Menu
A+ A A-
Redaktion

Redaktion

Website URL:

Mit dem Radlader durch das Altpapier

5000 Stunden in Altpapierbergen: Zwei Komatsu WA 500-6 werken Tag für Tag bei Lang Papier.Papierfabrik und Radlader? Diese Kombination passt nicht so recht zum Bild von Erdbaumaschinen. Doch auch in der Papierproduktion sind zahlreiche Transport- und Ladeaufgaben zu verrichten, für die zuverlässige Fahrzeuge gebraucht werden. Die Papierfabrik Lang in Ettringen stellt das als langjähriger Kunde von Kuhn Baumaschinen eindrucksvoll unter Beweis. Sechs Komatsu Radlader unterschiedlicher Leistungsklassen versehen dort ihren Dienst. Eines der wichtigsten Kriterien für die Baumaschinen ist Zuverlässigkeit. Denn die Fahrzeuge sind rund um die Uhr im Einsatz und Ausfälle führen zu empfindlichen Störungen der Produktionsprozesse.

Kramer am Nürburgring

Grüne Hölle Nürburgring: Abtransport eines Unfallfahrzeuges mit einem Kramer Teleskopen.Der Nürburgring zählt zu den großen Klassikern des europäischen Motorsports. Jedes Jahr finden in der »grünen Hölle« zahlreiche Motorrad- und Autorennen statt. Bis 2009 hat auch der Formel-1-Zirkus regelmäßig in der Eifel Station gemacht. Der Nürburgring gilt aber auch als eine der gefährlichsten Strecken, Niki Lauda hatte hier 1976 seinen schweren Feuerunfall. Deshalb legen die Veranstalter heute größten Wert auf die Sicherheit der Fahrer und Zuseher. Wichtiger Bestandteil ist die Streckensicherung und Bergung. Dabei kommen mehrere Teleskopen von Kramer zum Einsatz. Aufgestellt entlang der Strecke sind sie für die Sicherheit und den raschen Abtransport von havarierten Fahrzeugen zuständig. »Die Anforderungen an die Maschinen sind vielseitig, aber für uns problemlos zu erfüllen«, berichtet Produktmanager Andreas Breunig. »Aufgrund der einfachen Bedienung und der präzisen Steuerung dank des Hydro­statantriebs und des hydraulisch vorgesteuerten Joysticks können die Maschinen leicht und sicher bedient werden.«

Die Streckenposten, die die Kramer Teleskopen fahren, werden per Funk vernetzt und sind so im Ernstfall stets abrufbereit. Mit dem stufenlosen Ecospeed Schnellganggetriebe kann die Arbeit innerhalb kürzester Zeit erledigt werden, da die Maschinen 40 km/h schnell fahren. Mit Reichweiten zwischen 3,7 und fünf Metern können sie die Rennwagen mit entsprechendem Sicherheitsabstand transportieren.

Über den Dächern Münchens

Die Drecksarbeit in den obersten Stockwerken mussten drei Cat Minibagger erledigen. Erst dann konnte ein Longfrontbagger übernehmen. Es war das höchste Bauwerk, das in den letzten zehn Jahren in der bayerischen Hauptstadt abgebrochen wurde. 55 Meter ragte das Bürogebäude der Versicherungskammer Bayern in den Münchner Himmel. Zur echten Herausforderung wurden die Abbrucharbeiten durch einen Knotenpunkt der Deutschen Telekom, der sich in unmittelbarer Nähe befindet. Eine Sprengung des Gebäudes war deshalb nicht möglich. Stattdessen rückten die Abbruchspezialisten der Balthasar Trinkl GmbH mit drei Minibagger von Caterpillar an, die das Gebäude von oben nach unten abtrugen. Erst ab einer Höhe von 28 Metern konnte ein Longfrontbagger übernehmen. 16 Etagen hatte das Bauwerk insgesamt – neun davon knöpften sich die Kompaktmaschinen vor. Vier Monate arbeiteten die Kompakten zehn Stunden pro Tag, sechs Tage die Woche. Bei einem Maschinenausfall durften die Geräte nur kurz ruhen. Servicemitarbeiter der Zeppelin Niederlassung München kümmerten sich darum, die Minibagger wieder flott zu machen.

