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Archiv (11315)

Schwere Zeiten

\"JosefAndere Branchen jubeln über das Ende der Krise, der Bauwirtschaft steht das Schlimmste noch bevor. Es gibt aber auch Hoffnungsschimmer.

 

Von Bernd AffenzellerDer österreichischen Bauwirtschaft steht ein schwieriges Jahr bevor. Mehr als eine Stagnation auf bescheidenem Niveau wird wohl nicht drinnen sein. Nur vereinzelt können Unternehmen am allgemeinen Wirtschaftsaufschwung mitnaschen. Und das auch nur dann, wenn sie breit aufgestellt und international aktiv sind. So rechnet etwa Hans Peter Haselsteiner für die Strabag mit einem Umsatzwachstum von fünf Prozent. Dieses Plus ist vor allem der Größe des Unternehmens geschuldet. »Wir können unsere Kapazitäten einfacher von einem Sektor in den anderen, von einem geografischen Markt in den anderen verschieben, als das ein kleineres, wenig diversifiziertes Unternehmen kann«, erklärt Haselsteiner. Die breite Masse der Bauunternehmen muss sich auf ein tur

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Nach dem Unfall ist vor dem Unfall

Report: Herr Lubich, wie hat sich die Awareness zur IT-Sicherheit bei Unternehmen und den Kreditinstituten in den letzten Jahren gewandelt?
Hannes Lubich: Bei den betroffenen Unternehmen ist das Sicherheitsbewusstsein sicher besser geworden, insbesondere im Umfeld der größeren Firmen, die in entsprechende Kampagnen investiert haben. Im privaten Umfeld sowie bei den KMU ist das Sicherheitsbewusstsein noch immer nicht ausreichend - trotz einer hohen Sichtbarkeit in der öffentlichkeit. Das passiert teils aus Unsicherheit, was zu tun oder zu unterlassen ist, und teils aus Mangel an Know-how oder Ressourcen.

Bei den Geldgebern sind Ausgaben zur Förderung und Aufrechterhaltung des Sicherheitsbewusstseins im Prinzip akzeptiert, jedoch ist man unsicher bezüglich der Effektivität der getroffenen Maßnahmen, da meist keine qualitativen oder quantitativen Messgrößen definiert und überprüft werden.

Wann wird die Phase der Missionierung, in der sich die Security-Branche in ihrer Aufklärungsrolle noch immer befindet, zu Ende sein?
Vermutlich nie, da immer wieder neue Bedrohungsformen auftauchen, die neue Bewusstseinsbildung erfordern. Beispiele dafür ist Spam oder Spyware, aber auch Social-Engineering via elektronische Kanäle - also etwa Phishing per E-Mail. Die Awareness-Schaffung wird also immer eine begleitende Komponente der IT-Sicherheit sein und bleiben.

Computer Associates verfolgt im Bereich IT-Sicherheit sich ergänzende Lösungsansätze. Zunächst schafft ein zentrales Management Sicht auf die bereits vorhandenen Sicherheitselemente. Mittels Sicherheitsportal wird hierbei eine inhomogene IT-Sicherheits-Infrastruktur gesteuert und überwacht. Dann erstellen wir ein Framework für die starke Identifikation, Authentisierung und Autorisierung von Benutzern anhand von Rollenprofilen, zugeordneten Zugriffsrechten, Single-Sign-On und Workflows für die Kontrolle und Veränderung der zugrunde liegenden Stammdaten. Drittens dienen für die Erkennung und Abwehr von Bedrohungen entsprechende Lösungen aus den Bereichen Anti-Spam- und Anti-Viren-Software. Sicherheitsvorfälle werden dabei anhand ihrer Korrelation und Verdichtung beobachtet, um auch komplexe Bedrohungen in einer großen Menge von Rohdaten erkennen und behandeln zu können. Und schließlich bieten wir die Beratung, Projektdurchführung und Projektbegleitung bezüglich aller IT-Sicherheits-Fragestellungen.

