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Archiv (11315)

Auffangnetz für Pleitegeier

Die Insolvenzrechtsnovelle bringt neue Chance für Sanierung. Die Doppelgleisigkeit von Konkurs und Ausgleich wird durch ein einheitliches Verfahren abgeschafft. Die Fortführung des Unternehmens soll damit erleichtert werden, die Stigmatisierung gestrauchelter Unternehmer endlich fallen.

Von Angela Heissenberger.

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Viel Technik in kompaktem Kleid

\"DerEnde des Jahres will Citroen mit dem neuen C4 die Kompaktwagenklasse aufmischen. Dafür haben die Franzosen den C4 mit jeder Menge technischen Spielereien ausgestattet. Neben bereits bekannten Technologien wie dem automatisierten Schaltgetriebe, der Berganfahrhilfe, der elektrischen Feststellbremse, dem AFIL-Spurassistenten (Alarm bei Fahrbahnabweichung per Infrarot-Linienerkennung), den mitlenkenden Bi-Xenon-Scheinwerfern oder der Vermessung von Parklücken bietet der neue Citroën C4 eine Reihe neuer, teils in dieser Klasse erstmalig angebotener Ausstattungen. Darunter ein System zur Überwachung des toten Winkels, einen programmierbaren Geschwindigkeitsregler und –begrenzer, Nebelscheinwerfer mit statischem Abbiegelicht oder Sitze mit elektrisch verstellbarer Wirbelsäulenstütze vorne und Massagefunktion für den Fahrer. Ebenfalls eine nette Sache ist der Citroen eTouch. Damit werden dank einer werkseitig integrierten SIM-Karte eine Reihe von Dienstleistungen an Bord abrufbar. Die Art der Dienste ist regional unterschiedlich, in Österreich sollen etwa Notruf- und Assistenzanrufe mit automatischer Lokalisierung des Fahrzeugs angeboten werden, mit denen im Falle eines Unfalls oder anderer Notfälle das Fahrzeug schnell und genau für die Helfer geortet werden kann. Zwei weitere neue, über das Internet zugängliche Dienste sind ebenfalls integriert: ein elektronisches Wartungsheft und ein Eco Driving-Dienst.

In Sache Motorisierung halten sich die Franzosen noch bedeckt. Fix ist bislang nur eine Hybrid-Variante mit Start-Stopp-Automatik und einem CO2-Normausstoß von 109 g/km, Versionen mit unter 100 g/km sollen bald folgen.

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Optima folgt auf Magentis

\"Die südkoreanische Marke Kia erfreut sich in Österreich scheinbar großer Beliebtheit. Mehr als 2000 Fahrzeuge wurden im ersten Quartal verkauft. Das ist ein Plus von 13,6 Prozent gegenüber dem Vorjahreszeitraum. Das beste Pferd im Stall war einmal mehr die Kia cee´d Baureihe, auf die fast jedes zweite verkaufte Fahrzeug entfällt.  Ebenfalls großes Potenzial wird dem neuen Kia Optima nachgesagt. Der offizielle Nachfolger des Magentis soll ab Frühjahr 2011 den cee´d etwas von der Last der Verantwortung befreien, fast im Alleingang über Wohl und Wehe von Kia zu entscheiden. Schon optisch macht das neue Modell einiges her. Der Optima ist länger, breiter und flacher als das Vorgängermodell. Geschwungene Dachlinie, hohe Schulterlinie und langer Radstand sorgen für einen gelungenen Auftritt.

Auch unter dem Blech bietet der Optima viel Neues. Dank des verlängerten Radstands soll der Optima ein deutlich größeres Platzangebot bieten. Sowohl Schalt- als auch Automatikgetriebe verfügen über sechs Gänge. In Europa wird der Kia Optima mit zwei neuen Motoren an den Start gehen. Ein Zweiliter-Benzinmotor sowie ein 1,7l-Diesel stehen zur Wahl.
Ein Panorama-Glasschiebedach, gekühlte Ledersitze, beheiztes Lenkrad, Navigationssystem werden bei Markteinführung in Europa ebenso erhältlich sein wie ein Highend-Lautsprechersystem und eine Zwei-Zonen-Klimaautomatik. Für Sicherheit sorgen ein ABS mit Bremsassistent, sechs Airbags, aktive Kopfstützen sowie eine Berganfahrhilfe, Reifendruckkontrolle und spezielle, auf die Bedürfnisse von Kindern optimierte Gurtverankerungen.

