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Rubble Master

Rubble Master, Spezialist für Compact Crushing, erhielt im Rahmen des 13. Best Business Award den ersten Platz beim »Best Business Award für nachhaltige Unternehmensführung« in der Kategorie der Unternehmen zwischen 31 und 100 Mitarbeitern. Das BBA Forum fördert die Stärkung der Wirtschaftsregion Ostbayern, Oberösterreich und Südböhmen.

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Biotrucker

Nicht Diesel, nicht Biodiesel, sondern Pflanzenöl als dritte Alternative präsentierte kürzlich Raiffeisen Leasing. Das Produkt könne Frächtern ökologische Entlastung und ökonomische Vorteile bringen. Entwickelt wurde der Treibstoff in einer Kooperation der Technischen Universität (TU) Wien mit SKK Austria Energie. Erzeugt wird er aus dem nahezu CO2-neutralen Soja oder Raps, erste Messreihen hätten gezeigt, dass durchaus Potenzial für eine Partikelausstoßreduktion gegeben ist. Der Lkw-Betreiber sollte einen mindestens 40.000 Liter großen Tank im Unternehmen haben, damit eine wirtschaftliche Belieferung gewährleistet ist. Steht kein entsprechender Sprit zur Verfügung, kann auch herkömmlicher Diesel beigemengt werden. Neben Frächtern wie Pölzleitner, Eibinger oder Paulischin ist der Frächter Frikus ein Großabnehmer, wo mittlerweile alle der 400 Lkw umfassenden Flotte auf Pflanzensprit umgestellt sind. »ökologisch ist die Umstellung ein Vorteil, ökonomisch sicher kein Nachteil«, so Geschäftsführerin Regina Friedrich. Bedenkt man, dass Pflanzensprit derzeit pro Liter um zehn bis 15 Cent günstiger als fossiler Dieseltreibstoff ist, ergibt sich eine durchschnittliche Kostenersparnis von einigen tausend Euro pro Fahrzeug. SKK-Geschäftsführer Heinz Sittenauer stellt fest, dass bei einer Umstellung aller Lkw-Flotten in österreich (60.000 Lkws über 3,5 Tonnen) etwa fünf bis sechs Millionen Tonnen CO2 pro Jahre eingespart werden könnten. SKK gibt sechs Jahre Garantie gegen Motorbruch und für eine Gesamtlaufleistung von 1,1 Millionen Kilometern pro Motor. Raiffeisen Leasing will ihrerseits neben Know-how für Finanzierungen und Strukturierungen auf diesem Gebiet auch die firmeneigene Dienstwagenflotte auf Bio-sprit umstellen, erklärt Peter Engert.
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Kraftwerks eröffnung

Sattler energie consulting spart jedes Jahr den Stromverbrauch von fast 100.000 Haushalten ein. Mitte Juni wurde in Gmunden das »Kraftwerk« der besonderen Art feierlich eröffnet. »Wir stehen immer vor dem Problem, dass man die Ergebnisse unserer Arbeit - Energieeinsparungen - nicht sehen, nicht angreifen, nicht fotografieren kann. So kam uns die Idee mit dem Energiesparkraftwerk«, sagt Peter Sattler, Gründer und Geschäftsführer der sattler energie consulting. Materiell ist das Energiesparkraftwerk »bloß« ein Metallkasten, auf den die Namen jener Betriebe montiert wurden, die bislang die Dienste von sattler in Anspruch genommen haben. Die wahre Bedeutung des Kraftwerks liegt somit in seiner Symbolik: Es stellt die gemeinsame Anstrengung der Betriebe für weniger Energieverbrauch dar - und jene 300 Millionen Kilowattstunden, welche jedes Jahr durch die Beratungstätigkeit der sattler energie consulting von deren Kunden eingespart wurden. Das entspricht dem Stomverbrauch von fast 100.000 Haushalten, also aller Linzer Haushalte. »Die Energiekosten unserer Kunden konnten im Durchschnitt um zehn Prozent reduziert werden, in vielen Fällen noch deutlich mehr«, sagt Sattler.
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Manöverkritik

