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Innovative Verdichtungstechnik

\"VerdichtungsarbeitBeim Ausbau der Autobahn zwischen Osnabrück und Bramsche setzte Generalunternehmer Johann Bunte Bauunternehmung GmbH bei den Asphaltarbeiten auf Baumaschinen von Bomag. Dabei kam eine Weiterentwicklung des Bomag Asphalt Managers zum Einsatz, der für eine noch bessere Bedienung bei Verdichtungsarbeiten sorgen soll. AM II liefert wie sein Vorgänger wichtige Messdaten wie Oberflächentemperatur, aktuell wirksame Amplitude und den sogenannten EVIB-Wert, allerdings in deutlich besserer Qualität. Mithilfe eines neu gestalteten  Displays wird sofort der Bezug zur Anwendung hergestellt. Zur Auswahl stehen vier verschiedene Asphaltverdichtungsaufgaben. Drei unterschiedlich große Hammersymbole verdeutlichen die Intensität der Verdichtung.

Im Einsatz auf der Großbaustelle zwischen Osnabrück und Bramsche hat sich auch gezeigt, dass das neue System AM II dem Anwender deutlich mehr Einflussmöglichkeiten lässt als andere Lösungen. Im »Profi-Modus« etwa ist es möglich, den ab Werk hinterlegten Orientierungswert durch einen messtechnisch abgesicherten Zielwert zu ersetzen und so punktgenau an die Anforderungen und Gegebenheiten vor Ort anzupassen.

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Für Katastrophen gerüstet

\"JCB-BaggerladerDas österreichische Bundesheer hat sich mit neuen JCB-Baggerladern im Wert von 1,3 Millionen Euro verstärkt. Die Pionierbataillone in Villach, Melk und Salzburg sowie die Truppenübungsplätze Allentsteig und Seetaleralpe verfügen jetzt über 8,5 Tonnen schwere Baggerlader JCB Sitemaster Servo 4CX, die als Universalgerät im Baudienst verwendet werden. Speziell bei Katastropheneinsätzen werden die JCB-Bagger zum Einsatzkommen. Denn da braucht das Bundesheer schweres Gerät, um etwa Vermurungen oder Verklausungen zu beseitigen. Zudem verspricht das neue Gerät eine rasche und effektive Unterstützung im Behelfs- und Einsatzbrückenbau. Übergeben wurden die neuen Maschinen von Verteidigungsminister Norbert Darabos.
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Kürzere Bauzeit dank Saugbagger

\"BeiFür den Ausbau eines fünfstöckigen Gründerzeithauses im ersten Wiener Gemeindebezirk war es nötig, rund 150 Tonnen Bauschuttgemisch und Zwischenbodenmaterial vom Dachboden abzutragen. Aufgrund bau- und verkehrstechnischer Maßnahmen war der Einsatz einer Schuttrutsche nicht möglich. Aber auch die damit verbundenen Staub- und Lärmemissionen wären für die Anrainer und Geschäfte nicht zumutbar gewesen. Zum Einsatz kam schließlich ein Saugbagger von Felbermayr Bereich Abfallwirtschaft.

»Der Einsatz eines anpassbaren Saugschlauches macht auch Entfernungen von 200 Metern,zwischen Fahrzeug und Einsatzort möglich«, erklärt Manuel Zitzler von Felbermayr. Im Falle dieses Auftrages wurde der Schlauch außen, über die Fassade,  bis zur rund 25 Meter hochgelegenen Dachgaupe geführt. Weitere 30 Meter wurden für das Absaugen des Materials am Dachboden benötigt.

Seine Stärke bewies das Gerät schon beim Aufbau: »Die Rüstzeit betrug nur wenige Stunden«, freut sich Zitzler und nennt damit einen weiteren Vorteil des innovativen Gerätes. Im Betrieb dauerte es etwa 1,5 Stunden, bis der im Saugbagger integrierte und zehn Kubikmeter fassende Container voll war. Entladen wurde der Saugbagger in der nächstgelegenen Übernahmestelle wo das Material auch für eine weitere Verwendung aufbereitet wurde.

