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Keine Versicherung

\"Unternehmen sollten sich bewusst sein, dass Gateway-Lösungen nicht ausreichen, um die Netzwerke vor Viren und Eindringlingen zu schützen\", warnt Ludger Wilmer, Deutschland-Geschäftsführer des israelischen IT-Security-Spezialisten Aladdin. Der weltweit beobachtbare Trend, dass sich die Bedrohungen durch Viren und Würmer von den so genannten \"Script Kiddies\" zur durchwegs professionellen Wirtschaftkriminalität verlagert, hätte zuletzt wieder für einiges Aussehen gesorgt.

Anfang Juni erschütterte eine wieder fast ins Vergessen geratene Methode der Virenübertragung die Branche: Mehrere israelische Unternehmen wurden Opfer eines Trojaners, der Firmendaten auf den PCs von Mitarbeitern des Managements ausspionierte. Versendet wurde der Trojaner nicht über das Internet (wo er vermutlich am Netzwerk-Gateway abgefangen worden wäre), sondern per Schneckenpost: Unverdächtige Kuverts langten im Posteingang der Unternehmen ein. Enthalten war eine CD, auf der das Spionageprogramm versteckt war. Sobald dann die CD von ihrem Adressaten ins Laufwerk des PCs geschoben war, war das Chaos perfekt. Der Trojaner startete die Aufzeichnung von MS-Office-Dateien, Passwörtern und sonstigen Informationen, die automatisch ins Internet übermittelt wurden. \"Eine Securitylösung zusätzlich auf den Rechnern der Mitarbeiter hätte diese Gefahr erkannt und gebannt\", so Wilmer.

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Calling Cards droht jähes Aus

Von Daniel AJ Sokolov

Eine Gebührenexplosion bei Telefonzellen droht dem boomenden Geschäft mit Calling Cards für Auslandsgespräche den Garaus zu machen. Die Regulierungsbehörde plant, der Telekom Austria die Einführung einer \"Payphone Access Charge (PAC)\" zu genehmigen. Der Bescheidentwurf, der auf der Website der Behörde veröffentlicht wurde, sieht eine Gebühr von bis zu 10,58 Cent je Minute vor. Diese sollen die Betreiber von 0800-Nummern an die TA für jeden von einer \"öffentlichen Sprechstelle\" aus eingehenden Anruf zahlen, zusätzlich zum nach wie vor kassierten Terminierungsentgelt von 0,71 (Nebenzeit) bis 1,28 Cent (Hauptzeit) je Minute. Dies entspricht einer Preissteigerung von 827 bis 1.490 Prozent. Beantragt hatte die TA sogar 15,60 Cent oder bis 2.197 Prozent. Damit sollen die Kosten für Telefonapparate und -zellen, deren Beleuchtung, Wartung und Reinigung, sowie die entsprechenden Kapitalkosten abgegolten werden.

Viele soziale Dienste wie Seelsorge oder Kinder- und Jugendanwaltschaft könnten sich die neuen Gebühren nicht leisten, sie wären von Telefonzellen nicht mehr erreichbar. Hart getroffen würden auch die Anbieter von Calling Cards und deren Kunden, in erster Linie Geringverdiener ohne eigenen Festnetzanschluss mit Migrationshintergrund. In bestimmte Auslandsdestinationen wird der Großteil des Verkehrs über vorausbezahlte Calling Cards abgeführt. Die hohen Kosten für die 0800-Einwahlnummern würden die Tarife der Calling Cards um etwa 25 bis 30 Cent je Minute erhöhen - ein Vielfaches der meisten aktuellen Tarife. Zu den 10,58 Cent je Minute addieren sich nämlich nicht nur Umsatzsteuer und Gewinnspanne. Auch alle nicht verrechenbaren Einwahlkosten wie Anrufversuche ohne zustande gekommenes Gespräch, müssen auf die verrechenbaren Minuten umgelegt werden.

