Gebündelter Klimaschutz
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\"Die Zusammenarbeit von IBM, SAP und der Software AG bei der SOA-Trendstudie unterstreicht den Einfluss von SOA auf den IT Einsatz. Mit SOA ist auch eine Veränderung der Rolle des CIO und des CEO zu sehen. Der CIO bekommt zunehmend eine strategische Rolle und der CEO erhält mit SOA ein Modellierwerkzeug, das die Abbildung von Geschäftsprozessen in der IT besser ermöglicht\", meint IBM-Generaldirektor Leo Steiner zu den Ergebnissen der Studie. \"Bei SOA geht es um mehr Flexibilität und höhere Geschwindigkeit im Geschäft.\"
Benno Weißmann, neuer Managing Director SAP: \"Unsere Studie hat sehr deutlich gezeigt: SOA macht österreichische Unternehmen konkurrenzfähiger: Mittels serviceorientierter Architektur können Unternehmen bereits vorhandene Investitionen weiter nutzen und gleichzeitig schneller auf neue Geschäftsanforderungen reagieren. Wissen und Information über SOA muss aber verbessert werden, vor allem die wirtschaftlichen Vorteile, die Unternehmen damit gewinnen.“
Walter Weihs, Vorstand Software AG: \"Kunden suchen Problemlösungen und nicht Produkte. In Zukunft werden sich Unternehmen am Markt vermehrt durch ihre Prozesse unterscheiden und nicht durch die Applikationen. Die Fähigkeit, die Prozesse rasch an veränderte Rahmenbedingungen anzupassen, wird immer wichtiger werden.“
Ergebnisse im Detail. Die wichtigsten Entwicklungen in den nächsten fünf Jahren sind für die Befragten die Steigerung der Kosteneffizienz, die Fokussierung auf das Kerngeschäft und die Integration von Lieferanten, Kunden und Partnern. Die größten Veränderungen in der IT erwartet man auf Grund der Integration von Applikationen und wegen (De-)Zentralisierung. Demgemäß sind bei vier von zehn Unternehmen - neben der IT-Abteilung - die Geschäftsführung bzw. Konzernleitung bei der Entscheidung für SOA involviert.
Fast 28 Prozent der Auskunftspersonen gaben an, dass in ihrem Unternehmen SOA bereits eingesetzt wird. Hier gilt es zu bedenken, dass der Begriff SOA teilweise sehr breit interpretiert wird. Rund 15 Prozent der Unternehmen planen den Einsatz von SOA innerhalb der nächsten drei Jahre. Diese Unternehmen befinden sich zum überwiegenden Teil in der Phase des Know-how Aufbaus und der Bedarfsanalyse (rund 52 Prozent). SOA wird auch in den kleineren Unternehmen der Top 500 eingesetzt.
Mit den bestehenden SOA-Implementierungen sind die Unternehmen zufrieden. Bei 58 Prozent der Unternehmen wurden die Erwartungen an die Einführung erfüllt - in nur zwei Prozent der Fälle konnte SOA den Erwartungen nicht gerecht werden.
In den Unternehmen, bei denen SOA bereits im Einsatz ist, waren Kosteneinsparungen, mehr Transparenz und Effizienzsteigerung die wichtigsten Argumente für die Einführung von SOA. Die wichtigsten Prozesse, bei denen zur Zeit SOA Services im Einsatz sind, betreffen vor allem Buchhaltung/Controlling, Marketing/Vertrieb, Produktion, Auftragsabwicklung und die Logistik.
Von der Einführung von SOA erwarten sich die Unternehmen vor allem einfachere und transparentere Prozesse und mehr Flexibilität bzw. schnellere Reaktionen auf Veränderungen. Bedenken gegen die Einführung von SOA gibt es hinsichtlich des damit verbundenen organisatorischen Aufwands und der hohen Komplexität.
