Menu
A+ A A-
Archiv

Archiv (11315)

Wo Kinder baggern können

Wo die Großstadt Wien in Simmering schon ins Ländliche übergeht, hat vor kurzem der »Kinder-Baggerpark« eröffnet. Kids können dort täglich in kleine, fast wie ein größeres Spielzeug wirkende Maschinen ebenso einsteigen wie in riesige Bagger (25 und 30 Tonnen). Die recht beachtlichen orangefarbenen Ungetüme entlockten so manchen der ersten jungen Besucherinnen und Besuchern doch einigen Respekt. »Es hat schon ordentlich gewackelt«, gesteht die achtjährige Anja, nachdem sie eine Schaufel voller Erde mit dem zweitgrößten Bagger ein Stück weit transportieren konnte. Das Spielen mit echten Baumaschinen ist dem Verein »Kids on Stage«, der den Baggerpark betreut, ein großes Anliegen. Demnächst wird auch ein am Rande des Baggerparks angehäufter Mistberg auseinander geklaubt, sortiert und getrennt werden.
Read more...

Vodafone pusht E-Mails

Push E-Mail ermöglicht das Versenden von E-Mails vom PC an mobile Geräte wie den BlackBerry. Nun will Vodafone branchenberichten zufolge den Dienst aber auch für Smartphones von Herstellern wie Nokia und Sony Ericsson anbieten. Der Dienst richtet sich vor allem an Unternehmen und Selbstständige, die häufig mobil per E-Mail kommunizieren und sofort auf neue Nachrichten reagieren möchten. Die E-Mails werden mit Anhang automatisch empfangen und versendet. Die empfangenen E-Mails lassen sich lesen, bearbeiten und weiter versenden. Das Versenden von E-Mails könnte jedoch bei herkömmlichen Handy-Tastaturen mühsamer werden als am BlackBerry. Allerdings rechnet Vodafone damit, dass die meisten User ihre E-Mails nur abrufen wollen und nur kurze Antworten vom Smartphone aus verschicken.
Read more...

Hermes Award 2006

Die Harting Mitronics AG erhielt den mit 100.000 Euro dotierten Technologiepreis für einen neuen RFID-Transponder, der dank einer dreidimensionalen Antennentechnik erstmals auch in der Nähe von Metallen und Flüssigkeiten eingesetzt werden kann. Der Transponder hat eine Reichweite von mehr als fünf Metern und kann durch sein industrietaugliches Gehäuse auch in rauen Umgebungen eingesetzt werden. \"Der Firma Harting ist mit der passiven Transponder-Serie HARfid ein Durchbruch gelungen, weil ambiente Intelligenz damit für ganz neue Anwendungsfelder erschlossen werden kann \", begründet Wolfgang Wahlster, Geschäftsführer des deutschen Forschungszentrums für Künstliche Intelligenz, die Entscheidung der Jury.
Read more...

Bauelemente von Morgen

Die anvisierten zehn Nanometer entsprechen dem einhundert Millionstel Teil eines Meters, eine schwer vorstellbare Größe. Projektleiter Jan Meijer von der Universität Bochum klärt auf: \"Wir arbeiten derzeit an Strukturen, die rund 80.000 mal kleiner als ein menschliches Haar sind. Unser Ziel ist es, Oberflächen mit einzelnen Nanopartikeln, so genannten Clustern, zu beschreiben, um damit Quantenbauelemente in der Größenordnung von zehn Nanometern herstellen zu können.“Der Clou des neuen Verfahrens: Selbst in dieser mikroskopisch kleinen Dimension wird es möglich sein, einen Nanocluster exakt auf einer Oberfläche (einem Substrat) zu platzieren: \"Mit der Apparatur, die wir bauen werden, können wir wie mit einem Tintenstrahldrucker einzelne Cluster genau dahin spritzen, wo wir sie haben wollen\", so Dr. Meijer. Die Idee der Forschergruppe basiert auf der Verwendung eines Rasterkraft-Mikroskops, dessen Spitze mit einer Blende versehen ist, durch die Cluster gezielt auf die Oberfläche geschossen werden können. Bei der exakten Positionierung dieses Blende auf dem Substrat hilft ein intelligenter Biegebalken: Er hat integrierte Sensoren und Aktuatoren und kann damit die Position der Platzierung des Nanoclusters bestimmen.

