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Wärme zum Sonnentarif

Vor allem die Frage der Installation von Solaranlagen im Wiener Gebäudebestand wurde eingehend erörtert. Fazit: Es kostet etwas mehr, spart dafür aber CO2. Und moderne Architektur ist damit auch machbar.

\"Die Sonne schickt keine Rechnung - der Installateur wird das möglicherweise schon tun!“ Dass die Solartechnologie zur Warmwasserbereitung und Raumheizungsunterstützung auch etwas kostet und nicht, wie es Verfechter dieser umweltfreundlichen Technologie manchmal verkürzt darstellen, gratis ist, wurde auf der im Wiener Museumsquartier abgehaltenen Fachtagung \"Solares Wohnen in Wien“ löblicherweise nicht ausgeklammert. Weder von Robert Korab, der eine Situationsanalyse der Solartechnologie im Wiener Wohnbau abgab, noch von einem der anderen Vortragenden auf der von klima:aktiv Solarwärme gemeinsam mit der Wien Energie Gasnetz veranstalteten Tagung.

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RIV

Die Raiffeisen Immobilien Vermittlung steigt in Niederösterreich in die Bauträgerbranche ein. In Niederösterreichs sollen kleinvolumige Wohnbauprojekte finanziert, umgesetzt und verwertet werden.

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Kultmarke macht Kulthandy

Jeans sind das ultimative Kult-Kleidungsstück schlechthin. Es gibt kaum jemanden, der keine hat. Die wohl bekannteste Jeansmarke ist dabei die Firma Levis, da der der Firmengründer Levi Strauss als Erfinder der blauen Beinkleider gilt. Mittlerweile ist aus dem Hersteller von Arbeitskleidung ein großer Modekonzern geworden, der sich nicht mehr \"nur\" auf Jeans beschränkt geworden. Und wie es andere Modekonzerne Prada oder Dolce & Gabanna vorgemacht haben, präsentiert jetzt auch Kultmarke ein eigenes Mobiltelefon.

Das Levis-Handy soll sich auf die Wurzeln der Marke in Form von Denim, Nieten und Kurven besinnen und vor allem jugendliche Kunden ansprechen sollen. Obwohl derzeit nur wenige Details bekannt sind, wird das Mobiltelefon keine aufregenden Funktionen bieten. Das Handy soll mit einer 2-Megapixel-Kamera und einem MP3-Player ausgestattet sein. Bluetooth und ein Microcard-Slot sind ebenfalls mit an Board. Außerdem besteht die Möglichkeit Bilder und Videos auszutauschen. Das Mobiltelefon kann an einer Kette gehalten werden, um das Gerät möglichst bequem aus der Jeanstasche oder aus einer anderen Tasche zu ziehen.

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Fiat – Fehler in allen Teilen

Mittlerweile lese ich von „Euro-Dämmerung“ (W. Münchau) und vom Endspiel um den Euro. In der ganzen gefühlten, gedachten oder gemachten Panik kommt erstens die Situation in den USA ein wenig aus dem Blickfeld. Und zweitens muss bei allem QE, Operation Twist, ESM, Bankenunion, Eurobond das Gemeinsame gesehen werden – es sind Ingredienzien der Spätphase der heutigen Fiat-Papierwährungen.

Die aktuelle Situation ist extrem: Während die Zinsen für die PIIGS untragbar werden, haben die 10-jährigen US-Renditen kürzlich ein solch tiefes Niveau erreicht wie zuletzt zu Beginn des 19. Jahrhunderts. Auch die deutschen Renditen sinken von einem Tief zum nächsten. Das signalisiert nicht etwa, dass beide Staaten kein Verschuldungsproblem haben. Im Falle der USA wirkt die Tatsache, dass die Fed die Zinsen am langen Ende durch Käufe drückt. So lange die Bond-Kurse steigen, werden asiatische Export-Nationen bei der Stange gehalten, die ihre Währungen durch Kauf von Staatsanleihen der USA nach unten manipulieren. Im Falle Deutschlands spielt eine wichtige Rolle, dass die Schweizer Nationalbank Bunds kauft, um den Euro bei 1,20 festzutackern.

