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Redaktion_Report

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Swisscom kauft ein

Demnach beteiligt sich die Swisscom Enterprise Solutions AG im Rahmen einer Kapitalerhöhung an dem in Zürich ansässigen Unternehmen und hält dadurch momentan 49,9 Prozent der Anteile sowie die Option, die Mehrheit bis zum Jahr 2005 zu erwerben.

Unit.Net bietet Dienste für Geschäftskunden an, bei denen Video und Ton mit Schaubildern und Interaktivität kombiniert werden können. Die Company hat Vertriebsniederlassungen in Deutschland, Großbritannien und Spanien.

Laptop-Akku für acht Stunden

Gleichzeitig bieten ausgewählte Modelle der neuen X30 Reihe die Möglichkeit zur drahtlosen Kommunikation über Bluetooth und Wireless LAN. Damit ist der mobile Rechner besonders geeignet für Anwender, die viel auf Reisen sind.

In seiner Grundausstattung verfügt der ThinkPad X30 über eine Akku-Laufzeit von 4,5 Stunden bei einem Gewicht von 1,6 Kilogramm. Die optional erhältliche "Extended Life Battery" erhöht die Arbeitszeit ohne weiteres Aufladen auf fast das Doppelte: Der 450 Gramm leichte zweite Akku lässt sich einfach unterhalb des Gerätes anbringen.

Die optional erhältliche X3 Ultrabase nimmt optische Laufwerke - zum Beispiel CD-ROM oder DVD - auf und verwandelt damit den ThinkPad X30 in ein voll ausgerüstetes mobiles Arbeitsgerät. Darüber hinaus enthält die Ultrabase zusätzliche Features wie Stereolautsprecher und eine PS2 Schnittstelle. Der Einschubschacht "Ultrabay 2000" bietet Platz für die aktuellen IBM Optionen, unter anderem einen Ziffernblock und eine PDA-Ladestation.

Der Europamarkt für Multimedia Messaging Service

Doch bis zum großen Durchbruch muss die Branche noch einige Hürden meistern. Wie diese Herausforderung beschaffen ist, liegt auf der Hand: Als System, mit dem nicht nur Texte, sondern auch Töne, Bilder, Filme etc. per Handy verschickt werden können, ist MMS nicht nur technisch viel anspruchsvoller als SMS oder auch die SMS-Erweiterung EMS (Enhanced Messaging Service), sondern voraussichtlich auch um ein vielfaches teurer.

Wenn mit der Zahl und Komplexität der Nachrichten allmählich auch der übertragungsaufwand höher wird, wird die Geschwindigkeit eine entscheidende Rolle im MMS-Geschäft spielen. Da MMS Paket-basierte Netze nutzen wird, hängt sein Erfolg von der Zugriffsmöglichkeit auf UMTS-Dienste und auf die GPRS-Technologie ab. Gerade hier kommt es jedoch in Europa immer wieder zu Verzögerungen.

Aus diesem Grund geht Frost " Sullivan davon aus, dass MMS-fähige Geräte erst ab 2005 als Massenprodukt und entsprechend kostengünstig erhältlich sein werden. Während für 2002 lediglich mit durchschnittlich fünf MMS-Botschaften pro Monat und Abonnent zu rechnen ist, wird die Frequenz 2006 auf 28 steigen. "Zu diesem Zeitpunkt dürften 66,3 Prozent der Umsätze im Europamarkt für Mobiles Messaging (ohne Mail) mit MMS erwirtschaftet werden," meint Eduardo Gonzalez, Research-Analyst bei Frost " Sullivan. "Damit lassen sich die zu erwartenden Rückgänge im SMS-Sektor mehr als ausgleichen."

Dazu muss es Anbietern allerdings gelingen, die Kosten für den neuen Dienst einzudämmen und eine klare Preisstruktur zu entwickeln. Außerdem gilt es, potenziellen Kunden unterschiedliche Preismodelle entweder nach Datenvolumen, Wert bzw. Art des Inhalts oder auf Pay-per-View-Basis anzubieten. Wie schon bei SMS werden Pre-Pay-Nutzer entscheidend zum Umsatz beitragen. Um diesen Kundenkreis anzusprechen, ist zudem ein Preismodell auf Echtzeitbasis zwingend notwendig.

Dabei ist entscheidend, wie die neue Technologie vermarktet wird: "Damit sich die Kunden nicht - wie bei WAP - nach kurzer Zeit enttäuscht zurückziehen, müssen MMS-Anbieter von Anfang an mit offenen Karten spielen," rät Gonzalez. "Neben den Vorteilen muss auch auf die Grenzen von MMS hingewiesen werden. Die potenziellen Nutzer sollten darüber informiert sein, dass die Displays der Handgeräte aufgrund ihrer Größe und der verfügbaren Farben gewisse Anwendungen ausschließen, sowie darüber, welche Datenraten tatsächlich übertragen werden können - nicht nur theoretisch."

Als wichtigste Akteure im MMS-Markt nennt Frost " Sullivan die Unternehmen CMG, Logica, SchlumbergerSema, Comverse, Alcatel, Motorola, Nokia und Ericsson. Mobilfunkbetreiber werden ihre MMS-Lösungen vornehmlich von bereits existierenden SMS-Anbietern beziehen oder aber, angesichts der finanziellen Belastung im Zusammenhang mit dem UMTS-Netz, von ihren Netzinfrastruktur-Providern. Letztere werden in der Lage sein, MMSCs (Multimedia Messaging Service Center) eingebettet in UMTS-Infrstrukturprodukte und eine End-zu-End-Lösung inklusive MMS-fähiger Handgeräte anzubieten. - Umsätze (in Millionen Dollar): 2002: 68 2003: 1.250 2004: 5.293 2005: 14.262 2006: 26.887

MobilCom: Schmid teilt aus

Beim Kurssturz der MobilCom-Aktie am letzten Freitag (30. August, Anm. d. Red.) könne es nicht mit rechten Dingen zugegangen sein, "da wurde was gedreht“, ist sich der ehemalige Börsestar sicher und gibt seine Sicht der Dinge wieder: Um 17.33 Uhr, drei Minuten nach Börsenschluss in Paris, habe ein französisches Magazin im Internet über einen angeblichen Zahlungsstopp des Großaktionärs France Telecom berichtet. Sieben Minuten später sei diese Behauptung als Tatsache von Reuters über die Ticker geschickt worden. In der knappen Viertelstunde stürzte die Aktie um 25 Prozent nach unten.

Laut Schmid "ein Beleg mehr, wie der Kurs von den Franzosen nach unten gedrückt werden soll.“

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