Die Nanostrukturen, die man damit schreiben kann, sollen ausgezeichnete elektronische Eigenschaften haben, zukünftige Anwendungen vor allem im Bereich neuartiger optischer Bauelemente und neuer, schnellerer Transistoren liegen. Die Methode und die daraus resultierenden Bauteile könnten zugleich ein bedeutender Schritt in Richtung Quantencomputer und Quanteninformationstechnologie sein.

Read more...

Alles da

\"Alles da in Döbling\", steht in mächtigen Lettern auf dem Flugblatt, das das Einkaufsquartier Döbling Q 19 pushen soll. Ein Foto zeigt klar, was dem Shoppingtempel fehlt: die Einkäufer. »Es ist ein schwieriger Standort, wir sind trotzdem ziemlich zufrieden«, erklärt eine Spar-Sprecherin pflichtbewusst. Was auch sein muss, Interspar hat immerhin 51 Millionen Euro in die Sanierung und den Zubau des nun 30.000 Quadratmeter großen Einkaufsdorfes investiert. An der Architektur kann es jedenfalls nicht liegen, dass die Geschäfte nicht so richtig brummen. Geplant von Peter Lorenz, wurde der Bau jedenfalls mit viel Lorbeeren bedacht.
Read more...

Vom Winde verweht

Jahr für Jahr werden die nordamerikanischen Küstenregionen vom Winde verweht. Bedenkt man, dass der Hurrikan \"Andrew\" im Jahr 1992 einen Schaden von rund 30 Milliarden Dollar anrichtete, kann man das Bemühen der Wissenschafter verstehen, ein verlässliches Frühwarnsystem zu entwickeln. Eine Treffgenauigkeit von 74 Prozent, diese Wahrscheinlichkeit attestieren die britischen Forscher ihrem System, käme einem Quantensprung in der Hurrikanforschung gleich. Die Wissenschafter führten Windmessungen in der Höhe von 750 und 7.500 Metern über dem Meeresspiegel durch und analysierten zusätzlich die Windströmungen in sechs verschiedenen nordamerikanischen Regionen. Dabei wurde ein Modell entwickelt, das die Windenergie von Hurrikans prognostizieren konnte. Als das Team das Modell retrospektiv an den Aufzeichnungen von Wirbelstürmen aus den Jahren 1950 bis 2003 analysierte, lag die Trefferquote bei besagten 74 Prozent.
Die offizielle Hurrikansaison dauert von 1. Juni bis 30. November, Zeit genug also, um das neu entwickelte System in den betroffenen Gebieten zu installieren und der Bevölkerung und nicht zuletzt den Versicherungen das Leben leichter zu machen.
Read more...

WM oder \"The L Word\"?

Jetzt kann man fernsehen bis zum Umfallen: Egal ob Fußball oder die neue Sensations-Serie a la Sex and the City. Mit der neuen TV-Karte von Pinnacle Systems geht beides, denn man kann bis zu vier Fernsehsender der integrierten TV-Empfängern zur gleichen Zeit anzeigen lassen. Damit lassen sich beispielsweise während des Fernsehens gleichzeitig die Programme verschiedener Sender aufzeichnen oder über die Bild-in-Bild-Funktion parallel anzeigen. Also nie wieder Streit ums TV-Programm. Ist nur die Frage ob man sich mit einem Viertel des Bildschirms zufrieden geben will. Darüber hinaus ermöglicht die neue Multifunktions-Karte erstmals den Mehrfachempfang von analogem Fernsehen, digitalem terrestrischen Fernsehen (DVB-T) sowie digitalem Fernsehen über Satellit (DVB-S) und hat zusätzlich einen UKW-Radio-Empfänger.

Die so genannte AutoPowerOn-Funktion ermöglicht es, den ausgeschalteten PC automatisch zur programmierten Zeit hochzufahren und Fernsehprogramme aufzuzeichnen. Im Anschluss wird der Computer heruntergefahren und rechtzeitig für die nächste programmierte Aufnahme erneut gestartet. Diese Funktionalität wird durch die neueste Version der Pinnacle MediaCenter-Software ermöglicht, die auch umfangreiche PVR-Funktionen (Personal Video Recorder) wie zum Beispiel TimeShifting, MPEG- und DivX-Aufzeichnung, individuelle Kanallisten und einen elektronischen Programmführer zum einfachen Programmieren von Aufnahmen, bietet.
Die neue Karte unterstützt zudem Internet-Radio sowie den direkten Export von Aufzeichnungen an iPod, PSP und andere mobile Geräte, Direct-to-DVD-Aufzeichnung, CD/DVD-Wiedergabe und den ferngesteuerten Zugriff auf PC-basierte Mediendateien.