Geringes Wissen. Bei den befragten Unternehmen, die aktuell keinen Einsatz von SOA planen (57 Prozent), ist das Wissen zum Thema häufig noch sehr gering. Grundsätzlich gibt es keine Bedenken gegen SOA, sondern es sind für die Mehrheit unternehmensbezogene Gründe, die gegen einen Einsatz zum jetzigen Zeitpunkt sprechen. Hauptargument gegen die Einführung von SOA ist die Wichtigkeit des Tagesgeschäfts und die damit verbundene Einführung anderer IT-Projekte, wie etwa SAP.
1. EDV-Fritze: »Unser Mailserver hatte eine kritische Sicherheitslücke und ein mySQL-Problem - dafür musste ich allerdings über Nacht am WiFi-Router eine neue Firmware einspielen und alle Mailaccounts neu aufsetzen.« Im Klartext:
A: »So, falls sich der Chef mal wieder fragen sollte, warum er mich bezahlt! Noch zweimal hier übernachten und ich hab ’ne Woche Zeitausgleich extra!«
B: »Der Praktikant hat die 20 Gigabyte Pornos gefunden, die ich auf den Firmenserver zwischengelagert habe, und ich musste über Nacht alles auf DVDs brennen und die Logfiles vernichten.«
C: »So, Leute, ich hab jetzt alle eure Mails gelesen. Das habt ihr jetzt davon, dass ihr mir nie was erzählt.«
2. Mitarbeiter: »Ich hab jetzt alles genau so gemacht, wie Sie’s gesagt haben, aber irgendwie ist mir da noch das eine oder andere Detail unklar.« Im Klartext:
A: »Ich hab keinen blassen Tau, was Sie von mir wollten, und hab deshalb noch keinen Finger gerührt. Bevor Sie mir jetzt alles noch mal erklären, könnten Sie’s doch vielleicht gleich selbst machen?«
B: »Ihrem lächerlichen Gebrabbel von neulich zufolge haben Sie genauso wenig Ahnung wie ich, also können Sie das Schlamassel grad so gut selbst ausbaden.«
C: »So, die Karre steckt im Dreck. Jetzt schaun wir mal, was der Chef draufhat!«
3. Sekretärin: »Nein, tut mir leid, aber der Chef ist momentan in einer wichtigen Besprechung und will nicht gestört werden. Sonst noch was?« Im Klartext:
A: »Der alte Sack war gestern wieder mal mit seinen Kumpels aus dem Aufsichtsrat unterwegs und schläft gerade unter seinem Schreibtisch seinen Rausch aus. Versuchen Sie’s später noch mal - und bringen Sie Aspirin!«
B: »Sie stören - und zwar mich. Hauen Sie gefälligst schleunigst ab, damit ich mein Marathontelefonat mit Silke aus der Buchhaltung fortsetzen kann.«
C: »Der Chef hat mich vorgewarnt, dass Sie wegen einer Gehaltserhöhung kommen. Den sehen Sie nie wieder!«
4. Buchhaltung: »Bei Ihrer letzten Honorarnote gab’s da ein paar kleinere Unstimmigkeiten, vielleicht kommen Sie mal vorbei, um das Ganze zu besprechen?« Im Klartext:
A: »Ich hab Ihre Zettel verschmissen und keine Lust zu suchen - bringen Sie am besten alles noch mal!«
B: »Wir werden uns jetzt öfter sehen. Jaja, bei dem trockenen Arbeitsfeld braucht man ein bisschen Sadismus, um auf seine Kosten zu kommen!«
C: »Hoho, Sie wollen ja tatsächlich Geld von uns - mal sehen, wer früher aufgibt! Der Kampf ist eröffnet!«
5. Chef: »Ich verstehe Ihre schwierige Lage sehr gut. Gut, dass Sie gleich zu mir gekommen sind! Man kann Ihnen da wirklich keinen Vorwurf machen, schließlich habe ja immer noch ich die Verantwortung hier!« Im Klartext:
A: »Wir sind uns also einig, dass Sie der Sündenbock für das Disaster sind - und weil ich die Verantwortung und Sie die Schuld haben, können Sie schon mal packen! Schönes Leben noch!«
B: »Keine Ahnung, was da wieder schief gelaufen ist, aber ich will verdammt sein, wenn das an mir hängen bleibt! Schönes Leben noch!«
C: »Dass Sie gleich zu mir kommen, um Ihre Kollegen anzuschwärzen, imponiert mir irgendwie - erinnert mich an mich selbst, als ich jung war! Jetzt einigen wir uns noch, wer von denen schuld ist. Weiter so!«
Auflösung: Tja, Sie haben’s natürlich durchschaut: A, B und C sind alle richtig. Zum Abschluss aber noch die Warnung vor einem Klassiker der beruflichen Kommunikation, der im Unterschied zu den obengenannten Beispielen durchaus wörtlich zu nehmen ist: »Wir sind hier eine große Familie!« Bei dieser Drohung ist es meist durchaus angebracht, in kalten Schweiß auszubrechen. Schönes Leben noch!