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Innovation und Umweltschutz

\"Über einen echten Preisregen darf sich Opel dieser Tage freuen. In Köln sahnte die General Motors-Tochter bei den »Plus X Awards 2010« kräftig Preise ab. Bei diesem weltweit größten Wettbewerb für Produkte aus Technologie, Sport und Lifestyle wählte eine 144-köpfige Fachjury aus 32 Ländern aus über 1000 Bewerbungen die Sieger aus. Der Opel Meriva konnte die Kategorien Innovation, Design, Funktionalität und Ergonomie für sich entscheiden, der neue Astra wurde Sieger in den Bereichen Design, Funktionalität und Ergonomie. Durch den Gewinn von insgesamt sieben Kategorien wurde Opel zusätzlich der Preis als »Most Innovative Brand 2010« im Automobilsektor verliehen. Auch in Österreich ging Opel nicht leer aus. Für die Entwicklung des ecoTriathlons wurde Opel von Umweltminister Niki Berlakovich die Auszeichnung »Kompetenz im Klimaschutz« verliehen. Die Initiative soll zeigen, wie man mit dem Opel Corsa ecoFLEX, dem ÖBB Railjet und dem KTM E-Bike Österreich vom Bodensee bis zum Neusiedlersee möglichst spritsparend und CO2-vermeidend durchqueren kann. Die hierzu im September antretenden neun ecoTriathleten sind wiederum die jeweiligen Bundeslandsieger von halbtägigen bundeslandweiten Spritspartrainings mit integrierten Spritsparwettbewerben, welche im Sommer durchgeführt werden. Zum Drüberstreuen gab es in Deutschland noch den Design-Award einer führenden Automobilzeitschrift für den Opel Meriva in der Kategorie »SUV, Vans & Allradler«.
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Navigation auf zwei Rädern

\"UrbanWas man auf vier Rädern gewohnt ist, will man auf zwei Rädern auch nicht missen. Muss man auch nicht, zumindest nicht in Sachen Orientierung, denn spezielle Navigationsgeräte für Motorräder setzen sich immer mehr durch. TomTom präsentiert mit dem Urban Rider ein Navi, das mit »Navigiere zu« und »Karte rollen« nur noch über zwei Menüpunkte verfügt und so auch mit Handschuhen gut bedient werden kann.

Geladen wird der Urban Rider über ein mitgeliefertes MiniUSB-Ladegerät. Eine Akkuladung soll für acht Stunden reichen. Erstmals gibt es ein Rider-Produkt auch mit einem Fahrspurassistenten, der unübersichtliche Kreuzungen dreidimensional darstellt. Ebenfalls mit an Bord ist IQ Routes. Diese Technologie nutzt die tatsächlich erreichten Geschwindigkeiten von Millionen Nutzern, um tageszeitabhängig die schnellste Route zu finden. Da zahlreiche Zweiradfahrer paral­lel auch mit dem Auto unterwegs sind, beinhaltet der Urban Rider Europe auch eine Autohalterung inkl. Lautsprecher.                                                                           

Preis: 250 Euro

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Neuer Dummy

\"TotalToyota hat eine neue Generation von Crash Test Dummys entwickelt. Der Dummy hört auf den Namen THUMS (Total HUman Model for Safety) und soll auch innere Verletzungen darstellen können. Durch eine exakte Ausformung der einzelnen Organe, einer korrekten Positionierung und der Beziehung zwischen den inneren Organen liefert der neue THUMS rund 14-mal mehr Informationen als die Vorgängerversion.

In Verbindung mit Crash-Simulationen können so die Art und die Schwere der Verletzungen wie etwa eine Deformierung im Rumpfbereich oder der Bauchhöhle dadurch genauer simuliert werden. Die Ergebnisse sollen dazu beitragen, Sicherheitsgurte oder Airbags weiter zu optimieren. Das oberste Ziel der passiven Fahrzeugsicherheit ist die Vermeidung oder Verringerung von Verletzungen bei einem Verkehrsunfall.

Der aktuelle Dummy entspricht in seinen Maßen einem erwachsenen Mann mit durchschnittlichem Körperbau. In Kürze sollen auch noch eine kleine Frau sowie ein großer Mann dazukommen, um das breite Spektrum von Unfallsituationen noch besser darstellen zu können.

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Gaulhofer investiert

Fenster- und Türenhersteller Gaulhofer investiert rund 12 Millionen Euro in die Unternehmensstandorte Überbach und Mäder. Sieben Millionen fließen in Forschung, Entwicklung und Produktion, der Rest in die Bereiche Unternehmensökologie und Personalqualifizierung.
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