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Umwelt und Wirtschaft

Erstmalig beschäftigt sich in Österreich ein Kongress auf der RENEXPO in Salzburg ausschließlich mit dem Thema rund um den Bereich der Green Jobs. Grün – das ist auf dem Arbeitsmarkt die Farbe der Zukunft. Zurzeit arbeiten, laut Statistik Austria, in Österreich bereits 185.145 Menschen in der Umweltwirtschaftsbranche. Damit ist bereits jeder 20ste Job ein Green Job. »Die positive Entwicklung der Branche wird durch den neuen Masterplan Green Jobs von Umweltminister Berlakovich zusätzlich unterstützt. 100.000 neue Green Jobs sollen in den nächsten zehn Jahren entstehen«, erklärt Austrian Clean Technology-(ACT)-Geschäftsführer Florian Beer.
Die ganztägige Veranstaltung findet im Rahmen der RENEXPO Austria, der internationalen Kongressmesse für erneuerbare Energien und energieeffizientes Bauen und Sanieren, am 25. November im Messezentrum in Salzburg statt.
Auf der Branchenmesse wird nicht nur über den Masterplan Green Jobs diskutiert, sondern führende Unternehmen, Aus- und Weiterbildungsinstitutionen und erfolgreiche Clusterinitiativen stellen ihre Pläne zur Realisierung der angepeilten Zielsetzungen bis 2020 vor.

Info: www.renexpoaustria.at

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Energiemanager

Ab dem kommenden Jahr wird der renommierte Lehrgang zur Ausbildung zum European Energy Manager (EUREM) auch erstmals in Vorarlberg angeboten. Der EUREM-Lehrgang richtet sich an Personen mit abgeschlossener Berufsausbildung und mehrjähriger betrieblicher Erfahrung, die auf diese Weise ihre Kenntnisse zu den Themen Energie sparen, effiziente Energietechnik und betriebliches Energiemanagement erweitern können. »Eine Herausforderung der Zukunft besteht darin, ökonomische Möglichkeiten mit ökologischen Erfordernissen zu verbinden. Deshalb ist es wichtig, diesen Lehrgang anzubieten«, sagt Wirtschaftslandesrat Karlheinz Rüdisser. Um die Teilnahme am Lehrgang zu ermöglichen, stellt das Land Vorarlberg für drei Kandidatinnen bzw. Kandidaten ein Stipendium zur Verfügung.

Info: www.euremvorarlberg.at
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Öl sparen

Brennwerttechnik zeichnet sich dadurch aus, dass sie zum Heizen zusätzlich einen großen Teil die Abgaswärme nutzt, die bei Standardheizungen über den Schornstein entweicht. Der Öl-Brennwertkessel Straton von Elco holt ein Maximum an Wärmeenergie aus dem Brennstoff Öl heraus und wandelt ihn in Nutzwärme für die Bewohner um. Dies verdeutlicht der Normnutzungsgrad von 104 Prozent. Mit dem Straton lassen sich gegenüber sanierungsbedürftigen Heizungen bis zu 30 Prozent Heizöl einsparen. Die sogenannte Blaubrennertechnik von Straton garantiert zudem eine rußfreie Verbrennung und reduziert die Emissionswerte erheblich. Für einen automatischen wirtschaftlichen Ganzjahresbetrieb ist Straton mit einem witterungsgeführten Regler ausgestattet. Durch die Kombination von Straton mit einem Solarsystem, etwa dem Elco-Vakuumröhrenkollektor Auron, lassen sich im Vergleich zu einem alten Standardheizkessel die Energiekosten nahezu halbieren. Die Solaranlage entlastet dabei die Heizung und erwärmt bis zu 65 Prozent des Brauchwassers in einem Ein- oder Zweifamilienhaus und deckt bis zu 15 Prozent des Heizenergiebedarfs ab. Vakuumröhren erzeugen auch in kühleren Monaten und bei diffusem Licht ausreichend Energie.

Info: www.elco.at

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Sparmeister

Der Tiroler Heiztechnikspezialist Olymp will mit dem »SuperMax« und einer innovativen Regelungstechnik einen Öko-Sparmeister der Sonderklasse liefern. Vorteil von SuperMax ist die zweistufige Wärmegewinnung durch die Kombination aus bewährter Vertikalverbrennung und dem nachgeschalteten korrosionsbeständigen Keramikwärmetauscher. Dieses Prinzip sorgt dafür, dass Verbrennung und Kondensation räumlich getrennt voneinander ablaufen. Olymp hat mit der RegelStar 3000 »ein neues Zeitalter eingeleitet«, heißt es. Die RZ 3000 vereint alle nur denkbaren Anforderungen in einer einzigen Regelung. Denn nicht die Erzeugung von Energie wird in Zukunft im Vordergrund stehen, sondern die intelligente und effiziente Verwaltung der verschiedensten Energieträger. Per Fernbedienung können Funktionen wie aktuelle Außen-, Kessel-, Solar- und Puffertemperaturen bequem abgerufen werden. Weiters kann der Solarertrag optimiert werden, indem der Nutzer den Brenner einach auf Knopfdruck sperrt.