Fix ist, dass die Biogasanlage von der MA 48 betrieben wird. Neben der umweltpolitischen Bedeutung steht hinter der Errichtung der »Biogas Wien« auch eine Notwendigkeit gesetzlicher Natur: Seit Oktober 2006 ist das Verfüttern von Küchen- und Speiseabfällen an Nutztiere in der EU verboten. In der Biogas Wien werden 1,7 Millionen Kubikmeter Biogas erzeugt, die in einem Heißwasserkessel zur Fernwärmeerzeugung genutzt werden.
Wenn Pete Townshend das geahnt hätte! Jahrzehnte nachdem der Gitarrist der Rockband The Who als krönenden Abschluss jedes Konzerts sein Instrument auf dem Verstärker zertrümmert hatte, erzielen Gitarren aus den Roaring Sixties auf Auktionen und in Spezialgeschäften Höchstpreise. Sammler würden wohl alles geben, um ein Originalinstrument Townshends - oder dessen Fragmente - käuflich erwerben zu können. Als Garantie für die Echtheit müsste ein solches Juwel jedoch aus dem Privatbesitz des Musikers stammen - und dann wäre es unbezahlbar. ähnliches gilt für die Gitarren von Jimi Hendrix, die vom Enfant terrible des Rock’n’Roll auch schon mal mit der Zunge gespielt wurden. Obwohl Originalinstrumente bekannter Musiker extrem selten erhältlich sind, erlebt das Geschäft mit Elektrogitarren gegenwärtig einen ungeahnten Aufwind. Besonders gefragt sind natürlich Instrumente aus den Fünfziger- und Sechzigerjahren, allen voran die Fabrikate Fender Telecaster und Stratocaster sowie Gibson Les Paul. Andere Marken wie Gretsch, Framus oder Rickenbacker, die mit ihrem charakteristischen Klang u.a. den Sound der Beatles prägten, kursieren auf den Sammlerlisten schon etwas abgeschlagen. Selbst Modelle des japanischen Herstellers Ibanez, in der Regel detailgetreue, billigere Kopien der großen Marken, profitierten von der Renaissance der E-Gitarren.