Treten wir mal zurück: Seit Jahrhunderten verschulden sich Staaten, zunächst um Kriege zu führen. Häufig genug waren sie dann weder willens noch fähig, die Schulden zurück zu zahlen. Sich häufende Staatspleiten machten es im Laufe der Zeit immer schwieriger, das Spiel zu wiederholen. Zunächst besann man sich darauf, das eigene Geld durch Einsatz von niederwertigeren Metallen physisch zu entwerten. Schließlich wurde die Bindung an einen materiellen Wert (meist Gold) ganz aufgegeben, es entstanden die Fiat-Geldsysteme als notwendige Ergänzung des späten Kapitalismus.

Der letzte Damm diesbezüglich brach 1971 mit dem Ende des Bretton Woods Systems. Damit war der Weg frei zu fast beliebiger Abwertung des umlaufenden Geldes. Anfangs bemühte man noch die Notenpresse, heutzutage reicht ein Computer. Niedrige Zinsen reizen zum Schulden machen, neben den Notenbanken schaffen auch die Geschäftsbanken Geld, indem sie Kredite vergeben. Der Wert des Geldes sinkt weiter. Das führt zu steigenden Preisen (zumindest bei Finanz-Assets), gleichzeitig niedrige Zinsen heizen Spekulationsblasen an.

Die Regierungen spielen bei dem Spiel gerne mit, Staatsschulden wurden zur Regel. Denn solange sich Spekulationsblasen entwickeln, verbreitet sich ein trügerisches Bild von Wohlstand. Zudem sorgt die Geldentwertung für steigende Steuereinnahmen, während der reale Wert der Staatsschulden sinkt. Gleichzeitig fungieren Staatsschulden als versteckte Umverteilungs-Steuer, mit ihrer Hilfe werden Geschenke für die eigene Klientel finanziert. Man denke nur daran, dass ein großer Teil der Wähler sein Einkommen vom Staat bezieht. Noch wichtiger: Eine solche Politik bedeutet auch eine Umverteilung in Richtung Finanzindustrie, die an Zins und Zinseszins gut verdient und auch über die steigende Schuldenlast einen steigenden Einfluss auf die Politik bekommt.

Die Forderung der Finanzwissenschaft nach antizyklischer Haushaltspolitik wird da geflissentlich überhört. Dieter Meyer, Ministerialrat a. D. im Finanzministerium eines Bundeslandes, betreibt seit vielen Jahren eine sehr informative Internetseite, wo er die deutsche Schuldenpolitik seit Mitte der 1960er Jahre aufarbeitet. Er schreibt: „Die Kreditfinanzierung der öffentlichen Haushalte ist zum fiskalisch nutzlosen Selbstzweck entartet. Sie dient nicht mehr der eigentlichen Haushaltsdeckung, sondern der Finanzierung der von ihr selbst erzeugten Tilgungs- und Zinsausgaben.“ (Ebenfalls sehr informativ auch die Seite Staatsverschuldung eines Flensburger Rechtsanwalts).

Insbesondere seit der Finanzkrise 2008 kommt hinzu, dass die Staaten in großem Stil kreditfinanzierte Bailouts für das Bankensystem betreiben. Und mittlerweile erstrecken sich Bailouts schon auf ganze Staaten (wohlgemerkt unter klarem Verstoß gegen europäische Verträge).

Damit nähert sich die staatliche Schuldenpolitik unaufhörlich dem „Minsky-Moment“, in dem die spekulative Finanzierungsblase platzt. Die Diagnose gilt für nahezu alle industrialisierten Länder und unabhängig von den besonderen Umständen der Eurokrise. Wie kommt man da wieder raus?

