist die Konstruktion der Aluminiumoxidkorn - Bindemittel - Matrix, die in Form von einzelnen Quadern auf einem reißfesten, hochflexiblen X-Gewebe aufgebracht ist. Dies soll im Gegensatz zu schweren Y-Polyester Gewebebändern mit herkömmlich gestreutem Schleifkorn ein anhaltend gleichmäßiges und reproduzierbares Finish über die gesamte Lebensdauer ermöglichen.

Das CF-01A Trizact arbeitet wie eine gebundene Schleifscheibe auf einer flexiblen Unterlage. Mit einer Körnung A300 (P80) will man es dem Kunden ermöglichen, den Finish Prozess bereits in einer vergleichsweise groben Körnung zu beginnen. \"Im Vergleich zu herkömmlichen zweidimensionalen Schleifmitteln erlaubt die dreidimensionale Makroreplikationsstruktur des Trizact CF-01A eine deutliche Reduktion der Bearbeitungsschritte\", sind die Verantwortlichen von 3M überzeugt. Von der Grob- bis zur Feinstbearbeitung bedürfe es beispielsweise nur vier Bearbeitungsschritte um ein Spiegelfinish zu erzielen, heißt es weiter.

Zu den Einsatzbereichen der neuen Bänder zählen etwa das Oberflächenfinish von chirurgischen Implantaten, medizinischen und zahntechnischen Instrumenten, Turbinenschaufeln oder Golfschlägern aber auch das Ausbessern von Fehlstellen, sowie das Entfernen von Guß- und Schmiedespuren.

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Diskont-Fieber

Von Franz Artner und Martin Szelgrad

Das Gerangel um Businesskunden ist im mobilfunkerprobten österreich enorm. Dass besonders die Platzhirsche im gegenseitigen Ausbooten der umsatzschweren Geschäftskunden nicht zimperlich sind, zeigt das Beispiel eines Unternehmens das unter den Top-500 rangiert.

Für den Betrieb von rund 200 Firmenhandys zahlte das Unternehmen bei einem großen Provider (wir wollen ihn Mobilfunker A nennen) rund 110.000 Euro pro Jahr. Dieser stolze Preis sollte doch einmal durchgerechnet werden, dachte sich die Geschäftsführung und schritt er zu einer Neuausschreibung des Mobilfunk-Etats. Prompt biss ein Mitbewerber von A an - Mobilfunker B - und legte ein attraktives Angebot von rund 80.000 Euro. A besserte daraufhin nach und bot nun eine Jahrespauschale von 65.000 Euro. Auch das war nicht die Schmerzgrenze für B: Das allerletzte Angebot lag noch einmal um etwa 10.000 Euro darunter. Für A war damit Endstation. Weiter abwärts wollte der Provider nicht mehr gehen. Stattdessen spielte A seinen Trumpf aus: Der wechselwillige Kunde sollte für die bislang zur Verfügung gestellten Handys eine Ablöse von 30.000 Euro nachreichen. Da war guter Rat teuer, B bliebt aber furchtlos und beglich großzügig die Hardware-Ablöse für seinen neuen Kunden.

Jetzt telefoniert das Unternehmen mit B. Lediglich die Außendienstmitarbeiter, die üblicherwiese tief in die Provinz abtauchen, sind vom Betreiberwechsel nicht so begeistert wie der Chef. Der denkt nur gelegentlich darüber nach ob er in der Zeit vor der Ausschreibung nicht etwas viel bezahlt hat.

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Fünf Anbieter zu viel

\"Die aktuelle Verkaufsdiskussion um österreichische Netzbetreiber zeigt, dass früher oder später eine Konsolidierung auf bis zu drei oder vier Netzbetreiber zu erwarten ist“, rechnet Christian Fongern, Vice President und Telekommunikations-Experte bei Booz Allen Hamilton, vor. Als Folge der Konsolidierung erwartet Fongern die Zusammenlegung von Netzen, die eine qualitativ bessere Versorgung der Mobiltelefonierer bedeuten würde, und eine Steigerung des Trends zum Multi-Branding, bei dem mehrere Marken ein Netz gemeinsam nutzen.

\"Mit weniger Netzen bei einer gleichzeitig höheren Anzahl an Marken können Kunden genauso gut, wenn nicht sogar qualitativ besser versorgt werden“, ist Fongern überzeugt. Die Dichte der Sendestationen und Qualität der Telefonie würden steigen, da bestehende und neue Basisstationen auch für zusätzliche und qualitativ hochwertigere Services ausgebaut werden könnten. Bei bisher fünf Mobilfunknetzbetreibern, die österreichweite Netze aufbauen mussten, war die Netzauslastung bis dato teilweise verbesserungsbedürftig.