Innovationen sind der Treibstoff der Automobilindustrie. Sie differenzieren Marken, passen das Auto den sich wandelnden Kundenbedürfnissen an, finden Antworten auf die globalen Herausforderungen und sichern damit das überleben der Branche. Diese Allgemeinplätze lassen sich auch mit Zahlen belegen. Im Jahr 2006 erreichten die zehn innovativsten Automobilzulieferer eine um 16 Prozent höhere EBIT-Marge als der Branchendurchschnitt. Heute investiert die Automobilindustrie jährlich etwa 68 Milliarden Euro in Forschung und Entwicklung und beschäftigt weltweit 800.000 Ingenieure. Doch die Forscher und Entwickler haben ein Problem, das sie mit vielen Kollegen in anderen Branchen teilen: Aus lauter Liebe zur Technik verschwimmt schon mal der Blick auf den Markt. 40 Prozent aller F&E-Investitionen fließen in Projekte, die es nicht ins Serienauto schaffen oder die aufgrund ungenügender Kundenakzeptanz nie in ausreichender Stückzahl produziert werden. Weitere 40 Prozent werden für die Serienentwicklung sowie für die Erfüllung gesetzlicher Auflagen benötigt. »Bisher dient nur ein Fünftel aller F&E-Investitionen der Differenzierung im Wettbewerb«, kommentiert Jan Dannenberg, Director bei Oliver Wyman. »Diesen Anteil auf 30 und mehr Prozent zu erhöhen, muss das Ziel aller Hersteller und Zulieferer sein.«
Doch selbst die verbleibenden 20 Prozent treffen nicht immer die Wünsche und Bedürfnisse der Endkunden. Die Kunden fühlen sich von der Menge komplizierter und erklärungsbedürftiger Innovationen sowie der Flut markenspezifischer Namen und Abkürzungen überfordert. Viele Features kennen sie nicht einmal. Die Händler stehen den Kunden in ihrem dezenten Desinteresse in nichts nach. Ein Test bei 50 Autohändlern hat ergeben, dass wenig Interesse am Verkauf neuer Technologien besteht. Noch geringer ausgeprägt als das Interesse ist das Wissen über Funktion und Nutzen der einzelnen Technologien. Kein Wunder also, dass heute nur noch eine von sechs Innovationen auch tatsächlich verkauft wird. Eine Umfrage unter 550 Neuwagenkäufer in Deutschland und den USA hat ergeben, dass die überwiegende Mehrheit der Kunden in erster Linie ein verlässliches Auto sucht. »Für Hersteller wie Zulieferer ist es künftig entscheidend, ihr Innovationsportfolio laufend zu durchforsten und sich auf die vielversprechenden Innovationen mit hoher Käuferakzeptanz zu konzentrieren«, fasst Dannenberg zusammen.
Wenn wir auch weiterhin glaubwürdig den Einsatz erneuerbarer Energieträger fordern, dann ist eine umfassende Neugestaltung des derzeitigen ökostromgesetzes Grundvoraussetzung\", betont Niederösterreichs Umweltlandesrat Josef Plank. Er freut sich zwar über den jüngsten Ministerratsbeschluss in dem die Einspeisetarfie für verlustgeplagten Biogasanlagen für 2008 auf 4 Cent je Kilowattstunde angehoben wurden, findet aber dass mehr passieren soll.
Ihm zu Seite steht die Präsidentin der Nö Wirtschaftskammer, Sonja Zwazl. Sie sieht derzeit die energiepolitischen Zielsetzungen Niederösterreichs konterkariert: \"Offensichtlich negiert man vollkommen die Chancen, die sich durch die erneuerbaren Energieträger für die Wirtschaft und damit auch für unseren Standort ergeben“, meint Zwazl, vermeidet es jedoch ihre Schelte auch zu adressieren. Der Energieminister heißt Martin Bartenstein und gilt nicht gerade als Freund des ökostroms. Nachdem Niederösterreich demnächst wählt, fallen die Wortmeldungen dennoch etwas phantasievoller aus. Erklärte Energie-Politik des Landes Nö ist es den Energiebedarf durch sparsame Nutzung zu reduzieren, die Abhängigkeit von fossilen Energieträgern zu senken und erneuerbare Energie-Quellen zu forcieren. Tatsächlich entstanden in den vergangenen Jahren unzählige ökostrom- und Biomasseanlagen. Der Anteil an Erneuerbaren an der Stromerzeugung beträgt laut Energiebericht 15 Prozent. Das ist nett, deckt aber den Zukunftsbedarf an Energie kaum ab. Weshalb in den Laden der Versorger ganz andere Kaliber lagern.