Austerität, das Mittel, das der IWF im Falle seines Eingreifens bei Krisen standardmäßig verabreicht, kann die Situation schnell verschlimmern und zu einer deflationären Spirale führen. Die Verschuldung zurückzuführen ist ein Mittel, das vor einer Finanzkrise vorausschauend eingesetzt werden muss. Aus den oben geschilderten Gründen „verzichtet“ man aber „gerne“ darauf. Ist die Krise bereits ausgebrochen und Gesamt-Nachfrage wie Kreditvergabe sinken, kann zusätzliches staatliches Sparen die Lage weiter verschlimmern.

Systemimmanent gedacht führt nur ein Weg aus dieser Situation heraus: Noch mehr Schulden machen. Die Bond-Märkte werden dies ab einem bestimmten Punkt nicht mehr mittragen, die Zinsen steigen auf untragbare Niveaus – siehe bei den PIIGS. Dann bleibt nur noch, dass die Notenbanken die Staatsschulden direkt oder indirekt finanzieren. Dies geschieht bereits, bei der Fed direkt über die QE-Programme und die „Operation Twist“, bei der EZB z.B. zuletzt indirekt über die LTROs.

Was nach der Theorie wünschenswerterweise folgen sollte, ist Inflation. Die lässt die Steuereinnahmen steigen, gleichzeitig sinkt der reale Wert der öffentlichen Schulden. Die Immobilienpreise steigen, das hilft notleidenden Hypotheken (z.B. in den USA), bzw. den Banken, die darauf sitzen. Die Hoffnung hierauf hatte bis vor kurzem z.B. den Hausbau-Index HGX in den USA bis auf 28% über den Stand vom Jahresanfang steigen lassen. Wenn mit den zusätzlichen Staatsschulden sinnvolle Infrastrukturprojekte finanziert werden, kann das die nominale BIP-Entwicklung positiv beeinflussen und so sogar die BIP-Schuldenquote stabilisieren und die Schuldenqualität verbessern.

Die langfristigen Folgen solcher Politik: Ordnungspolitisch ist sie eine Katastrophe, sie unterstützt „moral hazard“, neue, noch größere Spekulationsblasen sind die Folge. Marode, „systemrelevante“ Banken werden am Leben gehalten – es wäre langfristig billiger, sie sofort zu liquidieren.

Die „Märkte“ interessieren sich nicht für solche Argumente. Für sie steht im Zentrum, kurzfristige Gewinne zu erzielen. Womit, wodurch – Nebensache. Und ob das langfristig vielleicht kontraproduktiv ist – uninteressant.

Fragen wir, warum der Crack-up Boom, der nach Herbst 2008 eben mit genau den oben skizzierten Ideen los getreten wurde, nicht lange genug gehalten hat, um einen selbsttragenden Aufschwung herbeizuführen. Selbst in den USA, wo diese Ideen noch am konsequentesten verfolgt wurden, beginnt die Wirtschaft zu lahmen.

Eine Antwort gibt der folgende Chart. Die Situationen der frühen 1980er Jahre und die 2008ff sind hinsichtlich des Krisenauslösers recht gut vergleichbar. Wenn man die jährliche Entwicklung der Schuldenquote („Debt/nomGDP y/y%chg“ im oberen Chart) verfolgt, wird deutlich, dass diese während der akuten Phase des Platzens der Schuldenblase („Trough“) in den 80ern sogar noch anstieg und in der gesamten Folgezeit nicht negativ wurde – ganz im Gegensatz zu den zurückliegenden Jahren, als dieses Maß sogar absolut schrumpfte (bis auf minus 5%). Daraus lässt sich folgern, dass nach dem offenen Ausbruch der Finanzkrise nicht genügend Schulden gemacht wurden, um gemäß Beispiel aus den 80er Jahren den Folgen entgegenzuwirken.

Nicht vergleichbar sind die beiden Situationen aber hinsichtlich des absoluten Verschuldungsniveaus aller Wirtschafts-Sektoren zusammen („Debt“ im unteren Chart). Es beträgt heute in den USA rund 250% des BIP, damals lag es unter 100%. Auch wenn die Zinsen in den zurückliegenden 30 Jahren deutlich gefallen sind, ächzt die Volkswirtschaft unter der Zinseszins-Last der Alt-Schulden. Die Realwirtschaft wird extrem anfällig gegen künftige Unwägbarkeiten, steht auf keinem soliden Fundament mehr. Dass sie im langfristigen Vergleich seit den 1990er Jahren an Agilität verliert, lässt sich an vielen Makroindikatoren ablesen, u.a. auch daran, dass die Inflation nicht so richtig ins Laufen kommt.