Die neue PCTV 7010iX ist eine PCI Express-Bus-Karte und wird zunächst in vorkonfigurierten PCs vertrieben. Ein Stand-Alone Produkt ist aber ebenfalls in Planung.

Read more...

Rückzugsdrohung

\"Wenn die Stadt des Kindes ein Museum bleiben soll, dann bleibt dieses Museum bei der Stadt Wien!“ Franz Hauberl, Direktor des Wiener Bauträgers Arwag, macht unmissverständlich klar, dass er von seinem Kaufangebot für das in Wien-Penzing gelegene Areal zurücktritt, sollte es zu keiner Einigung über die Zukunft des 1974 errichteten Kinder- und Jugendheims kommen. Denn Grundlage für den Bauträgerwettbewerb, den die Arwag vor mehr als zwei Jahren gemeinsam mit dem Bauträger Mischek gewonnen hat, sei die Wohnnutzung gewesen. \"Der damalige Zweck ist heute nicht mehr erfüllbar“, meint Arwag-Chef Hauberl zu den Versuchen von Anton Schweighofer, dem Planer der Stadt des Kindes, sein Werk unter Denkmalschutz stellen zu lassen. Eine Umnutzung wäre dadurch nicht möglich, die Bedingungen des Wettbewerbs nicht erfüllt.
Das Siegerprojekt sieht 113 Miet- und Eigentumswohnungen, 20 Reihenhäuser, ein Schwimmbad, eine Sporthalle und einen Theatersaal vor. Planerin war die Wiener Architektin Margarethe Cufer, die sich inzwischen von dem Projekt distanziert. Auch die Beteiligung des inzwischen von der Strabag übernommenen Bauträgers Mischek ist fraglich. Nun prüft die Arwag gemeinsam mit der Stadt Wien, die das Areal um 4,7 Millionen Euro an die Bauträger verkaufen will, eine Untersuchung der Bausubstanz.
Misstöne gibt es aber auch um den Bestand: Der grüne Bezirksrat Wolfgang Krisch versteht nicht, warum Sportplatz und Hallenbad seit drei Jahren nicht mehr öffentlich zugänglich sind und fürchtet, dass beide Bereiche nur mehr gegen Eintrittsgeld zugänglich gemacht werden sollen.
Read more...

Markt toll, Zukunft trüb

Wir sehen den Markt in den nächsten Jahren positiv«, sagt der Vorsitzende der Vereinigung der österreichischen Zementindustrie (VöZ) Peter Orisich. 2005 wurden mit 4,56 Millionen Tonnen 334 Millionen Euro umgesetzt, eine Steigerung um fünf Prozent. Der Infrastrukturausbau lässt bis 2008 ein Wachstum von jährlich zwei Prozent erwarten. Erst in den Jahren 2009/10 rechnet Orisich unter Berufung auf Wifo-Daten mit einer Wachstumsabflachung auf ein Prozent. Die Zementler fürchten sich vor der kommenden Verteilung der Emissionszertifikate. Kriegt die Branche für den Zeitraum 2008 bis 2012 zu wenige Zertifikate, bedrohe dies das Wachstum der Branche und langfristig auch die Investitionen in die Standorte, erklärt Orisich. Das derzeitige Zuteilungsmodell erfüllt seiner Ansicht nach wesentliche Voraussetzungen nicht. »Weder die Kosten noch das technische Potenzial der CO2-Reduktion werden berücksichtigt«, ärgert sich der Lafarge-Chef. Für den Fall, dass die Zementindustrie nicht genug Emissionszertifikate bekommt, sei bei einem Zertifikatepreis von dreißig Euro mit einer Preiserhöhung von dreißig Euro je Tonne Zement zu rechnen. Mit einer Herausnahme der prozessbedingten Emissionen wären alle Probleme der Zementindustrie auf einen Schlag gelöst. Was das Umweltministerium davon hält, ist nicht überliefert. Derzeit befinde man sich in einem »konstruktiven Gesprächsprozess«, so Orisich. Ganz leicht dürfte das konstruktive Reden nicht fallen, da die Basis für Verhandlungen bislang noch nicht steht. Umweltminister Josef Pröll und die Regierung haben es bislang verabsäumt, die überarbeitung der nationalen Klimastrategie öffentlich zu machen. Bei aller Unsicherheit sei, so Orisich, aber zu befürchten, dass Produzenten in angrenzenden Ländern großzügig mit Emissionszertifikaten bedient werden, was einen Wettbewerbsnachteil für die heimischen Erzeuger nach sich ziehen würde. »Wichtig ist, dass die Wettbewerbsbedingungen für alle gleich sind, das ist die Schwachstelle des Emissionshandels«, betont er.
Read more...