Geben Sie bitte kurze Kommentare zu folgenden Statements:

\"Der \"Risk Appetite“ ist kulturell verschieden.\"
Richtig, jedoch verwischen sich diese kulturellen Grenzen mehr und mehr - durch die Globalisierung der Firmen, Netzwerke und Kunden sowie Benutzer. Wenn also ein amerikanischer Kunde über ein europäisches Netzwerk auf einen IT-Dienst in Japan zugreift, wessen Risk Appetite steuert nun die End-to-end-Sicherheit der Transaktion?

\"Ist lange Zeit \"nichts passiert“, sinkt das Risikobewusstsein stark ab.\"
Das ist auch außerhalb der IT so: nach einem Verkehrsunfall fahre ich vermutlich einige Zeit lang vorsichtiger. Aber wenn dann lange nichts passiert ist, dann sinkt mein Risikobewusstsein wieder. Da dies eine fundamentale Eigenschaft menschlichen Verhaltens ist, muss auch die IT mit ihren Risiken mit diesem Phänomen leben und sie umgehen - etwa durch laufende Maßnahmen im Bereich Awareness.

\"Der Nachweis verhinderter Schäden ist kaum führbar.\"
Dies wird ein Problem bleiben, da das Ausbleiben von Schäden nur indirekt mit den eigenen Maßnahmen in Verbindung gebracht werden kann. Ein plakativer Vergleich dazu: Hat die Feuerversicherung das Feuer verhindert, oder waren das die Maßnahmen, die ich zuvor getroffen habe?. Jedoch kann man durchaus vergleichen - etwa durch Vergleiche mit den Bedrohungsstatistiken des SANS-Instituts - wie die eigene Organisation bezüglich den populärsten Angriffen und Bedrohungen abgeschnitten hat.

\"Versicherungen respektive Finanzrücklagen für den Notfall genießen kein hohes Wertschöpfungsansehen.\"
Das wird bezüglich Versicherungen wohl auch so bleiben, außer in den Fällen, wo die Existenz einer Versicherung die Unterlegung von potenziellen Schadensfällen durch Eigenkapital vermindern kann. Für die IT-Sicherheit ist es demnach wichtig, sich von der reinen Versicherungssicht zu differenzieren und auf Wertschöpfungsanteile wie den Wettbewerbsvorteil oder der Wahrung des guten Rufs der Unternehmung hinzuweisen. Ebenso bestimmen hier rechtliche und regulatorische Anforderungen, welche eine ausreichende IT-Sicherheit als Teil der \"good corporate governance\" erfordern.

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Immer unter Strom

über leere Batterien und Akkus, die genau dann den Geist aufgeben, wenn sie dringend gebraucht werden, haben wir uns lange genug geärgert! Jetzt können wir uns unseren eigenen Strom produzieren - wann immer wir diesen brauchen. Der EVER-Light Voyager, mit einer stabilen, ausklappbaren Kurbel, ist ein Multitalent: LED-Taschenlampe, Handy-Notladegerät und Radio in einem. Zwei Minuten kurbeln reichen laut Hersteller aus, um die integrierte LED Taschenlampe 30 Minuten leuchten zu lassen, dem Handy im Standby-Betrieb eine Stunde Strom zu geben, ein kurzes Gespräch zu führen oder 20 Minuten Radio zu hören.

Das Prinzip ist einfach: Bewegungsenergie wird in elektrische Energie umgewandelt. Die EVER-Light Voyager speichert diese mit Hilfe von Kondensatoren. Aufladbare Batterien haben den Nachteil, dass sie bei mehrfachem Gebrauch schwächer werden und schließlich nicht mehr verwendbar sind. Die integrierten Kondensatoren hingegen verlieren auch nach mehrfachem Gebrauch nicht an Leistung und halten (fast) ein Leben lang. Die implementierte Ladezustandsanzeige verrät stets den aktuellen Ladestatus der Kondensatoren.