Baumpflanzung statt Spatenstich. Mit diesem Akt ging der offizielle Start für das über vier Jahre hindurch entwickelte Projekt Boku 3, das inzwischen zum Vienna Institute of BioTechnology geworden ist, über die Bühne. »Die Großartigkeit des Dings, rechtfertigt auch die Weile«, erklärte dazu der Wiener Bürgermeister Michael Häupl. Die Stadt sponsert das VIBT mit zehn Millionen Euro verteilt auf zehn Jahre - für einen Gerätepool. »Die Erweiterung der Muthgasse zeugt von Mut, Wien ist Wissenschafts- und Forschungsstandort der ersten Kategorie«, ergänzte Wissenschaftsminister Johannes Hahn. Errichtet wird um rund 40 Millionen Euro ein Bau mit einer Nutzfläche von 24.000 m2, 10.000 m2 werden an Spin-Off-Unternehmen vermietet.

Podium
Nach dem Abzug der Politprominenz gingen renommierte Wissenschafter daran, über Biotechnologie in Europa und den Forschungsstandort österreich zu diskutieren. »österreich ist nur dabei, weil es Austragungsort ist«, bemerkte Franz Fischler mit dem Verweis auf die Fußball-EM. Dies zeige ganz klar die Bedeutung von Austragungsorten, meinte der Präsident des ökosozialen Forums. Seiner Meinung nach sei in österreich eine Neuorganisation der angewandten Forschung notwendig. »Der Wille der Politik, Projekte zur Praxis zu bringen, fehlt«, konstatiert er. In Irland sei es dagegen exzellent gelungen, die Hierarchie zwischen Wissenschaft, Wirtschaft und Politik abzuschaffen. Dies sei hierzulande nicht der Fall. Eine wichtige und notwendige Voraussetzung zur Forcierung wissensbasierter Wirtschaft sei auch Risikokapital - »ein europäisches Problem«, wie Fischler meint. »Wir brauchen den Treibstoff Kapital«, bekräftigt Hermann Katinger, Leiter des Instituts für Angewandte Mikrobiologie an der Boku. Die Banken müssten dazu animiert werden, einen Teil ihrer Gewinne als Spielkapital für die Zukunft zu verwenden. Der Mangel an Risikokapital sei schon in den siebziger Jahren evident gewesen. Damals hatte Katinger Kontakt zu den Gründern des US-Gentechnikkonzerns Amgen aus Toronto. Eine Kooperation sei letztlich an der Infrastruktur und am Geld gescheitert, das in Wien nicht aufzutreiben war, so der Biotechnologe. Heute ist Amgen mit einem Umsatz von 14,2 Milliarden Dollar (2006) der weltweit größte Biotechnologiekonzern.
»In österreich wird viel getan, es geht aber etwas zu langsam, die Politik redet viel«, urteilt Josef Penninger, wissenschaftlicher Direktor am Institut für Molekulare Biotechnologie der österreichischen Akademie für Wissenschaften, der lange Jahre als Pricipal Investigator für Amgen in Kanada tätig war. Im Segment Biotechnologie werde der Graben zwischen österreich und den USA größer. »Wir müssen froh sein, wenn wir mit Ländern wie Indien, China und Singapur mithalten können«, urteilt Penninger. Seiner Ansicht nach sei es an der Zeit, dass das Land Schwerpunkte setze und die vorhandenen Mittel kontrolliert dorthin verlagert. Mittelfristig, so seine Prognose, würden in Europa etwa fünfzehn Forschungsuniversitäten übrig bleiben, österreich sollte darauf achten, dabei zu sein. Zustimmung dazu kommt vom früheren EU-Agrarkommissär Fischler. »Wir müssen dringend verstehen, dass die Biotechnologie so umfassend ist, dass eine Spezialisierung erforderlich ist.« Dazu müssten schlaue Köpfe ein paar wesentliche Antworten geben. »Welche Kriterien sind in der Definition der Schwerpunkte ausschlaggebend, ist die zentrale Frage, um die man sich in österreich bislang herumgedrückt hat«, mahnt er und plädiert dafür, den Oktopus zum Wappentier der Ingenieurwissenschaften zu machen. Das Tier mit den großen Augen und langen Armen soll Symbol sein für die Zusammenführung von Disziplinen, die sich gegenseitig anreichern, ergänzen und befruchten. »Die Frage ist, inwieweit die Integration gelingt, Wissenschaft passiert in Teams, da menschelt es«, gibt Uwe Slytr, Vorstand des Zentrums für NanoBiotechnologie am VIBT zu bedenken. Doch selbst wenn dem Eigensinn und der Profilierung Einhalt geboten werden kann, spielt auch die Infrastruktur eine wesentliche Rolle. Auch hier gilt es, noch Brücken zu bauen. Ein guter Beginn wäre die geplante Verbindungsbrücke zwischen der Boku »alt« in der Muthgasse und dem nun gegenüber neu entstehenden Gebäude, die derzeit ungewiss ist - aus wirtschaftlichen Gründen.