Der VAT (Verband Alternativer Telekom-Netzbetreiber), dessen Mitglieder eTel, Colt, MCI Worldcom und Tele2 Gegner der Telekom Austria in den PAC-Verfahren sind, befürchtet einen Rückgang der Nachfrage von 85 Prozent. Wie aus Unterlagen der Regulierungsbehörde (RTR) hervorgeht, erwartet die TA einen Rückgang von bloß 24 Prozent. Unklar ist, wie dies errechnet wurde. Die TA verweigert jede Stellungnahme zur Causa. Offenbar hofft sie, dass ein Teil der bisherigen Calling Card Umsätze im TA-Festnetz oder bei der Mobilkom landet. Außerhalb der großen Städte stehen die Chancen dafür nicht schlecht; in den Städten jedoch wird die PAC vor allem das Wachstum der Call Shops und deren Provider beschleunigen. Insider erwarten eine Verdoppelung von etwa 250 auf rund 500 Call Shops in österreich.

Redsamer ist VAT-Präsident Achim Kaspar: \"Damit ruiniert die Regulierungsbehörde über Nacht ein wichtiges Service für die Konsumenten und ein ganzes Geschäftsfeld für die Anbieter.\" In einer VAT-Aussendung heißt es: \"Die Entscheidung stellt eine 180° Kehrtwendung dar, denn die Regulierungsbehörde hatte bereits im Jahr 2002 die Forderung der TA nach einer PAC zu beurteilen - und hat sie damals abgelehnt. Diese Rechtsansicht der Regulierungsbehörde wurde auch vom Verwaltungsgerichtshof bestätigt (VwGH 2002/03/0273-7 vom 25.2.2004).\" Der TA würden die Kosten für die Telefonzellen sowieso aus dem Universaldienstfonds ersetzt.

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Zum Initator von Innovationen werden

Ein kürzlich veröffentlichter Bericht der EU-Kommission zeigt auf, dass österreich bei der Innovationskraft in den vergangenen fünf Jahren an die drittletzte Stelle in Europa gerutscht ist. Die Experten sind jedoch überzeugt, dass der Innovationsprozess steuerbar ist, somit gelernt werden kann und dass österreich in Sachen Innovation nicht schlecht dasteht. Das neue College Innovationsschmiede gibt durch eine adäquate Ausbildung zusätzlich einen wichtigen Impuls.

\"Wenn bislang von innovativen Betrieben die Rede war, wurde diese Bezeichnung fast ausschließlich für Unternehmen verwendet, die technologieorientierte Lösungen anzubieten hatten. Doch diese Ansätze greifen zu kurz. Innovative Dienstleistungen und Dienstleistungsdesign haben die gleiche Bedeutung wie produktionsorientierte Innovationsleistungen. Relevant ist nur der Markterfolg, gemessen am zufriedenen oder neuen Kunden\", meint Unternehmensberater Hans Pichlmayer.

Peter Kreuz, Wirtschaftswissenschafter und Autor des Bestsellers \"Different Thinking\", plädiert für \"Business-Querdenken\" abseits der ausgetretenen Pfade. \"Verknüpft man Leistungsangebote seiner Branche mit denen einer ganz anderen Branche, lassen sich Kombinationen schaffen, die es bis dato noch nicht gab\", zeigt Kreuz auf.