Nach etwa fünf Werktagen waren 150 Tonnen Material abgesaugt und für Felbermayr der Auftrag abgeschlossen. »Für den Auftraggeber, die Hazet, bedeutete das eine Verringerung der Gesamtbauzeit von drei Wochen und das bei geringeren Kosten«, sagt Zitzler und freut sich, den renommierten Wiener Bausanierer mit seiner Dienstleistung maßgeblich unterstützt zu haben.

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Über den Dächern Münchens

\"DieEs war das höchste Bauwerk, das in den letzten zehn Jahren in der bayerischen Hauptstadt abgebrochen wurde. 55 Meter ragte das Bürogebäude der Versicherungskammer Bayern in den Münchner Himmel. Zur echten Herausforderung wurden die Abbrucharbeiten durch einen Knotenpunkt der Deutschen Telekom, der sich in unmittelbarer Nähe befindet. Eine Sprengung des Gebäudes war deshalb nicht möglich. Stattdessen rückten die Abbruchspezialisten der Balthasar Trinkl GmbH mit drei Minibagger von Caterpillar an, die das Gebäude von oben nach unten abtrugen. Erst ab einer Höhe von 28 Metern konnte ein Longfrontbagger übernehmen. 16 Etagen hatte das Bauwerk insgesamt – neun davon knöpften sich die Kompaktmaschinen vor. Vier Monate arbeiteten die Kompakten zehn Stunden pro Tag, sechs Tage die Woche. Bei einem Maschinenausfall durften die Geräte nur kurz ruhen. Servicemitarbeiter der Zeppelin Niederlassung München kümmerten sich darum, die Minibagger wieder flott zu machen.

Ein angemieteter Turmdrehkran beförderte nicht nur die Baumaschinen und ihre Fahrer, sondern auch die übrigen Baugeräte sowie ein Stromaggregat nach oben. Um dem Kran die nötige Stabilität zu verleihen, wurden Gründungen mit Betonpfählen geschaffen. Außerdem ließ Trinkl eigens für die Baustelle Anschlagmittel und zwei Traversen anfertigen, die in Deutschland eigentlich nicht mehr hergestellt werden. An der Traverse wurden dann die Seile eingehängt, an denen dann die Minibagger, Container oder Fassadenplatten angebracht wurden. Auch die Herausforderung an die Fahrer war enorm. Einmal aus Versehen statt vorwärts rückwärts zu fahren, hätte fatale Konsequenzen gehabt. »Diese Aufgabe kann nicht jeder machen. Selbst noch so gute Fahrer kommen hier aufgrund der Höhe an ihre Grenzen, insbesondere dann, wenn sie mit dem Minibagger außen an der Fassade arbeiten, der in einer zuge­lassenen Containerwanne steht, die an einem Kranseil hängt«, erzählt Florian Trinkl.

Große Aufmerksamkeit wurde auch der Lärmentwicklung geschenkt. Aufgrund der innerstädtischen Lage sollte der Geräuschpegel 65 Dezibel nicht überschreiten. Deshalb wurde die Lärmentwicklung rund um die Uhr online von einem Fachgutachter überwacht.

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Kramer am Nürburgring

\"GrüneDer Nürburgring zählt zu den großen Klassikern des europäischen Motorsports. Jedes Jahr finden in der »grünen Hölle« zahlreiche Motorrad- und Autorennen statt. Bis 2009 hat auch der Formel-1-Zirkus regelmäßig in der Eifel Station gemacht. Der Nürburgring gilt aber auch als eine der gefährlichsten Strecken, Niki Lauda hatte hier 1976 seinen schweren Feuerunfall. Deshalb legen die Veranstalter heute größten Wert auf die Sicherheit der Fahrer und Zuseher. Wichtiger Bestandteil ist die Streckensicherung und Bergung. Dabei kommen mehrere Teleskopen von Kramer zum Einsatz. Aufgestellt entlang der Strecke sind sie für die Sicherheit und den raschen Abtransport von havarierten Fahrzeugen zuständig. »Die Anforderungen an die Maschinen sind vielseitig, aber für uns problemlos zu erfüllen«, berichtet Produktmanager Andreas Breunig. »Aufgrund der einfachen Bedienung und der präzisen Steuerung dank des Hydro­statantriebs und des hydraulisch vorgesteuerten Joysticks können die Maschinen leicht und sicher bedient werden.«

