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Archiv (11315)

Bio für Innenraumkomponenten

\"ErstmaligeFür Innenverkleidungen und weitere Komponenten im Fahrzeuginnenraum wird Toyota künftig neuartige biologische Kunststoffe verwenden. Diese Biokunststoffe bedeuten den weltweit ersten Einsatz von Bio-PET, einem neuen Material auf Zuckerrohrbasis. Erstmals verwendet Toyota die neuen Materialien für die Verkleidung des Gepäckraums im neuen Lexus CT 200h, der Anfang 2011 auf den Markt kommt. In der Folge soll sowohl die Anzahl der Fahrzeuge, in denen dieser Kunststoff Verwendung findet, als auch die Materialmenge pro Fahrzeug kontinuierlich angehoben werden. Zudem plant Toyota für 2011 die Einführung eines neuen Modells, dessen Interieur zu 80 Prozent aus den neuen Biokunststoffen besteht.

Das innovative, gemeinsam mit der Toyota Tsusho Corporation entwickelte Material auf Bio-PET-Basis zeichnet sich gegenüber konventionellen Biokunststoffen durch größere Hitzebeständigkeit, längere Haltbarkeit und einen besseren Schrumpfwiderstand aus. Es kann auch für Sitze, Teppiche und andere Innenraumkomponenten mit hohen Anforderungen verwendet werden, die von bisher bekannten ökologischen Kunststoffen nicht erfüllt werden können. Zugleich besitzen die Biokunststoffe das Potenzial, bei höherem Produktionsvolumen das Kostenniveau erdölbasierter Werkstoffe zu erreichen.

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Mehr als eine Telefonzelle

\"TelefonzelleWer in Kärnten mit einem Elektrofahrzeug unterwegs ist, kann nun direkt im Zentrum Klagenfurts tanken. Seit Anfang November können E-Autos, E-Scooter oder E-Fahrräder (230V/16A/Caravan-Steckdose) an der neuen Stromtankstelle am Neuen Platz geladen werden. Die Eröffnung erfolgte im November in Anwesenheit von Christian Scheider, Bürgermeister von Klagenfurt am Wörthersee, und den Telekom-Vorstandsdirektoren Walter Goldenits und Alexander Sperl im Vorfeld des New Mobility Forums 2010.

Walter Goldenits betont die Signalwirkung der ersten Stromtankstelle: «Mit der Eröffnung der Stromtankstelle in Klagenfurt setzen wir ein wichtiges Zeichen bei der Etablierung ökologisch nachhaltiger Konzepte in Kärnten.» Alexander Sperl hob den Servicecharakter hervor: «Mit unserer ersten Stromtankstelle bringen wir ein zukunftsweisendes Service nach Kärnten: Die Stromtankstellen sind dafür gedacht, E-Fahrzeuge unterwegs nachzuladen. Nach einer kostenlosen Pilotphase kann der getankte Strom in Zukunft bequem via Handy abgerechnet werden.» Bürgermeister Scheider sieht in dieser Initiative ein «umweltschonendes und nachhaltiges Konzept zur Förderung eines energieautarken Kärntens».

Ebenfalls im November eröffnet wurde von A1 Telekom gemeinsam mit dem Salzburger Bürgermeister Heinz Schaden die erste integrierte Telefonzellenstromtankstelle in Salzburg. Die Telekom will sich mit den erweiterten Telefonzellen früh am Elektromobilitätsmarkt in Österreich positionieren.

Info: www.a1telekom.at

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Schutz für Gleichstromkreise

\"DurchEine sichere Ausleuchtung bei Stromausfall ist wichtig, ob im Bürohaus, in der Industrie oder im Stadion. Dafür sorgen Sicherheitsbeleuchtungssysteme, die oft über LON oder Internet verbunden sind und zentral bedient oder überwacht werden. Durch Überspannungen aufgrund von Blitzeinschlägen oder Schalthandlungen kann es zu deren Ausfall kommen. Sicherheitsbeleuchtungen und Notstromversorgungen sind DC-Systeme, deshalb ist es wichtig, dass Überspannungsschutzgeräte wie DEHNsecure zum Einsatz kommen, da diese speziell für DC-Anwendungen konzipiert sind. Durch diese neue Gerätereihe kann nun ein vollständiges Blitzschutzzonenkonzept unter Einbeziehung der zonenübergreifenden DC-Leitungen umgesetzt werden. DEHNsecure wird auch in DC-Netzen zur direkten Speisung von Gleichstromantrieben, Steuerstromkreisen und batteriebetriebenen Versorgungsnetzen aller Art eingesetzt.

Leseranfragen bitte an: DEHN AUSTRIA, Volkersdorf 8, A-4470 Enns, Telefon 07223/80356, Fax 07223/80373, www.dehn.at, Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein!

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Interkulturelle Projekte

\"BrunelDeutsch, Englisch, Italienisch, Serbisch, Indisch und Chinesisch spricht Dieter Schachinger. Die Sprachkenntnisse sind wichtig für seine Aufgaben als Baustellenleiter. Der Spezialist für Maschinenbau und Elektrotechnik verantwortet Projekte von Brunel Österreich auf der ganzen Welt und ist Schnittstelle zwischen den Beteiligten.