Wenn zusätzliche Schulden überhaupt noch aus der Misere helfen, dann müssen sie in einer solch gewaltigen Überdosierung verabreicht werden, dass einem nur schwindelig werden kann. Bei solchen Dimensionen sind die Notenbanken gefragt.

Und so verwundert es nicht, dass Bernanke am Donnerstag die „Märkte“ enttäuschte, als er in seiner Anhörung vor einem Kongress-Ausschuss sich zwar grundsätzlich für weitere geldpolitische Stimuli offen zeigte, aber keine konkreten Hinweise geben wollte. Ebenfalls nicht verwunderlich, dass Edelmetalle mit der Bernanke-Rede einen kräftigen Dämpfer bekamen – sie waren in Hoffnung auf baldige Geldvermehrung vor einigen Tagen bereits kräftig angesprungen.

So wie Bernanke die Erwartung weiterer Liquiditätsflut am köcheln hält, so signalisierte auch EZB-Draghi einen Tag zuvor, dass er bereit ist, den Geldhahn erneut aufzureißen, wenn die Politik ein paar Strukturreformen mehr umsetzt. Das scheint mir dasselbe Spiel wie im Dezember, als Draghi zunächst mit dem Finger auf die Politik zeigte, die hat daraufhin den unsinnigen Fiskalpakt beschlossen und dann kam kurze Zeit später der erste LTRO.

Bis hierher hatte ich alles von der systemimmanenten Warte betrachtet. Ich bleibe noch dabei und komme auf die Eurokrise zurück. Aus dieser Sicht wären Eurobonds ein probates Mittel – am besten kombiniert damit, dass die EZB sie in Massen ankauft. Wen kümmert es, dass ihr das nicht erlaubt ist – der Bailout von Eurozonen-Staaten ist ja auch nicht erlaubt. Die „Märkte“ würden Eurobonds feiern – keine Frage. Und deswegen kommen sie auch – die Frage ist nur, wann.

Jetzt verlasse ich die systemimmanente Sicht. Und da kann ich leider nichts anderes feststellen, als dass die Fiat-Geldsysteme mit großen Schritten auf ein Desaster zumarschieren. Eurobonds, ESM, Bankenunion und dergleichen verschaffen ein wenig Luft, mehr nicht. Für eine politische Union in Europa gilt das gleiche. Das Steuer wird dadurch aber nicht herumgerissen.

Zu den ökonomischen Problemen, die das Fiat-Geldsystem verursacht, kommen die politischen Probleme hinzu: Von der herrschenden Politikerkaste kann man nicht erwarten, dass sie fortan vernünftige, vorausschauende Finanzpolitik betreiben wird – eine Finanzpolitik auch, die gegen Interessen großer Teile der Finanzindustrie agieren müsste.

Was man von ihr in der aktuellen Situation erwarten muss, ist, dass sie alles tut, um das Fiat-Geldsystem so lange wie möglich am leben zu halten. Daher glaube ich auch nicht, dass der Euro jetzt scheitert. Denn noch sind deutsche Reserven zu verteilen. Und das geschieht unter der Regierung Merkel oder unter einer anderen, etwa der der jetzigen „Opposition“. Wie die Mittel hierzu heißen, ob ESM, Target2, Eurobonds oder Bankenunion nach Brüsseler Vorbild (und mit spanischer Genehmigung), ist dabei zweitrangig.

