Richtungs entscheidung
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Träume und Visionen. In den Ballungsgebieten ist \"Fiber bis zur Wohnung“ zwar im Kommen, bemerkt auch Robert Grischany, Reichle & De-Massari-Manager und Proponent der Branchenvereinigung \"Verein Intelligentes Wohnen“, doch sei die Installation solcher Netze nicht wirtschaftlich und werde daher vom Endanwender nicht akzeptiert. \"Der Schwenk auf Lichtwellenleitungen wird zwar von Herstellern wie uns herbeigesehnt, wir sehen aber im \"Homewiring\" oder Residential-Bereich künftig eher neue Fasern, die viel robuster sind“, gibt Grischany unumwunden zu. \"Polymer Optical Fiber“ (POF) etwa sei wesentlich leichter zu installieren und \"besser konfektionierbar als Kupfer und LWL zusammen“. Für den Netzwerkexperten bleibt die Vision von \"Fiber-to-the-home“, \"-to-the-desk“ oder gar \"-to-the-bed“ weiter Traum eines Nischenmarktes. Zwar würden bei optimal geplanten Bauprojekten die Leitungsdistanzen zwischen den Netzknoten (Serverräume, Splitter) bekannt sein und vorkonfektionierte Kabel auf der Baustelle nur mehr eingezogen und angesteckt werden müssen, doch Status quo ist diese Situation nicht. \"Bislang musste aus Zeitgründen oft noch werden der Bauzeit vor Endreinigung mit dem Spleißen begonnen werden.“ Das Problem: Spleißgeräte reagieren unangenehm auf Staub und Kälte. Meist ist dann mehrmalige Spleißung zur Erzielung optimaler Ergebnisse nötig. Freilich gibt es heute bereits Werkzeuge, die hier ansetzen: Der Hersteller Dätwyler etwa bietet mit einem Kabelaufteiler samt Schnellverschluss nun die Möglichkeit zu Glasfaserinstallationen ohne Spezialwerkzeug.
Verpackungsproblem. Nicht überall, wo Glas draufsteht, ist auch Glas drinnen. So macht es derzeit kaum Sinn, Glasfaser direkt ins Wohn- oder Arbeitszimmer in Wohnungen respektive bis auf die Schreibtische in den Büros zu ziehen. Ohne entsprechender Netzwerkkarte mit FO-Eingang am PC oder glasfaserkompatiblem Telefon werden die letzten Meter zum Endkunden weiterhin Kupferdomäne bleiben. Auch am Leberberg, Wienstroms erste Spielwiese für das richtungsweisende Breitbandprojekt \"blizznet“, wurden zwar Single-Mode-Fasern zum Kunden gelegt, die in ihrer Kapazität jedem Carrier-Backbone genügen würden. Für die übergabe in den Haushalt war dann aber wieder die Umwandlung in die Kupferwelt nötig. \"Cat5- oder Cat6-Kupferkabel wären ebenso tauglich, künftig Bandbreiten bis in Gigabit-Bereiche zu ermöglichen“, plädiert Thomas Mann für vernünftigere Kostenrechnungen bei Neuverkabelungen. Zumal eine Kupferleitung heute jeder Hauselektriker verlegen könne. \"Das Verlegen eines FO-Kabels ist dagegen Feinmechanik. Diese Werkzeuge bekommt man nicht im Baumarkt.“
Durchaus Sinn machen Glasfaserleitungen aber bei Unternehmen im Enterprisebereich. In der Backboneverbindung einzelner Stockwerke eines Hochhauses etwa. Dort können die Lichtwellenleiter aus Performancegründen und wegen ihrer potenziell besseren Stör- und Abhörsicherheit punkten. Cybertown installierte in mehreren Großprojekten wie der Wienerberg City oder der wohnbaulichen überplattung der Wiener Südosttangente \"Monte Laa“ für mehrere tausend Wohneinheiten Kupferverbindungen, die auf Gebäudeebene in ein Glasfasernetz münden. Ebenso berichtet Mann von einem Spezialprojekt, bei dem unbedingt LWL verlegt werden muss: Im \"Wienerwaldtunnel“, einem Eisenbahntunnel, der für Wildschweine und öBB-Züge den Stadtrand von Wien direkt mit dem Tullnerfeld verbinden wird, sind die Tunnelbohrmaschinen mittels Glasfasertechnologie vernetzt. \"Tief im Berg hängt dann ein IP-Telefon an der Leitung“, erzählt Mann. Nur Glasfaser sei derart gegen elektromagnetische Einflüsse gefeit.