Die Streckenposten, die die Kramer Teleskopen fahren, werden per Funk vernetzt und sind so im Ernstfall stets abrufbereit. Mit dem stufenlosen Ecospeed Schnellganggetriebe kann die Arbeit innerhalb kürzester Zeit erledigt werden, da die Maschinen 40 km/h schnell fahren. Mit Reichweiten zwischen 3,7 und fünf Metern können sie die Rennwagen mit entsprechendem Sicherheitsabstand transportieren.

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Mit dem Radlader durch das Altpapier

\"5000Papierfabrik und Radlader? Diese Kombination passt nicht so recht zum Bild von Erdbaumaschinen. Doch auch in der Papierproduktion sind zahlreiche Transport- und Ladeaufgaben zu verrichten, für die zuverlässige Fahrzeuge gebraucht werden. Die Papierfabrik Lang in Ettringen stellt das als langjähriger Kunde von Kuhn Baumaschinen eindrucksvoll unter Beweis. Sechs Komatsu Radlader unterschiedlicher Leistungsklassen versehen dort ihren Dienst. Eines der wichtigsten Kriterien für die Baumaschinen ist Zuverlässigkeit. Denn die Fahrzeuge sind rund um die Uhr im Einsatz und Ausfälle führen zu empfindlichen Störungen der Produktionsprozesse.

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Die Alternative zum Walzenzug

\"MitIn Unterföhring in München hat der deutsche Bezahlsender Sky auf einem 25.000 m² großen Gelände eine neue Unternehmenszentrale errichtet. Bei der Bearbeitung der umfangreichen Außenanlagen kam die Vibrationsplatte DPU 130 von Wacker Neuson zum Einsatz. »Die DPU 130 ist so leistungsstark, dass wir mit ihr auch Arbeiten durchführen können, für die wir sonst einen schweren Walzenzug einsetzen«, erklärt Marcus Leuchten, Geschäftsführer der für die Arbeiten an der Außenanlage zuständigen SE Bau Landschaftsbau GmbH. »Gleichzeitig lassen sich aber auch kleinere Arbeiten mit ihr erledigen.« Auf dem großzügigen Areal sind für die GaLaBauer von SE Bau Innenhöfe und die Außenanlagen zu bearbeiten, darunter 6.000 m² Pflasterfläche. Dank der hohen Verdichtungsleistung der DPU 130 konnte auf schwere Walzenzüge verzichtet werden, was zu beträchtlichen Kosteneinsparungen führte. Ein weiterer Vorteil der Wacker Neuson-Platte ist ihr geringes Gewicht. Mit nur 1,2 Tonnen kann sie problemlos mit einem 3,5-Tonner von Baustelle zu Baustelle transportiert werden. Für einen klassischen Walzenzug braucht es hingegen Tieflader.
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Hoch hinaus

\"EinerDie Leube-Gruppe zählt zu den führenden Unternehmen der österreichischen Baustoffindustrie. Am Standort Gartenau/St. Leonhard werden rund 30 Millionen Euro in die Modernisierung des Zementwerkes investiert. Das Bauvorhaben umfasst die Errichtung eines neuen Klinkerkühlers und eines 100 Meter hohen Wärmetauscherturmes. Zusätzlich wird ein neuer Drehrohrofen errichtet. Damit sollen jährlich rund 8.000 Tonnen Kohle oder drei Millionen Euro eingespart werden, das bringt ca. 30.000 Tonnen weniger CO2-Emissionen und eine Effizienzsteigerung in der Klinkerherstellung.

