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Redaktion_Report

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Datenrettung in Wien

Wer hat es nicht schon mal erlebt: plötzlich setzt der noch kurz zuvor reibungslos laufende Computer aus. Blue-Screen, Absturz und Datenverlust sind die Folge. Im Geschäftsleben kann dies eine mittlere Katastrophe bedeuten, wenn wichtige Kontakt-, E-Mail- oder Vertriebsdaten plötzlich unerreichbar sind. Eine Wiener Firma hat sich nun auf die Rettung und Sicherung in solchen Fällen spezialisiert. Man kennt sich aus mit Festplatten- und anderen Speichertechnologien und prüft dieses Know-how ständig bei Computernotfällen.

Qualifizierte Techniker begutachten in der Praxis die beschädigte Festplatte in speziellen, sauberen Umgebungen. Selbst entwickelte Programme und Maschinen ermöglichen die Datenträger zerstörungsfrei zu untersuchen. Man setzt dabei auch auf Weiterbildung: in der schnellen Welt der EDV-Technologien sei es unverzichtbar, durch Fortbildungsprogramme ständig am neuesten Stand der Technik zu sein, so computerrepairs. Eines will man noch betonen: "Lassen sie die Finger einer defekten Festplatte, drehen Sie den Computer keiensfalls wieder auf". Jeder neuerliche Zugriffsversuch könnte Hardware-Schäden verstärken.

1rstwap

Mit seiner Kommunikationsplattform 1rst WAP, die Internet- und Handyfunktion inklusive einem Location Based Service und einer Closed User Community verbindet, hat Fuchs in den letzten Wochen gleich mehrfach gepunktet. So hat er in einer Kooperation mit BMW Indonesien ein System entwickelt, mit dem gestohlene Autos wiedergefunden werden können - und zwar auch dann, wenn das Auto in einer Garage versteckt wurde, wo herkömmliches GPS versagt.

Außerdem hat Fuchs mit mobilkom austria in Lichtenstein und Mobitel in Bulgarien einen Vertrag unterzeichnet. Weiters konnte er in seinem Heimatmarkt Indonesien mit Telkomsel einen Deal fixieren. Das Portfolio umfasst bei allen drei Vereinbarungen Instant-Messaging, Content-Provisioning, Nachrichten aufs Handy, Logos und Ringtones, Mailbenachrichtigung am Handy, Location-basierte Services und Multimedia Messaging. Ebenfalls unterzeichnet wurde ein Vertrag mit dem führenden Telekom-Ausrüster Logica. Außerdem steht Fuchs nach Eigenangaben kurz vor Vereinbarungen mit Mobilfunkanbietern in Italien, Serbien, Russland und China, so der Tiroler aus Brixen im Thale. Verträge mit dem französischen und weiteren europäischen Außenministerien seien ebenfalls in Vorbereitung. Demnach können Reisende, die sich auf der Homepage des Außenministerium eintragen, via 1rstWAP und Handy umgehend informiert werden, wenn in ihrem Urlaubsland die politische Lage eskaliert.

Das System arbeitet laut Fuchs in 130 Ländern auf mehr als 400 mobilen Netzen. Als nächstes will 1rstWAP im Bereich mobile Dating punkten. "Dieser Dienst erhöht die Kundenbindung und steigert den Daten- und Telefonverkehr signifikant", ist sich Fuchs sicher. USP seines Dating-Dienstes sei die Anonymität, da von dem User, sofern er nicht mehr wünscht, nur die Mailadresse bekannt ist. In Kombination mit dem Location Based Service von 1rst WAP kann der Handyuser auch gleich sehen, ob ein datingwilliger Partner in der Nähe ist.

Strukturwechsel belebt Personalkarussel

Es ist schick geworden, die Telekom Austria schlecht zu reden. Tageszeitungen haben am Vorstands-Sessel bereits Dutzende Male gesägt, die Company in Summe an die ach so böse Finanz verkauft und die Performance an der Börse kritisiert. Tatsächlich ist der Telefontanker im internationalen Vergleich aber exzellent unterwegs: Personalabbau on track, der angesagte Ausstieg des Finanzpartners Telecom Italia lässt neue strategische Phantasien frei.

Mit welchen Partnern auch immer: "Sollte der Marketingvorstand tatsächlich nicht nachbesetzt werden, so ergibt sich das aus der Umstrukturierung der Organisation in die Geschäftsbereiche Festnetz, Wholesale und Retail", erklärt Technik-Vorstand Rudolf Fischer dem Report.

TA-Sprecher Martin Bredl fügt hinzu: "Wenn der Aufsichtsrat die Umstrukturierung am 26. November genehmigt, dann wird es auf alle Fälle einen Festnetz-Vorstand geben." Die bisher eher funktionelle Aufgabenverteilung in die Bereiche Marketing, Technik und Finanzen könnte dann der Vergangenheit angehören.

WLL: Startschuss für den Ausbau

Was der Regulator noch vor einem halben Jahr als "nicht widmungsgemäß" bezeichnete, soll diesmal erlaubt sein. Bei der nächsten noch in diesem Herbst geplanten Versteigerung für WLL (Wireless Local Loop)-Lizenzen soll die nutzungsbezogene Einschränkung auf Endkunden fallen. Das bedeutet im Klartext, dass Mobilfunkbetreiber WLL jetzt auch für ihren Netzausbau verwenden dürfen. Der Hintergrund für diesen Gesinnungswandel: "Derzeit herrscht nicht mehr die Nachfrage am Markt, die eine solche Einschränkung rechtfertigen würde," erklärt Sektionschef Hermann Weber von der obersten Fernmeldebehörde. Für den Regulator könnte das natürlich höhere Einnahmen bedeuten. Denn das WLL-Endkundengeschäft alleine schien im Februar 2001 niemanden so recht zu verlocken: "Wir sind damals ausgestiegen, weil uns vom Regulator untersagt wurde, WLL mit unseren Mobilstationen zu verbinden," meint Mobilkomsprecherin Elisabeth Mattes rückblickend. Die ernüchternde Entwicklung am internationalen WLL-Markt habe schließlich den letzten Ausschlag gegeben, keine Lizenz zu erwerben. "Wenn diese Einschränkung beim nächsten Mal fallen sollte, würden wir mitbieten", kündigt Mattes an. Im Ausbau der Mobilnetze sieht Sektionschef Weber heute die Zukunft von WLL: "Wer an den Endkunden gehen wollte, hat sich bereits eingedeckt. Heute können wir die Richtfunkstrecke als letzte Meile auch für GSM- oder UMTS-Netze frei geben."
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