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Redaktion

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Perfektes Zusammenspiel

Der New Holland Raupenbagger E 485B ist mit einem dreiteiligen Kontergewicht und einem auf drei Meter Spurbreite teleskopierbaren Unterwagen modifiziert.Die Fläche sieht aus wie der Mond, von Kratern übersät. Hier hat ein New Holland Raupenbagger E485B mit einer Terra-Mix Spezialausrüstung zur Impulsverdichtung gearbeitet. Dabei handelt es sich um ein Verfahren zur Verfestigung lockerer Böden. Schluffe, Sande, Kiese oder gemischtes Gut können bis zu einer Tiefe von sieben Metern verdichtet werden. Bei dieser konkreten Baumaßnahme in Trier sollte eine Fläche von 5000 m² verdichtet werden. Beauftragt wurde das österreichische Unternehmen Terra-Mix aus Wettmannstätten, das dieses Spezialverfahren seit einiger Zeit anbietet und erfolgreich angewendet hat.

Als Basis dient ein New Holland E485B Raupenbagger der 50-Tonnen-Klasse mit einem 351-PS-Motor, der für diese spezielle Aufgabe modifiziert worden ist. Zum einen wurde ein dreiteiliges Kontergewicht angebaut, zum anderen der hydraulisch teleskopierbare Unterwagen auf eine Spurbreite von drei Metern ausgelegt. Anstelle des üblichen Baggerauslegers wurde ein Verdichtungshammer montiert. Beim Verdichten fällt ein neun Tonnen schweres Fallgewicht aus einer je nach Verdichtungsgrad und Bodenbeschaffenheit definierten Höhe auf den sogenannten Fuß und komprimiert dadurch den Boden. Der Verdichtungshammer selbst ist über eine Schnellwechselkupplung mit dem Bagger verbunden.

Bei der Aufgabe für die Fläche in Trier wurde in einem Raster von 2,50 Metern Abstand verdichtet. Die zwei Meter starke Bodenaufschüttung wurde auf 1,20 Meter verdichtet. Der Zeitplan wurde exakt eingehalten. Die Zufriedenheit mit Technologie, Verfahren und Basisgerät war groß in Trier. Maschinentechnik, Anbaugerät und die notwendige Elektronik haben perfekt harmoniert.

Brecher für den Hauptbahnhof

Wenig Lärm, wenig Emissionen, viel Leistung: Auf Österreichs Megabaustelle spielen die MFL-Brecher von Ökotechna ihre Stärke aus.Am Gelände des ehemaligen Südbahnhofs in Wien entsteht derzeit auf einer der größten Baustellen Österreichs der neue Hauptbahnhof Wien. Ein Großprojekt, das auch umwelttechnisch aufgrund der innerstädtischen Lage große Anforderungen stellt. Die strengen Auflagen erfüllt hat die Ökotechna GmbH aus Perchtoldsdorf. Ihre mobilen Brechanlagen von der Maschinenfabrik Liezen garantieren bei gleichbleibend hoher Leistung und ausgezeichneter Qualität des gewonnenen Materials sehr niedrige Staub- und Lärmemissionen. Damit sind die MFL-Brecher, die zudem als erste Maschinen Österreichs im Frühjahr 2010 mit dem »Gütezeichen für mobile Recyclinganlagen« ausgezeichnet wurden, prädestiniert für den Einsatz im Wohngebiet. Der 70t-Gigant RCI 130.130 TV schaffte mit seinem Prallbrecher bis zu 3100 Tonnen am Tag, und das teilweise in unmittelbarer Nähe zu den Wohnhäusern. Die universell für Naturstein, Asphalt, Kies und Bauschutt verwendbare Maschine verdaut dabei – je nach Aufgabematerial – Brocken von bis zu 600 mm Kantenlänge (Bauschutt 800x800x300 mm) zur handlichen 0/30 – 0/50 mm Endkorngröße. Und dabei bringt die Maschine alles mit, um selbst nicht zur Umweltbelastung zu werden: Das Dieselaggregat ist komplett eingehaust, die Besprühanlage mit eigenem 800l-Wassertank sorgt sowohl am Brecherein- als auch -ausgang für die nötige Staubniederschlagung.

Damit konnte die Firma Ökotechna den engen Zeitplan nicht nur einhalten, er wurde sogar unterschritten. Anfang März wurde mit der Aufbereitung begonnen, Mitte August waren die Arbeiten abgeschlossen. Dabei wurden rund 250.000 Tonnen Material unterschiedlichster Zusammensetzung aufbereitet und das bei einer größtmöglichen Reduzierung der Transportwege.

