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Redaktion_Report

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update.com: voll Optimismus

Ex-Colt-Boss und nunmehr update-Lenker Gerhard Schubert kann mit sich zufrieden sein. Er hatte ein schwerst angeschlagenes Unternehmen übernommen, doch mittlerweile haben sich die Ergebnisse verbessert, wenn auch immer noch Verluste geschrieben werden.

So stieg das EBIT von minus 5,26 Millionen Euro auf minus 1,42 Millionen. Der Verlust betrug 1,33 Millionen nach 4,89 Millionen im Vorjahresquartal. Für das 2. Quartal plant der ehemalige Präsident des VAT bereits einen positiven Cash-flow, für das 3. und 4. Quartal das endgültige überschreiten der Gewinnschwelle.

Dann soll auch endgültig Schluss sein mit dem New-Economy-Image: auf der Hauptversammlung soll die Namensänderung auf "update" abgesegnet werden.

Außerdem sucht das Unternehmen nach dem Rücktritt von Finanzchef Marcus Mühlberger Mitte April noch immer einen neuen CFO.

Salzburg Mitte

Das Szenario erinnert ein wenig an das zur Zeit häufig in Diskussion stehende Projekt "Wien Mitte". Auf dem 23.000 m² großen Salzburger Bahnhofsgrundstück der Post-Tochter PTI ist ein riesiges Büroprojekt mit 55.000 m²Geschoßfläche geplant. Einen Investor fand die PTI bereits in der deutschen Projektentwicklungsfirma GFI, die sich zu 70 Prozent am Investitionsvolumen beteiligen will. über die Höhe der Investitkosten will man noch keine Aussage treffen, denn die wird sich nach Gebäudehöhe und Architektur richten.

"Das Projekt befindet sich zu Zeit in einer sehr sensiblen Phase", erklärt PTI-Projektleiter Stefan Schmerschneider den Status Quo. Sensibel ist vor allem der Standort des geplanten Büroprojektes. Immerhin müssen am Salzburger Bahnhofsvorplatz verschiedene Nutzungen in Einklang gebracht werden: der Busbahnhof, die öBB, die Tiefgarage, und dann gibt es da noch ein bereits 10 Jahre altes Gestaltungskonzept, das die Stadt Salzburg als Vorlage für dieses Areal erachtet. Die Vorgaben und Wünsche der Stadt und die Ansprüche der künftigen Käufer und Mieter der 55.000 m² Geschossfläche unter einen Hut zu bringen, sind nun Aufgabe der nächsten Monate. "Für einen Großteil der Fläche haben wir bereits Zusagen", so Schmerschneider. Probleme, die modernen, großflächigen Büros restlos an den Mann zu bringen, werden nicht erwartet. Denn die verkehrsgünstige Lage und die Knappheit an ähnlichen Objekten in innerstädtischen Lagen sorgen für Auslastung. Bisher haben sich hauptsächlich österreichische Unternehmen um die künftigen Büros beworben. Die Höhe des Büroturms könnte auch in Salzburg zu einer längeren Diskussion ausarten. "Hier gibt es Befürworter und Gegner", sagt GFI-Eigentümer Heribert Seiffert. Weder die PTI noch die GFI wolle sich derzeit zu einer Aussage diesbezüglich bewegen lassen, das habe schließlich und endlich der Gestaltungsbeirat zu entscheiden. Es ist jedoch anzunehmen, das sich diese in etwa am Hotel Europa orientieren wird, das sich am gegenüberliegenden Ende des Bahnhofsvorplatzes befindet.

Denkmalamt im Visier der FPö.

Massive Kritik an der Vorgangsweise des Bundesdenkmalamtes bei den Sophiensälen übt der Freiheitliche Stadtrat Johann Herzog. Es gebe immer noch keinen offiziellen Bescheid über die Unterschutzstellung, die auch wesentlich früher erfolgen hätte müssen. Auch hätte der Denkmalschutz für alle verbliebenen Teile des Bauwerkes erfolgen können, kritisierte Herzog.
Rudolf Schicker, Wiens Stadtrat für Stadtentwicklung und Verkehr: "Bleibt der Denkmalschutz bestehen, kann der Bauträger das bereits bewilligte Projekt eines Kongress-, Hotel -und Bürozentrums realisieren, das die Umbauung des ehemaligen Ballsaales vorsieht." Dann wäre vor allem darauf zu achten, dass es zu keiner unnötigen Verkehrs- und Lärmbelästigung der Anrainer kommt" stellte Schicker fest.
Werde hingegen der Denkmalschutz aufgehoben, könne der Bauträger neue Projektvorstellungen einreichen. Schicker forderte für diesen Fall die Durchführung eines Wettbewerbs. "Ganz besonders wichtig ist die architektonische Gestaltung - ein solches Projekt bedarf einer heimischen und internationalen Expertise. Dabei darf es allerdings zu keiner Vermehrung der Kubatur kommen. Im Sinne der Stadtentwicklung sollte jedenfalls eine gemischte Nutzung weiterverfolgt werden, also z.B. ein Hotel, Büros und Wohnungen. Wünschenswert ist auch ein Veranstaltungssaal, der sowohl privat wie öffentlich genutzt werden kann. Auch im Falle eines neuen Projektes wird höchstes Augenmerk auf die Umweltverträglichkeit zu legen sein.", schloss Schicker


Strom und Wärme aus Energie-Kukuruz

Mit Mais wollen die Wiener Energiecomfort und die kürzlich gegründete Greenpower GmbH ein Biomassekraftwerk in Dürnkrut betrieben. Zum Einsatz kommt eine ältere Maissorte mit wenig Korn und viel Pflanzenmasse. Sie wird auf einer Fläche von 60 Hektar angebaut und im Kraftwerk Simmering auf ihre energetische Nutzbarkeit getestet. Geldgeber für das Biomassekraftwerk ist eine Investorengruppe aus der Wiener Stadtwerke Beteiligungsmanagement AG und der Porr Infrastruktur GmbH (je 47 Prozent) und der Federspiel ökotechnology Consulting (sechs Prozent). Laut Energiecomfort-Chef Rudolf Pfaff liegen die Kosten für die Dürnkruter Biowärme bei einem normal gedämmten Haus um rund 15 Prozent unter denen einer ölheizung.
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