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Redaktion_Report

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Multi-Utility

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Das Jahr war warm und brachte witterungsbedingten Absatzeinbußen im Energiebereich. Trotzdem legte die EVN AG im Geschäftsjahr 2006/7 beim Umsatz gegenüber dem Vorjahr um 7,8 % auf 2.233,1 Mio Euro zu. Das Konzernergebnis der EVN Gruppe steig um 2,3 % auf 227,0 Mio Euro.Im Segment Energie wurde trotz der milden Witterung aufgrund der erstmaligen Vollkonsolidierung der mazedonischen ESM AD eine Umsatzerhöhung um 9,7 % bzw. 171,1 Millionen Euro realisiert. Das Segment Umwelt weist aufgrund der Fertigstellung internationaler Großprojekte im Vergleich zum Vorjahr einen Umsatzrückgang von 5,2 % bzw. 15,0 Millionen Euro auf 275,1 Mio Euro aus.

Der im Ausland generierte Umsatz stieg jedoch um rund 20,0 % auf 833,1 Mio Euro, womit die EVN eine von 37,3 % erreicht.Die EVN Gruppe weist für das Geschäftsjahr 2006/07 einen durchschnittlichen Personalstand von 9.535 Mitarbeitern aus - um 4,4 % weniger als im Vorjahr. Dies ist auf die Restrukturierungsprogramme in Bulgarien und Mazedonien zurückzuführen, wie das Unternehmen mitteilt. Das Finanzergebnis der EVN Gruppe lag im Geschäftsjahr 2006/07 mit 90,1 Mio EUR um 25,2 % unter dem durch Einmaleffekte geprägten Ergebnis des Vorjahres. Für die Aktionäre gibt es gute Nachrichten: Aufgrund der Ergebnisentwicklung wird der Vorstand der Hauptversammlung für das Geschäftsjahr 2006/07 eine Anhebung der Dividende um 7,1 % von 1,40 EUR auf 1,50 EUR vorschlagen. \"Die EVN konnte im Geschäftsjahr 2006/07 ihren Weg zur Positionierung als wachstumsorientiertes Energie- und Umweltunternehmen konsequent fortsetzen. Die Ergebnisentwicklung des Berichtsjahres bestätigt unseren Multi-Service-Utility-Ansatz: Trotz herausfordernder Rahmenbedingungen konnten wir das Vorjahresergebnis leicht übertreffen und eine starke Basis für das zukünftige Wachstum der EVN schaffen\", so der Vorstandschef der EVN Burkhard Hofer.

Kreativ in österreich

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Von Judith Karasek

Die Creative Industries sind international ein aufstrebender Wirtschaftssektor. Dennoch erhält die Kreativwirtschaft nicht jene Aufmerksamkeit, die sich Gertraud Leimüller, Vorsitzende der ARGE creativ wirtschaft austria, wünschen würde: \"Ich glaube, dass die Creative Industries und ihr Beitrag zum Wirtschaftswachstum systematisch unterschätzt werden.“

