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Redaktion_Report

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Grüne Großstadtwohnungen

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In der Heustadelgasse im 22. Wiener Gemeindebezirk entsteht eine Wohnanlage, die die Kostenvorteile des standardisierten Reihenhauses mit hohem individuellen Gestaltungsfreiraum kombinieren soll.

Es ist vor allem die gestalterische Vielfalt, die bei den insgesamt 89 Wohneinheiten in der Heustadelgasse/Ecke Lobaugasse, ins Auge sticht. Da sind freistehende Einfamilienhäuser ebenso dabei wie gekuppelte Häuser oder Maisonetten in Doppelhäusern. Die Größe der vom Wohnbauunternehmen BUWOG gemeinsam mit der gemeinnützigen Siedlungsgenossenschaft Altmannsdorf und Hetzendorf :ah! realisierten Wohnungen mit drei bis fünf Zimmern reicht von 76 m² bis 128 m². Die Fertigstellung und Übergabe an die Mieter wird im Juni 2009 erfolgen.

Neue Siedlerbewegung
Das vom Architekturbüro Pichler & Traupmann ZT GmbH geplante und in Zusammenarbeit mit dem Büro Raum & Kommunikation umgesetzte Projekt folgt dem Konzept der »Neuen Siedlerbewegung«. Die Anlage entsteht in einem Gartensiedlungsgebiet und ist konzeptionell zwischen Gartenstadt und klassischer Reihenhausanlage angesiedelt. Die Gartensiedlungshäuser in den verschiedenen Größen folgen alle einem Haustypus, die Vielfalt der Wohnungsgrößen entsteht durch Variation eben dieses Typus und durch Kuppeln von zwei Häusern.

Alternatives Energiekonzept

Besonders stolz ist man auch auf die Energieversorgung. Dank eines Biomasseheizwerks mit 550 kW Nennleistung kann die gesamte Anlage mit Pellets beheizt werden. Das ist zwar in der Errichtung teurer, bietet dafür aber deutlich mehr Komfort, garantiert Versorgungssicherheit und punktet mit der guten Umwelt- und Klimabilanz. Das freut auch Wohnbaustadtrat Vizebürgermeister Michael Ludwig: »Biomasseheizungen sind umweltfreundlich und für die Mieterinnen und Mieter kostengünstig. Deshalb gibt es in Wien dafür die höchsten Förderungen mit den strengsten Grenzwerten in ganz Österreich.« Das Biomasse-Blockheizwerk in der Heustadelgasse ist das bislang größte geförderte Heizwerk in Wien und wurde von der Stadt mit Fördermitteln im Ausmaß von rund 184.000 Euro unterstützt.
Die Gesamtbaukosten für die Siedlungsanlage belaufen sich auf rund 15,1 Millionen Euro, die Stadt Wien fördert die Errichtung der Wohnungen mit rund 5,5 Millionen Euro. Die Kosten (Contracting-Vertrag) pro Jahr für das Biomasse-Blockkraftheizwerk in der Heustadelgasse betragen rund 9.000 Euro (inkl. Errichtung, Service, Wartung, Instandhaltung).  

Neue Anlage in Betrieb genommen

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Nur neun Monate nach der Grundsteinlegung weiht Evonik in Mobile im US-Bundesstaat Alabama eine neue Anlage zur Herstellung von Natriummethylat ein. Mit einer Kapazität von 60.000 Tonnen pro Jahr liefert das Werk einen gebrauchsfertigen Katalysator für die Produktion von Biodiesel aus nativen Ölen wie Rapsund Sojaöl.

Gefahr im Verzug

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Arbeitsschutz hat viele Facetten: von präventiven Maßnahmen zum Schutz des Arbeiters über betriebseigene Maßnahmen bis hin zu Anlagen industrieller Luftreinhaltung.

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