Info: www.olymp.at

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Digital Prototyping

Das »Autodesk Clean Tech Partner«-Programm bietet Start-ups, die sich im Bereich der sauberen Energien engagieren, Digital-Prototyping-Lösungen, damit sie ihre Ideen digital entwerfen, visualisieren und simulieren können – noch bevor diese gebaut werden. Zu diesen Lösungen zählt unter anderem »Autodesk Inventor«. Durch den Einsatz von Digital Prototyping können Unternehmen die Zeit bis zur Marktreife ihrer Produkte verkürzen und ihre Innovationskraft erhöhen.

Einige Firmen profitieren bereits von der Verwendung kostenloser Autodesk-Digital-Prototyping-Lösungen und können dadurch die Zeit bis zur Marktreife ihrer Produkte verkürzen und sich Wettbewerbsvorteile schaffen. Dazu gehören unter anderem die Unternehmen Pyrum Innovations, ein deutsch-französisches Start-up, das einen neuen Recyclingprozess für Altreifen entwickelt hat, sowie Cleaner Air Solutions, ein englischer Spezialist für Solarenergie, der erneuerbare Energiesysteme für den privaten sowie gewerblichen Einsatz anbietet.

Info: www.autodesk.at
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Ausgezeichnete Schredder

Das Unternehmen Untha shredding technology wurde mit dem Salzburger Wirtschaftspreis 2010 für die beste Innovation ausgezeichnet. In der Kategorie »Kleine und mittlere Unternehmen« konnten sich die Shredderhersteller aus Kuchl von den Mitbewerbern absetzen. CEO Alois Kitzberger und CTO Christian Lanner nahmen den begehrten Preis im Rahmen eines Festaktes entgegen, welcher im Audimax der Fachhochschule Salzburg stattfand. Mit der TR-Baureihe schickte UNTHA einen sogenannten Nachzerkleinerer ins Rennen, der für die Aufbereitung und Erzeugung von Sekundärbrennstoffen eingesetzt wird. Die sehr zuverlässigen und leistungsstarken Produkte dieser Baureihe werden bereits sehr erfolgreich in Österreich, Deutschland, Großbritannien und Irland eingesetzt. »Die gesteigerte Effizienz, der erhöhte Materialdurchsatz, die geringeren laufenden Kosten und die verkürzte Amortisationsdauer des Gerätes haben zu einem großen Markterfolg geführt«, würdigte die Jury die Innovationsbemühungen des Unternehmens.

Info: www.untha.com
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Projekt in Pilsen

Die österreichische Bilfinger Berger Baugesellschaft hat in Tschechien einen Auftrag zur Errichtung einer Photovoltaikanlage bei Pilsen an Land gezogen. Die in Wien niedergelassene Gesellschaft wird auf einem zehn Hektar großen Areal für die MBF Group ein Solarkraftwerk mit vier Megawatt Leistung errichten. Schon vom Energiegewinn her stellt das Projekt für tschechische Verhältnisse einen Großauftrag dar, für österreichische sowieso. Da die Anlage mit ihren 22.000 Photovoltaikmodulen aus förderrechtlichen Gründen in diesem Jahr ans Netz gehen muss, ist auch die Bauzeit rekordverdächtig. Die flächenintensive Photovoltaikanlage ist auch ökologisch gut situiert. Sie wird nicht auf Ackerland, sondern entlang der Autobahn A6, damit quasi in Ödland, errichtet. Die Kosten sind mit über zwölf Millionen Euro budgetiert, vier Millionen Euro davon entfallen auf Bilfinger Berger. »Das Solarkraftwerk bei Pilsen ist eine wichtige Referenz, da wir in Zukunft verstärkt Photovoltaikanlagen errichten wollen«, so Geschäftsführer Richard Metzenbauer.

Info: www.bilfingerberger.at.

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ALDIS misst

Immerhin 191.514 Blitze entluden sich bis Anfang Oktober über Österreich. Das konnte mit ALDIS (Austrian Lightning Detection and Information System), einem Gemeinschaftsprojekt der Siemens AG Österreich, des Österreichischen Verbandes für Elektrotechnik und der Verbund-Austrian Power Grid AG, gemessen werden. Der Dienst liefert exakte Blitzdaten an Wetterdienste, Energieversorgungsunternehmen, Versicherungen und Sachverständige. Außerdem ist ALDIS eine weltweit anerkannte Blitzforschungsstelle, deren Ergebnisse in Fachzeitschriften und auch bei internationalen Konferenzen präsentiert werden.

Das österreichische Blitzortungssystem besteht aus insgesamt acht Messstellen. Die Messstellen, die 2006 komplett erneuert wurden, sind über ganz Österreich verteilt. Durch eine hohe Dichte an Sensoren kann eine hohe Ortungsgenauigkeit von durchschnittlich 400 Metern erreicht werden. Über eine Internetverbindung werden die Daten von den einzelnen Messstellen zu einem zentralen »Lightning Prozessor« gesendet, der die Daten auswertet.

Info: www.siemens.at/aldis

 

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Höchstgelegener Sender

Die Welt rückt wieder ein wenig zusammen: Die nepalische Mobilfunktochter des skandinavischen Telekommunikationskonzerns TeliaSonera hat 3G-Services in der Region um den Mount Everest gelauncht. Damit können nun im Basislager auf 5.200 Metern Seehöhe Bergsteiger und Einheimische auch ohne teures Satellitentelefon nach Hause telefonieren und im Web zu surfen.
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