Mit dem Marktstart von »mySAP ERP 2005«, SAPs ERP-Version modularer, serviceorientierter Architektur (SOA), werden nun noch analytischere Anwendungen zur Entscheidungsunterstützung in den Unternehmen geboten. Die Lösung für die Betriebssteuerung setzt auf die Netweaver-Plattform auf und soll helfen, den mySAP-Zielmarkt zu erweitern. Für Produkt- und Technologievorstand Shai Agassi verlässt Netweaver nun die Technologieecke und wird zur Business-Process-Plattform. »Wir sind damit in der Lage, unsere Kunden mit unserem Applikationsökosystem zu verbinden«, sagt Agassi. über 400 Applikationen sind bereits an Bord des Netweaver-Kreuzers, verschiedenste Industrieplattformen würden damit unterstützt werden. Am Ende des Tages soll aber vor allem eins ermöglicht werden: eine einfache Oberfläche für den Nutzer, ein Front-end, das den intuitiven Zugriff auf Daten und Analysen ermöglicht. Die ERP-Software als »Business Enabler« soll dann jenen Trend einleiten, der heute bereits von der Wirtschaft fix prognostiziert wird. Demnach wird sich ab 2010 der Fokus auf Produktion und Dienstleistungen in vielen Branchen massiv verändern: Bauträger werden keine Gebäude mehr produzieren, sondern gute Nachbarschaften. Werkzeughersteller verkaufen keine Bohrmaschinen mehr, sondern Bohrlöcher. Sprengunternehmen liefern kein Dynamit, sondern Felsbrocken. Der Trend: die Abkehr von Out-of-the-box-Produkten, hin zu Service und Lösungsfindung. Vielerorts müsste die Umgebung dafür aber erst geschaffen werden, mit der Unternehmen dann innovativ den Markt beliefern können, gibt SAP-Chef Henning Kagermann vor. Die Vertikalintegration von IT-Systemen sei hier eine sprichwörtliche Sackgasse, denn: »An dieser Stelle dreht sich alles um Partnerschaften«, setzt der SAP-Professor neuerlich auf das viel zitierte »ökosystem«, um Komplettlösungen für Unternehmen zu ermöglichen. Dazu wird in wenigen Jahren ein Transfer von »managing the enterprise« zu »managing the ecosystem« stattfinden, betonten die SAP-Granden in Paris.Der Information-Worker von morgen ist dabei der Anwender in einer solchen Architektur. Er kann mithilfe seiner Softwarewerkzeuge wesentlich schneller und effizienter auch im Alleingang Entscheidungen fällen. Die Grundidee: Stupide Arbeitsvorgänge, wie etwa das Austragen von Excel-Schlachten, werden mit den ERP-Tools automatisiert und durchgehend vernetzt. Was dem neuen Schreibtischkrieger dann bleibt, sind jene intelligenten Vorgänge, die die Blechlandschaft nicht beherrscht.
Das Beste aus zwei Welten. Die eingeschlagene Richtung von SAP, die Produktivität des Geschäfts mit der Performance des Einzelnen zu verknüpfen, wird nun auch mit zwei handfesten, neuen Produkten dargestellt. Wenn auch die Fusion nicht zustande gekommen ist, Brücken lassen sich zwischen Walldorf und Redmond allemal bauen. Um den Usern der Microsoft-Outlook-Welt ein bequem zugängliches Tor ins SAP-Universum zu öffnen, präsentierte Agassi den ersten Prototypen einer neuen Benutzeroberfläche, die den unterschiedlichen Arbeitsweisen von Mitarbeitern Rechnung tragen soll. Ziel von »Duet« ist es, Geschäftsprozesse und Geschäftsdaten aus mySAP ERP mit Microsoft Office zu verbinden und so eine nahtlos integrierte Arbeitsumgebung zu schaffen. Eigene Registerfelder in den Kontaktdaten zu Geschäftspartnern etwa ermöglichen dann, Analysen und Entscheidungen direkt aus Outlook heraus zu treffen - auch grafisch aufbereitet.Schnittstelle Nummer zwei, »Projekt Muse«, ist für die Nutzung in SAP selbst vorgesehen. Hier gilt es, die Bedienung der SAP-Software zu vereinfachen und gleichzeitig Geschäftsprozesse einer größeren Anwendergruppe mit unterschiedlichen Anforderungen zugänglich zu machen - inklusive Einbindung mobiler Gerätschaften. SAP plant, Muse Stück für Stück zusammen mit Erweiterungen für mySAP ERP 2005 sukzessive allen Kunden von »mySAP Business Suite«-Anwendungen zur Verfügung zu stellen. Duet ist bereits mit Ende Juni in österreich zu bekommen. Dort hat SAP ja kürzlich zwanzigjähriges Jubiläum gefeiert. »Den Dialog mit unseren Kunden und Partnern wollen wir weiter ausbauen und so unsere Erfolgsgeschichte auch die nächsten zwanzig Jahre fortschreiben«, meint österreichchef Wolfgang Schuckert.
