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Redaktion_Report

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Viel Power für das Topmodell

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Das Topmodell der Toyota Allrad-Palette, der Land Crusier V8, wird Ende des Jahres seines Einstand in Europa feiern.
Die bewährte Konstruktion baut auf einem neu entwickelten Chassis-Rahmen auf. Damit gewinnt der V8 bei gleich bleibenden Radstand sechs Zentimeter in der Länge und misst nun stolze 4,95 Meter. Mit der neunten Generation dürfte dann endlich auch die magische Fünf-Meter-Hürde genommen werden. Die Höhe variiert, je nach Einstellung der Niveauregulierung des Fahrwerks, zwischen 1.865 mm und 1.910 mm. In der Breite misst das Fahrzeug 1.970 mm. Wer Probleme beim Einparken hat, sollte sich nach einem anderen Gefährt umsehen.
Unter der Motorhaube des Land Cruiser V8 Diesel arbeitet ein neuer 4,5-Liter D-4D Achtzylinder-Dieselmotor mit 286 PS. Der V8-Selbstzünder ist serienmäßig an ein neues Sechs-Stufen-Automatikgetriebe gekoppelt. Der Durchschnittsverbrauch soll bei moderaten 10,2 Liter je 100 Kilometer liegen. Besonders ins Zeug haben sich die Japaner bei den elektronischen Neuheiten. Die aktive Höhenkontrolle AHC soll das Fahrzeugniveau konstant halten, das adaptive Dämpfungssystem AVS dafür sorgen, dass sich die Dämpfungscharakteristik der Stoßdämpfer automatisch dem jeweiligem Untergrund anpasst. Das geländeabhängige Geschwindigkeitsregelsystem soll durch ein automatisches Abbremsen der Räder und eine automatische Steuerung der Motorleistung ein Durchdrehen oder Blockieren der Räder verhindern. Das System kann in drei Stufen auf die jeweilige Bodenbeschaffenheit eingestellt werden. Außerdem besitzt der V8 eine Anzahl an Sicherheitsmerkmalen wie das neu entwickelte Multi-Terrain ABS, die Fahrzeugstabilitätskontrolle VSC, die elektronische Bremskraftverteilung EBD, sowie eine vollständige Airbagausstattung inklusive Knieairbags für Fahrer und Beifahrer.

Raiffeisen gründet eigene Factor Bank

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Factoring ist ein Bankenprodukt mit enormen Potenzial. \"Der österreichische Factoringmarkt hat sich seit dem Jahr 2000 mehr als verdoppelt“, erklärt RZB Firmenkundenvorstand Karl Sevelda. Dennoch sind die Märkte in den führenden Factoring-Nationen wie England, Italien und Frankreich, aber auch in Deutschland noch um einiges größer - auch in Relation zum Bruttoinlandsprodukt. Diesen Wachstumsmarkt wollen die österreichischen Raiffeisenbanken nach dem Verkauf ihrer FactorBank-Anteile an die Bank Austria ab dem ersten Quartal 2008 mit einem sektoreigenen Institut beackern. Ein entsprechender Antrag zur Erteilung der Banklizenz wurde bei der FMA bereits eingereicht. \"Mit dem neuen Angebot einer eigenen Factor Bank erschließt der Raiffeisensektor zusätzliches Geschäftspotential und erweitert seine Produktpalette um einen wichtigen Bereich\", sagt Sevelda zur Neugründung der Raiffeisen Factor Bank AG. Die Geschäftsführung werden das ehemalige Vorstandsmitglied der FactorBank Alfred Fadinger und der frühere Intermarket-Vorstand Gerhard Prenner übernehmen. Das Angebot der Raiffeisen Factor Bank AG wird sich sowohl an Klein- und Mittelbetriebe als auch an große Unternehmen richten.

Hintergrund
Der wichtigste Aspekt bei Factoring ist die Schaffung von Liquidität durch Bevorschussung von Forderungen. Auch entlastet Factoring die Organisation selbst, weil das Forderungsmanagement einschließlich des Mahnwesens an die Factorbank ausgelagert werden kann. \"Mit der Raiffeisen Factor Bank AG bieten wir unseren Kunden zudem die Möglichkeit durch den Forderungsankauf das eigene Risiko deutlich zu reduzieren\", so Sevelda.

Dringlichkeiten versus »Betriebsstörungen«

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Wichtiges vor ungewollt Dringlichem reihen und umsetzen können => Gelassenheit im Denken und Handeln ein kritischer Erfolgsfaktor => »Betriebsstörungen« durch Aktivismus und Hektik vermeiden => Gute Lebens- und Unternehmensqualität aufbauen => Schaffen von Voraussetzungen für die Gelassenheit –  eine vergessende Tugend => Agilität und Nehmerqualität aufbauen. Von Johann Risak.