So auch in der italienischen Provinz Ferrara: Hier entsteht derzeit auf dem Gelände eines Futtermittelbetriebs eine Photovoltaikanlage, die künftig 1,2 Megawatt Strom produziert. Die Energie wird ausschließlich zum Verkauf gewonnen. Der Futtermittelbetrieb verfügt über zahlreiche Hallen, deren Dächer jeweils etwa die Fläche eines Fußballfeldes haben. Vier von ihnen werden nun mit Standardsolarmodulen bedeckt. Auftraggeber von Brunel ist der Lieferant der Anlage, die Leitner Solar AG aus Bruneck in Südtirol.

Info: www.brunel.at

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Abwärme genutzt

\"3Die Salzburg AG setzt auf Heizlösungen, die die Umwelt schonen und dabei gleichzeitig Komfort bieten – wie zum Beispiel die Nutzung von industrieller Abwärme für den Heizbedarf. Nun kann das Unternehmen auf ein weiteres Vorzeigeprojekt verweisen:

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Verbrennung in der Steiermark

\"KonsortionalpartnerMit dem Spatenstich im steirischen Großwilfersdorf im Bezirk Fürstenfeld entsteht eine neue Anlage zur thermischen Klärschlammverwertung. Das Betreiberkonsortium rund um den Baukonzern Strabag will damit das Tor in einen Markt mit einem Volumen von mehreren 100 Millionen Euro aufstoßen. Derzeit werden in Österreich nur 40 Prozent des Klärschlammes verbrannt, in Deutschland nur 23 Prozent. Errichter des Zehn-Millionen-Euro-Projekts ist die Biomasse Verwertung Großwilfersdorf GmbH. Angepeilte Kapazität sind 24.000 Tonnen mechanisch entwässerter Klärschlamm jährlich.

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Klassisches Schicksal

\"EricMit viel Energie hatte vor einem Jahr Michaela Reitterer das weltweit erste Null-Energie-Bilanz-Hotel im innerstädtischen Raum eröffnet. Das Projekt ist mittlerweile nicht nur wirtschaftlich ein voller Erfolg geworden, sondern erlangte auch als innovative Pionierleistung Bekanntheit. In einem Gespräch mit Eric Adler, einem Experten für Sozialkompetenz, zieht Michaela Reitterer Bilanz über ihr erstes Jahr.

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Energieberater

Beim Bau eines Eigenheims geht es nicht nur um Investitions- und Betriebskosten, sondern auch um Themen wie Nachhaltigkeit, CO2-Reduktion und Klimaschutz. Ein neues Kalkulationstool schafft jetzt die Möglichkeit, die unterschiedlichen Bauvarianten zu vergleichen.

Wirtschaftslandesrätin Petra Bohuslav präsentierte mit Christian Weinhapl, Geschäftsführer Wienerberger, und Univ.-Prof. Thomas Bednar von der TU Wien den «e4-Energieberater». Entwickelt wurde das Tool in Zusammenarbeit mit Ecoplus. «Mit innovativen Forschungsprojekten wie diesem unterstützen wir die heimische Baubranche dabei, durch hohe Bauqualität ihre Wettbewerbsfähigkeit weiter zu steigern. Denn energieeffiziente Bautechnik ist ein unverzichtbarer Wirtschaftsmotor und trägt dazu bei, moderne und sichere Arbeitsplätze zu schaffen», weiß Ecoplus-Geschäftsführer Helmut Miernicki. Der Energieberater steht kostenlos zur Verfügung.

Info: www.energieberater.at

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Neue Plattform II

Mit dem Technologie-Workshop «Windenergie – quo vadis?» startete die österreichische Technologieplattform Windkraft. Sie soll die Zulieferbranche zur Endfertigung von Windrädern in Österreich vernetzen. Bereits heute sind in Österreich 100 Firmen in der Windenergiezulieferbranche tätig. Allein ein Drittel dieser Unternehmen exportiert Komponenten im Ausmaß von mehr als 450 Millionen Euro jährlich.

In den nächsten Jahren soll die Plattform der Zulieferbranche in Österreich die Möglichkeit bieten, gemeinsam aufzutreten und österreichische Kooperationen zu finden. Sowohl das Wirtschaftsministerium als auch das Ministerium für Verkehr, Innovation und Technologie konnten für eine Unterstützung gewonnen werden. «Eine Technologieplattform bringt die Windkraftindustrie viel schneller vorwärts, das beweist auch die Plattform auf europäischer Ebene», erklärt Henning Kruse, Präsident der europäischen Technologie-Plattform für Windenergie. Österreichische Zulieferer sind führend in den Bereichen Steuerungen, Windkraftgeneratoren, Windkraftanlagendesign und bei Hightech-Werkstoffen, bekräftigt Stefan Moidl, Geschäftsführer der IG Windkraft.

Info: www.igwindkraft.at

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Neue Plattform I

Industrielle Informationsprozesse zielen darauf ab, die Wertschöpfungskette mittels Software und Kommunikation effizient zu gestalten, wie dies etwa in Produktionsprozessen längst üblich ist. In den nächsten Jahren sind aufgrund kürzerer Innovationszyklen, zunehmender Produktvielfalt und automatisierter Produktionsanlagen effizientere Wege der Zusammenarbeit erforderlich. Um Industrie und Forschung beim Vorantreiben industrieller Softwareentwicklung und innovativer Kommunikationstechnologien zu vernetzen, wurde im Österreichischen Verband für Elektrotechnik die Plattform «Industrielle Informationsprozesse» gegründet.

Info: www.ove.at
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