Kamera
Das Z550i muss im Gegensatz mit anderen Sony Ericsson-Modellen mit einer 1,3 Megapixel-Kamera auskommen. Trotzdem sind mit dem 4-fach Digitalzoom Schnappschüsse und Videos in guter Qualität möglich.
Das hochauflösende 1,9-Zoll-TFT Display mit 262.000 Farben ermöglicht kontrastreiche Darstellung in brillanten Farben. Der 20MB große interne Speicher kann mittels Memory Stick Micro auf bis zu 1GB erweitert werden, um so für genug Platz zu sorgen, um Bilder, Musik und Videos zu speichern. Die Vorschau-Funktion wurde um die Anzeige nach dem Entstehungsdatum des Fotos erweitert, was das das Auffinden von Bildern noch schneller möglich machen soll.
Musik
Natürlich darf gerade bei einem Handy von Sony Ericsson, die Firma, die den guten alten Walkman wieder zum Leben erweckte, auch ein Media-Player nicht fehlen. Zusätzlich sorgt ein FM-Radio mit RDS-Unterstützung für die musikalische Unterhaltung. RSS-Feeds und Push-E-Mail-Support machen das Handy auch für Business-Nutzer attraktiv.
Das schlanke Z550i kann auf einfache Weise mit einem PC verbunden werden. Für eine schnelle übertragung von Multimedia-Inhalten und Synchronisierung mit Telefonbuch und Kalender steht USB 2.0 zur Verfügung. Das Handy verfügt auch über einen vollwertigen HTML-Internet-Browser.
Das Z550i ist voraussichtlich ab dem 3. Quartal 2006 zu einem Preis von 239 Euro erhältlich.
Technische Daten:
• 262.000 Farben TFT-Display und 220 x 176 Pixel
• 1,3-Megapixel-Kamera mit 4-fach digitalen Zoom
• Videoaufnahme/-wiedergabe
• 20 MB interner Speicher
• Memory Stick Micro - slot (bis zu 1 GB)
• MP3/AAC-Support
• RDS FM Stereoradio
• Musik-/Video-Streaming
• Polyphone Klingeltöne
• 3D Spiele
• Music DJ/Video DJ
• Tri-band 900/1800/1900, GPRS class 10
• USB 2.0, Bluetooth
• PC-Synchronisierung
• Freisprechen
Transparenz, lichtdurchflutete Räume und leichtfüßig wirkende Ganzglasfassaden haben unbestritten ihren Reiz, dem auch Architekten und Bauherren nicht widerstehen können. »In Wien schossen Glasfassaden wie die Pilze aus dem Boden«, meint Vladimir Zalesak, Konsulent für Fassadentechnik bei Alcan Austria, »leider müssen die Nutzer aus Kostengründen oft viele Abstriche hinnehmen.« Dann etwa, wenn die Sonne bei der Computerarbeit blendet oder das Büro klimatisch in die Tropenzone versetzt wird. Selbst komplexe Beschattungssysteme helfen bei Planungsfehlern wie etwa bei den Twin Towers am Wienerberg meist nicht mehr. Hier wurde offensichtlich die erwärmende Wirkung eines Glashauses unterschätzt. Selbst die bis zum Glühen laufenden Klimaanlagen konnten der Kraft der Sonne nicht Herr werden. Schwitzende Büroangestellte und Mieter stiegen deshalb auf die Barrikaden. Mit Erfolg: Eine zweite Glashaut soll nun das Problem lösen. Bausünden wie diese haben die Glasarchitektur etwas in Verruf gebracht. Dass manche gläserne Bürobauten wahre Energievernichter sind, hat sich in der Branche schon herumgesprochen. Und der Energieausweis wird laut Experten noch weitere kräftige Korrekturen bei der Bewertung von Gebäuden bringen.