VFH - Task Force gegen Emissionen

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Schon zu Zeiten, in denen sich noch kaum jemand dafür interessierte, dass beim Verfeuern fester Brennstoffe Kohlenmonoxid oder gar Feinstaub entsteht, waren Emissionen ein Schwerpunkt für die Versuchs und Forschungsanstalt der Hafner österreichs (VFH). Aus dem historischen Gründungsauftrag, das traditionelle Hafnerhandwerk wissenschaftlich zu begleiten und weiterzuentwickeln, hat sich über die Jahre ein breites Aufgabenfeld entwickelt. Heute ist die VFH ein Kompetenzzentrum von internationaler Bedeutung.Der österreichische Kachelofenverband hatte früh die Notwendigkeit erkannt, Kachelöfen und verwandte Produkte zu prüfen und technisch weiterzuentwickeln. Deshalb wurde die bereits seit der Zwischenkriegszeit bestehende VFH bei der Gründung des Verbandes 1953 umgehend integriert. Der Ansatz war von vornherein, dass zielführende Ergebnisse nur aus der Zusammenarbeit von Praktikern und hochkarätigen Technikern zu erzielen sind. So suchte die VFH von Anfang an die Kooperation mit universitären und außeruniversitären Forschungseinrichtungen. Ein erster Meilenstein für die Bedeutung der Einrichtung war die Entwicklung von Prüfkriterien und deren Anwendung auf die Zulassung von Kachelöfen und anderen Heizgeräten für feste Brennstoffe. Mit der Akkreditierung im August 1998 wurden die Voraussetzungen für die rechtliche Anerkennung der Prüfzeugnisse der VFH vor dem Gesetzgeber in österreich und in der EU geschaffen. Seit dem Vorjahr ist die Anstalt auch offiziell durch die Europäische Union notifiziert.
Das Akkreditierungsgebiet umfasst hauptsächlich die Prüfung von öfen und Herden. Dieses Aufgabengebiet ist heute von größter Bedeutung, weil das sogenannte Inverkehrbringen von Heizgeräten strengen gesetzlichen Bedingungen unterliegt. Es gibt eine ganze Reihe von Vereinbarungen, Normen und Auflagen, wie etwa die öNORM B 8302 zur Berechnung von Kachelöfen. Diese Norm ist übrigens auf bestem Wege, in absehbarer Zeit als europäische Norm anerkannt zu werden. Dazu hat die VFH durch ihren Leiter DI Dr. Thomas Schiffert, der österreich in der dafür zuständigen Kommission vertritt und Vorsitzender der entsprechenden Arbeitsgruppe ist, entscheidend beigetragen. Aus den Forschungsarbeiten rund um diese Sicherheits- und Emissionsaspekte entstand aber vor allem ein Tool, das heute die alltägliche Praxis der gesamten Branchen prägt: ein Berechnungsprogramm für Kachelöfen. Diese Software ist heute die wesentliche Unterstützung des Hafners bei der Planung.Dieser gesamte Komplex ist zwar nach wie vor Schwerpunkt der wissenschaftlichen Aktivitäten, aber keineswegs das einzige Aufgabenfeld der VFH. Darüber hinaus werden zum Beispiel durch Raumklimamessungen die Einflüsse von Heizungssystemen auf den menschlichen Organismus erforscht. Dazu kommen Projekte, die auch in Kooperation mit ACR konkretisiert und durch ihre Vermittlung gefördert werden.
Aktuell wird zum Beispiel an der weiteren Reduktion von Feinstaubemissionen von Kachelöfen geforscht und an der Entwicklung von Pelletkachelöfen gearbeitet. Auch Lösungen zur externen Verbrennungsluft-Zufuhr werden untersucht.

Eckdaten:
Austrian Cooperative Research (ACR) ist die Vereinigung von 17 kooperativen Forschungsinstituten der österreichischen Wirtschaft. Das Leistungsspektrum der ACR-Institute beinhaltet: Forschung und Entwicklung, Technologie- und Wissenstransfer, Prüfen und Messen sowie Erstellung von Gutachten. Dieses Dienstleistungs­angebot richtet sich an Unternehmen jeder Größenordnung im In- und Ausland und ganz besonders an kleine und mittlere Unternehmen, für die Forschung, Entwicklung und Innovation ohne die Unterstützung der ACR-Institute vielfach nicht möglich wäre. Die ACR-Institute, die mehr als 500 vollzeit­äquivalente MitarbeiterInnen beschäftigen, erwirtschafteten im Jahr 2006 einen Umsatz von ca. 51 Mio. Euro.
Info: www.acr.at

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