Hoch hinaus

Einer der größten Turmdrehkrane in Österreich: der Liebherr 550 ECH 20 Litronic beim Bau des Kühlturmes im Zementwerk Leube.Die Leube-Gruppe zählt zu den führenden Unternehmen der österreichischen Baustoffindustrie. Am Standort Gartenau/St. Leonhard werden rund 30 Millionen Euro in die Modernisierung des Zementwerkes investiert. Das Bauvorhaben umfasst die Errichtung eines neuen Klinkerkühlers und eines 100 Meter hohen Wärmetauscherturmes. Zusätzlich wird ein neuer Drehrohrofen errichtet. Damit sollen jährlich rund 8.000 Tonnen Kohle oder drei Millionen Euro eingespart werden, das bringt ca. 30.000 Tonnen weniger CO2-Emissionen und eine Effizienzsteigerung in der Klinkerherstellung.

Effizienz hat auch in der Bauausführung die oberste Priorität. In nur sechs Monaten muss der Rohbau fertiggestellt werden. Mit den Bauarbeiten wurden die Spezialisten der Alpine Bau GmbH beauftragt. Für den 100 Meter hohen Turm werden in dieser kurzen Bauzeit ca. 5.500 m³ Beton eingebaut. Stahlbauteile mit Gewichten bis zu 20 Tonnen sowie Schalungsteile mit 20 Tonnen und 23 Metern Länge werden versetzt. Das bedeutet ein Höchstmaß an Umschlagleistung für den eingesetzten Kran. Die Wahl fiel auf einen Liebherr 550 ECH 20, der im Verlauf der Bauzeit in drei Kletterschritten auf 78 m, 96 m und 124 m Hakenhöhe geklettert wird. Dieser Kran verfügt über ein besonders großes Lastspektrum und hebt bei einer Ausladung von 41 Metern noch 18 Tonnen. Die Litronic-Ausführung mit 20 % mehr Traglast auf Knopfdruck bewährt sich durch die vielfältigen Hebeanforderungen auf dieser Baustelle.

Der Kran der Baureihe EC-H Litronic ist im Baukastensystem konzipiert und daher sehr anpassungsfähig. Hochleistungsantriebe garantieren maximale Umschlagleistung und steigern damit die Wirtschaftlichkeit. Automatische Lasterfassung, das Fahren mit Mikrogeschwindigkeiten, die Ausnutzung des vollen Steuerhebelweges sowie das Halten der Last ohne Einfall der Hubwerksbremse unterstützen den Kranfahrer bei der sicheren Beherrschung und optimalen Kontrolle des Kranes. Serienmäßig ist das elektronische Monitoring-System EMS an Bord. Die großzügige EC-H Kabine setzt Maßstäbe in puncto Design und Übersichtlichkeit. Mit der großflächigen Verglasung ist die optimale Sicht auf den Arbeitsbereich sichergestellt.

Die Entscheidung zugunsten Liebherrs fiel laut Leube nicht nur aufgrund der Krantechnologie, sondern auch dank des Serviceangebots. Denn das Service-Personal von Liebherr steht mit seinen Dienstleistungen von der Projektierung bis zur Demontage zur Seite.

Die Alternative zum Walzenzug

Mit der Vibrationsplatte DPU 130 von Wacker Neusona wurden die umfangreichen Außenanlagen der neuen Sky-Zentrale bearbeitet.  In Unterföhring in München hat der deutsche Bezahlsender Sky auf einem 25.000 m² großen Gelände eine neue Unternehmenszentrale errichtet. Bei der Bearbeitung der umfangreichen Außenanlagen kam die Vibrationsplatte DPU 130 von Wacker Neuson zum Einsatz. »Die DPU 130 ist so leistungsstark, dass wir mit ihr auch Arbeiten durchführen können, für die wir sonst einen schweren Walzenzug einsetzen«, erklärt Marcus Leuchten, Geschäftsführer der für die Arbeiten an der Außenanlage zuständigen SE Bau Landschaftsbau GmbH. »Gleichzeitig lassen sich aber auch kleinere Arbeiten mit ihr erledigen.« Auf dem großzügigen Areal sind für die GaLaBauer von SE Bau Innenhöfe und die Außenanlagen zu bearbeiten, darunter 6.000 m² Pflasterfläche. Dank der hohen Verdichtungsleistung der DPU 130 konnte auf schwere Walzenzüge verzichtet werden, was zu beträchtlichen Kosteneinsparungen führte. Ein weiterer Vorteil der Wacker Neuson-Platte ist ihr geringes Gewicht. Mit nur 1,2 Tonnen kann sie problemlos mit einem 3,5-Tonner von Baustelle zu Baustelle transportiert werden. Für einen klassischen Walzenzug braucht es hingegen Tieflader.
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