Effizienz hat auch in der Bauausführung die oberste Priorität. In nur sechs Monaten muss der Rohbau fertiggestellt werden. Mit den Bauarbeiten wurden die Spezialisten der Alpine Bau GmbH beauftragt. Für den 100 Meter hohen Turm werden in dieser kurzen Bauzeit ca. 5.500 m³ Beton eingebaut. Stahlbauteile mit Gewichten bis zu 20 Tonnen sowie Schalungsteile mit 20 Tonnen und 23 Metern Länge werden versetzt. Das bedeutet ein Höchstmaß an Umschlagleistung für den eingesetzten Kran. Die Wahl fiel auf einen Liebherr 550 ECH 20, der im Verlauf der Bauzeit in drei Kletterschritten auf 78 m, 96 m und 124 m Hakenhöhe geklettert wird. Dieser Kran verfügt über ein besonders großes Lastspektrum und hebt bei einer Ausladung von 41 Metern noch 18 Tonnen. Die Litronic-Ausführung mit 20 % mehr Traglast auf Knopfdruck bewährt sich durch die vielfältigen Hebeanforderungen auf dieser Baustelle.

Der Kran der Baureihe EC-H Litronic ist im Baukastensystem konzipiert und daher sehr anpassungsfähig. Hochleistungsantriebe garantieren maximale Umschlagleistung und steigern damit die Wirtschaftlichkeit. Automatische Lasterfassung, das Fahren mit Mikrogeschwindigkeiten, die Ausnutzung des vollen Steuerhebelweges sowie das Halten der Last ohne Einfall der Hubwerksbremse unterstützen den Kranfahrer bei der sicheren Beherrschung und optimalen Kontrolle des Kranes. Serienmäßig ist das elektronische Monitoring-System EMS an Bord. Die großzügige EC-H Kabine setzt Maßstäbe in puncto Design und Übersichtlichkeit. Mit der großflächigen Verglasung ist die optimale Sicht auf den Arbeitsbereich sichergestellt.

Die Entscheidung zugunsten Liebherrs fiel laut Leube nicht nur aufgrund der Krantechnologie, sondern auch dank des Serviceangebots. Denn das Service-Personal von Liebherr steht mit seinen Dienstleistungen von der Projektierung bis zur Demontage zur Seite.

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Brecher für den Hauptbahnhof

\"WenigAm Gelände des ehemaligen Südbahnhofs in Wien entsteht derzeit auf einer der größten Baustellen Österreichs der neue Hauptbahnhof Wien. Ein Großprojekt, das auch umwelttechnisch aufgrund der innerstädtischen Lage große Anforderungen stellt. Die strengen Auflagen erfüllt hat die Ökotechna GmbH aus Perchtoldsdorf. Ihre mobilen Brechanlagen von der Maschinenfabrik Liezen garantieren bei gleichbleibend hoher Leistung und ausgezeichneter Qualität des gewonnenen Materials sehr niedrige Staub- und Lärmemissionen. Damit sind die MFL-Brecher, die zudem als erste Maschinen Österreichs im Frühjahr 2010 mit dem »Gütezeichen für mobile Recyclinganlagen« ausgezeichnet wurden, prädestiniert für den Einsatz im Wohngebiet. Der 70t-Gigant RCI 130.130 TV schaffte mit seinem Prallbrecher bis zu 3100 Tonnen am Tag, und das teilweise in unmittelbarer Nähe zu den Wohnhäusern. Die universell für Naturstein, Asphalt, Kies und Bauschutt verwendbare Maschine verdaut dabei – je nach Aufgabematerial – Brocken von bis zu 600 mm Kantenlänge (Bauschutt 800x800x300 mm) zur handlichen 0/30 – 0/50 mm Endkorngröße. Und dabei bringt die Maschine alles mit, um selbst nicht zur Umweltbelastung zu werden: Das Dieselaggregat ist komplett eingehaust, die Besprühanlage mit eigenem 800l-Wassertank sorgt sowohl am Brecherein- als auch -ausgang für die nötige Staubniederschlagung.

Damit konnte die Firma Ökotechna den engen Zeitplan nicht nur einhalten, er wurde sogar unterschritten. Anfang März wurde mit der Aufbereitung begonnen, Mitte August waren die Arbeiten abgeschlossen. Dabei wurden rund 250.000 Tonnen Material unterschiedlichster Zusammensetzung aufbereitet und das bei einer größtmöglichen Reduzierung der Transportwege.

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