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Redaktion_Report

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Sony in China

Japanische Elektronikkonzerne setzen auf Produktionsstätten in China. Nach Hitachi und Toshiba will auch Sony ein Werk im Reich der Mitte bauen. Die Investitionen für das Halbleiter-Montagewerk sollen rund 85 Millionen Euro betragen, und durch die in China geringen Lohnkosten zu einer Kostensenkung in der Produktion von Digitalkameras und der Playstation 2 beitragen. Die Geräte werden in China mit Halbfabrikaten aus Japan endgültig zusammengesetzt.

Konzern Controlling bei ACP

Emminger, beeideter Wirtschaftsprüfer, übernimmt damit eine neu geschaffene Position: Das Konzern-Controlling gewinnt für ACP stark an Bedeutung, nicht nur wegen der Größe, sondern auch wegen der Börsenpläne des Unternehmens.

Er soll den Bereich deutlich ausbauen und die Bereiche klassisches Controlling, Finanz- und Rechnungswesen zusammenführen. Auf seinem Programm stehen die Einführung internationaler Bilanz-Standards im Konzern (IAS, US-GAAP) und die Bilanzierung bei den Tochtergesellschaften. Zu seinen Aufgaben gehören auch das Finanzmanagement und betriebswirtschaftliche Optimierungen.

Emminger kommt aus dem Bereich Steuerberatung und Wirtschaftsprüfung. Der gebürtige Wiener studierte Betriebswirtschaft, begann in einer Steuerberatungskanzlei und erreichte leitende Positionen in Wirtschaftsprüfungsgesellschaften.

Neuer Vice President bei UPC Telekabel

Der Schweizer Dubach studierte Wirtschaftswissenschaften in Bern und spezialisierte auf Controlling und Finanzmanagement. Telekom-Branchenerfahrung holte er sich vor allem bei der Swisscom AG, wo er zunächst im Bereich "Strategy and International“ im Controlling tätig war und in weiterer Folge als Corporate Finance Manager das Geschäftsfeld Mergers & Acquisitions betreute. In diesem Zusammenhang war er unter anderem mit der Abwicklung umfassender Telekom-Projekte (sowohl Festnetz als auch Mobil) in österreich, Italien und der Tschechischen Republik betraut.

Als Leiter der Finanzabteilung der Swisscom S.p.A wirkte Dubach am Aufbau dieses Tochterunternehmens in Italien mit, für das er in weiterer Folge innerhalb der AG als Participation Manager verantwortlich zeichnete. Zu seinem Kompetenzbereich zählten darüber hinaus strategische Business Planung sowie die Evaluation internationaler Großprojekte, etwa im UMTS-Bereich.

Seit 2000 war Dubach CFO bei Worldzap UK und Worldzap Schweiz. Worldzap setzt in Zusammenarbeit mit Content Providern und Telekom-Partnern Multimedialösungen für den Mobilfunk- und Wireless-Bereich um - von der Entwicklung bis zur Produktion, vom Copyright bis zur Distribution.

Durststrecke Donaukanal

Der Konjunktiv. Wer ihn im übermaß verwendet, sendet die Botschaft aus: Fix ist nix, alles ist möglich. Und genau das war es, was der Wiener Planungsstadtrat Rudolf Schicker bei der Präsentation des "Masterplans für den Donaukanal“ vermittelte: Sein Plan ist eine Wunschliste eher denn ein Programm.
Da war die Rede von Projekten, die die Uferbereiche des grauen Bands durch die Innenstadt beleben sollen: Ein Steg bei den Gasometern, der "errichtet werden soll“. Der nur für Insider erkennbare Hermannpark bei der Urania "könnte“ ein Sportzentrum erhalten, eine Fähre und eine Unterführung ist "geplant“. Im zentralen Bereich Schwedenplatz "bestünde“ die Möglichkeit, Ausstellungsflächen oder eine Sportmeile zu errichten. Für diese Projekte sucht die Stadt Wien private Investoren, die allerdings noch fehlen.
Einzig der Wohnbau an der Spittelauer Lände ist baureif und startet im Herbst. Dass die Stadtplanung dieses Projekt als ihren Erfolg verkauft, ist eine Wiener Chuzpe: "Eine jahrelange Durststrecke“ sei es gewesen, die Stadt zu einer finanziellen Beteiligung an der Neugestaltung des Uferbereichs zu überreden, hört man vom Bauträger. Für den rhetorisch geschickten Wiener Planungs- und Verkehrsstadtrat wäre es an der Zeit, den Konjunktiv zugunsten der Wirklichkeitsform aufzugeben. Sonst bleibt der Donaukanal noch lange eine Durststrecke.
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