Roman Grabner war bei BMC Software und Computer Associates als Account Manager tätig und war verantwortlich für den Ausbau des Partnergeschäfts, die Betreuung von Key Accounts sowie die Neukundenakquise.
Nach der Matura am TGM für Nachrichtentechnik im Jahr 1993 studierte Roman Grabner an der TU Wien Informatik und Wirtschaftsinformatik. Bereits während des Studiums arbeitete er für Firmen wie Siemens, Alcatel und IBM. 1996 startete er seine Karriere bei Ericsson Austria und war dort unter anderem für die Applikationsentwicklung \"Interactive Call Assistants\
International erfolgreiche Business-Frauen aus österreich, so ergab eine bei der Veranstaltung vorgestellte Studie, haben im Rahmen Ihrer Karriere durchschnittlich vier Auslandsstationen absolviert. Rund 70 Prozent der Auslandsaufenthalte entfallen dabei auf europäische Länder, jeweils rund 13 Prozent auf USA und Asien, während Afrika und Australien kaum eine Rollespielen. In österreich sind weibliche Top-Managerinnen demnachunterrepräsentiert: Während in österreich lediglich eine Frau unter den Top-25-Managern des Landes sind, seien es in den USA immerhin sechs.
In der Podiumsdiskussion warnte Jörg Pribil davor, eine Auslandskarriere ohne Absprache mit dem Partner zu planen: Dies könne zur erheblichen Schwierigkeiten bis hin zum Bruch der Beziehung führen. Für die Karriereplanung wies Pribil auf die Bedeutung branchenspezifischer Seminare hin, die häufig mehr brächten als ein MBA-Programm. Grudrun Hager wies aufdie positiven Seiten von Auslandsaufenthalten hin, von denen gerade Kinder stark profitieren könnten: Ihre Tochter, so Hager, habe durch zahlreiche Auslandsaufenthalte perfekt Mandarin, Polnisch, Englisch und Französisch gelernt. Diana Zack stellte die Globalisierung als große Chance vor allem für Frauen heraus: Fachlich fundierte Managerinnen seien überall gefragt, so Zack. Außerdem würden ihrer Erfahrung nach österreicherInnen wegen ihrer Mentalität und Ausbildung auf internationalen Märkten besonders geschätzt.
Wie schon bei den vergangenen Veranstaltungen waren auch diesmal wieder zahlreiche engagierte österreichische und internationale Frauennetzwerke beteiligt, unter anderem Business Professional Women, Women`s Career Network, ZontaInternational, Club Alpha und das Frauennetzwerk Medien.
Das Team um Projektleiter Friedrich Teichmann hatten es sich zum Ziel gesetzt, erstmals alle bekannten Flug-Fallen im österreichischen Luftraum auf einer Datenbank zu erfassen. Bislang waren diese Informationen nicht zentral erfasst. In Interviews mit Bundesheerpiloten und öAMTC-Flugrettern wurde ausfindig gemacht, welche Informationen ein Pilot über Luft-Hindernisse braucht und welche wünschenswert wären. Anschließend recherchierten die Fachhochschul-Studenten bei der Austro Control Group und in den Bundesländern, wo in österreich tatsächlich gefährliche Hindernisse auf die Piloten lauern. In einer viermonatigen Projektarbeit fügten sie alle Daten zusammen. Damit die Fülle an Informationen auch ein anschauliches Bild ergibt, visualisierten sie das Ganze mit einem Geoinformationssystem.
Für das Bundesheer und die Flugrettung des öAMTC wurden die Daten so aufbereitet, dass sie in die Flugplanungssysteme, Führungsinformationssysteme und Navigationsgeräte der mit GPS ausgestatteten Flugzeuge und Hubschrauber integriert werden konnten. Die Hindernisdatenbank soll künftig auch Sport- und Freizeitfliegern zur Verfügung stehen.