Fiat – F_ehler i_n a_llen T_eilen:
Dass sich die innere Logik des Fiat-Geldsystems so entfaltet, ist nicht zwangsläufig. Aber um das zu verhindern, müssen die Bürger der Eurozone und anderswo ziemlich rasch aufwachen…


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Vom Techniker zum Strategen

Es ist nicht immer offensichtlich und nicht jeder will es wahrhaben, aber die IT bestimmt unseren Alltag. Ob im Privat- oder Berufsleben, ohne IT geht wenig bis gar nichts. Dennoch stehen viele der IT skeptisch bis negativ gegenüber. Das zeigt sich vor allem bei Klein- und Mittelbetrieben. Zu einem gewissen Prozentsatz haben sich die IT-Unternehmen diese Skepsis ihrer potentiellen Kunden aber selbst zuzuschreiben. Nicht vergessen sind die Zeiten, in denen die IT-Spezialisten wie Heuschrecken über die Unternehmen hergefallen sind und selbst Klein- und Kleinstunternehmen zu Investitionen in unausgereifte oder schlicht überflüssige IT-Lösungen bewegt werden sollten. Für viele Unternehmen, die den Verlockungen der schönen, neuen Welt erlegen sind, folgte ein böses Erwachen. Der versprochene Mehrwert war nicht ersichtlich, die Lösungen fehleranfällig und zum Teil auch Existenz bedrohend. Stichwort: unausgereifte Voice over IP-Lösungen. Die logische Konsequenz vieler gebrannter Unternehmer war eine Renaturierung der IT-Landschaft. Man beschränkte sich wieder auf Grundrechnungsarten der IT. Ausgeklügelte Lösungen traten in den Hintergrund, das simple Funktionieren in den Vordergrund.
Den IT-Unternehmen ist das freilich nicht genug. Nachdem die Talsohle durchschritten ist, die Wunden geleckt sind und das Werkel wieder läuft geht man in die Offensive. \"Auf die Unternehmen warten erhebliche Wachstumspotenziale und Wettbewerbsvorteile durch den strategischen Einsatz von IT-Lösungen“, verspricht Nikolaus Kimla, Geschäftsführer des IT-Systemhauses uptime.
Dass die Unternehmen noch nicht dort sind, wo IT-Dienstleister wie Kimla sie gerne hätten, zeigt auch eine von uptime beauftragte Studie der Peter Hajek Public Opinion Strategies GmbH, die die Einschätzungen österreichischer Unternehmen und ihrer Entscheidungsträger zum Thema IT erhoben hat. Demzufolge verfügt nur etwa ein Drittel der befragten 300 Unternehmen über eine eigene IT-Abteilung, die mindestens zwei Personen umfasst. Diejenigen die über eine eigene IT-Abteilung verfügen sehen diese in erster Linie als technische Einrichtung an. Nur 23 Prozent der Unternehmen gestehen ihren IT-Experten eine strategisch relevante Position zu. Lässt man die Befragten einen Blick in die Zukunft werfen, ändert sich das Bild: Für 48 Prozent geht der Trend bei den IT-Verantwortlichen eindeutig in Richtung strategische Konzeption, nur noch 28 Prozent betonen die technische Gestaltung. überdurchschnittlich stark sehen Entscheidungsträger in den großen Unternehmen eine künftig stärker strategisch angelegte Rolle der IT-Verantwortlichen. Ein Paradigmenwechsel zur gegenwärtigen Situation. \"Der Trend in der IT-Welt geht in Richtung strategische Dienstleistung. Nur technisches Know-how wird in Zukunft zu wenig sein“, interpretiert Meinungsforscher Peter Hajek. Das sollte auch eine Aufwertung der IT-Verantwortlichen zur Folge haben. Für 51 Prozent der befragten CIOs ist klar, dass der IT-Verantwortliche Mitglied der Geschäftsführung oder des Vorstands sein sollte. Bei CEOs fällt die Begeisterung über diese Aufwertung mit 28 Prozent deutlich geringer aus.
Welche Produktivitätspotentiale in IT-Lösungen schlummern, zeigt das in der Studie untersuchte Praxisfeld der elektronischen Datenverwaltung. In 57 Prozent der befragten Unternehmen gibt es keine eigene Software, um elektronische Unterlagen automatisch zu suchen, zu kategorisieren und systematisch zu verwalten. Dabei ist alarmierend, wie hoch die Unternehmen die Produktivitätsminderung durch das Nichtfinden von Daten einschätzen. \"Uns wurde von den Unternehmen eine geschätzte Produktivitätsminderung von 25,6 Prozent rückgemeldet“, sagt Hajek.

