Von Angela HeissenbergerIn schöner Regelmäßigkeit machen Spitzenmeldungen der großen Auktionshäuser die Runde. 2006 wurde der Weltrekord für das teuerste Bild gleich zweimal gebrochen: Ronald Lauder erwarb das restituierte »goldene« Bildnis »Adele Bloch-Bauer I« von Gustav Klimt um 135 Millionen Dollar. Nur wenige Monate später wurde Jackson Pollocks Gemälde »No. 5, 1948« um 140 Millionen Dollar versteigert. Dass aber sogar eine Sammlung mit Bildern durchwegs renommierter Künstler mitunter weniger Ertrag abwirft, als die prominenten Namen vermuten lassen - diese leidvolle Erfahrung musste der Investmentbanker Wolfgang Flöttl machen.