Vor allem beim Fügen der C-Säule aus drei unterschiedlich dicken Blechteilen sollen die Vorteile des 2004 erstmals vorgestellten Schweißverfahren CMT zum Tragen kommen. Mit dem um 20 bis 30 Prozent geringeren Wärmeeintrag bei den relativ geringen Blechdicken kann sich der Prozess mit einer Halbierung des Blecheinfalls auswirken. Die Folge: Die Arbeitszeit der aufwändigen Abfolgen aus Anheben und Schleifen an der C-Säule reduziert sich signifikant. Neben Genauigkeit und Schweißgeschwindigkeit bietet das CMT-Verfahren einen weiteren nicht unerheblichen Vorteil. Dank der beinahe vollständigen Spritzerfreiheit kann die zeit- und damit kostenintensive Nachbearbeitung von Spritzern bei den Karossen der Luxusklasse deutlich minimiert werden.