Die Fakten in österreich: Mit rund 30.000 Unternehmen stellt die Kreativwirtschaft zehn Prozent aller österreichischen Unternehmen. über 100.000 Menschen arbeiten in der Kreativwirtschaft; das sind vier Prozent aller Beschäftigten in österreich. Und auch im internationalen Vergleich stehen die heimischen Kreativ-Köpfe gut da. Im Jahr 2006 erwirtschafteten sie 7,5 Milliarden Euro. Das sind drei Prozent der gesamten Wirtschaftsleitung (BIP), während die Wertschöpfung der EU-30 bei 2,6 Prozent des BIP lag.
Die Ergebnisse der Kreativindustrie in österreich scheinen bestechend gut zu sein und die Frage nach dem berühmten Hacken drängt sich auf. \"Es gibt enorme Defizite“, so Staatssekretärin Christine Marek. Die kreativen Unternehmer haben mit Eigenkapitalproblemen zu kämpfen, die Außenhandelsbilanz der Creative Industries weist rote Zahlen auf und die Zahl der Freelancer in der Branche ist auffallend hoch.
Reinhold Mitterlehner, Generalsekretär-Stellvertreter der Wirtschaftskammer, verweist in diesem Zusammenhang vor allem auf die zu geringe Selbstständigenquote von 9, 1 Prozent, womit es österreich im EU-Vergleich gerade noch auf den 10. Platz schafft. Weiters fordert Mitterlehner Steuererleichterungen nicht nur zu diskutieren, sondern auch umzusetzen.
Der Druck des internationalen Wettbewerbs ist groß und österreich muss sich ranhalten um weiterhin vorne dabei zu sein. Vor allem die rasche und äußerst erfolgreiche Entwicklung der Kreativwirtschaft im asiatischen Raum verstärkt den Druck auf österreichs Politiker. ARGE-Chefin Leimüller appelliert daher an die öffentliche Hand und fordert Verbesserungen der Rahmenbedingungen, Bereitstellung von mehr Risikokapital, Unterstützung bei der Schaffung von Kreativwirtschaftszentren und Erleichterungen bei der Anstellung erster Mitarbeiter.

Angebot in Oberösterreich

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Gerade in ländlichen Gebieten ist es oft noch schwer möglich, mit Highspeed im Internet zu surfen, sodass auch die Möglichkeiten der Internet-tlefonie nicht ausgeschöpft werden können. Auch die Schaffung einer von Drittanbietern unabhängigen Telekominfrastruktur im ländlichen Raum ist von großer Bedeutung, um sowohl für Firmen als auch private Anwender wettbewerbsfähige Preise sicherzustellen.

Das 2004 gegründete Unternehmen funkinternet.at bietet Unternehmen und Privaten in ganz Oberösterreich leistungsfähige Zugänge für Internet und Telefonie. Neben dem Angebot von DSL stehen auf 470 km2 rund um Hagenberg insgesamt 49 funkinternet.at-Sender zur Verfügung. \"Es freut uns, dass wir gerade im österreichweiten Preisvergleich für ADSL auf der unabhängigen Vergleichplattform geizhals.at an erste Stelle gereiht wurden“, sagt Thomas Schartner, Geschäftsführer der funkinternet.at GmbH. \"Neben den Privatanschlüssen haben wir aber auch mit unserer Firmenlösung Erfolg, wie zum Beispiel die schnelle und kostengünstige Anbindung der Teleworker an die Firmen des Softwareparks.“

Neuer Bereichsleiter

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\"Mit Bela Virag haben wir einen Telekommunikationsexperten für uns gewonnen. Seine Aufgabe ist es T-Mobile im Business-Segment weiterhin erfolgreich zu positionieren“, freut sich Hendrik Kasteel, Mitglied der Geschäftsleitung T-Mobile Austria zuständig für die Marketingagenden.

Bela Virag, Jahrgang 1974, ist seit mehr als acht Jahren im Telekommunikations-Sektor tätig. Er ist Absolvent der School for Global Business in New Mexico (USA) und hält einen MBA von der Open University Business School. 1992 begann seine berufliche Laufbahn in der Salzburger Werbeagentur Pappitsch & Wawra. Nach einigen Jahren in der Werbebranche und in der Druckvorstufe wechselte er zur Telekom Austria und leitete dort zahlreiche Projekte im Geschäftskundensegment. 2000 wechselte er als Director Implementation zur Kiwwi CEE Holding AG, einem VoIP Carrier welcher in Zentral- und Ost-Europa Geschäftskunden mit Sprachtelephonie- und Internet-Zugangs-Diensten bediente. 2002 heuerte er bei Arthur D. Little als Senior Manager im TIME-Bereich an (Telekommunikation, Information, Media, Electronics). Zuletzt war er Chief Operating Officer bei WiMax Telecom GmbH, dem größten WiMAX Netzbetreiber in Zentral- und Osteuropa.

\"Ich freue mich darauf mit T-Mobile Austria diesen dynamischen Markt aktiv mitzugestalten“, so Bela Virag.

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