Das Fazit der Studie ist für Hajek und Kimla eindeutig: Die Kluft zwischen Theorie und Praxis ist enorm. \"Für einen auffallend großen Teil der befragten Betriebe präsentiert sich die IT-Thematik als technisches Nebenthema. Immer mehr Unternehmen sehen in IT-Lösungen jedoch die Chance, ihre Business Prozesse zu optimieren und vom strategischen Einsatz zu profitieren“, sagt Hajek. Für Kimla zeigt die Studie die gestiegene Sensibilität der Unternehmen für die strategische Komponente von IT-Lösungen. \"Und genau dort liegt auch die Zukunft der Bedeutung von IT für Wachstum und Wertschöpfung.“

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Wechsel bei Alcatel-Lucent

Manuela Klier, 37, ist mit 1. Juli Bernhard Mayr als Leiterin der Unternehmenskommunikation bei Alcatel-Lucent Austria AG nachgefolgt. Klier übernimmt die neue Aufgabe zusätzlich zu der Leitung von Marketing und Business Development für das österreichische Konzernunternehmen. \"Ich freue mich sehr über meine neue Aufgabe. Durch die Bündelung der Unternehmenskommunikation mit dem Marketing wird ein effizientes und zugleich effektives Kommunikationsmanagement gewährleistet\", umschreibt sie ihr Verständnis ihres nun vergrößerten Managementbereichs.

Manuela Klier ist Absolventin der Wirtschaftsuniversität Wien und seit 1996 im Marketing des Unternehmens in unterschiedlichen Positionen tätig. Ihr Aufgabenspektrum reichte unter Anderem von Produktmarketing bis hin zur Marketingverantwortung für den Aufbau eines neuen Geschäftsbereiches. Seit 2006 zeichnet sie für das strategische Marketing von Alcatel-Lucent in österreich verantwortlich.

Bernhard Mayr übernimmt zusätzlich zu seiner Funktion als Leiter der Rechtsabteilung von Alcatel-Lucent Austria AG die juristische Betreuung von Outsourcingprojekten des Alcatel-Lucent Konzerns mit Telekombetreibern in 41 Staaten in Europa.

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Abgang und Neugründung

Als neues Unternehmen für IT-Services im SAP-Umfeld geht nun C07 IT-Operations an den Start. C07 steht unter der Leitung von Robert Pöll, der bisher Geschäftführer der IDS-Niederlassung war und befindet sich im mehrheitlichen Eigentum der ILS Gruppe.

Das neue Unternehmen ist vom Start weg einer der größten Outsourcing-Partner von SAP in österreich. 50 langjährige Mitarbeiter betreuen bei 40 Kunden hierzulande und im Ausland 200 Systeme und mehr als 10.000 SAP-User. In Wien steht ein höchst leistungsfähiges Rechenzentrum zur Verfügung, das 24x7 Stunden Operation anbietet. Partnerschaften mit Cisco und Phion sollen Produkt-Know-how im Bereich Network und Security garantieren können. \"Hinzu kommt der Skaleneffekt der ILS Gruppe - dadurch erzielen wir erhebliche Vorteile bei der Beschaffung, die direkt unseren Kunden zu Gute kommen\", so Pöll.

Innerhalb der ILS Gruppe soll C07 in Zukunft die gesamten Outsourcing-Aktivitäten übernehmen. Und auch Kundenschar von Pölls ehemaligen Arbeitgeber kommt nicht zu kurz: Mit 1. Juli werden die österreichischen Outsourcingkunden des Business-Software- und Consulting-Unternehmens IDS Scheer von C07 betreut. Neben den beiden Rechenzentren in Wien werden auch alle IDS-Scheer-Mitarbeiter, die für den Bereich Outsourcing verantwortlich waren, in das neue Unternehmen wechseln.

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