Zu erwarten ist also, dass alle Betreiber die Qualität ihrer Netze ausbauen und die Netze verdichten. \"Die damit verbundenen Verbesserungen werden an die Kunden weitergegeben“, erklärt Fongern. \"Als Analogie kann man hier die Stromversorgung oder das Kabelfernsehen hernehmen“, erläutert Fongern. \"Kein Haushalt benötigt gleichzeitig die Versorgungsmöglichkeit durch fünf Stromanbieter oder Kabelnetzbetreiber mit eigenem Netz“. Mit weiteren Zusammenschlüssen bzw. Verkäufen am österreichischen Mobilfunkmarkt rechnet Booz Allen-Experte Fongern nicht: \"Wir erwarten, dass drei bis vier Netzbetreiber in österreich bestehen bleiben.“

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Aufrüstung in der Mark

\"Das Land Steiermark nimmt seine Verantwortung den Bürgern und Bürgerinnen sowie der Wirtschaft gegenüber wahr und investiert über eine Förderung in die Zukunft der Region“, bekräftigt Landesrat Gerald Schöpfer die Intention einer Ausschreibung zum Breitbandausbau in dem Bundesland. Die Telekom Austria hat nun 40 von insgesamt 61 Teilprojekte (Lose) gewonnen, die das Land Steiermark im Rahmen ihrer \"Breitbandinitiative Steiermark\" zwischen Dezember 2004 und Juni 2005 ausgeschrieben hat.

TA-Festnetzvorstand Rudolf Fischer begrüßt die Breitbandinitiative als ein \"klares und positives Zeichen\", das von der steirischen Landesregierung für die Bevölkerung und die Wirtschaft gesetzt wurde. Durch den Ausbau soll der Versorgungsgrad auf 85 Prozent im Jahr 2006 gesteigert werden. \"Nach dem intensiven Ausbau der Breitbandinfrastruktur steht die Entwicklung entsprechender Anwendungen auf unserer Tagesordnung“, stellt Fischer fest.

Die TA hat eigenen Angaben zufolge in der Steiermark seit dem Launch im Jahr 1999 bis Ende 2004 rund 174 Mio. Euro in die Infrastruktur für Breitband-ADSL investiert. Die hohen Kosten sind vor allem durch die Aufrüstung der Vermittlungsstellen angefallen, die mit speziellem Equipment ausgestattet werden müssen, um klasssiche Telefonleitung auf ADSL zu rüsten.

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Weiter im Mittelfeld

Breitband-Internet wird in Europa in den kommenden Jahren rasant wachsen. Der Marktforscher Strategy Analytics geht in einem aktuellen Bericht davon aus, dass Europa in den kommenden fünf Jahren Nordamerika als zweitgrößten Breitbandmarkt überholen wird. Die Zahl der Highspeed-Anschlüsse soll demnach von 39 Mio. im Vorjahr auf 107 Mio. im Jahr 2010 wachsen. Damit werde es nur in der Region Asien-Pazifik mehr Breitband-Haushalte geben als in Europa. In Westeuropa sollen 2010 rund 63 Prozent aller Haushalte und 93 Prozent aller Online-Haushalte mit Highspeed im Web unterwegs sein. Deutschland ist schon jetzt das Schlusslicht und werde auch bis 2010 mit dem Wachstum in anderen europäischen Ländern nicht mithalten können.

Die Niederlande führen mit einer Breitband-Dichte von 56 Prozent in Westeuropa, gefolgt von der Schweiz mit 51 Prozent und Dänemark mit 49 Prozent. In österreich verfügen 33 Prozent der Haushalte über einen Breitband-Zugang ins Web, was genau dem westeuropäischen Durchschnitt entspricht. Schlusslichter der 14 von Strategy Analytics unter die Lupe genommenen Märkte sind Italien (29 Prozent) und Deutschland (24 Prozent).

Der Grund für das schlechte Abschneiden Deutschlands in Sachen Breitband-Internet ist die Dominanz der Deutschen Telekom, meint eMarketer-Analyst Ben Macklin. Der fehlende Wettbewerb habe das deutsche Breitband-Wachstum gebremst. Zwar sei die Zahl der Breitband-Haushalte in Deutschland 2004 um 46,2 Prozent gewachsen, aber dennoch hinter dem Wachstum in Märkten wie Frankreich (plus 90,6 Prozent) oder Großbritannien (plus 85,7 Prozent) geblieben. Ein weiterer Hemmschuh für schnelles Internet ist in Deutschland der Mangel an Alternativen zu DSL-Anschlüssen. So spielen Kabelzugänge nur eine geringe Rolle, weil massive Investitionen in die deutschen Kabelnetze erforderlich sind, um sie Highspeed-tauglich zu machen.

In absoluten Zahlen war Deutschland laut eMarketer 2004 die sechstgrößte Breitbandnation der Welt (5,7 Mio. Haushalte), noch vor Großbritannien (5,6 Mio. Haushalte). An der Spitze liegen nach wie vor die USA mit 34,3 Mio., gefolgt von China mit 23,2 Mio. Haushalten. Platz drei, vier und fünf belegen Japan (17,5 Mio.), Südkorea (11,5 Mio.) und Frankreich (6,1 Mio.). Bei der Breitband-Dichte ist Südkorea mit 73 Prozent ungeschlagen. An zweiter Stelle liegt hier Kanada mit 42,7 Prozent.

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