Immer einsatzbereit
Die Einsatzmöglichkeiten sind fast grenzenlos: Zum Beispiel im Auto, im Haushalt: bei Unwettern und Stromausfällen, m Campingurlaub, auf Outdoor-Trips oder auf See.

Sehr vielfältig
Drei hochqualitative weiße LEDs verhelfen der integrierten Taschenlampe zu ultraheller Leuchtkraft - die Sichtweite beträgt lau Hersteller bis zu einem Kilometer! Man kann zwischen einer LED (30 Minuten) oder dem Vollbetrieb mit drei LEDs (20 Minuten) wählen. Alternativ gibt es eine LED als Warnblinklicht (120 Minuten) einsetzen. Das Radio hat eine Frequenz von 87,5 bis 108 MHz (FM). Die Senderwahl soll per Knopfdruck über automatischen Scanerfolgen.

Mit dem Handy-Ladegerät können laut Hersteller Mobiltelefone der Marken Nokia, Motorola, Sony Ericsson, Siemens und Samsung aufladen werden. Entsprechende Adapter sind natürlich ebenfalls im Lieferumfang enthalten.

Die Features in Kurzform:
- Erzeugt Strom durch kurbeln - Speichert Energie in Kondensatoren - Taschenlampe mit modernen LEDs - Wahlweise 1 oder 3 LEDs - Blinklicht - Handy Ladegerät - Integriertes Radio (FM 87,5 bis 108 MHZ) mit Ohrhörer - Ladezustandsanzeige - Spritzwassergeschützt - Abmessung: 188 x 65 x 50 Millimeter- Gewicht: 185 Gramm

Ab sofort in der Schweiz erhältlich zum Aktionspreis von CHF 61.90 (ungefähr 40,- Euro) + MwSt. bei: http://www.almaro.ch/trends_neuheiten.htm

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3 Steps vorwärts, 2 zurück

Von Reinhard Seiß

Wien ist das einzige Bun-desland österreichs, das über keinerlei rechtlich bindende strategische Raumplanung verfügt. Zwar gibt es diverse Stadtentwicklungspläne, Strategiepläne, Verkehrs-, Grüngürtel-, Klimaschutz- und Hochhauskonzepte, doch aufgrund des fehlenden Gesetzesstatus werden diese Richtlinien für die langfristige Entwicklung Wiens regelmäßig von der Stadt selbst ignoriert. Wiens Planung erfolgt damit auf Basis Tausender Flächenwidmungs- und Bebauungspläne.
1995 hob der Verfassungsgerichtshof §1 der Wiener Bauordnung auf, weil selbst hierin eine bindende Vorschreibung der Stadtplanungsziele fehlte. Dadurch mussten nahezu alle Flächenwidmungs- und Bebauungspläne ab dem Jahr 1930 neu festgesetzt werden. In der Neufassung aus dem Jahr 1996 nennt die Wiener Bauordnung nun 15 Ziele, auf die bei jeder Festsetzung und Abänderung eines Flächenwidmungs- und Bebauungsplans Bedacht zu nehmen ist. Zum Teil sind diese jedoch so allgemein formuliert, dass die Stadtplanung nur schwer gegen sie verstoßen kann oder dass es schwer fallen würde, der Stadtplanung eine Zielverfehlung nachzuweisen.
Andere Punkte wiederum würden durchaus Ansätze bieten, so manche planungspolitische Entscheidung anzufechten, wie der über gesunde Lebensgrundlagen für Wohnen, Arbeit und Freizeit und die Schaffung von Voraussetzungen für einen ökologisch verträglichen Umgang mit Grund und Boden, doch bräuchte es dafür ein politisches Klima, in dem fachliche Diskussionen möglich sind. »In Wien ist das Planungssystem allerdings völlig auf politische Entscheidungen aufgebaut«, konstatiert ein Mitarbeiter des Rathauses, »und die Fachbeamten sind dabei selten mehr als Erfüllungsgehilfen der Planungspolitik«.

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