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Redaktion_Report

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Netzqualität: Der kleine Unterschied

Und er muss es wissen, denn gemeinsam mit Robert Marschall und Josef Pilgerstorfer wurde kürzlich ein schöner Erfolg eingefahren: Nummer 1 beim TüV-Festnetz-Qualitätsvergleich. Die wichtigste Entscheidung für die Qualität fällt demnach bereits bei der Auswahl der Zusammenschaltungspartner.

Kasa: "Billig-Carrier liefern nicht nur Qualitätsprobleme, sondern sie erzeugen auch Kosten durch die Problemabwicklung";. Einen derartigen Carrier erkenne man aber nicht ausschließlich am Preis, hier spiele auch Erfahrung ein große Rolle. Wird zusammengeschalten, dann sind die Techniker am Zug.

Robert Marschall: "Neben dem Rufaufbau überprüfen wir beispielsweise ob alle ISDN-Funktionalitäten gegeben sind, Faxe verschick- und empfangbar sind und die eigene Rufnummer des Anrufers mitgeschickt wird. Das ist entscheidend, ob die eigenen Mobilboxen problemlos auch aus anderen Netzen abgerufen werden können.";

Passen die Kennzahlen nicht, kommt ein Ersatzcarrier zum Zug. Kasa: "Normalerweise werden die Ein- und Verkaufspreise ein mal im Monat festgelegt. Gibt es aber Mängel bei der Qualität, wird sofort auf qualitativ bessere Carrier umgeroutet. Dafür haben wir pro Route sicherheitshalber drei bis fünf Anbieter festgelegt."; Die Alternativstrecken dienen aber auch dazu, um überkapazitäten auf der priorisierten Leitung abzufedern.

Dewetron misst Power

Neue Maßstäbe in der Energie- und Netzanalyse setzen will die Firma Dewetron mit ihrem neuen Power Network Analyser PNA-600. Der ist wasserdicht, staubgeschützt und vollisoliert und damit für den Einsatz im Außendienst besonders geeignet. Außerdem hält er einiges an Temperaturen aus: Arbeiten lässt sich mit dem Gerät zwischen minus 20 Grad Celsius und plus 50 Grad Celsius. Ohne Schäden gelagert werden kann es bei Temperaturen von minus 30 bis plus 80 Grad.

Bürgerkarte gebremst

Die Karteninfrastruktur für die elektronische Unterschrift steht bereit, aber noch fehlen die konkreten Anwendungen für die Signaturkarten der a.trust, die voraussichtlich spätestens im November auch als Bürgerkarte verwendet werden können.

Als gesichert gilt bisher lediglich die Einführung der elektronischen Steuererklärung Anfang 2003. Auf Personalausweis, Kindergeldantrag, Strafauszugantrag und Exportantrag wird man vermutlich noch länger warten müssen. Der Signaturanbieter a.trust gerät dadurch in eine schwierige Situation. Denn allein für die elektronische Steuererklärung werden weder Konsumenten noch Unternehmen Signaturkarte samt Lesegerät besorgen wollen. Der Antriebsmotor "e-card" für den elektronischen Krankenscheinersatz fällt wegen technischer Probleme für die nächsten paar Jahre flach. Die Alternative muss die a.trust deswegen zunächst im eigenen Machtbereich, also bei den Banken, suchen. Geplant sind Online-Banking und andere Services, die mit der persönlichen Chipkarte mehr Komfort und Sicherheit für die Bankkunden bieten sollen. "2003 soll ein Schlüsseljahr werden", hoffen die Banken und vor allem deren Signatur-Konsortium a.trust, die etwa um das Jahr 2005 herum den Break Even erreichen will...

Derzeit ist die a.trust der einzige österreichische Anbieter für Signaturkarten mit qualifiziertem Zertifikat, die elektronische Unterschriften ermöglichen. Nach der Einverleibung des zweiten Anbieters - dem Signatur-Part der Datakom - wird es vermutlich auch in Zukunft nur einen Dienstleister für die sichere elektronische Signatur geben. Dieser nimmt im E-Government eine "Schlüsselrolle" ein, sie bietet mit ihren Signaturkarten die nötige Infrastruktur um zu gewährleisten, dass die Person, die ein elektronisches Formular unterschreibt, auch wirklich diejenige ist, für die sie sich ausgibt und ein Dokument im Internet unveränderbar ist.
Einziges Trägermedium für den Signaturchip ist derzeit die a.trust-Karte, in einigen Jahren sollen aber auch Kreditkarten, Bankomatkarten, Personalausweise und die e-Card der Sozialversicherungsträger zum "signaturfähigen" Trägermedium werden.

Thierry Breton neuer Chef von France Telecom

Allerdings ist noch die Zustimmung der Regierung erforderlich, da der französische Staat mit 55 Prozent Mehrheitseigentümer der France Telecom ist. Nach dem Prozedere für die Ernennung war Breton zuerst per Dekret des Finanzministers zum Mitglied des Verwaltungsrates bestellt worden. Darüber hinaus sind weitere vier Verwaltungsratmitglieder bestellt worden.

Der 47-jährige Manager wird sich vor allem um den Abbau des gigantischen Schuldenbergs der France Telecom zu kümmern haben. Der langjährige Konzernchef Michael Bon hatte im September wegen dieses Schuldenberges seinen Hut nehmen müssen. Letzter Anlassfall für den Rückzug Bons war eine Kapitalerhöhung in der Höhe von 15 Mrd Euro, die er nicht mehr mittragen wollte.

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