Neue Hoffnung auf billige Energie

Kenias Rift-Valley ist Teil eines rund 9.500 Kilometer langen Grabenbruchs, der sich von Libanon bis Mosambik entlang zieht. Am Hells Gate National Park in Kenia finden sich nicht nur seltsame Gesteinsformationen, sondern auch das größte thermische Kraftwerk am gesamten Kontinent Afrika. Das Kraftwerk Ol Karia, so auch der Name des immer noch aktiven Vulkans, der vor 150 Jahren zuletzt ausbrach, nutzt die thermische Energie von den bis zu 345 Grad heißen Steinen. Wasser, das in die Erde gepumpt wird, wird dort erhitzt und betreibt Turbinen. Das Kraftwerk Ol Karia gibt es bereits seit den frühen 80-er Jahren, aber es ist, anders als auf den Philippinen, zu keiner wirklichen Revolution von erneuerbaren Energien gekommen.

Kritik an der schleppenden Weiterentwicklung der umweltfreundlichen Energiequelle kommt vom Entwicklungsdirektor von Ol Karia, Silas Simiyu. Staudämme und der Import von fossilen Brennstoffen waren den Politikern offensichtlich wichtiger als die Förderung der Geothermie. Die Hintergrund für die Wertigkeit: Große Staudammprojekte fördern die Arbeitskräfte und sorgen für viel Prestige. Das Jahr 2001 mit seiner großen Dürre hat aber vielerorts dazu geführt, dass die Stromproduktion wegen Wassermangels fast auf Null heruntergefahren werden musste. Das bedeutete einen Neustart für Ol Karia, der 2002 zur Eröffnung eines weiteren Kraftwerks führte. 2010 soll ein drittes Kraftwerk hinzukommen.

Das Beispiel von Kenia hat offensichtlich auch dazu geführt, in Uganda die Geothermie zu nutzen. Dort sollen kleine geothermische Kraftwerke abgelegene Dörfer mit Strom versorgen. Einziger Haken an der Sache: Die Probebohrungen kosten zu viel und führen auch häufig zur Erkenntnis, dass sich der jeweilige Standort nicht zur Errichtung eines Kraftwerkes eignet. Die \"Unvorhersehbarkeit\" macht die Regierungen der Länder unsicher. Die UN-Umweltorganisation UNEP versucht hingegen, private Sponsoren für solche Projekte zu finden.

Wie groß das Potenzial tatsächlich ist, zeigt sich am Beispiel der Oserian Blumenfarm nahe des kenianischen Naivasha-Sees: das dortige Unternehmen betreibt das weltweit erste geothermisch erwärmte Glashaus der Welt. Das Produkt, das dort in erster Linie nach Europa verkauft wird, sind spezielle langstielige Rosen. Der Betreiber hatte Glück, denn das staatliche Elektrizitätsunternehmen Kengen hatte Bohrungen durchgeführt und war zum Schluss gekommen, dass dieser Platz sich nicht zur Errichtung eines Kraftwerks eigne. Für den Betrieb von Glashäusern reicht die Energie der Erde aber aus. Die Technologie dazu kaufte das Unternehmen in Israel. Die Investition von mehreren Mio. Dollar hat sich aber ausgezahlt, denn die Energieversorgung kostet den Betreibern praktisch nichts. Wie schlimm es um die Energieversorgung in Kenia tatsächlich steht, wird erst nach Sonnenuntergang deutlich: Es bleibt stockdunkel, denn geschätzte 85 Prozent der Haushalte haben keinen Stromanschluss.

Read more...
Subscribe to this RSS feed