Ein angemieteter Turmdrehkran beförderte nicht nur die Baumaschinen und ihre Fahrer, sondern auch die übrigen Baugeräte sowie ein Stromaggregat nach oben. Um dem Kran die nötige Stabilität zu verleihen, wurden Gründungen mit Betonpfählen geschaffen. Außerdem ließ Trinkl eigens für die Baustelle Anschlagmittel und zwei Traversen anfertigen, die in Deutschland eigentlich nicht mehr hergestellt werden. An der Traverse wurden dann die Seile eingehängt, an denen dann die Minibagger, Container oder Fassadenplatten angebracht wurden. Auch die Herausforderung an die Fahrer war enorm. Einmal aus Versehen statt vorwärts rückwärts zu fahren, hätte fatale Konsequenzen gehabt. »Diese Aufgabe kann nicht jeder machen. Selbst noch so gute Fahrer kommen hier aufgrund der Höhe an ihre Grenzen, insbesondere dann, wenn sie mit dem Minibagger außen an der Fassade arbeiten, der in einer zuge­lassenen Containerwanne steht, die an einem Kranseil hängt«, erzählt Florian Trinkl.

Große Aufmerksamkeit wurde auch der Lärmentwicklung geschenkt. Aufgrund der innerstädtischen Lage sollte der Geräuschpegel 65 Dezibel nicht überschreiten. Deshalb wurde die Lärmentwicklung rund um die Uhr online von einem Fachgutachter überwacht.

Kürzere Bauzeit dank Saugbagger

Bei geringem Platzangebot große Entfernungen bewältigen: In den engen Gassen des 1. Bezirks in Wien konnte der Felbermayr-Saugbagger seine Stärken ausspielen.Für den Ausbau eines fünfstöckigen Gründerzeithauses im ersten Wiener Gemeindebezirk war es nötig, rund 150 Tonnen Bauschuttgemisch und Zwischenbodenmaterial vom Dachboden abzutragen. Aufgrund bau- und verkehrstechnischer Maßnahmen war der Einsatz einer Schuttrutsche nicht möglich. Aber auch die damit verbundenen Staub- und Lärmemissionen wären für die Anrainer und Geschäfte nicht zumutbar gewesen. Zum Einsatz kam schließlich ein Saugbagger von Felbermayr Bereich Abfallwirtschaft.

»Der Einsatz eines anpassbaren Saugschlauches macht auch Entfernungen von 200 Metern,zwischen Fahrzeug und Einsatzort möglich«, erklärt Manuel Zitzler von Felbermayr. Im Falle dieses Auftrages wurde der Schlauch außen, über die Fassade,  bis zur rund 25 Meter hochgelegenen Dachgaupe geführt. Weitere 30 Meter wurden für das Absaugen des Materials am Dachboden benötigt.

Seine Stärke bewies das Gerät schon beim Aufbau: »Die Rüstzeit betrug nur wenige Stunden«, freut sich Zitzler und nennt damit einen weiteren Vorteil des innovativen Gerätes. Im Betrieb dauerte es etwa 1,5 Stunden, bis der im Saugbagger integrierte und zehn Kubikmeter fassende Container voll war. Entladen wurde der Saugbagger in der nächstgelegenen Übernahmestelle wo das Material auch für eine weitere Verwendung aufbereitet wurde.

Nach etwa fünf Werktagen waren 150 Tonnen Material abgesaugt und für Felbermayr der Auftrag abgeschlossen. »Für den Auftraggeber, die Hazet, bedeutete das eine Verringerung der Gesamtbauzeit von drei Wochen und das bei geringeren Kosten«, sagt Zitzler und freut sich, den renommierten Wiener Bausanierer mit seiner Dienstleistung maßgeblich unterstützt zu haben.

Subscribe to this RSS feed