Rudolf Dömötör, von der Abteilung für Entrepreneurship und Innovation der WU Wien, beleuchtet den Prozess: \"Innovation ist mehr als nur Zufall und Glück. Vielmehr geht es im Innovationsmanagement um ein ausgewogenes Zusammenspiel zwischen spielerischer Kreativität und umfassender Analyse und Planung. Für neue Geschäftsideen bedarf es der Bereitstellung adäquater Ressourcen für Forschung und Entwicklung sowie eines offenen Klimas, in dem Mitarbeiter zu Mitunternehmern gemacht werden.\"

College Innovationsschmiede
Genau diesen Ansatz verfolgt eine neue Ausbildung des WIFI Management Forum. Das Trainerteam vermittelt im College Innovationsschmiede ein völlig neues Innovationsverständnis. Dieses sieht in der Zusammenführung der vier Elemente \"Menschen - Methoden - Prozesse - Strukturen\" die Quelle von innovativen Projekten. Ziel des Kurses ist es, jenes know-how zu vermitteln, das \"Innovations-Initatoren\" brauchen, um neue Ideen aufzuspüren und umzusetzen. Im praktischen Teil soll dieses Know-how zur Ausarbeitung eines Innovationsprojektes angewendet werden. Die Innovationsschmiede soll den Weg zum \"Innovations-Initiator\" zeigen und vermitteln, wie mit den richtigen Leuten zum richtigen Zeitpunkt die richtigen Innovationsvorhaben umgesetzt und die Unternehmen für zukünftige Erfolge ausgerichtet werden können.

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Be“touch“ mich!

Beide TFT-LCD-Bildschirme besitzen berührungsempfindliche, antibakterielle und kapazitive Oberflächen, über die sich Software-Menü-Funktionen durch Berührung mit dem Finger oder mit einem speziellen Touch Pen aufrufen lassen. Die Anbindung der Geräte an das Computersystem ist laut Hersteller recht einfach: Per Software soll das Touch-Panel wie ein Maus-Treiber erkannt werden. Danach kann der Cursor durch Berühren der Bildschirmoberfläche gesteuert werden.

Auch die Hardware kann sich laut EIZO sehen lassen: Sowohl der 17-Zöller (43 Zentimeter) wie auch der 19-Zöller (48 Zentimeter) besitzen hochwertige LCD-Module mit hohen Kontrasten von 1000:,1 einer Helligkeit von 180 cd/m2 und weiten Blickwinkeln. Eine Auflösung von 1.280 x 1.024 Punkte soll zusätzlich für scharfe Bilder sorgen.

Für den richtigen Anschluss stehen an den Geräten DVI-D- und D-Sub-Signalschnittstellen zur Verfügung. Ideale Einsatzgebiete für die Touch-Monitore sind laut Hersteller Kioske und Point-Of-Sale-Systeme sowie Rezeptionen.
Der empfohlene Verkaufspreis des L560T-C beträgt € 1.873,--, der des L760T-C liegt bei € 2.421,- jeweils inkl. MWSt.

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Drehscheibe

\"Als Drehscheibe zwischen Verwaltung, Wirtschaft und Bürger sehen wir unsere primäre Aufgabe in der kompetenten Umsetzung des IKT-Masterplans der Regierung in enger Kooperation mit unseren Partnern aus Wirtschaft und Forschung“, sagt Harald Neumann, Geschäftsführer des IT-Dienstleisters BRZ. \"Nur so können wir uns in dieser Position am Markt behaupten“.

Ein Blick auf die Umsatzrelationen in diesem Marktsegment beweist Neumann zufolge das Faktum der partnerschaftlichen Zusammenarbeit. Das BRZ sei zudem der führende IT-Dienstleister der österreichischen Verwaltung. \"Von den insgesamt 400 Millionen Euro IT-Aufwand im Bund werden alleine 50 Prozent von der BRZ GmbH umgesetzt, also 200 Mio. Euro. 140 Mio. davon führt die BRZ GmbH durch Subaufträge wieder in die Wirtschaft zurück. Nur 60 Mio. Euro bilden die Eigenleistung der BRZ GmbH\", lautet Neumanns Rechnung für das BRZ und seine Wirtschaftspartner.

Der BRZ-GEschäftsführer ortet vier aktuelle IT-Trends der Verwaltung: \"Workflow“, \"Business Intelligence“, \"IT-Architektur“ und \"IT-Infrastruktur“.

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