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Langfristig verlässliche Substanzwerte

Die österreichischen Stromriesen haben sich 2007 an der Börse nicht in Szene setzen können. Nach heftigen Schwankungen markiert die Aktie von EVN (WKN 878279) in etwa den Wert vom Jahresanfang, Verbund (WKN 877738) notiert zum Redaktionsschluss (13.7.2007) fast 10% darunter. Die Tendenz zeigt abwärts/seitwärts.
Die deutsche E.ON AG (WKN 761440) hingegen ist auch kurzfristig für weitere Kursgewinne gut. Immerhin läuft dort seit 27.6.2007 ein Aktienrückkaufprogramm in Gesamtausmaß von 7 Mrd. Euro mit dem Ziel einer Verringerung der Aktienanzahl von 659,2 Mio. auf 603 Mio. Stück bis Ende 2008: Täglich werden zirka 250.000 Aktien zurückgekauft und damit in diesem und im nächsten Jahr jeweils eigene Aktien im Wert von 3,5 Mrd. Euro, um das Grundkapital zu verringern. Bankanalysten haben daher kürzlich das Kursziel der E.ON-Aktien von aktuell zirka 124 Euro auf 130 Euro erhöht.
Der europäische Branchenprimus hat im Juni seine Mehrheitsbeteiligung von 50,1% an dem österreichischen Mobilfunkunternehmen One verkauft und daraus einen Mittelzufluss inklusive einer Rückzahlung der Gesellschafterfinanzierung von 550 Mio. Euro luk-riert, woraus ein Buchgewinn in der Größenordnung von 330 Mio. Euro resultieren wird. Der deutsche Energieriese trennte sich mit diesem Schritt von seiner letzten nichtstrategischen Beteiligung und vollzieht nunmehr den reinen Fokus auf das Gas- und Energiegeschäft. In den letzten sieben Jahren erzielte E.ON aus der selbst auferlegten »Entschlackung« Erlöse in Höhe von mehr als 60 Mrd. Euro und schwimmt im Geld.Die versuchte übernahme des spanischen Stromversorgers Endesa ist allerdings nach einem harten Bieterkampf an den Abwehrhürden der spanischen Regierung gescheitert. Stattdessen kamen der italienische Energieriese Enel und der spanische Mischkonzern Acciona mit einem Gebot von 42 Mrd. Euro zum Zug. E.ON erhielt im Gegenzug von Enel bestimmte Geschäftseinheiten und Endesa-Beteiligungen in Spanien, Frankreich und Italien in einer Größenordnung von 10 Mrd. Euro, darunter in Spanien den Versorger Viesgo. Damit gesellt sich E.ON zu den übrigen Endesa-Konkurrenten wie Iberdrola, Union Fenosa und Gas Natural.
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